Also dieser Beitrag ist zwar komplett Off Topic, finde den aber sehr schlimm. Hier wird behauptet, dass wir immer noch in eine Meritokratie leben, in der jeder alles erreichen kann, wenn er nur will und hart arbeitet, was impliziert, dass ein Geringverdiener eben auch selbst an seiner Situation Schuld ist. Vielleicht war es in den 60-80gern mal so, dass man durch Leistung definitiv zu Wohlstand kommt, dem ist aber schon lange nicht mehr so. Zeitverträge, Leiharbeit, Arbeitslosigkeit (auch unter Akademikern), steigende Preise, insbesondere Immobilienpreise, usw. haben unter anderem dafür gesorgt. Der Wohlstand bleibt inzwischen vor allem bei denen , die ihn geerbt haben. Oder eben in der älteren Generation, die noch aufsteigen konnte. Das ist der amerikanische Traum, aber da haben viele Leute schon lange mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen. Aber gut, wie gesagt, darum geht es hier gar nicht.