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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Ich bin wieder bei Dir, Guppy, wenn ein Mensch eben noch nicht genau weiß, wer er ist. In solchen Fällen fehlt ihm die Erkenntnis der eigenen Identität. In diesen Fällen halte ich es schon für möglich, dass sich ein solcher Mensch an irgendwelche andere Menschen dranhängt. Ihm fehlt das Wissen, welche Menschen zu ihm passen. Würde der Mensch, der seine eigene Identität nicht kennt und der sich an einen anderen Menschen gehängt hat, von diesem Menschen verlassen, entsteht nicht nur das Gefühl der Einsamkeit, sondern auch noch das Gefühl der Hilflosigkeit. Und das ist sicher dann doppelt schwer zu ertragen.

Wie siehst Du das?
Hallo Nordrheiner. Genau so sehe ich das auch. Ich meinte genau das was
du hier schreibst. Der Mensch kann nicht mit sich alleine sein, weil er eben
die Bestätigung der Identität bei anderen ersucht und dadurch natürlich das
Gefühl von der Einsamkeit verschwindet. Da er zu sich noch nicht gefunden
hat und durch die Zugehörigkeit dieses Ichgefühl erst spürt. Ansonsten ist
da eine Leere, die sie in der Einsamkeit wahrnehmen. So haben es die
Betroffenen bzw. meine Bekannte beschrieben.

L.G.uppy
 
Ich denke sehr wohl, dass der Gedanke/das Gefühl der Einsamkeit, wie alles im Leben eigentlich, eine Einstellungssache ist. Hier kommt der Satz: "Alles ist Kopfsache!" zum Tragen. Wenn ich mich einsam fühle, dann denke ich darüber nach, woher die Einsamkeit resultiert und was ich an dieser ändern kann. Folglich muss ich den Auslöser der Einsamkeit betrachten und meine Einstellung dazu ändern, damit meine Gedanke/Gefühle positiv werden und die Einsamkeit mich nicht mehr belastet.

Beachte dabei: Situation - Gedanke - Gefühl
(Das Gefühl steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Gedanken.) 🙂


Beispiel:

Der Mensch fühlt sich einsam. (Situation)
Der Mensch bekommt negative Gedanken. (Gedanke)
Der Mensch bekommt negative Gefühle. (Gefühl)

Der Mensch muss also die Situation ändern, damit seine Gedanken und folglich seine Gefühle wieder positiv werden und es ihm besser geht. In der Verhaltenstherapie wird nicht anders gearbeitet.

Und oftmals wirken Gedanken und Gefühle um so heftiger, weil der Mensch diese schon einmal erfahren hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke sehr wohl, dass der Gedanke/das Gefühl der Einsamkeit, wie alles im Leben eigentlich, eine Einstellungssache ist. Hier kommt der Satz: "Alles ist Kopfsache!" zum Tragen. Wenn ich mich einsam fühle, dann denke ich darüber nach, woher die Einsamkeit resultiert und was ich an dieser ändern kann. Folglich muss ich den Auslöser der Einsamkeit betrachten und meine Einstellung dazu ändern, damit meine Gedanke/Gefühle positiv werden und die Einsamkeit mich nicht mehr belastet.

Beachte dabei: Situation - Gedanke - Gefühl
(Das Gefühl steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Gedanken.) 🙂


Beispiel:

Der Mensch fühlt sich einsam. (Situation)
Der Mensch bekommt negative Gedanken. (Gedanke)
Der Mensch bekommt negative Gefühle. (Gefühl)

Der Mensch muss also die Situation ändern, damit seine Gedanken und folglich seine Gefühle wieder positiv werden und es ihm besser geht. In der Verhaltenstherapie wird nicht anders gearbeitet.

Und oftmals wirken Gedanken und Gefühle um so heftiger, weil der Mensch diese schon einmal erfahren hat.

Hallo, Püppi,

Du schreibst: "...meine Einstellung dazu ändern, damit meine Gedanke/Gefühle positiv werden und die Einsamkeit mich nicht mehr belastet."

Wenn "ich" es schaffe, dass meine Gefühle und Gedanken positiv werden - obwohl die Einsamkeit weiterhin bestehen bleibt, dann ist Einsamkeit weiterhin Bestandteil "meines" Lebens. Ich empfinde sie lediglich nicht mehr als Belastung. Habe ich Dich so richtig verstanden?
 
Hesback, schön dass Du mitmischst. Jedoch bedarf Deine Aussage einer Erläuterung, denn sonst ist sie - zumindest für mich - nicht nachvollziehbar.
 
Hesback, schön dass Du mitmischst. Jedoch bedarf Deine Aussage einer Erläuterung, denn sonst ist sie - zumindest für mich - nicht nachvollziehbar.


Die Gesellschaft stellt ein mindestmaß an Anforderungen, wie man sich zu verhalten hat, wie man aussehen sollte, was man erreichen sollte, wer dieses mindestmaß nicht erreicht weil er zu viel oder zu wenig zu bieten hat, hat es schwerer.
Wobei der Überdurchschnittliche eher Chancen hat sich zu etablieren wie der Unterdurchschnittliche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurz ausgedrückt meinst Du folgendes: Wer gesellschaftlich nicht erfolgreich ist, fühlt sich einsam.

Das kann so sein - zugegeben - aber ich denke, nur dann, wenn ich z.B. keine Freunde habe, die mich auch dann und so akzeptieren, wie ich bin, auch wenn ich eben nicht (im Sinne gesellschaftlicher Vorstellungen) erfolgreich bin. Oder?
 
Kurz ausgedrückt meinst Du folgendes: Wer gesellschaftlich nicht erfolgreich ist, fühlt sich einsam.

Das kann so sein - zugegeben - aber ich denke, nur dann, wenn ich z.B. keine Freunde habe, die mich auch dann und so akzeptieren, wie ich bin, auch wenn ich eben nicht (im Sinne gesellschaftlicher Vorstellungen) erfolgreich bin. Oder?

Wahre Freunde gibt es nicht, fast jeder nutzt die Schwächen des anderen.
Das Einsam sein ist letztendlich nicht das Problem daran gewöhnt man sich, aber am Rande zu stehen und zu sehen wie es sein könnte ist schmerzhafter.
Für manche ist das auch eine Herausforderung, aber dafür bedarf es ein wieder ein mindestmaß an intelligenz.
In je mehr Bereichen man zu sehr vom Durchschnitt abweicht desto komplizierter wird es und für komplizierte Vorgänge bedarf es einen starken Geist, ein starker Geist = mehr Ausdauer, mehr Ausdauer = höhere Erfolgschancen, Erfolg = Anerkennung, Anerkennung = Selbstbewusstsein usw.
 
Wahre Freunde gibt es nicht, fast jeder nutzt die Schwächen des anderen.
Das Einsam sein ist letztendlich nicht das Problem daran gewöhnt man sich, aber am Rande zu stehen und zu sehen wie es sein könnte ist schmerzhafter.
Für manche ist das auch eine Herausforderung, aber dafür bedarf es ein wieder ein mindestmaß an intelligenz.
In je mehr Bereichen man zu sehr vom Durchschnitt abweicht desto komplizierter wird es und für komplizierte Vorgänge bedarf es einen starken Geist, ein starker Geist = mehr Ausdauer, mehr Ausdauer = höhere Erfolgschancen, Erfolg = Anerkennung, Anerkennung = Selbstbewusstsein usw.


Ich verstehe. Du sprichst von Deinen Erfahrungen.
Meine Erfahrung sagt mir: Es gibt wahre Freunde.

Und warum muß man am Rande - von was? - stehen? Stehst Du irgendwo am Rande?

Ich sehe das Leben tatsächlich als eine Ansammlung von vielen Herausforderungen. Und wenn man positiven Erfolg haben möchte, sollte man sich so frühzeitig wie möglich ins Leben hineinknien. Ich glaube nicht, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man intelligenter ist, als andere.
Ich lernte: Genie ist Fleiß

LG, Nordrheiner
 
Ich lernte: Genie ist Fleiß

Ich glaube nicht, dass diese Formel aufgeht, obwohl es schon nahe an einer Lösung sein könnte.

~~~

Oder anders:

1) Wofür genau ist ein Genie fleißig?

2) Ein Fleißiger wird zum Genie?

Da gäbe es wohl tatsächlich den Punkt hinzuzunehmen, den HESBACK zumindest ankratzte, nämlich Intelligenz - fluide und kristalline Intelligenz.
 
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