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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Eine traurige Lebenserfahrung. Aber für Dich Realität.
Es gibt noch viele andere, ebenfalls sehr traurige Lebenserfahrungen. Einsamkeit ist – wenn wir sie ablehnen, wenn wir ihr nichts Gutes abgewinnen können – etwas abgrundtief Böses, etwas was uns von der Liebe, dem Angenommensein trennt. Das Böse, wie ich es verstehe, ist Glück zerstörend und behindernd.
Dem gegenüber setze ich immer (=ich meine immer wortwörtlich) Hoffnung gegenüber. Diese Hoffnung kommt aus meinem Glauben. Ich bin sehr froh darüber und empfinde es als ein Geschenk, an Gott und Jesus Christus glauben zu können. Dieser Glaube vermittelt mir Gottes Wunsch, dass Einsamkeit nicht das Letzte ist, was wir erleben müssen, wenn wir nur wollen und unsere Augen öffnen.

In diesem Sinne übermittel ich gerade Dir meine Wünsche, dass Du spürst, daß Du nicht ganz alleine bist, weil ich an Dich denke. Einsamkeit macht auch blind. Und vielleicht öffnen Dir meine Gedanken die Augen, den anderen Menschen zu sehen, dem Du die Einsamkeit verkürzen kannst – oder der Dir Deine Einsamkeit mit einem kleinen Besuch oder einer Tasse Kaffee verkürzen kann.

Liebe Grüße,
Nordrheiner
 
A

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Re: Ist Einsamkeit ein Problem?
Für dich vielleicht nicht, Tsunami; aber wenn man sich hier im Board mal umschaut, scheint es ja schon vielen Menschen was auszumachen. Und das ist ja nicht nur hier so.
 
Okay, lass mich überlegen.

Kurze Zwischenfrage:

Was genau ist das Problem an Einsamkeit? Fühlt es sich irgendwie schlecht an?

Ja, sicher. Siehe meinen Beitrag 126.
Ich habe eine Liste mit Namen von einsamen Menschen, an die ich denke.
Einige konnte ich noch vor Weihnachten besuchen.
Ich hoffe, diese Menschen spüren es, wenn ich an sie denke.
LG, Nordrheiner
 
Ja, sicher. Siehe meinen Beitrag 126.
Ich habe eine Liste mit Namen von einsamen Menschen, an die ich denke.
Einige konnte ich noch vor Weihnachten besuchen.
Ich hoffe, diese Menschen spüren es, wenn ich an sie denke.
LG, Nordrheiner

Ganz bestimmt ist das so. Es gibt ein paar Dinge auf dieser Welt, welche der wissenschaftlichen Argumentation bzw. Begründung entbehren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, Nordrheiner. Ja, in der Tat denke ich heute Abend auch an dich.
Im Übrigen verbringe ich den Heiligen Abend in einer angenehmen Gelassenheit. Es haben mich heute Grüße erreicht von Menschen, die mir vor vielen Jahren als Schüler begegneten.
Es hat mich gefreut, dass und wie sich meiner erinnerten. Ich bin ja nicht unkompliziert und manchmal überfordere ich meine Mitmenschen auch.
Aber für mich ist es - gerade an solchen Tagen wie diesem - eine schöne Erfahrung, dass ich mich scheinbar eingeschrieben habe in die Gedanken dieser Menschen.
Es sind solche Begegnungen, die bleiben und unser Leben wertvoll machen. Ich merke auch, dass das Gefühl von Einsamkeit und wirkliche Einsamkeit unterschiedliche Dinge sind, weil wir auch gerne das Positive verdrängen, wenn uns das Negative beschäftigt.
Ich werde dann auch meinem eigenen Leben gegenüber manchmal ungerecht. Botschaften aus meiner Vergangenheit, Rückmeldungen anderer Menschen, rücken das dann wieder ins Gleichgewicht.
Heute Abend war ich allein, aber nicht einsam, habe ich doch gespürt, wie viele Menschen an mich gedacht haben.
So fühle ich mich sehr gelassen und entspannt.

Burbacher
 
Danke, Nordrheiner. Ja, in der Tat denke ich heute Abend auch an dich.
Im Übrigen verbringe ich den Heiligen Abend in einer angenehmen Gelassenheit. Es haben mich heute Grüße erreicht von Menschen, die mir vor vielen Jahren als Schüler begegneten.
Es hat mich gefreut, dass und wie sich meiner erinnerten. Ich bin ja nicht unkompliziert und manchmal überfordere ich meine Mitmenschen auch.
Aber für mich ist es - gerade an solchen Tagen wie diesem - eine schöne Erfahrung, dass ich mich scheinbar eingeschrieben habe in die Gedanken dieser Menschen.
Es sind solche Begegnungen, die bleiben und unser Leben wertvoll machen. Ich merke auch, dass das Gefühl von Einsamkeit und wirkliche Einsamkeit unterschiedliche Dinge sind, weil wir auch gerne das Positive verdrängen, wenn uns das Negative beschäftigt.
Ich werde dann auch meinem eigenen Leben gegenüber manchmal ungerecht. Botschaften aus meiner Vergangenheit, Rückmeldungen anderer Menschen, rücken das dann wieder ins Gleichgewicht.
Heute Abend war ich allein, aber nicht einsam, habe ich doch gespürt, wie viele Menschen an mich gedacht haben.
So fühle ich mich sehr gelassen und entspannt.

Burbacher

Das klingt sehr schön für mich.
 
Tsunami,

ein Problem ist Einsamkeit insofern, als dass es bei vielen Menschen eine Art Leidensdruck, schlechte Stimmung usw. erzeugt.

Was genau ist für dich denn grundsätzlich ein Problem? - weil du ja meinst, Einsamkeit könne kein Problem darstellen. Tut es vielleicht für dich nicht, weil du es nicht kennst (?) - aber was ist mit anderen Menschen? Wo ist bei dir Empathie und der Versuch einer Perspektivübernahme? 😱

Ich selbst schätze das Alleinsein durchaus. 🙂🙂🙂 Seit Oktober lebe ich alleine in einer Wohnung, in der Stadt, wo ich mein Referendariat an einer Schule absolviere. Noch nie zuvor habe ich mich so wohl gefühlt. Ich kann dort tun und lassen, was ich will und habe bei weitem nicht mehr so viele Sekundärprobleme sozialer Art. Innerhalb der letzten Jahre stellte ich fest, dass ich einfach auf WG-Leben oder auf familiäres Wohnen keine Lust mehr habe.
 
Tsunami,

ein Problem ist Einsamkeit insofern, als dass es bei vielen Menschen eine Art Leidensdruck, schlechte Stimmung usw. erzeugt.

Was genau ist für dich denn grundsätzlich ein Problem? - weil du ja meinst, Einsamkeit könne kein Problem darstellen. Tut es vielleicht für dich nicht, weil du es nicht kennst (?) - aber was ist mit anderen Menschen? Wo ist bei dir Empathie und der Versuch einer Perspektivübernahme? 😱

Ich selbst schätze das Alleinsein durchaus. 🙂🙂🙂 Seit Oktober lebe ich alleine in einer Wohnung, in der Stadt, wo ich mein Referendariat an einer Schule absolviere. Noch nie zuvor habe ich mich so wohl gefühlt. Ich kann dort tun und lassen, was ich will und habe bei weitem nicht mehr so viele Sekundärprobleme sozialer Art. Innerhalb der letzten Jahre stellte ich fest, dass ich einfach auf WG-Leben oder auf familiäres Wohnen keine Lust mehr habe.

Hallo Panthi,

ich schätze dich so ein, dass du eine Wandererin bist. Ich selbst bin schon seit geraumer Zeit kein Wanderer mehr.

Weiters ist es so, dass ich einen verdammt hohen Grad an Empathie bzw. Mitfühlungsvermögen habe. Darüber schreibe ich jedoch nicht, weil ich weiß, dass es einen Menschen zerreißen kann.
 
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