Dankeschön für eure Antworten.
Es wurde nicht geschlagen.
Handgreiflich wurden aber beide. Natürlich ist mir bewusst, dass mein Sohn meinem Verlobten körperlich unterlegen ist, aber er wurde von ihm nie geschlagen. In zwei Situationen hat mein Verlobter ihn festgehalten beziehungsweise gegen die Wand gedrückt, nachdem mein Sohn wieder einmal extrem frech geworden war und sich einer Aussprache einfach entziehen wollte. Die Stimmung ist eskaliert. Das war nicht richtig, und mein Verlobter hat sich anschließend bei meinem Sohn entschuldigt. Mehr kann man irgendwann auch nicht verlangen.
Zum Thema Kater: Er musste weg. Es gab schlicht keine andere Möglichkeit. Mein Verlobter ist hochgradig allergisch, und zusätzlich hätte sich der Kater vermutlich nie mit seinem Hund verstanden. Mein Verlobter war sogar bereit, eine Desensibilisierung zu beginnen, obwohl diese mehrere Jahre gedauert hätte. Natürlich verstehe ich, dass der Verlust für meinen Sohn schmerzhaft war. Aber irgendwann muss man auch akzeptieren, dass im Leben Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht jedem gefallen. Ich habe ihm die Gründe mehrfach erklärt. Dass er mir deshalb bis heute Vorwürfe macht, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
Bei der Erziehungsberatung werde ich übrigens gemeinsam mit meinem Sohn teilnehmen. Mir ist also durchaus bewusst, dass wir als Familie Unterstützung brauchen.
Es fällt mir schwer, mich in meinen Sohn hineinzuversetzen. Ich hatte eine ganz andere Jugend, bin als Scheidungskind aufgewachsen und wir haben vom Sozialamt gelebt. Es stört mich, dass mein Sohn die vielen materiellen Dinge überhaupt nicht wertzuschätzen weiß.
Dieser Beitrag bestätigt leider meine Vermutung in meinem letzten Beitrag.
Das Schlagen, okay , das kam vielleicht falsch rüber , aber da kennen wir die genaue Situation nicht, ob geschubst, festgehalten oder was auch immer .
Aber du schreibst es gab keine andere Möglichkeit als den Kater an dem dein Sohn ging wegzugeben .
Doch : dein Verlobter und sein Hund hätten nicht bei euch einziehen müssen . Jeder seine eigene Wohnung, Problem gelöst . Geld dürfte da ja keine Hinderungsgrund gewesen sein, was du so berichtest . Eure Wünsche habt ihr über das Wohl von deinem Sohn gestellt . Nicht nur, dass er einen neuen Mann akzeptieren soll , der die Vaterrolle übernehmen möchte , nein auch sein geliebter Kater muss deswegen weg. Und das mitten in der Pupertät.
Urlaub soll er froh und dankbar sein, dass er mit euch was unternehmen soll, was er garnicht möchte . Welcher 15 jährige will mit seiner Mutter und dem neuen Partner Ausflüge machen um gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. Ist doch klar, dass er lieber mit Handy an Pool chillt .
Wäre er maulend mit „ Schöne Erinnerungen schaffen“ , für wenn wären die schön gewesen ? Für euch um zuhause Bilder einer heilen Familie vorzeigen zu können. Egal was der Sohn gemacht hätte, es hätte euch doch eh nicht gepasst ., wenn er nicht freudestrahlend auf den Vorzeigefamilienfotos posiert hätte.
Ein geliebtes Tier aus diesen Gründen weggenommen zu bekommen, ist etwas was man nie vergisst . Da können nur Leute verstehen, die eine wirklich innige Verbindung zu Tieren aufbauen können. Das zerreißt einem das Herz .
Sei froh, dass dein Sohn da nicht ausgerastet ist . Ich wäre da wirklich körperlich geworden und hätte mein Tier mit allen Mittel verteidigt .
Sowas kann man niemals wieder gut machen , mit keinem Geld der Welt.
Ihr wollt seine Loyalität mit Geld erkaufen, aber das geht nicht .
Man kann mit Geld nur Menschen kaufen , die korrupt sind. Die „ funktionieren „ dann vielleicht solange Geld fließt . Aber sobald kein Geld mehr fließt sind sie auch so, dass sie einen das Messer in den Rücken stechen würden für nen anderen Vorteil. Möchtest du so einen Sohn ??????
Für dich und deinen Verlobten mag Geld und Ansehen das wichtigste im Leben sein.
Aber zum Glück gibt es genug Leute für die das nicht so ist .
Liebe, richtige Loyalität, echte Familie ( keine fürs Urlaubsfoto gestellte) das sind Sachen die ihr euch auch nicht für Millionen auf dem Konto erkaufen könnt.
Ich hoffe sehr für deinen Sohn, dass er seinen Weg findet und nicht durch das neue gemeinsame Baby noch mehr gezeigt bekommt welchen Stellenwert ihr ihm einräumt. Bisher ist sein Stellenwert leider der letzte in der Familie, noch nach dem Hund deines Verlobten.