Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135986
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
dass ich eine andere Sichtweise ohnehin nur vehement bestreiten würde.

Tust du doch.

loszulassen, ohne das Gefühl zu haben, ihn im Stich zu lassen; Vertrauen zu geben, aber trotdem als Mutter da zu sein.

Das Vertrauen hast du vermutlich schon verloren. Im Stich gelassen fühlt er sich mit Sicherheit jetzt schon. Du hast ihm einen Mann vor die Nase gesetzt, der jetzt das Wichtigste ist.

über den wir mit ihm gesprochen haben.

Wieder das penetrante Wir. Dein Sohn ist deine Sache. Der Mann hat da nicht mitzureden.

Ich wünsche dir alles Gute.

Ich dir auch.
 
Du hast ihm einen Mann vor die Nase gesetzt, der jetzt das Wichtigste ist.
Wieder das penetrante Wir. Dein Sohn ist deine Sache. Der Mann hat da nicht mitzureden.
Ja und selbst wenn der Mann nicht mitreden würde, seine Präsenz ist immer im Hintergrund.
@Blauregen
Ich sehe ja, das du dich sehr bemühst, etwas besser zu machen.
Aber ich befürchte, das wird nicht viel helfen.
Dein Sohn fühlt sich gestört/zurückgesetzt/ er mag deinen neuen Partner nicht.
Doch, vielleicht ihn als Mensch, aber nicht als Vaterfigur und Erziehungsberechtigten.
An der Situation wirst du nicht viel ändern können, der Junge ist 15.
Er möchte sich lieber abnabeln, als auf heile Familie machen.
 
An der Situation wirst du nicht viel ändern können, der Junge ist 15.

Doch, könnte sie schon und versucht es ja auch.

@Blauregen, ich nehm dir durchaus ab, dass du grade einiges durchdenkst und rechne dir das hoch an. Andere wären schon längst abgetaucht bei soviel Gegenwind.

Was grundlegendes willst du aber um keinen Preis sehen:
Solange du den Mann derartig in den Mittelpunkt setzt ("WIR entscheiden jetzt alles gemeinsam") und ihm einfach so Erziehungs- oder besser gesagt Massregelungsrechte gegenüber deinem Sohn zugestehst, seh ich da ganz schwarz.
 
Dass du daraus aber ableitest, ich würde meinem Sohn und meiner Tochter „ganz viel verbauen“ und sie würden mir meine Erziehung irgendwann vorwerfen, ist für mich eine sehr weitgehende Prognose. Das kann heute niemand wissen.
Doch, mit ein bisschen Menschenkenntnis kann man das. Wenn man sich in andere hinein versetzen kann und sich vorstellt wie man sich an seiner Stelle fühlen würde, dann ist das kein Problem. Ich kann mich in deinen Sohn hinein versetzen, aber auch in dich. Wenn ich ein bisschen mehr über deinen Verlobten wüsste, könnte ich mich auch in ihn hinein versetzen. Was ihn anbelangt habe ich schon ein Bild vor mir, was er für ein Mensch sein könnte. Einfach nur durch die Überlegung, was für ein Mann zu dir, zu deinem Charakter, passen würde und was für einen Menschen du für die Abrundung deines Lebens brauchst.

Ich glaube es ist dir nicht gegeben die Menschen lesen zu können. Das ist jetzt nicht böse gemeint und auch nicht als Kritik. Ich habe versucht dir einen kleinen Einblick zu geben, wie dein Sohn das ganze wohl empfinden muss, was er möglicherweise denkt, um dir eine Idee zu geben wie gewisse Situationen eskalieren konnten. Du hast es theoretisch schon nachvollziehen können, aber praktisch kannst du es nicht, noch nicht mal wenn du wolltest, denn es ist dir nicht gegeben. Deine vermeintliche Sturheit ist allein dieser Tatsache geschuldet.

Als Beispiel: Du bestrafst deinen Sohn vor Klassenarbeiten profilaktisch mit Ausgehverbot am WE. Ja, du bestrafst ihn, verbietest ihm sich zu entspannen und sich mit seinen Freunden zu treffen, obwohl das WE genau dafür gemacht ist: Zum entspannen, zu geniessen und den Kopf frei zu bekommen. Wenn er ein fauler Sack wäre, der nur 5er und 6er nach Hause bringt, könnte ich das sogar nachvollziehen. Dass dein Sohn das mit sich machen lässt zeigt, dass du seinen freien Willen schon gebrochen hast. Er ist bereits erziehungsgeschädigt. Erzähl einem Pädagogen was du machst und er wird entsetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Ich kann dir auch sagen warum dein Sohn abgehauen ist, warum er überhaupt wieder zurück gekommen ist und warum er angetrunken war. Als ob ich in seinen Kopf schauen könnte. So glasklar ist das für mich.
Ich glaube aber nicht, dass es mir oder meinem Sohn hilft, diese Situation jetzt im Nachhinein mit deiner Reaktion zu vergleichen.
Natürlich nicht. Aber es gäbe dir eine Idee wie man anders damit umgehen könnte und was alle Beteiligten daraus lernen könnten. Das ist nicht einfach so, aus zufällig gleichzeitig passierten Umständen entstanden Das war eine Warnung, die du als Mutter ernst nehmen solltest.
 
„Du hast die Seiten gewechselt“
Da muss ich @Werwiewas recht geben. Du hast die Seiten gewechselt und bist nicht mehr "Team Sohn" und du merkst es noch nicht einmal, machst dir selber was vor. Deshalb sagte ich schon vor vielen Seiten, dass dein Sohn seine Mama verloren hat. Er hat kein Teammitglied mehr und muss nun alleine gegen zwei Erwachsene kämpfen. Ein unfairer Kampf. Sein Kampf heisst: Rebellion, schweigen, schreien, lügen, sich auflehnen, abhauen, sich den Verlobten mit einem Schubser vom Hals halten, usw.
 
Wir haben bereits einen Hund, und ob ein weiterer Hund überhaupt mit unserem bestehenden Hund kompatibel wäre, kann ich nicht einfach entscheiden.
Ich habe darüber bisher noch nicht nachgedacht und müsste das deshalb zuerst mit meinem Verlobten besprechen, bevor ich meinem Sohn überhaupt eine solche Möglichkeit in Aussicht stelle. Ich möchte meinem Sohn keinen Welpen versprechen, bevor nicht geklärt ist, ob das überhaupt realistisch und für alle Beteiligten machbar wäre.
Bitte lass das mit dem Welpen.
Du bekommst nächsten Monat dein Baby.
Dein Sohn ist täglich viele Stunden in der Schule.
Ein Welpe braucht aber viel Zuwendung und Erziehung.
Dafür ist es nun der ganz falsche Zeitpunkt.
Niemand wird richtig Zeit für den Hund haben.
Außerdem wird auch ein Welpe nichts an eurer Beziehung verbessern.

Du musst diese Idee nicht aufgreifen, weil jemand diesen Vorschlag gemacht hat.
 
Wenn du Pech hast werden sie dir deine Erziehung ewig vorwerfen und die Dankbarkeit kannst du vergessen.

Vorwerfen .... ich kenne niemanden, der seinen Eltern alles gut anrechnet, oder für alles dankbar ist.
Das fängt schon beim Duschen an, oder beim Zähneputzen- beim Hausübung machen, beim Regeln befolgen- wenns nach dem Kinderkopf gehen würde, dann erlebt es die ersten Jahre nicht.

Ich kenne auch niemanden, der gut drauf ist und zugleich nicht dankbar ist und umgekehrt, ist eine Mama dankbar, wenn sie über das Kind traurig ist? Dankbarkeit ist ein Zustand. In dem ist hier gerade keiner, wie es aussieht.

Das kann man ändern- zum Glück lässt sich so ein Zustand wieder herstellen, immer wieder. Das hat mit Wollen zu tun und wo ein Wille, da ein Weg.
 
Ich habe für heute Abend ein Gespräch mit ihm geplant. Nicht als Vorwurf oder um ihn zur Rede zu stellen, sondern weil ich mit ihm darüber sprechen möchte, wie es ihm geht, was er braucht und wie wir wieder besser miteinander ins Gespräch kommen können. Wenn er heute nicht bereit dafür ist, werde ich das respektieren und ihm trotzdem zeigen, dass die Tür offen bleibt.


Ich habe den Eindruck, dass manche Antworten hier unabhängig davon, wie ich etwas erkläre, sofort wieder in eine negative Richtung interpretiert werden.

Es tut sich viel, merke ich auch. Jedem das Seine. Das ist nun mal so, es wird interpretiert, projiziert, so geht es doch dir ebenso und deinem zukünftigen Gatten und dem Sohn.

Bei dir habe ich bemerkt, dass du nicht flüchtest, nicht niedergehst und abhaust, auch wenn du echt heftige Sager zu hören bekommst. Mir kommt vor, schlechte Nerven scheinst du nicht zu haben.
Ich bewundere dich und meine, wegen deines letzten Beitrags alleine schon, das wirst du sicher deichseln können.
Ich wünsch euch wieder gute Zustände, allen von euch.
 
Also ich denke, man braucht keine 40 Seiten, um festzuhalten: Für JEDES Kind bedeutet eine komplette Umstrukturierung der Familie einen enormen Stress. Das ist einfach so und das ist ganz normal. Die Familie (und sei es eben nur eine zwei-Personen -Familie ) ist der Lebensmittelpunkt eines Kindes- ja jedes Menschen. Wenn sich dort etwas graviernd ändert, bedeutet das Stress.
Eine neue Person in die familie zu integrieren ist eine extreme Veränderung, die sehr belastend ist- ja existenzbedrohend für ein Kind.
Wie man diese veränderung gestaltet trägt maßgeblich dazu bei, ob ein Kind leidet, oder es entspannt nimmt, bzw sogar gutheißt.
ich sags ganz klar: Als Eltern muss man leider die neue Beziehung hinten anstellen. Ist leider so.
Und ja: Man tut gut daran, das Kind da mitreden zu lassen.
Sowas braucht zeit und wenn es eben nicht geht oder noch nicht geht, kann man eben als Paar noch nicht zusammen wohnen. basta! Das ist meine Meinung dazu.
Wenn die Katze aus Allergiegründen nicht mit dem Mann zusammen funktioniert, muss man eben so lange getrennt wohnen, bis das Junge von sich aus bereit ist, die Katze abzugeben- oder man muss halt warten, solange die Katze lebt.
Keinesfalls darf man das einfach bestimmen.
Ebenso sollte auch die Frage, ob das Junge überhaupt bereit ist, mit dem neuen mann zusammen zu leben mit ihm diskutiert werden.
Ja, das ist unbequem, aber wer so klar zu seinem Kind steht, der wird eben unterm Strich auch leichter erreichen, dass das Kind ohne Angst den neuen Partner beschnuppern und letztlich akzeptieren kann.
Also da schon wurden viele Fehler gemacht und ihr hättet besser VORHER schon die begleitung eines Therapeuten oä hinzuziehen sollen.
Dass sich hier ständig neue Schauplätze auftun (erst was es die Dankbarkeit, dann die Katze, die Noten und das Moped usw) überrascht nicht.
Es zeigt doch nur, dass du überhaupt nicht darauf vorbereitet warst, dass dein Sohn sich völlig normal verhalten würde. Also sein Verhalten ist nicht ungewöhnlich sondern absolut erwartbar.
Umso überraschender, dass Du überrascht bist.
Was hast Du denn erwartet?

ich würde jetzt zur Schadensbegrenzung raten.
Holt euch Rat beim Therapeuten, aber für EUCH! denn ihr (also Du und dein Mann) müsst lernen, wie man mit einem Teenie umgehen kann und wie nicht.
ich würde vor allem dazu raten, ganz klare Prioritäten zu setzen: Nicht: ich und mein verlobter sondern ich und mein Sohn!
DAS ist die erste Beziehung mit den älteren Rechten.
Wenn ihr jetzt ein baby bekommt, hast du eine große Chance, über dieses Baby eine Verbindung zu deinem Sohn aufzubauen, indem Du ihm vermittelst, dass ER als Bruder jetzt eine Schwester bekommt. Oder aber du hast die Chance es komplett zu vergeigen, indem du ihm vermittelst, dass jetzt ein baby die Beziehung zu deinem Mann komplett macht.
Du wirst deinen Verlobten hinten anstellen müssen und den Jungen klar nach vorne holen müssen, wenn du ihn nicht verlieren willst.
Das bedeutet auch klare Grenzen: ER ist nicht der vater des Jungen und darf auch nicht erwarten, als solcher anerkannt zu werden.
Es muss auch zeiten geben, die nur euch beiden (bzw dann euch beiden und dem Baby gehören).
Usw.
Ich bin sicher es wird noch eine menge Schauplätze geben, aber für die gilt alle das gleiche Muster.
Am besten ihr holt euch wirklich schnell Rat beim Fachmann.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 270) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben