Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Innere Ruhe gut Verdienender

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124133
  • Datum Start Datum Start
Also nochmal zur Klarstellung: Ich meine nicht Leute, die einfach nur gut verdienen. Natürlich schläft man nicht ein, wenn man im Job gefordert wird und auch potenziell seine Anstellung verlieren kann. Ich meine Leute, die gut verdienen und einen sehr sicheren Job haben. Vielleicht meine ich sogar auch Leute, die einfach nur einen sehr sicheren Job haben. Das scheint hier ja definitiv eine Art Lebensideal zu sein, ist auch OK, danach habe ich ja gefragt.

Wie dem auch sei, es wird mir hier mehr oder weniger unterstellt, ich bin Geringverdiener, der in der Schule nicht aufgepasst hat und nachts nicht schlafen kann. Ich bin selbstständig und wenn ich genug Aufträge habe, brauche ich nicht mehr als 3-4 Stunden pro Tag zu arbeiten, 3-4 Mal die Woche, wann ich will und wie ich will und kann davon gut leben.

Ich habe aber Null Zukunftsvisibilität. Ich habe keine Ahnung, was ich in einem Monat oder nächstes Jahr mache und ob das vielleicht mein letztes Jahr in meinem Beruf wird.
 
Also nochmal zur Klarstellung: Ich meine nicht Leute, die einfach nur gut verdienen. Natürlich schläft man nicht ein, wenn man im Job gefordert wird und auch potenziell seine Anstellung verlieren kann. Ich meine Leute, die gut verdienen und einen sehr sicheren Job haben. Vielleicht meine ich sogar auch Leute, die einfach nur einen sehr sicheren Job haben. Das scheint hier ja definitiv eine Art Lebensideal zu sein, ist auch OK, danach habe ich ja gefragt.

Wie dem auch sei, es wird mir hier mehr oder weniger unterstellt, ich bin Geringverdiener, der in der Schule nicht aufgepasst hat und nachts nicht schlafen kann. Ich bin selbstständig und wenn ich genug Aufträge habe, brauche ich nicht mehr als 3-4 Stunden pro Tag zu arbeiten, 3-4 Mal die Woche, wann ich will und wie ich will und kann davon gut leben.

Ich habe aber Null Zukunftsvisibilität. Ich habe keine Ahnung, was ich in einem Monat oder nächstes Jahr mache und ob das vielleicht mein letztes Jahr in meinem Beruf wird.
Ich glaube dass Sicherheit und Einkommen zwar schön sind aber dein tägliches Arbeitsleben kaum beeinflussen.
Man denkt sich vielleicht, dass man wenn man erstmal eine gewisse Einkommensebene oder Sicherheit erreicht hat, dass man es dann ruhiger angehen lassen kann ABER beeinflusst wird das vor allem durch das Arbeitsumfeld.
Also:
  • hat man einen nervigen Chef, der ständig viel von einem verlangt
  • Kollegen, die gut im Team arbeiten oder dich mobben
  • nette Kunden oder nur Problemfälle
  • ein gesundes und ergonomisches Arbeitsumfeld
Da kann der Job noch so vermeintlich sicher sein, die meisten Menschen sind dennoch gestresst und haben keine innere Ruhe wenn die vorgenannten Faktoren nicht stimmen.

Auch weil Menschen sozial sind. Wir sind zwar erstmal nur auf der Arbeit um Geld zu verdienen, haben meist viele soziale Kontakte über die Arbeit, was uns massiv beeinflusst.

Ich meine aus welchen Gründen geht ihr mal stinkig und mal glücklich von der Arbeit? Man geht doch nicht nach hause und sagt "geiler Tag heute, weil ich in meinem Job gut verdiene". Selbst die Freude über eine Beförderung ist schnell verflogen. In der Regel denkt man eher "Toller Tag heute, weil ich viel geschafft habe" oder "toller Tag heute, weil der Chef mich gelobt hat".
 
Jeder ist seines Glückes Schmied.

Daher verstehe ich den Neid nicht. Wer in Schule nicht aufgepasst hat und selbst danach keine Eigeninitiative ergriffen hat, sein Leben in die Richtung Laufbahn zu bringen, muss ich mit einem Job in Niedriglohnsektor zufrieden stellen.



Wenn es dir nicht gefällt, dann ändere es. In Deutschland hat man jederzeit unendliche viele Möglichkeiten sich sinnvoll weiterzubilden. Man muss nur den Willen zeigen.

Als ich noch in der Ausbildung war hatte sich ehemaliger Arbeitskollegen beklagt, dass er (Lagerist) "schlecht" verdienen würde (Chemie Tarif). Ich als Azubi habe ihn dann zu einer Weiterbildung geraten. Seine Antwort "Auf keinen Fall. Da die Firma den Techniker nicht bezahlen möchte, müsste ich es von meinem eigenen Geld machen. Und dann auch noch meine private Freizeit opfern. Ne, kein Bock drauf". Daraufhin habe ich ihm dann erklärt, dass selbst wenn die Firma die Weiterbildung nicht zahlt und im schlimmsten danach auch keine Beförderung anbietet, könnte es sich wegbewerben, weil er eine höhere Qualifikation hätte. Das wollte er jedoch nicht einsehen. Stattdessen bevorzugte er das Jammern.
Also dieser Beitrag ist zwar komplett Off Topic, finde den aber sehr schlimm. Hier wird behauptet, dass wir immer noch in eine Meritokratie leben, in der jeder alles erreichen kann, wenn er nur will und hart arbeitet, was impliziert, dass ein Geringverdiener eben auch selbst an seiner Situation Schuld ist. Vielleicht war es in den 60-80gern mal so, dass man durch Leistung definitiv zu Wohlstand kommt, dem ist aber schon lange nicht mehr so. Zeitverträge, Leiharbeit, Arbeitslosigkeit (auch unter Akademikern), steigende Preise, insbesondere Immobilienpreise, usw. haben unter anderem dafür gesorgt. Der Wohlstand bleibt inzwischen vor allem bei denen , die ihn geerbt haben. Oder eben in der älteren Generation, die noch aufsteigen konnte. Das ist der amerikanische Traum, aber da haben viele Leute schon lange mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen. Aber gut, wie gesagt, darum geht es hier gar nicht.
 
Nö, es geht nicht darum ob man eine vermeintliche Existenzangst ertragen kann sondern ob der Zustand eines guten Einkommens und sicheren Jobs erstrebenswert ist:

Ich persönlich halte den Gedanken nach wie vor für falsch einen guten Job mit gutem Einkommen damit zu verbinden, dass man hier eine Schlaftablette hätte. Mehr noch, ich sehe gerade bei vielen Menschen mit gutem Einkommen ein sehr aktives Leben.
Meine Cheffin, die einen Bereich von rund 200 Mitarbeitern leitet, arbeitet teilweise 7 Tage die Woche und es gibt viele Selbstständige, die gut verdienen aber dafür eben auch nicht um 17 Uhr den Stift fallen lassen.
Tendenziell würde ich sagen, dass man mehr steigendem Einkommen eher mehr machen muss oder zumindest mehr Stress hat.

Die entscheidende Frage ist: Was will man im Leben?

Es gibt viele Menschen, die sind mit einer kleinen Bürotätigkeit oder einfachen Verkäufertätigkeit durchaus zufrieden. Sie haben im Idealfall fest Arbeitszeiten und keine große Verantwortung. Ihre "Schlaftablette" besteht daraus, dass sie sich im Leben nicht mehr verändern müssen und einfach nur jeden Tag 7-8 Stunden ihre gewohnte 08/15 Arbeit machen.

Dann gibt es Menschen die wegen des Geldes, der Anerkennung oder wegen sonstwas richtig Gas geben. Sie gründen eigene Unternehmen, qualifizieren sich kontinuierliche weiter, werden befördert, arbeiten oft deutlich über 38,5 Stunden.

Beides ist legitime und völlig nachvollziehbare Modelle und es gibt alles dazwischen. Vielleicht kommt auch für einen Karrieremenschen der Zeitpunkt an dem er sagt "bis hierhin und nicht weiter" weil irgendwann Familie oder Privatleben dann doch wichtiger werden oder er eine Belastbarkeitsgrenze erreicht hat.

Muss und darf jeder für sich selbst entscheiden, ob er einen auf "Schlaftablette" macht und im jeweiligen Job versucht nur eine Minimumleistung zu machen oder mehr macht.
Das stimmt allerdings.
Ich habe mich nebenberuflich weitergebildet, um nun einen Job zu haben, indem ich gut verdiene. Aber auch nur aus dem Grund, um mein Leben zu genießen. Ich mache nun 2 -3x Urlaub im Jahr. Pauschalreisen sind auch nicht meins. Ich liebe es fremde Kulturen kennenzulernen. Ich habe beispielsweise gewollt keine deutschen Freunde. Meine Freunde stammen aus Indien, Vietnam, Afrika und Co. Indien ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Bin 1x im Jahr dort, weil die Familie meines besten Freundes dort lebt. Ich werde zu Hochzeiten und Co. eingeladen. Ich lerne Sitten, Gebräuche und neue Sprachen kennen, auch, wenn es nur ein paar Wörter sind. Ich werde immer vollkommen in die Familien integriert.
Nur weil ich Zahlen hin- und her "schubse" und etwas Karriere mache, halte ich mich nicht langweilig aber auch nicht für wichtig. Die Frage ist nur, was man mit dem Geld macht.

Darüber hinaus wollte ich einen Job, der mich fordert. Ich liebe Zahlen aber die Buchhaltung finde ich zu stupide. Man arbeitet nur nach Schema F. Manche mögen es. Das ist auch okay und gut. Ich liebe es stattdessen, mich mit Kosten und Co. auseinanerzusetzen, Budget zu erstellen und zu kontrollieren, neue Potenziale des Unternehmens aufzudecken und zu erweitern, neue Business Cases durchzuspielen etc..
 
Also dieser Beitrag ist zwar komplett Off Topic, finde den aber sehr schlimm. Hier wird behauptet, dass wir immer noch in eine Meritokratie leben, in der jeder alles erreichen kann, wenn er nur will und hart arbeitet, was impliziert, dass ein Geringverdiener eben auch selbst an seiner Situation Schuld ist. Vielleicht war es in den 60-80gern mal so, dass man durch Leistung definitiv zu Wohlstand kommt, dem ist aber schon lange nicht mehr so. Zeitverträge, Leiharbeit, Arbeitslosigkeit (auch unter Akademikern), steigende Preise, insbesondere Immobilienpreise, usw. haben unter anderem dafür gesorgt. Der Wohlstand bleibt inzwischen vor allem bei denen , die ihn geerbt haben. Oder eben in der älteren Generation, die noch aufsteigen konnte. Das ist der amerikanische Traum, aber da haben viele Leute schon lange mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen. Aber gut, wie gesagt, darum geht es hier gar nicht.
Naja aber ein bisschen schon oder?
Schließlich entscheidet ja erstmal jeder selbst welchen Job er anstrebt. Für den Einen ist Einkommen wichtiger, für den anderen Sicherheit und für wieder einen Anderen vielleicht die Selbstverwirklichung.

Als ich Abi gemacht habe, wollte eine Klassenkameradin von mir unbedingt freie Journalistin werden und ich habe von ihr in den nächsten Jahren einige kurze Abschnitten in Lokalzeiten gelesen. Der Job war absolut nicht sicher aber genau ihr Ding!
Ein anderer Kumpel hat studiert und in der IT Branche Fuss gefasst. Er fuhr einen dicken Firmenwagen, verdiente fantastisch, aber musste auch 24 Stunden der Firma deutschlandweit zur Verfügung stehen.

Klar kann immer was im Leben dazwischen kommen, aber ja erstmal ist jeder seines Glückes Schmied und entscheidet sich für bestimmte Richtungen im Leben. Für Manche soll es ein möglichst ruhiger Job sein, der sicher und mit Familie vereinbar ist, der Andere will vielleicht Karriere und viel Geld.

Wenn du fragst, ob ein Job mit "goldene Schlaftablette" gut ist, ist doch die Frage: Will derjenige diesen Job? Will er zum Beispiel die von dir genannte Sicherheit, die aber meist auch mit einem Preis daherkommt? Mein IT Kumpel wollte zum Beispiel nie in den öffentlichen Dienst, auch weil er als ITler dort zu schlecht verdient.

Alles hat seinen Preis und jeder muss eben überlegen, was er will.
 
Also dieser Beitrag ist zwar komplett Off Topic, finde den aber sehr schlimm. Hier wird behauptet, dass wir immer noch in eine Meritokratie leben, in der jeder alles erreichen kann, wenn er nur will und hart arbeitet, was impliziert, dass ein Geringverdiener eben auch selbst an seiner Situation Schuld ist. Vielleicht war es in den 60-80gern mal so, dass man durch Leistung definitiv zu Wohlstand kommt, dem ist aber schon lange nicht mehr so. Zeitverträge, Leiharbeit, Arbeitslosigkeit (auch unter Akademikern), steigende Preise, insbesondere Immobilienpreise, usw. haben unter anderem dafür gesorgt. Der Wohlstand bleibt inzwischen vor allem bei denen , die ihn geerbt haben. Oder eben in der älteren Generation, die noch aufsteigen konnte. Das ist der amerikanische Traum, aber da haben viele Leute schon lange mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen. Aber gut, wie gesagt, darum geht es hier gar nicht.
Ich spreche für mich und aus meiner Erfahrung.
Kind mit Migrationshintergrund, Eltern sind Geringverdiener mit einem Hauptschulabschluss bzw. ein Elternteil ohne Schulabschluss. Mein Bruder hat sein Ziel erreicht (Werkstattleiter mit Personalerfahrung), ich bin der einzige Akademiker.
Bereits ab der vierten Klasse konnte unsere Eltern uns aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse nicht unterstützen.
Ich habe eine Ausbildung gemacht. Nach der Ausbildung Vollzeit gearbeitet und Abendstudium (Bachelor und Master) abgeschlossen.

Für mich ist die ganze Leier mit "aus Kindern von Geringverdienern und oder mit Migrationshintergrund wird nichts" absoluter Blödsinn. Wenn man es will, dann kann man sich durchbeißen und auch etwas erreichen. Natürlich kann man sich alles schlechte einreden. Ich halte mich aber auch nicht für einen Überflieger. Und hatte trotz sehr guter bis guter Noten Probleme im Studium und habe so lange gelernt, bis ich es verstanden habe. Auch wenn es dann nur 3-4 Stunden Schlaf am Tag waren.
 
Ich sehe die " Panikmache " auch nicht , noch nie gab es für Kinder mit Migrationshintergrund so viele Angebote wie heute, Von daher auch für Kinder aus sozialschwachen Familien gibt es mehr Möglichkeiten , als noch vor 20 oder 40 Jahren.

Jeder kann alles erreichen beschreibt die reale Existenz einer Möglichkeit, ob man diese ergreift oder eine andere ist abhängig davon , was oder wie man alles definiert.
Was für den einen alles ist " Endlich ne Frau " ist für den anderen so gut wie nix " die können mich mal " - was ist also dieses alles - schon im Ansatz Blödsinn, weil es nicht um omnipotente absolute Wesen geht.

Also - wenn Du Selbstständig bist - gut - wie Du lebst - Deine Sache - aber was für eine innere Ruhe meinst Du ???

die die in den Tod treibt - weil Geld wie heu aber keine Zukunftsperspektive ??? Oder die der Gelassenheit och ich arbeite nur 3 Stunden die Woche , weil ich damit klarkomme ( und wenns um die geht )
Die hast Du bei Dir noch nicht beobachtet - echt jetzt ???
 
Ich kenne beide Seiten und mir gefällt tatsächlich die Seite mit dem regelmässigem, guten Gehalt besser. Mich hat die ständige Existenzangst sowohl psychisches auch physisch an meinen Grenzen gebracht. Und irgendwann hatte ich auch keine Ideen mehr, wie ich den Laden noch am kacken halten könnte (in meinem Bereich sind die Vorlaufzeiten oft sehr lange, 2 - 5 Jahre bis zum Auftrag sind keine Seltenheit). Erst Finanzkrise, wo ein Grossteil meiner Reserven sich in Luft auflöste und kaum 12 Jahre später Corona. Tolle Wurst!
Ich war irgendwann nur noch verzweifelt und depressiv. Im Nachhinein hätte ich mir schon viel früher einen Halbtagsjob suchen sollen und den eigenen Laden nebenher laufen lassen sollen. Der Markt hat sich aber auch in den letzten 3 Jahren nicht wieder richtig erholt.
Über 10 Jahre aus Existenzangst und Geldsorgen kaum schlafen zu können, muss ich auch nicht mehr haben.
Und langweilig fand ich mein Angestelltenleben eigentlich nie. Hatte meist nette Kollegen, teilweise auch sehr nette Chefs, viele Geschäftsreisen in und ausserhalb Europas und sehr verantwortungsvolle und spannende Aufgaben.
Ich finde es auch menschlich bereichernd beide Seiten zu kennen.

Mir geht es jetzt gut ich muss keine finanziellen Ängste gaben.

Aber ich kenne es auch ganz anders. Wenn am Bankomaten kein Geld mehr bekommt, der Strom abgestellt wird, man nicht mehr zum Arzt kann, sich nicht mehr zum Briefkasten traut, sich wie der letzte Dreck fühlt....

Man merkt es auch hier den Menschen an, die glatt durchs Leben laufen. Ihnen fehlt sehr oft die Fähigkeit, mit anderen Menschen, denen es nicht so gut geht, mitzufühlen.
 
Ich finde schon, dass Geld eine durchaus beruhigende Wirkung hat.

Dabei kenne ich einige Beispiele, auch von gutverdienenden Menschen, die es allerdings versäumen, sich ein gewisses Polster aufzubauen und stattdessen "im Hier und Jetzt" ins Saus und Braus leben.

Umgekehrt kenne ich auch Beispiele von weniger gut verdienenden Menschen, die dennoch jeden Monat etwas auf die hohe Kante legen für schlechtere Zeiten, es sogar im Idealfall noch gut anlegen.

Daher ist Geld und die damit verbundene Ruhe öfter eine Frage der Mentalität als des Einkommens.
Wer nie gelernt hat, mit Geld richtig umzugehen und Polster zu schaffen, der kommt oftmals irgendwann im Leben an einen Punkt an dem es kritisch wird.

Dieser Effekt ist dabei nicht nur auf absolute "Krisensituationen" anwendbar, sondern auch auf den ganz normalen Alltag.
So verhandelt es sich beispielsweise mit einem neuen Arbeitgeber deutlich entpsannter und aus einer stärkeren Position heraus, wenn man selber nicht unmittelbar vom monatlichen Income abhängig ist.

Auch die ein oder andere Kostenerhöhung lassen einen für eine ganze Weile kalt...

Da den Menschen nun mit der Keule mehr und mehr bewusst wird, dass es Wertschöpfungsketten gibt und Wohlstand eben nicht auf Bäumen wächst, den man einach umverteilen kann, werden derartige Diskussionen in Zukunft an Bedeutung gewinnen.

Mindset ist alles.
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 240) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben