Hallo
Erstmal: Nein Kaela, du bist nicht zu ausführlich. Ich bin froh darüber, dass sich jemand mal die Zeit nimmt, seine Gedanken auch mal mitzuteilen.
Wie ein Punkt im All... Ich weiß nicht, ob wir dasselbe kennen.
Ich weiß von mir, dass oft körperliche Empfindungen keine Emotionen auslösen. Ich merke, dass mit meinem Körper etwas passiert, aber ich hab oft das Gefühl, das nicht wirklich zu erleben.
Oder schöne Momente kann ich sehr oft auch erst im Nachhinein wertschätzen.
Das Thema Verantwortung ist meiner Meinung nach bei mir schon ein Thema für sich selbst. Ich denke durch die ständige Entwertung durch mein Umfeld, und während der Zeit wo ich das erste mal richtig depressiv geworden bin auch durch meinen Bruder (und den hatte ich so zu sagen 7/24 an der Backe..) habe ich jegliches Selbstvertrauen verloren. Wenn ich etwas angehe, weiß ich eigentlich nur, dass es in die Hose geht.
Vor allem bei der Musik war das eigenartig. Ich habe ja meine ersten Panikattacken bei den Bandproben bekommen. Bis dahin hatte ich gedacht, dass es etwas in Richtung Soziophobie sein könnte, da mich dort ja meine Bandkollegen ständig gehört und gesehen haben...
Dann kamen immer eigenartigere Zustände auf der Autobahn auf. Da ich in einer Fernbeziehung bin, und sowieso nicht vor meinen Ängsten kneifen will, muss ich zwangsläufig oft Autobahn fahren.
Ich habe mich gefragt, was diese beiden Situationen gemeinsam haben: Musik in einer Gemeinschaft machen, und Autobahn fahren.
Die Gemeinsamkeit ist, dass ich dort nicht einfach weg kann. Auf der Autobahn ist es selbsterklärend, und bei einer Band kann ich unterm Song ja auch nicht aufhören zu spielen, ohne dass das gesamte Lied futsch ist. Die Angst kommt daraus, dass ich mir es nicht zutraue, diese Verantwortung zu übernehmen.
Ich habe mich für ein Musikprogramm bei uns an der Uni eingeschrieben. Am Donnerstag um 18 Uhr geht das los... Ich bin ja mal gespannt, wie das läuft. Wahrscheinlich krieg ich wieder Panik. Und was dann ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht... Bei dem Kurs kann ich auch nicht einfach sagen, dass ich nicht mehr mitmache...
Ich bin am A****.
Erstmal: Nein Kaela, du bist nicht zu ausführlich. Ich bin froh darüber, dass sich jemand mal die Zeit nimmt, seine Gedanken auch mal mitzuteilen.
Wie ein Punkt im All... Ich weiß nicht, ob wir dasselbe kennen.
Ich weiß von mir, dass oft körperliche Empfindungen keine Emotionen auslösen. Ich merke, dass mit meinem Körper etwas passiert, aber ich hab oft das Gefühl, das nicht wirklich zu erleben.
Oder schöne Momente kann ich sehr oft auch erst im Nachhinein wertschätzen.
Das Thema Verantwortung ist meiner Meinung nach bei mir schon ein Thema für sich selbst. Ich denke durch die ständige Entwertung durch mein Umfeld, und während der Zeit wo ich das erste mal richtig depressiv geworden bin auch durch meinen Bruder (und den hatte ich so zu sagen 7/24 an der Backe..) habe ich jegliches Selbstvertrauen verloren. Wenn ich etwas angehe, weiß ich eigentlich nur, dass es in die Hose geht.
Vor allem bei der Musik war das eigenartig. Ich habe ja meine ersten Panikattacken bei den Bandproben bekommen. Bis dahin hatte ich gedacht, dass es etwas in Richtung Soziophobie sein könnte, da mich dort ja meine Bandkollegen ständig gehört und gesehen haben...
Dann kamen immer eigenartigere Zustände auf der Autobahn auf. Da ich in einer Fernbeziehung bin, und sowieso nicht vor meinen Ängsten kneifen will, muss ich zwangsläufig oft Autobahn fahren.
Ich habe mich gefragt, was diese beiden Situationen gemeinsam haben: Musik in einer Gemeinschaft machen, und Autobahn fahren.
Die Gemeinsamkeit ist, dass ich dort nicht einfach weg kann. Auf der Autobahn ist es selbsterklärend, und bei einer Band kann ich unterm Song ja auch nicht aufhören zu spielen, ohne dass das gesamte Lied futsch ist. Die Angst kommt daraus, dass ich mir es nicht zutraue, diese Verantwortung zu übernehmen.
Ich habe mich für ein Musikprogramm bei uns an der Uni eingeschrieben. Am Donnerstag um 18 Uhr geht das los... Ich bin ja mal gespannt, wie das läuft. Wahrscheinlich krieg ich wieder Panik. Und was dann ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht... Bei dem Kurs kann ich auch nicht einfach sagen, dass ich nicht mehr mitmache...
Ich bin am A****.