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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Ich befürchte auch, dass der Sohn durch das neues Baby völlig auf Abstellgleis geraten könnte, muss es aber nicht, vielleicht mag er ja seine kleine Schwester und der Vater kann sich dann an der Erziehung des eigenen Kindes versuchen und lässt den Jungen vielleicht in Ruhe.
Es ist halt schwierig von einem Pubertierenden zu erwarten in solch einer Situation zu erwarten sich auf das Baby zu freuen und es zu mögen, da es seinen Platz noch ne Position weiter nach hinten verschiebt. Ich hätte das in so ner Situation an seiner Stelle nicht gekonnt . Klar kann das Baby nichts dafür , aber seine Geburt verschlechtert nun mal mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Stellung des Sohns in der Familie noch mal .
 
Ich finde schon dieses "ich habe mich aufgeopfert" so furchtbar.

DU hast deinen Jungen in die Welt gesetzt.

Der Junge hat in der Zukunft wenn euer Baby dsa ist keinen einzigen Menschen mehr auf der Welt. Bzw. das liegt an dir. Aber du bist diesem Mann hörig.

Dein Verlobter ist nicht mehr interessiert wenn er ein Kind hat, außer natürlich, dein Sohn stört mal den Schlaf des Babys. Dann gibt es sicher viel negative Aufmerksamkeit.

Ich kann das garnicht mehr lesen.
 
In zwei Situationen hat mein Verlobter ihn festgehalten beziehungsweise gegen die Wand gedrückt, nachdem mein Sohn wieder einmal extrem frech geworden war und sich einer Aussprache einfach entziehen wollte. Die Stimmung ist eskaliert. Das war nicht richtig, und mein Verlobter hat sich anschließend bei meinem Sohn entschuldigt. Mehr kann man irgendwann auch nicht verlangen.

Man kann verlangen, dass es nie wieder vorkommt und der Sohn hat das Recht sich einer Aussprache zu entziehen, wenn er das im Moment nicht will. Warum gestehst du deinem Sohn keine Selbstbestimmung zu? Extrem frech wird man nicht einfach so, das hat Gründe, die du berücksichtigen solltest.
 
Doch, könnte sie schon und versucht es ja auch.

@Blauregen, ich nehm dir durchaus ab, dass du grade einiges durchdenkst und rechne dir das hoch an. Andere wären schon längst abgetaucht bei soviel Gegenwind.
Ich verstehe mittlerweile, dass mein „Wir“ bei meinem Sohn anders angekommen ist, als ich es gemeint habe.

Doch, mit ein bisschen Menschenkenntnis kann man das. Wenn man sich in andere hinein versetzen kann und sich vorstellt wie man sich an seiner Stelle fühlen würde, dann ist das kein Problem. Ich kann mich in deinen Sohn hinein versetzen, aber auch in dich. Wenn ich ein bisschen mehr über



Natürlich nicht. Aber es gäbe dir eine Idee wie man anders damit umgehen könnte und was alle Beteiligten daraus lernen könnten. Das ist nicht einfach so, aus zufällig gleichzeitig passierten Umständen entstanden Das war eine Warnung, die du als Mutter ernst nehmen solltest.
Ich habe mehrfach geschrieben, dass es mir schwerfällt, mich in meinen Sohn hineinzuversetzen. Genau deshalb war ich hier und habe mich mit den Rückmeldungen auseinandergesetzt.
Auch wae und bin ich tatsächlich dankbar dafür, auch einmal eine andere Perspektive zu hören und zu lesen, wie bestimmte Situationen aus Sicht meines Sohnes wirken könnten. Gerade solche Gedanken haben mir geholfen, manche Dinge anders zu betrachten.
Was ich schwierig finde, ist die Sicherheit, mit der du teilweise beschreibst, was mein Sohn denkt, fühlt oder warum er bestimmte Dinge getan hat. Du kennst ihn nicht persönlich und warst bei den jeweiligen Situationen nicht dabei. Für mich können solche Überlegungen deshalb Denkanstöße sein, aber keine Gewissheiten.

Da muss ich @Werwiewas recht geben. Du hast die Seiten gewechselt und bist nicht mehr "Team Sohn" und du merkst es noch nicht einmal, machst dir selber was vor. Deshalb sagte ich schon vor vielen Seiten, dass dein Sohn seine Mama verloren hat. Er hat kein Teammitglied mehr und muss nun alleine gegen zwei Erwachsene kämpfen. Ein unfairer Kampf. Sein Kampf heisst: Rebellion, schweigen, schreien, lügen, sich auflehnen, abhauen, sich den Verlobten mit einem Schubser vom Hals halten, usw.
Ich verstehe, was du mit „die Seiten gewechselt“ ausdrücken möchtest, auch wenn ich es selbst nicht so empfinde. Ich möchte meinen Sohn nicht gegen meinen Verlobten „ausspielen“ und auch nicht in einem Kampf zwischen zwei Erwachsenen und einem Jugendlichen sehen.
Was ich aber inzwischen durchaus erkannt habe, ist, dass mein Sohn sich genau so gefühlt hat: nicht mehr als Teil eines Teams mit mir, sondern als jemand, der sich in einer für ihn völlig veränderten Familiensituation behaupten muss. Gerade unser Gespräch hat mir gezeigt, dass er manche Dinge ganz anders wahrgenommen und empfunden hat, als ich gedacht habe.
Das nehme ich ernst. Ich möchte deshalb auch nicht mehr jedes Verhalten von ihm einfach als „Rebellion“ abtun. Gleichzeitig möchte ich nicht so weit gehen, jede seiner Handlungen ausschließlich damit zu erklären oder ihn von jeder Verantwortung freizusprechen.
Es tut sich viel, merke ich auch. Jedem das Seine. Das ist nun mal so, es wird interpretiert, projiziert, so geht es doch dir ebenso und deinem zukünftigen Gatten und dem Sohn.

Bei dir habe ich bemerkt, dass du nicht flüchtest, nicht niedergehst und abhaust, auch wenn du echt heftige Sager zu hören bekommst. Mir kommt vor, schlechte Nerven scheinst du nicht zu haben.
Ich bewundere dich und meine, wegen deines letzten Beitrags alleine schon, das wirst du sicher deichseln können.
Ich wünsch euch wieder gute Zustände, allen von euch.
Danke dir für deinen lieben und ermutigenden Beitrag.
Ich habe hier tatsächlich einiges gelesen, das mich zum Nachdenken gebracht hat. Und ja, einfach abzutauchen war für mich keine Option. Ich bin hierhergekommen, weil ich ehrliche Rückmeldungen wollte.
Danke für deine guten Wünsche.
Ich finde auffällig, dass du dich bei sehr kritischen Beiträgen konsequent darauf zurückziehst, es fehle dem Schreiber an der Komplettsicht, um Sachverhalte richtig einordnen zu können. Oder aber auch, dass du diese Beiträge auf den vermeintlich enthaltenen oder sagen wir

Du nimmst hier mittlerweile tatsächlich viele Hinweise auf, das sehe ich völlig anders als @Tanja Susi., wenngleich du daraus natürlich erst noch etway Konstruktives und Handfestes ableiten müsstest - sonst bliebe alle Theorie ja grau. Allerdings kommt doch immer wieder heraus, dass du den eigentlichen Kern dessen, was hier wirklich auffallend viele User monieren, nicht erkennst. So sagst du beispielsweise, es sei dir womöglich nicht gelungen, deinem Sohn den deiner Entscheidung zugrunde liegenden Sachverhalt hinreichend zu vermitteln, während die Botschaft eigentlich lautete, dass diese Entscheidung als Solche nicht richtig war.
Viele Antworten von dir klingen mir auch zu mechanisch. Fast schon als würdest du die vor dem Absenden immer nochmal mittels KI weichspülen lassen....?
Ich verstehe deinen Punkt und kann nachvollziehen, warum du den Eindruck hast, dass ich mich bei sehr kritischen Beiträgen teilweise auf die Form zurückziehe. Ich sehe allerdings einen Unterschied zwischen sehr kritischer, auch unbequemer Rückmeldung und persönlichen Unterstellungen oder Abwertungen. Sachliche Kritik habe ich hier vielfach gelesen, aufgenommen und mich damit auseinandergesetzt.
Einem Punkt möchte ich widersprechen: Ich bin nicht schnell „angepiekt“ und auch im Umgang mit meinem Sohn grundsätzlich ruhig. Natürlich gibt es Diskussionen und Situationen, die mich belasten oder ärgern, aber ich verliere nicht einfach die Kontrolle oder breche ein Gespräch ab, nur weil mir etwas nicht passt. Gerade deshalb finde ich den Vergleich zwischen meinen Reaktionen hier im Forum und meinem Umgang mit meinem Sohn schwierig.
Dass ich mich schwer damit tu e, mich in meinen Sohn hineinzuversetzen, habe ich selbst mehrfach geschrieben. Genau deshalb war ich auch dankbar dafür, hier andere Perspektiven zu lesen und zu erfahren, wie bestimmte Situationen aus seiner Sicht wirken könnten.
Was du über die Entscheidung bezüglich meines Sohnes schreibst, nehme ich ebenfalls mit. Ich glaube, ich habe tatsächlich oft versucht zu erklären, warum ich eine Entscheidung getroffen habe, statt ausreichend darüber nachzudenken, ob die Entscheidung aus seiner Sicht überhaupt richtig oder zumutbar war.
Den Beitrag bezüglich einer möglichen autistischen Spektrumsstörung habe ich bewusst nicht aufgegriffen.
Ob meine Antworten hier manchmal sehr überlegt oder „weichgespült“ wirken, überlasse ich deiner Interpretation. Ich versuche jedenfalls, nicht impulsiv auf die teilweise sehr heftigen Kommentare zu reagieren, sondern erst nachzudenken, bevor ich antworte.
@Blauregen seid ihr mit deinem Verlobten jetzt auch in ein anderes Bundesland gezogen?
Nein.
Das hat @Blauregen vermutlich schon längst und deshalb ist es mit einer stillen Löschung nicht getan. Ich denke, da wäre eine Entschuldigung angebracht. Gib dir einen Ruck.

Was du geschrieben hast stimmt einfach nicht und verletzt nur. Was hat sie dir getan, dass du ihr weh tun willst? Sie hat niemandem im Forum etwas getan. Dass @Blauregen sich nicht provozieren lässt hat nichts mit Hochnäsigkeit zu tun, sondern mit einem starken Charakter. Und ihren Sohn hat sie auch nicht auf den Müll geworfen, im Gegenteil, sie versucht die Beziehung zu retten. Ob ihr Weg zum Ziel führt sei mal dahingestellt, aber sie ist ehrlich bemüht. Ein Prinzesschen ist sie auch nicht. Nicht im geringsten.
Danke.
Liebe TE,

Ich glaube dir, dass du deinen Sohn liebst und ihr bis zum 13 Lebensjahr ein tolles Dreamteam wart. Du konntest, auch musstest, wegen Vollzeit, dich auf deinen Sohn vollumfänglich verlassen. Er hat dir ohne murren im Haushalt geholfen hat, bei AE läuft vieles anders.
Danke für deine Rückmeldung. Ich wollte meinen Verlobten nicht außen vor lassen, sondern ihn als meinen Partner in unsere Entscheidungen einbeziehen. Ich sehe aber inzwischen, dass das bei meinem Sohn ganz anders angekommen ist und dass ich dabei zu wenig darauf geachtet habe, was bestimmte Entscheidungen für ihn bedeuten.
Zu den Möbeln möchte ich noch etwas erklären: Wir haben vorher in einer kleinen Altbauwohnung mit sehr wenig Platz gelebt. Deshalb hatten wir bei meinem Sohn viele Einbauten und maßgefertigte Lösungen, um den vorhandenen Raum überhaupt sinnvoll nutzen zu können. Diese Einbauten konnten wir im neuen Haus so nicht übernehmen. Deshalb mussten wir sein Zimmer neu planen und entsprechend auch neue Möbel anschaffen.
Bei der Schule war es nicht so, dass mein Verlobter einfach bestimmt hat, dass mein Sohn auf eine Privatschule geht. Viele Entscheidungen haben wir gemeinsam getroffen, andere habe ich als Mutter getroffen. Dass mein Verlobter grundsätzlich alles vorgibt oder ich mich von ihm überstimmen lasse, sehe ich deshalb nicht so.
Trotzdem nehme ich den grundsätzlichen Gedanken mit: Ich muss sehr darauf achten, dass mein Sohn nicht immer das Gefühl bekommt, dass sich seit meiner Beziehung alles nur noch nach meinem Verlobten richtet und er dabei seinen Platz verliert.
Und ja, die Tage ohne meinen Verlobten haben mir tatsächlich etwas gezeigt. Mein Sohn und ich waren entspannter, haben mehr gelacht und es gab weniger Diskussionen. Das möchte ich nicht wegreden. Aber das bedeutet für mich nicht, dass mein Verlobter grundsätzlich der „Böse“ ist.
 
Wobei ich auch gerne eine Definition von "extrem frech" hätte.
Anhand Deiner bisherigen Schilderungen, Blauregen, scheint Dein Sohn eher zur gemäßigten Spezies eines Teenagers zu gehören und früher sehr handsam gewesen zu sein.
Es kann gut sein, daß Du gar nicht richtig einordnen kannst, was wirklich extrem frech überhaupt ist.
 
Ich wechsle nicht die Seiten, stelle mich aber mal neben @Blauregen. Ein bisschen Rückenstärkung hat sie verdient.

Wir mögen zwar nicht die komplette Übersicht haben, aber was wir haben vernetzen und verbinden wir automatisch und daraus folgt: Der Hund liegt ganz woanders begraben als ursprünglich gedacht. Ich glaube, @Blauregen hat zwar die Komplettübersicht, aber kann die einzelnen Vorkommnisse nicht miteinander in Verbindung setzen. Für sie ist vermutlich jedes Ereignis ein für sich abgeschlossener Vorfall und wenn das Ereignis durchgesprochen ist, ist alles wieder gut. Nur... so ist es nicht.

Das an die Wand drücken zB ist nicht mit einer Entschuldigung abgetan. Das hinterlässt eine tiefe Wunde im Sohn und wird für die nächsten Jahre seine Einstellung zum Verlobten bestimmen. Wenn man das nicht erkennen kann, wird man den nächsten Streit mit dem Verlobten auch nicht verstehen können und es scheint, als ob das aus dem Nichts entstanden ist. Aber es ist die Wunde die weiter eitert.

Naja, der Angriffe gab es zuhauf. So unrecht hatte sie nun auch wieder nicht.

Beleidigt? Nein. Sie hat nur noch nicht verstanden, dass es besser ist, solche Beiträge unkommentiert zu lassen und den jeweiligen User stillschweigend gegen die Wand laufen zu lassen.

Das ist einfach heikel und ein solcher Verdacht sollte, wenn schon, über PN ausgesprochen werden. Das unkommentiert zu lassen war das einzig richtige.

Sie kann es nicht. Es ist ihr nicht gegeben (glaube ich zumindest).
Ich glaube tatsächlich, dass ich manche Situationen bisher stärker als einzelne Vorfälle betrachtet habe. Für mich war ein Streit irgendwann beendet, wenn darüber gesprochen wurde, man sich entschuldigt hat und es wieder ruhiger war. Ich habe dabei unterschätzt, dass ein solcher Vorfall für meinen Sohn nicht einfach abgeschlossen ist, sondern sich mit anderen Erlebnissen verbindet und sein Bild von meinem Verlobten und der gesamten Situation beeinflusst.
Mein Sohn hat mir sehr deutlich gemacht, dass er die beiden Auseinandersetzungen selbst anders wahrgenommen hat, als ich es bisher verstanden hatte. Da waren bei ihm nicht nur Wut und Ärger, sondern auch Angst dabei. Das beschäftigt mich sehr.
Ja, aber die Gründe liegen m. M. n. in der Beziehung zu ihrem Freund.
Sagt sie etwas "pro für den Jungen", lässt der Verlobte das nicht zu. Dann kommt das wir und sie kämpft nicht für ihren Sohn.
AE zu sein ist anstrengend, aber mit diesem Verlobten, der vermutlich vieles bestimmt, wird es nicht einfacher.
Der Sohn hat es erkannt und ist still. Und das ist nicht gut.
Therapie wird es hoffentlich aufzeigen.
Ich hatte bisher allerdings noch keine Möglichkeit, mit meinem Verlobten in Ruhe darüber zu sprechen.
Er kam gestern sehr spät nach Hause und musste heute früh wieder ins Büro. Morgen werden wir allein sein, und dann möchte ich mir bewusst die Zeit nehmen, mit ihm darüber zu sprechen.
Ich weiß, dass mein Verlobter sein Verhalten meinem Sohn gegenüber auch als Schutz und Verantwortung verstanden hat. Für ihn ging es darum, meinem Sohn Grenzen aufzuzeigen und ihm Orientierung zu geben.
Mein Sohn hat mir im Gespräch sehr deutlich gemacht, dass er meinen Verlobten nicht als Autoritätsperson wahrnimmt und dass ihn manches an ihm inzwischen einfach nervt. Auch hat er mir gezeigt, dass hinter manchen Konflikten nicht nur Wut, sondern auch Angst und Verunsicherung stehen.
Ich finde das irgendwie erschreckend , wie sich hier auf deine Fehler gestürzt wird, @Blauregen .
Natürlich einerseits ist : Einsehen der erste Schritt zur Besserung.
Aber vllt sollten wir hier uns darauf konzentrieren, was du jetzt konkret machen könntest, um die Beziehung zu deinem Sohn wieder zu verbessern.
Dass du im Moment im Bett liegst, macht das natürlich nicht einfacher.
Danke dir.
 
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