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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135986
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An der Situation wirst du nicht viel ändern können, der Junge ist 15.

Doch, könnte sie schon und versucht es ja auch.

@Blauregen, ich nehm dir durchaus ab, dass du grade einiges durchdenkst und rechne dir das hoch an. Andere wären schon längst abgetaucht bei soviel Gegenwind.

Was grundlegendes willst du aber um keinen Preis sehen:
Solange du den Mann derartig in den Mittelpunkt setzt ("WIR entscheiden jetzt alles gemeinsam") und ihm einfach so Erziehungs- oder besser gesagt Massregelungsrechte gegenüber deinem Sohn zugestehst, seh ich da ganz schwarz.
 
Wir haben bereits einen Hund, und ob ein weiterer Hund überhaupt mit unserem bestehenden Hund kompatibel wäre, kann ich nicht einfach entscheiden.
Ich habe darüber bisher noch nicht nachgedacht und müsste das deshalb zuerst mit meinem Verlobten besprechen, bevor ich meinem Sohn überhaupt eine solche Möglichkeit in Aussicht stelle. Ich möchte meinem Sohn keinen Welpen versprechen, bevor nicht geklärt ist, ob das überhaupt realistisch und für alle Beteiligten machbar wäre.
Bitte lass das mit dem Welpen.
Du bekommst nächsten Monat dein Baby.
Dein Sohn ist täglich viele Stunden in der Schule.
Ein Welpe braucht aber viel Zuwendung und Erziehung.
Dafür ist es nun der ganz falsche Zeitpunkt.
Niemand wird richtig Zeit für den Hund haben.
Außerdem wird auch ein Welpe nichts an eurer Beziehung verbessern.

Du musst diese Idee nicht aufgreifen, weil jemand diesen Vorschlag gemacht hat.
 
Wenn du Pech hast werden sie dir deine Erziehung ewig vorwerfen und die Dankbarkeit kannst du vergessen.

Vorwerfen .... ich kenne niemanden, der seinen Eltern alles gut anrechnet, oder für alles dankbar ist.
Das fängt schon beim Duschen an, oder beim Zähneputzen- beim Hausübung machen, beim Regeln befolgen- wenns nach dem Kinderkopf gehen würde, dann erlebt es die ersten Jahre nicht.

Ich kenne auch niemanden, der gut drauf ist und zugleich nicht dankbar ist und umgekehrt, ist eine Mama dankbar, wenn sie über das Kind traurig ist? Dankbarkeit ist ein Zustand. In dem ist hier gerade keiner, wie es aussieht.

Das kann man ändern- zum Glück lässt sich so ein Zustand wieder herstellen, immer wieder. Das hat mit Wollen zu tun und wo ein Wille, da ein Weg.
 
Ich habe für heute Abend ein Gespräch mit ihm geplant. Nicht als Vorwurf oder um ihn zur Rede zu stellen, sondern weil ich mit ihm darüber sprechen möchte, wie es ihm geht, was er braucht und wie wir wieder besser miteinander ins Gespräch kommen können. Wenn er heute nicht bereit dafür ist, werde ich das respektieren und ihm trotzdem zeigen, dass die Tür offen bleibt.


Ich habe den Eindruck, dass manche Antworten hier unabhängig davon, wie ich etwas erkläre, sofort wieder in eine negative Richtung interpretiert werden.

Es tut sich viel, merke ich auch. Jedem das Seine. Das ist nun mal so, es wird interpretiert, projiziert, so geht es doch dir ebenso und deinem zukünftigen Gatten und dem Sohn.

Bei dir habe ich bemerkt, dass du nicht flüchtest, nicht niedergehst und abhaust, auch wenn du echt heftige Sager zu hören bekommst. Mir kommt vor, schlechte Nerven scheinst du nicht zu haben.
Ich bewundere dich und meine, wegen deines letzten Beitrags alleine schon, das wirst du sicher deichseln können.
Ich wünsch euch wieder gute Zustände, allen von euch.
 
Also ich denke, man braucht keine 40 Seiten, um festzuhalten: Für JEDES Kind bedeutet eine komplette Umstrukturierung der Familie einen enormen Stress. Das ist einfach so und das ist ganz normal. Die Familie (und sei es eben nur eine zwei-Personen -Familie ) ist der Lebensmittelpunkt eines Kindes- ja jedes Menschen. Wenn sich dort etwas graviernd ändert, bedeutet das Stress.
Eine neue Person in die familie zu integrieren ist eine extreme Veränderung, die sehr belastend ist- ja existenzbedrohend für ein Kind.
Wie man diese veränderung gestaltet trägt maßgeblich dazu bei, ob ein Kind leidet, oder es entspannt nimmt, bzw sogar gutheißt.
ich sags ganz klar: Als Eltern muss man leider die neue Beziehung hinten anstellen. Ist leider so.
Und ja: Man tut gut daran, das Kind da mitreden zu lassen.
Sowas braucht zeit und wenn es eben nicht geht oder noch nicht geht, kann man eben als Paar noch nicht zusammen wohnen. basta! Das ist meine Meinung dazu.
Wenn die Katze aus Allergiegründen nicht mit dem Mann zusammen funktioniert, muss man eben so lange getrennt wohnen, bis das Junge von sich aus bereit ist, die Katze abzugeben- oder man muss halt warten, solange die Katze lebt.
Keinesfalls darf man das einfach bestimmen.
Ebenso sollte auch die Frage, ob das Junge überhaupt bereit ist, mit dem neuen mann zusammen zu leben mit ihm diskutiert werden.
Ja, das ist unbequem, aber wer so klar zu seinem Kind steht, der wird eben unterm Strich auch leichter erreichen, dass das Kind ohne Angst den neuen Partner beschnuppern und letztlich akzeptieren kann.
Also da schon wurden viele Fehler gemacht und ihr hättet besser VORHER schon die begleitung eines Therapeuten oä hinzuziehen sollen.
Dass sich hier ständig neue Schauplätze auftun (erst was es die Dankbarkeit, dann die Katze, die Noten und das Moped usw) überrascht nicht.
Es zeigt doch nur, dass du überhaupt nicht darauf vorbereitet warst, dass dein Sohn sich völlig normal verhalten würde. Also sein Verhalten ist nicht ungewöhnlich sondern absolut erwartbar.
Umso überraschender, dass Du überrascht bist.
Was hast Du denn erwartet?

ich würde jetzt zur Schadensbegrenzung raten.
Holt euch Rat beim Therapeuten, aber für EUCH! denn ihr (also Du und dein Mann) müsst lernen, wie man mit einem Teenie umgehen kann und wie nicht.
ich würde vor allem dazu raten, ganz klare Prioritäten zu setzen: Nicht: ich und mein verlobter sondern ich und mein Sohn!
DAS ist die erste Beziehung mit den älteren Rechten.
Wenn ihr jetzt ein baby bekommt, hast du eine große Chance, über dieses Baby eine Verbindung zu deinem Sohn aufzubauen, indem Du ihm vermittelst, dass ER als Bruder jetzt eine Schwester bekommt. Oder aber du hast die Chance es komplett zu vergeigen, indem du ihm vermittelst, dass jetzt ein baby die Beziehung zu deinem Mann komplett macht.
Du wirst deinen Verlobten hinten anstellen müssen und den Jungen klar nach vorne holen müssen, wenn du ihn nicht verlieren willst.
Das bedeutet auch klare Grenzen: ER ist nicht der vater des Jungen und darf auch nicht erwarten, als solcher anerkannt zu werden.
Es muss auch zeiten geben, die nur euch beiden (bzw dann euch beiden und dem Baby gehören).
Usw.
Ich bin sicher es wird noch eine menge Schauplätze geben, aber für die gilt alle das gleiche Muster.
Am besten ihr holt euch wirklich schnell Rat beim Fachmann.
 
Te,du gehst nicht auf deinen extremen Leistungsgedanken und den Anspruch, den du auf deinen Sohn projizierst,ein.

Fa bist du total uneinsichtig. Wenn ich sage ich nehme dir das nicht ab,dass du auf den Verlobten einwirken wirst, dass er sich raushalten soll,dann ist das meine persönliche Einschätzung. Das hat nichts damit zu tun, dass ich dich für eine Lügnerin halte.

Du klingst in einigen Bereichen uneinsichtig.

Einige Beiträge hier sind sehr überspitzt,du nimmst es als Ausrede, dass du die ja dann nicht lesen musst.

Du bist eine Helikoptermutter. Das kannst du beleidigt zurück weisen, oder dich mit dem Begriff auseinander setzen.

Ich jedenfalls lese hier mangelnde Empathie und sehr wenig ehrliche Bereitschaft für veränderung des eigenen Verhaltens.
 
Ich finde auffällig, dass du dich bei sehr kritischen Beiträgen konsequent darauf zurückziehst, es fehle dem Schreiber an der Komplettsicht, um Sachverhalte richtig einordnen zu können. Oder aber auch, dass du diese Beiträge auf den vermeintlich enthaltenen oder sagen wir subjektiv empfundenen persönlich Angriff reduzierst und dich beleidigt von dem jeweiligen User verabschiedest, da du ihm das nicht zugestehst. Bist du auch im Austausch mit deinem Sohn so schnell angepiekt und flüchtest dich dann aus der Situation? Das ließe jegliche Konstruktivität vermissen.

Es gab hier einen wie ich fand sehr guten Beitrag, der die Möglichkeit des Vorliegens einer autistischen Spektrumsstörung deiner Person aufwarf. Der wurde vollständig von dir ignoriert. Warum? Tatsächlich könnte genau das dein Problem erklären, dich nicht in deinen Sohn einfühlen zu können.

Du nimmst hier mittlerweile tatsächlich viele Hinweise auf, das sehe ich völlig anders als @Tanja Susi., wenngleich du daraus natürlich erst noch etway Konstruktives und Handfestes ableiten müsstest - sonst bliebe alle Theorie ja grau. Allerdings kommt doch immer wieder heraus, dass du den eigentlichen Kern dessen, was hier wirklich auffallend viele User monieren, nicht erkennst. So sagst du beispielsweise, es sei dir womöglich nicht gelungen, deinem Sohn den deiner Entscheidung zugrunde liegenden Sachverhalt hinreichend zu vermitteln, während die Botschaft eigentlich lautete, dass diese Entscheidung als Solche nicht richtig war.
Viele Antworten von dir klingen mir auch zu mechanisch. Fast schon als würdest du die vor dem Absenden immer nochmal mittels KI weichspülen lassen....?
 
Ist gleichermaßen erstaunlich, wie auch etwas traurig, wie man die erzieherischen Traumata der Kinder, der Nachkriegsgeneration heute noch spüren kann.
Ich vermute, das ist auch der Grund weshalb @Blauregen hier so massiv an den Pranger gestellt wird.
Obwohl sie diese Art der Erziehung sehr wahrscheinlich selbst erhalten hat und es daher nicht anders kennt, anstatt es mit Absicht zu tun, wie man es ihr hier oft unterstellt.
Es ist die Generation "du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren".
Bis weit in die 80er oder frühen 90er war es total normal, das Kinder geschlagen wurden, nicht gefragt wurden was sie möchten,übergangen wurden und überhaupt die Klappe halten sollten, wenn Erwachsene reden.
Zwischen den 1940ern u 60ern war es sogar noch schlimmer. Da prügelten zusätzlich noch die Lehrer auf einen ein, evtl siezte man die Eltern und arbeitete schon als Kind so hart wie ein Erwachsener.

Aus dieser Zeit stammen Erwartungen wie, das Kind habe dankbar zu sein für Essen und Ausbildung( weil kein Krieg/Armut etc).
Zusätzlich wirken die bis in 80er empfohlenen,furchtbaren Erziehungsbücher von Johanna Harrer und der Druck auf Kinder, so früh wie möglich zu funktionieren, ihre Karriere schon mit 14 zu planen etc,etc...
Das ist jetzt ein bisschen übertrieben, also z.B. daß Eltern gesiezt wurden, das war schon vor 100 Jahren nicht mehr üblich.
Das mit dem Siezen war ein Ding aus dem vorletzten Jahrhundert, also schon sehr sehr lange her...

Und Schlagen in der Schule gab es zumindest außerhalb von Bayern ab den 50er Jahren laut Schulgesetz auch nicht mehr.
Vielleicht gab es noch ein paar alte Lehrer, die das nicht kapiert haben, aber meine Eltern sind damals zur Schule gegangen und haben solche Methoden dort zu Glück nicht kennengelernt.
 
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