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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Hinter dem Spruch "Genie ist Fleiß" steht (für mich) der Gedanke, dass der Normalsterbliche es durchaus schaffen kann, Leistungen eines Genies zu erbringen, nämlich durch Fleiß. Manchmal steht man im Leben vor scheinbar unüberwindblichen Mauern. Eine dieser Mauern kann die Einsamkeit sein. Und dann - so denke ich - ist es sehr hilfreich, wenn "ich" eine Person kenne, die mir sagt: "Du kannst es schaffen, diese Mauer zu überwinden."
 
Hinter dem Spruch "Genie ist Fleiß" steht (für mich) der Gedanke, dass der Normalsterbliche es durchaus schaffen kann, Leistungen eines Genies zu erbringen, nämlich durch Fleiß. Manchmal steht man im Leben vor scheinbar unüberwindblichen Mauern. Eine dieser Mauern kann die Einsamkeit sein. Und dann - so denke ich - ist es sehr hilfreich, wenn "ich" eine Person kenne, die mir sagt: "Du kannst es schaffen, diese Mauer zu überwinden."

Das interessiert mich.

Wen oder was würdest du als Genie definieren?

(Und keine Sorge, wir sind immer noch beim Thema. Zumindest insofern, als dass eventuell nicht jeder ein Genie ist und Genies einsam sind. Könnte sein.)
 
Um kurz etwas einzuwerfen, was ein Lehrer von mir mal gesagt hat:

Intelligenz ist die Fähigkeit aus A und B, C zu entwickeln.
Fleiß ist der Versuch, nachdem man A gekriegt hat, B zu suchen um C zu entwickeln.
Genialität ist die Fähigkeit, von A zu C zu kommen, ohne B zu brauchen.

Genialität ist also seiner Ansicht nach etwas das man hat oder eben nicht. Wenn man es nicht hat, ist das aber kein Beinbruch, da man trotzdem zu C kommen kann.
 
Hallo gesger. Hört sich gut an. Wobei bei Genialität noch zutreffen könnte, ohne B
überhaupt zu kennen. Denn die Genialität beschreibt für mich ein anderes Denken bei
der die Person aus dem Denkmuster der Norm ausbricht und was neues (Schöpfung)
dadurch entsteht. Das nennen wir dann genial oder Genialität.

Demnach: Genialität ist die Fähigkeit, von A zu C zu kommen, ohne B zu brauchen oder
von A zu C, ohne B zu kennen.

Es reicht A zu kennen, um auf C zu kommen.

L.G.uppy
 
Hallo gesger. Hört sich gut an. Wobei bei Genialität noch zutreffen könnte, ohne B
überhaupt zu kennen. Denn die Genialität beschreibt für mich ein anderes Denken bei
der die Person aus dem Denkmuster der Norm ausbricht und was neues (Schöpfung)
dadurch entsteht. Das nennen wir dann genial oder Genialität.

Demnach: Genialität ist die Fähigkeit, von A zu C zu kommen, ohne B zu brauchen oder
von A zu C, ohne B zu kennen.

Es reicht A zu kennen, um auf C zu kommen.

L.G.uppy

Das war damit gemeint =)
 
Meines Erachtens hängt die Einsamkeit in unserer Gesellschaft damit zusammen, dass es vielen zu gut geht. Die Grundbedürfnisse sind befriedigt. Hier braucht niemand zu hungern oder aus Deutschland zu flüchten, der 2. Weltkrieg ist seit 70 Jahren beendet, die allermeisten haben auch ein mehr als akzeptables Dach über dem Kopf. Vielen geht es finanziell sogar richtig gut.

Was dabei verloren gegangen ist, ist eine gewisse Bescheidenheit. Die steht nicht mehr hoch im Kurs. Man muss beruflich und privat möglichst viel erreicht haben, sich ständig verändern, den neuesten Trends folgen, immer gut drauf sein, bloß keine Sorgen, Probleme und Schicksalsschläge oder schwere Krankheiten - sonst ist man nicht mehr interessant. Statussymbole wie schöne und große Eigenheime, "dicke" Wagen, teure Klamotten und Hobbys, möglichst weite und exotische Urlaubsziele, akademische Titel, hohe Positionen und nicht zuletzt ein großer, aus einflussreichen Menschen bestehender "Freundes"kreis gehören dazu, wenn "man" dazugehören will. Wer da nicht mithalten kann, der wird links liegen gelassen.

Auf die Hilfsbereitschaft anderer ist man auch nicht mehr angewiesen, wenn man sich alle Unterstützungsleistungen "erkaufen" kann. Also ist Hilfsbereitschaft auch keine wertvolle Eigenschaft mehr, sondern eher eine, die belächelt und bestenfalls ausgenutzt wird. Selbst in der sog. "Lebenshilfe"-Literatur wird ja nur noch dazu geraten, wie man am besten "Nein" sagen und sich "abgrenzen" kann und dass man sich vor anderen geschickt darstellen und bloß nicht zu viel lächeln sollte, wenn man respektiert werden und beruflich weiter kommen will. Was soll dabei langfristig anderes herauskommen als Einsamkeit und Einzelkämpfertum?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube nicht, dass diese Formel aufgeht, obwohl es schon nahe an einer Lösung sein könnte.

~~~

Oder anders:

1) Wofür genau ist ein Genie fleißig?

2) Ein Fleißiger wird zum Genie?

Da gäbe es wohl tatsächlich den Punkt hinzuzunehmen, den HESBACK zumindest ankratzte, nämlich Intelligenz - fluide und kristalline Intelligenz.


Ein Genie wird von seiner starken leistungsfähigkeit getrieben.
Mit Fleiß kann man als Durchschnittsmensch durchaus viel erreichen, hier spielen dann eher die Umweltfaktoren eine Rolle.
Erfolg oder nicht bestimmt ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren.
Zwischen Durchschnitt und Genie ist ein riesen Unterschied da liegen mal gerne 80 IQ Punkte dazwischen.
30 iq punkte mehr bedeutet doppelte geschwindigkeit
Das Leben kann mit einer kleinen Abweichung ganz anderes verlaufen.
Durchschnitt liegt zwischen 90 und 110 die 20 punkte sind ein riesen unterschied.
90 Hilfskraft? - 110 wäre mit Fleiß ein Studium zu schaffen

Wie weit hat Intelligenz Einfluss auf Einsamkeit???
Denke nicht eine unwichtige.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, Primavera, hallo Hesback,

nach meiner Meinung habt ihr beide einen neuralgischen Punkt unserer Gesellschaft getroffen. Dieses "sich abgrenzen" wird oft übertrieben und durch "unsere" Intelligenz gefördert. Es fallen "uns" Gründe ein, warum es gut ist, sich abzugrenzen. Und wir finden auch Beispiele, die die Richtigkeit dieses Verhaltens belegen. Und doch wird übersehen, dass die Abgrenzung gleichzeitig auch das Risiko erhöht, sich selbst sowie den Anderen der Einsamkeit zuzuführen.

Es kommt dann auch auf unsere Empathie an, unser Empfinden der eigenen Einsamkeit sowie der des Anderen. Und diesem Empfinden steht der Materialismus entgegen. Materialismus und Konsumismus sind wie Decken, die über unsere Empfindungen gelegt werden. Je dicker diese Decken sind, um so geringer unsere Empfindungen.

Verwenden wir "unsere" Intelligenz hauptsächlich zum Erhalt materiellen Wohlstands sowie zur Verbesserung materieller Ziele, verarmen wir innerlich. Und das macht mich und den Anderen einsam.
 
Hallo, Püppi,

Du schreibst: "...meine Einstellung dazu ändern, damit meine Gedanke/Gefühle positiv werden und die Einsamkeit mich nicht mehr belastet."

Wenn "ich" es schaffe, dass meine Gefühle und Gedanken positiv werden - obwohl die Einsamkeit weiterhin bestehen bleibt, dann ist Einsamkeit weiterhin Bestandteil "meines" Lebens. Ich empfinde sie lediglich nicht mehr als Belastung. Habe ich Dich so richtig verstanden?

Wenn du die Ursache für deine Einsamkeit findest, dich mit dieser auseinandersetzt, einen andere Einstellung dieser gegenüber findest, wirst du dich nicht mehr einsam fühlen. Es kann nämlich sein, dass sich der Mensch heute einsam fühlt, weil dieser früher möglicherweise von geliebten Menschen alleine gelassen wurde und somit dieses unangenehme Gefühl verstärkt auftritt.
 
Meines Erachtens hängt die Einsamkeit in unserer Gesellschaft damit zusammen, dass es vielen zu gut geht. Die Grundbedürfnisse sind befriedigt. Hier braucht niemand zu hungern oder aus Deutschland zu flüchten, der 2. Weltkrieg ist seit 70 Jahren beendet, die allermeisten haben auch ein mehr als akzeptables Dach über dem Kopf. Vielen geht es finanziell sogar richtig gut.

Woher weißt du, dass es vielen finanziell richtig gut geht?
Dir sollte eigentlich bekannt sein, dass die Armut in unserem Land zu genommen hat, viele Menschen von ihrer Arbeit nicht leben können und vielen die Altersarmut droht.
Vor Kurzem hat die ARD erst in ihren Nachrichten darauf verwiesen.
Und es gibt auch viele Menschen, die hungern bzw. sich keine gesunde und ausgewogene Ernährung leisten können.
 
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