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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Weil wir eine unfähige Politik in unserem Land haben, die sich für alle anderen, nur nicht für das eigene Volk interessiert. Das eigene Volk dient nur zum Arbeiten gehen und Abgaben leisten. Rekordsteuereinnahmen sind hierfür bezeichnend. Und weil andere Länder sich zurecht gegen das Asylaufkommen wären.
Ich habe dich nicht gefragt, weshalb Deutschland so viele Asylbewerber aufnimmt, sondern, weshalb so viele von ihnen nach Deutschland wollen. [...]

Es kann nicht sein, dass viele jahrelang gearbeitet haben und kaum über die Runden kommen und sogar im Müll nach etwas Verwertbarem suchen. Ich wohne in einem "wohlhabenden" Landkreis, sehe dennoch regelmäßig vor allem Alte im Müll wühlen. 🙁
Nein, das kann auch nicht sein. Grundsicherung und ALG II sind nämlich so bemessen, dass das nicht nötig ist. Es sei denn, man ist alkoholsüchtig und sucht im Müll nach irgendwelchem Fusel. Wie gesagt, ich kenne selber genügend Menschen, die von Sozialhilfe leben bzw. lebten - auch in meiner eigenen Verwandtschaft. Keiner von ihnen musste im Müll wühlen.

Erkundige dich bitte mal, welche Absicherungen es in den anderen Ländern gibt. In vielen anderen Ländern gibt es sogar weit aus mehr Arbeitslosengeld II. Einzelne Länder führen aktuell auf Probe das Bedingungslose Grundeinkommen durch.
Die Frage ist nur, ob das unterm Strich tatsächlich höher ist als unsere Sozial(hilfe)leistungen und, wenn ja, wie lange das bezahlbar ist. Nenn' mir doch einfach mal die betreffenden Staaten, wenn du dich so gut auskennst.

Es gab in so vielen Ländern schon jahrelang keinen Krieg. Unabhängig davon finde ich Kritik an den Umständen in unserem Land angemessen. Gemessen an den Möglichkeiten, die unser Land hat, sind die Umstände katastrophal. Und ich würde auch keinem Kritiker raten, auszuwandern, denn wir haben das Recht uns auch kritisch zu äußern.
Klar. In unserem Staat herrscht nämlich Meinungsfreiheit. Auch das ist längst nicht in allen Staaten selbstverständlich. Äußere deine Kritik am Staat mal im Iran, in China oder in Saudi-Arabien, dann wirst du schon sehen, was du davon hast. Aber wenn doch alles hier deiner Meinung nach sooo schrrrecklich ist, bewundere ich dein Märtyrertum, dass du trotzdem freiwillig hier bleibst. Oder solltest du nur zu denjenigen gehören, die auf hohem Niveau jammern, aber nichts ändern, weil es zu unbequem ist?

Kritisch über Deutschland äußern kannst du dich auch vom Ausland aus. Hat Thomas Mann im 2. Weltkrieg auch getan. Und Willy Brandt (der eigentlich Herbert Frahm hieß) war damals auch in Norwegen im Widerstand. Allerdings gegen die Nazis, insoweit war das damals sehr angebracht. Anders als heute, wo wir in einem demokratischen Rechtsstaat leben dürfen, den du offensichtlich nicht zu schätzen weißt. Dass du dich überhaupt kritisch äußern darfst, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen, hast du dem heutigen Staatssystem zu verdanken.

Undifferenzierte, negative Pauschalurteile, wie du sie fällst, sind in meinen Augen ohnehin keine Kritik im wohlverstandenen Sinne, sondern Stammtischniveau. Denn Kritik setzt immer auch eine gehörige Portion Wissen, Differenziertheit und Konstruktivität voraus.

Erkundige dich mal über die wahren Verhältnisse in unserem Land.
Warum haben wir wohl die niedrigsten Löhne in Europa und die niedrigste Geburtenrate?
Und wie kann es sein, dass vielen Deutschen die Altersarmut droht und viele Menschen zwangsverrentet sind?
Wer legt denn fest, wie die "wahren" Verhältnisse in unserem Land sind? Du?
Ich habe nie behauptet, dass es allen in unserem Land gut geht, wohl aber vielen, und dass auch das ein Grund für die Vereinsamung ist. Wenn man alles hat und sich jede Dienstleistiung kaufen kann, ist man auf andere nicht mehr angewiesen.

Erkundige du dich doch bitte mal, wie viele Menschen in Deutschland ein auskömmliches oder sogar überdurchschnittliches Einkommen haben. Die niedrigste Geburtenrate haben wir, weil es hierzulande schwierig ist, Beruf und Familie zu vereinbaren, aber auch, weil die Menschen beiderlei Geschlechts immer egoistischer und anspruchsvoller werden und sich lieber selbst verwirklichen wollen, statt für Kinder auf etwas zu verzichten. Und Altersarmut trifft meist Frauen, die ihren Beruf aufgegeben und sich auf lieber auf einen Versorger verlassen haben, statt wieder zu arbeiten, sobald ihre Kinder aus dem Gröbsten heraus sind. Es gibt ja sogar Frauen, die nicht arbeiten, obwohl sie keine Kinder und keine pflegebedürftigen Angehörigen zu betreuen haben. Soll ich die bedauern, wenn sie nach einer Scheidung oder im Alter als Witwen mit wenig Geld auskommen müssen? Weiß man doch vorher, wird aber gern verdrängt. Im Übrigen darf man auch nicht vergessen, dass es hierzulande auch genügend Faule gibt, die das System und die soziale Hängematte, in die sie fallen, weidlich ausnutzen.

Recht gebe ich dir allerdings in dem Punkt, dass es sich immer noch lohnen muss zu arbeiten, d.h. man muss dafür - jedenfalls bei einer Vollzeittätigkeit - ein Einkommen erzielen, das über dem Sozialhilfesatz liegt. Sonst werden die Faulen im Lande für ihre Faulheit ja obendrein noch belohnt.

[.....]
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir sollten zurück zum eigentlichen Thema kommen...

[..]

Auch das ist meines Erachtens eine Ursache für Einsamkeit.

Ich denke, dass Nordrheiner die Lage schon ganz richtig analysiert hat. Vielen geht es hierzulande zu gut, sodass sie sich mit anderen vermeintlich nicht mehr abzugeben brauchen. Wer dagegen eher bescheiden leben muss und sich vieles nicht leisten kann, was "man" angeblich braucht, um dazu zu gehören, droht ebenfalls zu vereinsamen.

Egoismus, Egozentrik und Anspruchsdenken, fehlendes soziales Gewissen, Gleichgültigkeit, mangelnde Empathie, Intoleranz statt gegenseitiges Verständnis - ein ganzes Ursachenpaket für Einsamkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn für dich Nicht-Einsamkeit und Liebe sind, dass du eine Partnerin hast, dann belästige mich nicht. Das ist das Einfachste der Welt. Schaue dir einfach nur an, wie alle anderen es machen.
 
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