Hallo, VergessenesIch!
Bewundernswert, wie du reagiert hast, wie du erkannt hast, dass es im Moment miteinander nicht geht und wenn ihr nicht für ohne einander geschaffen seid, dann habt ihr wirklich die Chance für einen Neuanfang - im Sinne dieses Wortes nämlich.
Ich denke, dass durch diesen Schritt auch du wieder dir zeigen konntest, dass du dein Leben doch im Griff hast und sehr genau weißt, was gut ist.
Es ist tatsächlich schwer, so einen Vertrauensmissbrauch und die damit verbundene Verletzung zu verarbeiten, und es ist mehr als gut, auch zu hinterfragen. Ich glaube nicht, dass du da ein seltenes Exemplar bist.
Und durch diesen Schritt bekam dein Mann ja eh genau das, was er von dir erwartete.
Dass du auf eigenen Beinen stehst, er aus seiner sich selbstgemachten dominanten Rolle rauskommt.
Nun ist es so und ich denke, dass erst dadurch die Basis geschaffen ist, wieder Respekt voreinander zu entwickeln.
Bei uns zweien ähnelt sich einiges, aber ich hab`s versäumt, mein Mann hat den Respekt mir gegenüber damals schon verloren.
Er hätte mich in umgekehrter Situation vermutlich nicht mehr haben wollen.
Und als nächstes kam hinzu, dass er mich bzw. unsere Familie nicht vermissen hat müssen, er nicht spüren konnte, warum er sich trotzdem für mich entschied, warum er mich liebt, was ihm das Miteinander in der Familie auch Gutes bringt.
Ich war einfach da. Wie gehabt, nur etwas nerviger sogar die ersten drei Monate.
Und dieses Mal hat er es mit seiner unguten Art mir und den Kindern gegenüber sogar auf die Spitze treiben können und ich muckste nicht mehr. Hab nur gebeten, aber nicht auf den Tisch geklopft. Er nahm mich nicht mehr ernst.
Das war der Anfang vom Ende.
Und an dieser Frau jetzt bewundert er, dass sie eben mit beiden Beinen im Leben steht, weil sie alleinerziehend ist (nun wieder nimmer mit ihm) und das so wahnsinnig gut schafft. Sie hat sich seinen Respekt verdient.
Was so rund um ist (und ich weiß leider schon einiges), blendet er erfolgreich aus, aber es passt für ihn.
Bei ihr wird er sich auch umso mehr bemühen, weil er weiß, dass sie bisher sämtliche Lebenspartnerschaften beendet hat, das spornt an. Hat es mich ja auch bei ihm.
Nebenbei ist das einfach ein anderes Leben, mit anderen Personen, mit nicht den gleichen Problemen (gemeins. Geld, gemeins. Kinder), mit neuer Umgebung, neuem Freundeskreis usw.
Alles Reize und eigentlich nur er im Mittelpunkt.
Irgendwie ein blöder Teufelskreis, wenn man Kinder miteinander hat, aber wie ich auch überlege, es wäre damals nicht anders gegangen von mir aus.
Auch, weil ich mich niemandem anvertraute, niemand konnte mir die Augen öffnen und mich aus meinen Selbstzweifeln holen.
Ich wollte ihn schützen und hab mich vollends ausgeliefert, weil ich ihn niemals hinterfragte nur mich.
Und wenn man mal zu suchen anfängt, findet man immer was...
So vor zu verspüre ich, auch wenn ich immer wieder in diese Löcher falle, schon zeitenweise eine solche Erleichterung, dass er nicht mehr da ist, auch die Kinder spürten das sogar schon früher als ich und ich frage mich, warum ich mich nicht schon früher auflehnte, warum wir uns so viel gefallen ließen, vielleicht hätt ich das Ruder noch mal rum reißen können.
Tja, "kurz um", ich glaube, es war der richtige Schritt auf deinem Weg und es wird sich dann auch bei dir zeigen können, ob du das überhaupt noch willst.
Und wenn ja, dann hast du dich bewusst dafür entscheiden können und wurdest nicht entschieden.
Und bei ihm wird`s auch so sein.
Und ihr werdet bewusst merken, dass ihr durch diesen Vorfall andere geworden seid, unweigerlich sogar.
Wäre das jetzt so weiter gegangen, hätte jeder vom anderen erwartet, dass es so weitergeht.
Aber das geht eben nicht mehr, weil die Erfahrung uns prägt, egal, welche.
Und nur so passiert ein Neuanfang, das Alte wäre sowieso nicht mehr möglich gewesen.
Ich trauere auch noch dem Alten hinterher und weiß durch viele Gespräche, dass es so eh nicht wieder werden hätte können.
Spielen ja auch mehr Personen mit als nur die zwei Hauptdarsteller, da sind die Kinder, die Eltern und Schwiegereltern, die Freunde.
Die haben die Erfahrung mit euch beiden ja auch gemacht und reagieren ja auch darauf.
Ich glaube das auch erst seit kurzem, weil ich es so eindringlich wie selten zuvor von jemandem gehört habe und mir leuchtet das absolut ein.
Es wird auf jeden Fall anders werden und das muss aber nicht unbedingt heißen, dass es schlecht ist, vielleicht ist diese unbeabsichtigte Wesensveränderung ja genau noch das fehlende Puzzleteil in eurer Liebe gewesen.
Und wenn nicht, dann weißt aber auch du, dass es nichts mehr gebracht hätte und du konntest selbst entscheiden, das macht schon einen großen Unterschied.
Dein Mann hat die Beziehung zu der anderen Frau von sich aus beendet (du wußtest zuerst ja gar nix davon), meiner machte dieses Mal Nägel mit Köpfen und entschied über mich und die Kinder gleich mit (nach über einem Jahr "probeleben").
Im Vergleich zu damals ging`s bei meinem einfach einfacher, denn damals das war in einem anderen Bundesland.
Und wenn sich euer Weg wieder kreuzt, dann sollte es einfach so sein, weil du und er getrennt schicksalhaft wieder aufeinander zugegangen seid und nicht wie bisher der eine am schönen Weg wandert und der andere nebenher am Trampelpfad stolpert.
Ihr könnt einen neuen Weg eröffnen, der breit genug ist für euch vier! (Stell mir das grad so bildhaft vor ggg, aber anders hab ich`s grad nicht in meinem Kopf).
Alles Gute für die nächste Zeit, reflect
Bewundernswert, wie du reagiert hast, wie du erkannt hast, dass es im Moment miteinander nicht geht und wenn ihr nicht für ohne einander geschaffen seid, dann habt ihr wirklich die Chance für einen Neuanfang - im Sinne dieses Wortes nämlich.
Ich denke, dass durch diesen Schritt auch du wieder dir zeigen konntest, dass du dein Leben doch im Griff hast und sehr genau weißt, was gut ist.
Es ist tatsächlich schwer, so einen Vertrauensmissbrauch und die damit verbundene Verletzung zu verarbeiten, und es ist mehr als gut, auch zu hinterfragen. Ich glaube nicht, dass du da ein seltenes Exemplar bist.
Und durch diesen Schritt bekam dein Mann ja eh genau das, was er von dir erwartete.
Dass du auf eigenen Beinen stehst, er aus seiner sich selbstgemachten dominanten Rolle rauskommt.
Nun ist es so und ich denke, dass erst dadurch die Basis geschaffen ist, wieder Respekt voreinander zu entwickeln.
Bei uns zweien ähnelt sich einiges, aber ich hab`s versäumt, mein Mann hat den Respekt mir gegenüber damals schon verloren.
Er hätte mich in umgekehrter Situation vermutlich nicht mehr haben wollen.
Und als nächstes kam hinzu, dass er mich bzw. unsere Familie nicht vermissen hat müssen, er nicht spüren konnte, warum er sich trotzdem für mich entschied, warum er mich liebt, was ihm das Miteinander in der Familie auch Gutes bringt.
Ich war einfach da. Wie gehabt, nur etwas nerviger sogar die ersten drei Monate.
Und dieses Mal hat er es mit seiner unguten Art mir und den Kindern gegenüber sogar auf die Spitze treiben können und ich muckste nicht mehr. Hab nur gebeten, aber nicht auf den Tisch geklopft. Er nahm mich nicht mehr ernst.
Das war der Anfang vom Ende.
Und an dieser Frau jetzt bewundert er, dass sie eben mit beiden Beinen im Leben steht, weil sie alleinerziehend ist (nun wieder nimmer mit ihm) und das so wahnsinnig gut schafft. Sie hat sich seinen Respekt verdient.
Was so rund um ist (und ich weiß leider schon einiges), blendet er erfolgreich aus, aber es passt für ihn.
Bei ihr wird er sich auch umso mehr bemühen, weil er weiß, dass sie bisher sämtliche Lebenspartnerschaften beendet hat, das spornt an. Hat es mich ja auch bei ihm.
Nebenbei ist das einfach ein anderes Leben, mit anderen Personen, mit nicht den gleichen Problemen (gemeins. Geld, gemeins. Kinder), mit neuer Umgebung, neuem Freundeskreis usw.
Alles Reize und eigentlich nur er im Mittelpunkt.
Irgendwie ein blöder Teufelskreis, wenn man Kinder miteinander hat, aber wie ich auch überlege, es wäre damals nicht anders gegangen von mir aus.
Auch, weil ich mich niemandem anvertraute, niemand konnte mir die Augen öffnen und mich aus meinen Selbstzweifeln holen.
Ich wollte ihn schützen und hab mich vollends ausgeliefert, weil ich ihn niemals hinterfragte nur mich.
Und wenn man mal zu suchen anfängt, findet man immer was...
So vor zu verspüre ich, auch wenn ich immer wieder in diese Löcher falle, schon zeitenweise eine solche Erleichterung, dass er nicht mehr da ist, auch die Kinder spürten das sogar schon früher als ich und ich frage mich, warum ich mich nicht schon früher auflehnte, warum wir uns so viel gefallen ließen, vielleicht hätt ich das Ruder noch mal rum reißen können.
Tja, "kurz um", ich glaube, es war der richtige Schritt auf deinem Weg und es wird sich dann auch bei dir zeigen können, ob du das überhaupt noch willst.
Und wenn ja, dann hast du dich bewusst dafür entscheiden können und wurdest nicht entschieden.
Und bei ihm wird`s auch so sein.
Und ihr werdet bewusst merken, dass ihr durch diesen Vorfall andere geworden seid, unweigerlich sogar.
Wäre das jetzt so weiter gegangen, hätte jeder vom anderen erwartet, dass es so weitergeht.
Aber das geht eben nicht mehr, weil die Erfahrung uns prägt, egal, welche.
Und nur so passiert ein Neuanfang, das Alte wäre sowieso nicht mehr möglich gewesen.
Ich trauere auch noch dem Alten hinterher und weiß durch viele Gespräche, dass es so eh nicht wieder werden hätte können.
Spielen ja auch mehr Personen mit als nur die zwei Hauptdarsteller, da sind die Kinder, die Eltern und Schwiegereltern, die Freunde.
Die haben die Erfahrung mit euch beiden ja auch gemacht und reagieren ja auch darauf.
Ich glaube das auch erst seit kurzem, weil ich es so eindringlich wie selten zuvor von jemandem gehört habe und mir leuchtet das absolut ein.
Es wird auf jeden Fall anders werden und das muss aber nicht unbedingt heißen, dass es schlecht ist, vielleicht ist diese unbeabsichtigte Wesensveränderung ja genau noch das fehlende Puzzleteil in eurer Liebe gewesen.
Und wenn nicht, dann weißt aber auch du, dass es nichts mehr gebracht hätte und du konntest selbst entscheiden, das macht schon einen großen Unterschied.
Dein Mann hat die Beziehung zu der anderen Frau von sich aus beendet (du wußtest zuerst ja gar nix davon), meiner machte dieses Mal Nägel mit Köpfen und entschied über mich und die Kinder gleich mit (nach über einem Jahr "probeleben").
Im Vergleich zu damals ging`s bei meinem einfach einfacher, denn damals das war in einem anderen Bundesland.
Und wenn sich euer Weg wieder kreuzt, dann sollte es einfach so sein, weil du und er getrennt schicksalhaft wieder aufeinander zugegangen seid und nicht wie bisher der eine am schönen Weg wandert und der andere nebenher am Trampelpfad stolpert.
Ihr könnt einen neuen Weg eröffnen, der breit genug ist für euch vier! (Stell mir das grad so bildhaft vor ggg, aber anders hab ich`s grad nicht in meinem Kopf).
Alles Gute für die nächste Zeit, reflect