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Immer wieder Alkohol und nicht neiun sagen können!Bin sauer auf mich selber!

Wenn du so Last mit Kopfschmerzen hast, sollte dir der Gusto eigentlich von allein vergehen.
Antabus ist ein gefährliches Medikament, wird dir den Gusto auf Alk aber mit Sicherheit vertreiben.
Die Frage ist eher, ob du ein ernstzunehmendes Alkoholproblem hast oder ob es eine reine Willensfrage ist.
Im ersten Fall würde ich mich um eine Therapie bemühen, im letzteren würde ich die Kopfschmerzen in Relation zum Rausch setzen und mich fragen, ob es mir das wert ist.
Wenn es nur um das nicht Nein-Sagen-Können bei geselligen Zusammenkünften geht, hilft vielleicht eine einfache Verringerung der Dosis , beispielsweise Weinschorle mit wenig Wein und viel Wasser. Davon kann man dann mehrere Gläser trinken, ohne betrunken zu werden.

PS.: Lese gerade, daß du jeden Tag mehrere Gläser Wein trinkst. Vielleicht sprichst du mal mit deinem Arzt. Ich denke schon, daß es bei dir in Richtung Alkholabhängigkeit geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn man immer wieder bis zum absturz trinkt, ists besser garnicht erst anzufangen.😉
Ich habe mich in relativ kurzen Abständen doppelt zum Absturz getrunken und das hätte mitunter auch schlimm ausgehen können. Bei der einen Situation hätte ich locker totgetrampelt werden können und musste danach auch noch durch einen großen schlecht beleuchteten Park torkeln, während meine Sicht zwischen schwarz und verschwommen wechselte. Die andere Situation mag ich nicht im Detail beschreiben, aber hätte man mich nicht gefunden, hätte ich unter Umständen ersticken können.

Mir hat es jedenfalls die Augen geöffnet und klar gemacht, dass dies in meinem Fall eine reine Kopfsache ist. Ich muss mir einfach klarmachen was und wie viel ich jetzt schon getrunken habe um irgendwann einfach 'Stopp!' zu sagen. Zwischendurch dann gerne etwas Unalkoholisches und vor allem nicht durcheinander trinken, was aber anscheinend den Threadersteller nicht betrifft.
 
Ich habe mich in relativ kurzen Abständen doppelt zum Absturz getrunken und das hätte mitunter auch schlimm ausgehen können. Bei der einen Situation hätte ich locker totgetrampelt werden können und musste danach auch noch durch einen großen schlecht beleuchteten Park torkeln, während meine Sicht zwischen schwarz und verschwommen wechselte. Die andere Situation mag ich nicht im Detail beschreiben, aber hätte man mich nicht gefunden, hätte ich unter Umständen ersticken können. Mir hat es jedenfalls die Augen geöffnet.


ja wir lernen leider eben aus schlechten erfahrungen heraus.
ich brach mir mal das schlüselbein im besoffenen kopf. ich war so hacke,das ich nicht wusste, wie es passirte, weiss ich bis heute nicht...das half mir aber damals nicht,es ging munter weiter.

erst später kamen so schlüsselerlebnisse, die mri sagten, ich solle aufhören, und beschloss es irgendwann ganz bewusst.


ich habe desto weniger ich trank, gesehen, wie guts mir ging. der gang zur party, ganz nüchtern und dann zu sehen was so abgeht, hat mich auch viel gelehrt. bin zwar weinend daweg, weil ich dachte, ich verliere nun alle freunde, aber es hat mir gezeigt das ich auf einen für mich guten weg bin.
trinke nun seit ca.17 jahren nichts mehr an alk 😉



und ich hatte anfangs auch probs zu sagen unter menschen,nein ich möchte ncihts. hab das aber durch egzogen, die meisten habens einfach akzeptiert. wenns mir zuviel wurde, bin ich heim. ich war mir wichtiger als irgendwo dabei sein zu müssen oder auch wichtiger als kontakt.
 
also ich habe mich sozusagen einegsperrt, bin nicht mehr weg gegegangen,.... ich hatte beschlossen nichts mehr zu trinken und habe wirklich zu haus gesessen,habe mri was zu tun gesucht,hobbys und so, und feten kamen nicht mehr in frage. eben solange wie ich strak genug war, draussen nein zu sagen. irgendwann habe ich mich getraut und bin nüchtern mit zur party...es war so schrecklich,das ich mir sagte neh, das gibste dir nicht mehr. so begann mein leben ohne alk. natürlich mit anderen kleinen hilfen, aber eben ganz ohne.

aber du willst wohl nicht ganz aufhören oder?

wenn man immer wieder bis zum absturz trinkt, ists besser garnicht erst anzufangen.😉

zu tausend pro will ich es irgendwie durziehen, es mus ohne kompett gehen.
 
Es muss ohne komplett gehen.
Nur dann, wenn du es aus freier Entscheidung heraus nicht mehr willst und nicht, weil du deine Exzesse stoppen möchtest. Das funktioniert so nicht. Das ist dann nämlich das Gleiche wie mit den Mode-Vegetariern, weil es zur Zeit "hip" ist auf Fleisch zu verzichten. Du musst _meiner Erfahrung_ nach dann aufhören, wenn du dich auch so kontrollieren kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Alkohol ist ein richtiges Teufels-Zeug. Aufhören ist nicht leicht, aber es ist möglich.

Ich empfehle dir zwei Sachen:

1.) Fasse einen ganz klaren Entschluss
Also nicht "ich trinke jetzt bissi weniger" sondern z.B. "Pro Abend nur ein Achtel Wein". Gar nichts mehr zu trinken ist übrigens leichter.
Den Entschluss druckst du groß aus, unterschreibst ihn feierlich und hängst ihn in deine Wohnung. Erzähle Freunden davon.

2.) Schreibe Tagebuch
Wenn die Versuchung stark war, wenn du es geschafft hast und wenn du es nicht geschafft hast. Schreibe alles auf.

Ich schreibe mein Tagebuch übrigens öffentlich auf Hilferuf und bin seit ca. 3 Monaten trocken 😉
 

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