Doch, könnte sie schon und versucht es ja auch.
@Blauregen, ich nehm dir durchaus ab, dass du grade einiges durchdenkst und rechne dir das hoch an. Andere wären schon längst abgetaucht bei soviel Gegenwind.
Ich verstehe mittlerweile, dass mein „Wir“ bei meinem Sohn anders angekommen ist, als ich es gemeint habe.
Doch, mit ein bisschen Menschenkenntnis kann man das. Wenn man sich in andere hinein versetzen kann und sich vorstellt wie man sich an seiner Stelle fühlen würde, dann ist das kein Problem. Ich kann mich in deinen Sohn hinein versetzen, aber auch in dich. Wenn ich ein bisschen mehr über
Natürlich nicht. Aber es gäbe dir eine Idee wie man anders damit umgehen könnte und was alle Beteiligten daraus lernen könnten. Das ist nicht einfach so, aus zufällig gleichzeitig passierten Umständen entstanden Das war eine Warnung, die du als Mutter ernst nehmen solltest.
Ich habe mehrfach geschrieben, dass es mir schwerfällt, mich in meinen Sohn hineinzuversetzen. Genau deshalb war ich hier und habe mich mit den Rückmeldungen auseinandergesetzt.
Auch wae und bin ich tatsächlich dankbar dafür, auch einmal eine andere Perspektive zu hören und zu lesen, wie bestimmte Situationen aus Sicht meines Sohnes wirken könnten. Gerade solche Gedanken haben mir geholfen, manche Dinge anders zu betrachten.
Was ich schwierig finde, ist die Sicherheit, mit der du teilweise beschreibst, was mein Sohn denkt, fühlt oder warum er bestimmte Dinge getan hat. Du kennst ihn nicht persönlich und warst bei den jeweiligen Situationen nicht dabei. Für mich können solche Überlegungen deshalb Denkanstöße sein, aber keine Gewissheiten.
Da muss ich
@Werwiewas recht geben. Du hast die Seiten gewechselt und bist nicht mehr "Team Sohn" und du merkst es noch nicht einmal, machst dir selber was vor. Deshalb sagte ich schon vor vielen Seiten, dass dein Sohn seine Mama verloren hat. Er hat kein Teammitglied mehr und muss nun alleine gegen zwei Erwachsene kämpfen. Ein unfairer Kampf. Sein Kampf heisst: Rebellion, schweigen, schreien, lügen, sich auflehnen, abhauen, sich den Verlobten mit einem Schubser vom Hals halten, usw.
Ich verstehe, was du mit „die Seiten gewechselt“ ausdrücken möchtest, auch wenn ich es selbst nicht so empfinde. Ich möchte meinen Sohn nicht gegen meinen Verlobten „ausspielen“ und auch nicht in einem Kampf zwischen zwei Erwachsenen und einem Jugendlichen sehen.
Was ich aber inzwischen durchaus erkannt habe, ist, dass mein Sohn sich genau so gefühlt hat: nicht mehr als Teil eines Teams mit mir, sondern als jemand, der sich in einer für ihn völlig veränderten Familiensituation behaupten muss. Gerade unser Gespräch hat mir gezeigt, dass er manche Dinge ganz anders wahrgenommen und empfunden hat, als ich gedacht habe.
Das nehme ich ernst. Ich möchte deshalb auch nicht mehr jedes Verhalten von ihm einfach als „Rebellion“ abtun. Gleichzeitig möchte ich nicht so weit gehen, jede seiner Handlungen ausschließlich damit zu erklären oder ihn von jeder Verantwortung freizusprechen.
Es tut sich viel, merke ich auch. Jedem das Seine. Das ist nun mal so, es wird interpretiert, projiziert, so geht es doch dir ebenso und deinem zukünftigen Gatten und dem Sohn.
Bei dir habe ich bemerkt, dass du nicht flüchtest, nicht niedergehst und abhaust, auch wenn du echt heftige Sager zu hören bekommst. Mir kommt vor, schlechte Nerven scheinst du nicht zu haben.
Ich bewundere dich und meine, wegen deines letzten Beitrags alleine schon, das wirst du sicher deichseln können.
Ich wünsch euch wieder gute Zustände, allen von euch.
Danke dir für deinen lieben und ermutigenden Beitrag.
Ich habe hier tatsächlich einiges gelesen, das mich zum Nachdenken gebracht hat. Und ja, einfach abzutauchen war für mich keine Option. Ich bin hierhergekommen, weil ich ehrliche Rückmeldungen wollte.
Danke für deine guten Wünsche.
Ich finde auffällig, dass du dich bei sehr kritischen Beiträgen konsequent darauf zurückziehst, es fehle dem Schreiber an der Komplettsicht, um Sachverhalte richtig einordnen zu können. Oder aber auch, dass du diese Beiträge auf den vermeintlich enthaltenen oder sagen wir
Du nimmst hier mittlerweile tatsächlich viele Hinweise auf, das sehe ich völlig anders als
@Tanja Susi., wenngleich du daraus natürlich erst noch etway Konstruktives und Handfestes ableiten müsstest - sonst bliebe alle Theorie ja grau. Allerdings kommt doch immer wieder heraus, dass du den eigentlichen Kern dessen, was hier wirklich auffallend viele User monieren, nicht erkennst. So sagst du beispielsweise, es sei dir womöglich nicht gelungen, deinem Sohn den deiner Entscheidung zugrunde liegenden Sachverhalt hinreichend zu vermitteln, während die Botschaft eigentlich lautete, dass diese Entscheidung als Solche nicht richtig war.
Viele Antworten von dir klingen mir auch zu mechanisch. Fast schon als würdest du die vor dem Absenden immer nochmal mittels KI weichspülen lassen....?
Ich verstehe deinen Punkt und kann nachvollziehen, warum du den Eindruck hast, dass ich mich bei sehr kritischen Beiträgen teilweise auf die Form zurückziehe. Ich sehe allerdings einen Unterschied zwischen sehr kritischer, auch unbequemer Rückmeldung und persönlichen Unterstellungen oder Abwertungen. Sachliche Kritik habe ich hier vielfach gelesen, aufgenommen und mich damit auseinandergesetzt.
Einem Punkt möchte ich widersprechen: Ich bin nicht schnell „angepiekt“ und auch im Umgang mit meinem Sohn grundsätzlich ruhig. Natürlich gibt es Diskussionen und Situationen, die mich belasten oder ärgern, aber ich verliere nicht einfach die Kontrolle oder breche ein Gespräch ab, nur weil mir etwas nicht passt. Gerade deshalb finde ich den Vergleich zwischen meinen Reaktionen hier im Forum und meinem Umgang mit meinem Sohn schwierig.
Dass ich mich schwer damit tu e, mich in meinen Sohn hineinzuversetzen, habe ich selbst mehrfach geschrieben. Genau deshalb war ich auch dankbar dafür, hier andere Perspektiven zu lesen und zu erfahren, wie bestimmte Situationen aus seiner Sicht wirken könnten.
Was du über die Entscheidung bezüglich meines Sohnes schreibst, nehme ich ebenfalls mit. Ich glaube, ich habe tatsächlich oft versucht zu erklären, warum ich eine Entscheidung getroffen habe, statt ausreichend darüber nachzudenken, ob die Entscheidung aus seiner Sicht überhaupt richtig oder zumutbar war.
Den Beitrag bezüglich einer möglichen autistischen Spektrumsstörung habe ich bewusst nicht aufgegriffen.
Ob meine Antworten hier manchmal sehr überlegt oder „weichgespült“ wirken, überlasse ich deiner Interpretation. Ich versuche jedenfalls, nicht impulsiv auf die teilweise sehr heftigen Kommentare zu reagieren, sondern erst nachzudenken, bevor ich antworte.
@Blauregen seid ihr mit deinem Verlobten jetzt auch in ein anderes Bundesland gezogen?
Nein.
Das hat
@Blauregen vermutlich schon längst und deshalb ist es mit einer stillen Löschung nicht getan. Ich denke, da wäre eine Entschuldigung angebracht. Gib dir einen Ruck.
Was du geschrieben hast stimmt einfach nicht und verletzt nur. Was hat sie dir getan, dass du ihr weh tun willst? Sie hat niemandem im Forum etwas getan. Dass
@Blauregen sich nicht provozieren lässt hat nichts mit Hochnäsigkeit zu tun, sondern mit einem starken Charakter. Und ihren Sohn hat sie auch nicht auf den Müll geworfen, im Gegenteil, sie versucht die Beziehung zu retten. Ob ihr Weg zum Ziel führt sei mal dahingestellt, aber sie ist ehrlich bemüht. Ein Prinzesschen ist sie auch nicht. Nicht im geringsten.
Danke.
Liebe TE,
Ich glaube dir, dass du deinen Sohn liebst und ihr bis zum 13 Lebensjahr ein tolles Dreamteam wart. Du konntest, auch musstest, wegen Vollzeit, dich auf deinen Sohn vollumfänglich verlassen. Er hat dir ohne murren im Haushalt geholfen hat, bei AE läuft vieles anders.
Danke für deine Rückmeldung. Ich wollte meinen Verlobten nicht außen vor lassen, sondern ihn als meinen Partner in unsere Entscheidungen einbeziehen. Ich sehe aber inzwischen, dass das bei meinem Sohn ganz anders angekommen ist und dass ich dabei zu wenig darauf geachtet habe, was bestimmte Entscheidungen für ihn bedeuten.
Zu den Möbeln möchte ich noch etwas erklären: Wir haben vorher in einer kleinen Altbauwohnung mit sehr wenig Platz gelebt. Deshalb hatten wir bei meinem Sohn viele Einbauten und maßgefertigte Lösungen, um den vorhandenen Raum überhaupt sinnvoll nutzen zu können. Diese Einbauten konnten wir im neuen Haus so nicht übernehmen. Deshalb mussten wir sein Zimmer neu planen und entsprechend auch neue Möbel anschaffen.
Bei der Schule war es nicht so, dass mein Verlobter einfach bestimmt hat, dass mein Sohn auf eine Privatschule geht. Viele Entscheidungen haben wir gemeinsam getroffen, andere habe ich als Mutter getroffen. Dass mein Verlobter grundsätzlich alles vorgibt oder ich mich von ihm überstimmen lasse, sehe ich deshalb nicht so.
Trotzdem nehme ich den grundsätzlichen Gedanken mit: Ich muss sehr darauf achten, dass mein Sohn nicht immer das Gefühl bekommt, dass sich seit meiner Beziehung alles nur noch nach meinem Verlobten richtet und er dabei seinen Platz verliert.
Und ja, die Tage ohne meinen Verlobten haben mir tatsächlich etwas gezeigt. Mein Sohn und ich waren entspannter, haben mehr gelacht und es gab weniger Diskussionen. Das möchte ich nicht wegreden. Aber das bedeutet für mich nicht, dass mein Verlobter grundsätzlich der „Böse“ ist.