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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Und was ist jetzt genau die Lösung. Alles zu akzeptieren wie es ist? Genau was mittendurch geschrieben hat. Man fühlt sich anders und egal mit wievielen Leuten man Kontakt hat die Leere ist trotzdem da.
Dann gibt es wieder Momente wo Einsamkeit guttut.
Wenn man sich fremd fühlt, fühlt man sich nunmal alleine.

Hmm.. wirklich, wirklich schwierig. Nordrheiner würde dir jetzt vermutlich Gott empfehlen. Ich wiederum empfehle dir gar nichts.

Ich denke, dass es eine mögliche Lösung ist, seinen Frieden, seine Ruhe und die Mitte zu finden. Natürlich kann man das noch mit unzähligen anderen Wörtern ausdrücken.
 
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Re: Ist Einsamkeit ein Problem?
Hmm.. wirklich, wirklich schwierig. Nordrheiner würde dir jetzt vermutlich Gott empfehlen. Ich wiederum empfelehle dir gar nichts.

Ich denke, dass es eine mögliche Lösung ist, seinen Frieden, seine Ruhe und die Mitte zu finden. Natürlich kann man das noch mit unzähligen anderen Wörtern ausdrücken.



Ja ich weiss, ich nehme die Spiritualität als meine Kraft. Aber mit meinen Mitmenschen darüber garnicht reden.
 
Ja aber was ist mit den Menschen die nicht mehr können und wollen? Wieso nehmen wir das Recht den Leuten die Entscheidung zu nehmen und da wir ja nicht genau wissen was nach dem Tod kommt. Sehe ich da kein Sinn jemand künstlich am Leben zu halten. Obwohl die Person nicht leben will. Vielleicht ist der Tod schön und angenehm wer weiss?

Wir haben nicht das Recht, jemandem das Recht zu nehmen, eine Entscheidung für seine eigene Selbsttötung zu treffen. Aber das Recht, ihm das Recht einzuräumen, haben wir auch nicht. Einen Menschen künstlich am Leben halten, ist für mich unter gewissen Umständen auch ebenso fragwürdig.
Auf Grund meiner Erfahrungen ist der Tod angenehm, vor allem dann, wenn er von meinem Leiden befreit.
Die Frage stellt sich eher, was danach kommt.
Haben die Menschen recht, die sagen, danach kommt nichts oder für alle wird es schön sein?
Wenn sie recht haben, kann man hier im Leben ja nichts falsch machen.
Und wenn sie nicht recht haben? = diese Frage finde ich viel interessanter.

Und um zum Faden zurückzukehren: Es gibt Fragen, die uns einsam machen, denn jeder muss und kann sie nur für sich selbst beantworten. Es wäre verkehrt, bestimmte Fragen nur mit den Antworten zu versehen, denen andere Menschen zustimmen. Mal anders ausgedrückt: Es gibt Antworten, die mich einsam machen - aber glücklich.

LG, Nordrheiner
 
Wir haben nicht das Recht, jemandem das Recht zu nehmen, eine Entscheidung für seine eigene Selbsttötung zu treffen. Aber das Recht, ihm das Recht einzuräumen, haben wir auch nicht. Einen Menschen künstlich am Leben halten, ist für mich unter gewissen Umständen auch ebenso fragwürdig.
Auf Grund meiner Erfahrungen ist der Tod angenehm, vor allem dann, wenn er von meinem Leiden befreit.
Die Frage stellt sich eher, was danach kommt.
Haben die Menschen recht, die sagen, danach kommt nichts oder für alle wird es schön sein?
Wenn sie recht haben, kann man hier im Leben ja nichts falsch machen.
Und wenn sie nicht recht haben? = diese Frage finde ich viel interessanter.
Es gibt noch andere Alternativen wie Himmel und Hölle oder nichts. Wenn es einfach nur ein Jenseits gibt. Wird man nicht dafür bestraft, denn der Mensch ist ein freies Wesen mit eigenen Entscheidungen.
Und um zum Faden zurückzukehren: Es gibt Fragen, die uns einsam machen, denn jeder muss und kann sie nur für sich selbst beantworten. Es wäre verkehrt, bestimmte Fragen nur mit den Antworten zu versehen, denen andere Menschen zustimmen. Mal anders ausgedrückt: Es gibt Antworten, die mich einsam machen - aber glücklich.

LG, Nordrheiner

Ja das kann sein.
 
Du weiß also Alles exakt.

Kennst Du Kareena, oder woher weißt Du, dass sie schon immer "so" war?
Außerdem bezieht sich Dein Posting ja nicht nur auf Kareena.

Ich könnte Dich ein bisschen verstehen hättest Du gesagt, der Menschen entwickelt sich eindeutig so, wie er sich entwickelt. Das aber jemand so ist, weil er immer schon so war, das halte ich für Blödsinn.

Es ist eine Frage des Prinzips, vom Verständnis, der Sichtweise und ggf. der Formulierung.

Das Prinzip: Es ist wie es ist. Alles. Bis es dann wieder so ist, wie es ist.

Nehme dir zwei beliebige Punkte im Zeit-Raum-Kontinuum oder irgendeinen Punkt dazwischen. Du weißt schon, worauf ich hinaus will.

Wenn du einem Huhn ein Hundekostüm anziehst und ihm das Bellen beibringst, so bleibt es dennoch ein Huhn. Beim Menschen ist das etwas komplexer, aber so ähnlich. Der Mensch ist enorm wandelbar, aber in wesentlichen Dingen nicht.

Vielleicht noch ein schönes Zitat, frei übersetzt:

"Wir dürfen nicht aufhören, zu erkunden, und am Ende unserer Erkundungen werden wir dort sein, wo wir angefangen haben, und diesen Platz zum ersten Mal wirklich kennen."
 
Heiraten und 10 Kinder bekommen und erst mal nicht mehr einsam sein für die nächsten Jahre. Kommt nicht in Frage?

Nachtrag: Nja, kommt nicht mehr in Frage, wenn man das erst am Ende seiner Erkundungen anstrebt. Das mit den 10 Kindern, meine ich. Merke: Kinder bekommen und sterben, dafür ist nie der "richtige" und nie der "falsche "Zeitpunkt. Passiert einfach. Das ist das Leben.

Sicher kommt das in Frage. Nur habe ich dadurch nicht unbedingt viel erkundet oder verstanden über das Leben. "Zwangsvergesellschaftung" war noch niemals so mein Ding.

---

Und ganz bestimmt muss ich keine 10 Kinder auf die Welt setzen, um nicht einsam zu sein. Meine Großeltern haben das gemacht - väterlicherseits 12 Kinder und mütterlicherseits 7 Kinder. Man muss nicht alles nachmachen.

---

Aber ja, es stimmt schon, dass nicht nur Gott, sondern auch Kinder der Einsamkeit entgegenwirken können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun Einsamkeit kann in den ersten Jahren, wie bei mir schon zu einer Belastung werden.

Mittlerweile habe ich in der Einsamkeit schon Routine bekommen. Irgendwann findet man sich damit ab und sagt die Welt ist mir egal. Man geht arbeiten, man geht nach Hause, man versucht Anschluss zu finden.

Vielleicht meldet man sich auf 1000000 Singleseiten an, die einem das goldene vom Himmel loben. Doch wird die Lüge der Liebe letzten Endes zur finalen Qual. Sie hat es nie gegeben. Alles beruhte auf Zweck und gegenseitigen Vorteil, der daraus gewonnen wurde.

Traurig aber wahr :wein::wein::wein:

Wenn man Worte wie Liebe wie ich nie kennengelernt hat oder erfahren hat, ist es ein leichteres mit der Einsamkeit klar zu kommen. Die Übersetzungen des Duden reichen zu erkennen, das ich diese Erfahrung nicht gesammelt habe. Das Herz erkaltet dann schneller und es schmerzt dann nicht so stark, auch wenn man an und für sich ein emotionaler Mensch ist, verschwinden auch diese Emotionen und man wird eisern.

Das wiederum kann einem auch von Nutzen sein. Das Leid, welches emotionalen Menschen durch die beim großen Teil der Gesellschaft nicht vorhandene Emotion der Gesellschaft erfahren, muss mit eisernem Wind zurückgegeben werden, an die Verursacher. Und das ist jeder Einzelne/r der breiten Masse.

Nur so kann eine Bereinigung von den nicht vorhandenen Emotionen erfolgen, die letzten Endes wieder zu einer normalen Sozialisation führen könnte, wenn denn der Rest nicht auch einfältig wird.

Bericht eines Dauerpatienten. Ende.
 
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