kaela
Aktives Mitglied
Das ist für mich das Problem... Es scheint egal zu sein, was ich mache, oder wie ich es mache, ich fühle mich immer gleich. Und ich fühle mich meistens schlecht.
Diese Hoffnungslosigkeit ist, was mich fertig macht. Seitdem ich 13 bin, versuche ich aus diesem emotionalen Scheiß herauszukommen, und nach jedem kleinen Schritt nach vorne verschlechtert sich mein Zustand spontan aus unerklärlichen Gründen.
Du hast bist jetzt ja noch keinen gescheiten Therapeuten gehabt!
Bei mir war es ähnlich, ich hab auch ab 13 probiert, mich zu ändern, aber es ging nur bedingt. Erst in der Therapie hab ich angefangen zu kapieren, an welchen Schrauben ich drehen muss. Bei mir war es zuvor so, dass ich dachte, ich müsse unbedingt als erstes meine Ideale und bestimmte andere Werte erfüllen. Dabei ist eine der wichtigsten Fragen, wenn ich möchte, dass es mir gut geht: "Was braucht meine Seele gerade? Wo drückt es, was will die Seele ausdrücken (spielen, albern sein, weinen, vor Wut brüllen, kuscheln ..)?" Aber es ist eben ein langer Prozess, bis man bereit ist, der Seele regelmäßig Zeit einzuräumen. Außerdem kann es noch viele andere Baustellen geben. Es könnte ja sein, dass eine der Ursachen für deine Depression ein mehr oder weniger schweres Trauma ist, an das du dich nicht erinnern kannst. Oder ein langjähriger Mangel an Liebe und Wertschätzung durch die Eltern.