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Ich passe irgendwie nicht in diese Welt.

dich inspiriert? das freut mich! auch wenn ich nicht weiss wohingehend🙂
ich glaub ich mag das forum hier man ist plötzlich nichtmehr allein..

ps(off topic) alter bridge sind die band der wir all unsere inspiration zu verdanken haben 😉


Naja insofern mich inspiriert, weil ich mich an manchen Stellen wiedererkannt habe. Und ich eigentlich immer froh bin zu wissen, dass ich nicht der Einzige bin der vielleicht etwas anders tickt. Denn ich neige dazu, alles negativ zu sehen und zu meinen, dass es keiner so schlimm hat wie ich. Obwohl mein Leben bestimmt nicht so schlimm ist. Und ich finds toll, wenn es Menschen gibt, denen Musik auch etwas gibt, so wie mir. Und dein Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen 😉

OT: Aaaaaalter Bridge!
 
@Matthis
Du hast meinen Respekt, dass du trotz der Schicksalschläge weitermachst 🙂 Ein sehr toller Beitrag!
Zu den Antidepressiva möchte ich etwas sagen. Die "Pillen" sind nützlich. Die helfen einem kurzfristig. Aber auf Dauer wird man keinen Erfolg mit denen haben. Es macht mehr Sinn, nach den Problemen zu suchen und sich damit auseinander setzen. Wieso nur die Symtome behandeln? Ich meine es allgemein und möchte dir nichts unterstelllen.
 
Hi Dexter,

es könnte sein, dass du schon sehr früh Probleme hattest. Vielleicht waren Legoflugzeuge nie dein Traum und du hast dich deshalb nicht gefreut - aber vielleicht warst du schon damals depressiv. Wenn du deine Mutter damals schon nicht wirklich gern hattest, könnte das an ihr liegen - oder ebenfalls an einer Depression.

Bist du bei einer Psychoanalytikerin? Die sagen nämlich generell sehr wenig.

Es könnte sein, dass die Ursachen deiner Trägheit und Lustlosigkeit/Depression sehr, sehr alt sind und du sie verdrängst, weil sie so schmerzhaft waren oder weil du die belastenden Ereignisse in einem Alter hattest, in dem du noch gar nicht sprechen konntest. Wenn es so ist, wäre es vielleicht sinnvoller, nach Therapiemethoden zu suchen, die die Verdrängung aufbrechen können, also aufdeckend arbeiten. Das schaffen Körpertherapien (z. B. die Biodynamische Therapie von Gerda Boyesen) oder Therapien, bei denen man in einen anderen Bewusstseinszustand gerät (z. B. Holotropes Atmen). Ich hab gehört, dass auch IRRT helfen soll, sich zu erinnern.

Hast du dich mal gründlich diagnostizieren lassen, also Tests mitgemacht? Diese Tests kann man ambulant in einer Universitätspsychiatrie machen lassen.

Und bist du dahinter gekommen, wann, in welchen Zusammenhängen du diese Panikattacken kriegst?
 
Hallo Leute,

Danke erstmal für die Beiträge. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele Leute zu Wort melden.
Ich weiß gar nicht, ob ich alle Beiträge in meiner Antwort unterkriege. Falls ich jemanden aus Versehen übergehen sollte, dann macht mich bitte darauf aufmerksam.

Das Gefühl, dass ich irgendwie nicht in diese Welt passe, ergab sich erst später. Ich wurde halt eigenartig erzogen, und das hat schon vieles an sozialen Problemen mit sich gebracht. Wenn die eigenen Eltern z.B. Sportvereine verteufeln, weil das nur was für blöde Leute ist, nimmt man das als kleines Kind erstmal so auf, und hinterfragt natürlich nicht.
Im Nachhinein denke ich mir, dass es meiner emotionalen Entwicklung gut getan hätte, auch mal in einem Fußballverein gewesen zu sein.

Meine Mutter meinte, dass ich mich als kleines Kind sogar sehr über Dinge habe freuen können.
Dabei erinnere ich mich allerdings auch an Begebenheiten, die nahelegen dass mit mir schon sehr früh etwas nicht in Ordnung war... So hatte ich immer kalte und schwitzige Hände, hab schon so mit acht Jahren festgestellt, dass ich an manchen regnerischen Tagen schlechte Laune habe und daran leide, bin von meiner Schwester oft angesprochen worden ob ich traurig bin, weil mein Gesichtsausdruck danach aussah, obwohl ich mich dort eigentlich gar nicht schlecht gefühlt habe...
Wahrscheinlich habe ich auch sehr früh schon Probleme abbekommen... So war ich zehn Tage zu früh geboren, und damit das Krankenhaus etwas Geld machen konnte, musste man mich die ersten zehn Tage meines Lebens im Krankenhaus behalten, während meine Mutter mit meinem Zwillingsbruder bereits nach fünf Tagen heim konnte - ich war also als absolut neugeborenes Kind schon von meiner eigenen Mutter getrennt.
Dann bekam meine Mutter während der Schwangerschaft Medikamente, damit mein Bruder und ich ja nicht zu früh zur Welt kommen. Die Nebenwirkungen dieses Medikamentes bei ihr waren Schwitzen, Zittern, Herzrasen... alles in allem sehr ähnlich zu Panikattacken. Meine Mutter hat das Medikament irgendwann wegen dieser Nebenwirkungen abgesetzt - von anderen Müttern, die das Medi dauerhaft genommen haben, häufen sich dagegen die Berichte, dass ihre Kinder an Asperger-Authismus leiden... Und ich hab schon über Aspis gehört, dass sie sich oft nicht über Dinge wirklich freuen können etc. Ich bin zwar sicher kein Authist, weil mir dort viele Anzeichen dafür fehlen, aber gewisse Züge weise ich dafür schon auf.

Meine Therapeutin ist in der Tat eine freudianische Analytikerin. Ich hatte eigentlich gehört, dass sich diese Therapieform mehr darauf spezialisiert hat, Verdrängtes hervorzubringen, oder Emotionen auf den Grund zu gehen - mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es eher darum geht, den Patienten labern zu lassen, bis er selbst erkennt, wie bescheuert er ist.
Gut, ich merke dass mit mir was nicht stimmt, merke wie sich meine Probleme im Alltag äußern, und ich würde mich allgemein als einen sehr reflektierten Menschen bezeichnen. Was habe ich jetzt davon? Ich krieg in der Therapie ja nicht einmal die richtigen Fragen gestellt, um irgendwie auf eine Lösung zu kommen. Sogar hier in diesen Thread findet mehr Therapie statt, als in dem vergangenen letzten Jahr bei meiner Therapeutin. Ihr bringt Ideen, stellt Fragen... Meine Therapie dagegen erinnert mich eher an ein Gespräch mit der Wand. So frei nach dem Motto "Denken Sie denn, das ist normal..?", woraufhin der Therapeut antwortet "Denken Sie denn, dass das normal ist?".

Eine Diagnostik hat bei mir in dem Sinne nie stattgefunden. Ich sollte meine Lebensgeschichte aufschreiben, und das habe ich dann in zehn Seiten gemacht, aber das war auch schon alles.
Das letzte mal, als ich meine Therapeutin gefragt habe, meinte sie dass ihr klar wäre, dass bei mir eine Angst- und Depressionsproblematik da wäre, und dass ich wohl Schwierigkeiten mit der Selbstständigkeit hätte (was ich davor eigentlich auch schon wusste), dass sie aber noch nicht zu einer eindeutigen Diagnose gekommen wäre.
Wie meldet man sich denn bei Universitätspsychatrien?
Also was ist dort der gängige Weg, um mal diagnostisch durchgecheckt zu werden?

Was Antidepressiva angeht, habe ich eigentlich eine sehr schlechte Erfahrung gemacht. Nach der Einnahme von nur einer Tablette habe ich Erbrechen, Zittern (dass ich kaum stehen konnte), zeitweise Blindheit, Hitzewallungen, frieren, Schweißausbrüche und Ähnliches erlebt, sodass ich den Notarzt gerufen habe.
Außerdem war meine emotionale Realität für eine ganze Weile lang weg. Ich habe mich plötzlich nicht mehr wie ich selbst gefühlt.
Seitdem kommt es auch desöfteren vor, dass ich aus heiterem Himmel Angst empfinde, oder dass ich zittrig werde, ohne irgendeinen Grund dafür erkennen zu können.
Davor hatte ich gelegentlich Panikattacken, aber das auch nur noch kaum. Mich hatte mehr die Antriebslosigkeit und die ständige Müdigkeit belastet. Nach diesem Medikament kam ich in einen emotionalen Zustand, der dann in meinem Nervenzusammenbruch gegipfelt ist. Toll, wie diese Pillen helfen, was?

@Matthis:
Erst einmal schön, hier einen Musiker kennenzulernen. Du wohnst sogar nicht mal wirklich weit von mir, also falls du Bock haben solltest, können wir uns mal auf eine Jamsession treffen x)
Ich war eigentlich immer schon Gitarrist, und habe nebenher Bass gespielt. In der Band hat es eben nur an einem Bassisten gemangelt, und das war der Grund, wieso ich dort als Bassist eingestiegen bin.
Was ich dir nur raten kann ist, das Gras abzusetzen. Meine Freundin ist mit dem Kiffen auch gut dabei, und im Endeffekt merke ich sofort, wenn sie sich wieder was geholt hat. Dann ist sie plötzlich absolut desinteressiert, und irgendwie auch abweisend. Dann ist plötzlich nichts mehr wichtig, außer dem guten alten Weed, und sich nichtmal um den eigenen Partner zu kümmern, weil man lieber stoned ist, ist weniegr zuträglich für eine Beziehung...


(So am Rande erwähnt, weil wir bei der Musik angekommen sind...
Errorhead - "Tata" Live at the Music Hall - YouTube
Ich steh zwar normalerweise nicht auf Jazz, aber dieses Stück höre ich mir momentan rauf und runter an. Irgendwie ein bisschen durcheinander, irgendwie auch emotional... Bringt mir sogar manchmal ein Lächeln aufs Gesicht (was übrigens ungewöhnlich für mich ist... ich neige dazu, dass Eindrücke aus der Umwelt oft garkein Gefühl in mir auslösen...).
Und auf eine unheimliche Art und Weise erinnert mich der Gitarrist mit dem Hut und seinem etwas aufgesetzt wirkenden Lächeln an Charlie Sheen.. xD )
 
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Meine Therapeutin ist in der Tat eine freudianische Analytikerin. Ich hatte eigentlich gehört, dass sich diese Therapieform mehr darauf spezialisiert hat, Verdrängtes hervorzubringen, oder Emotionen auf den Grund zu gehen - mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es eher darum geht, den Patienten labern zu lassen, bis er selbst erkennt, wie bescheuert er ist.

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Sorry, darüber musste ich jetzt erstmal herzlich lachen.. 😱
Du scheinst einen gewissen Humor trotz allem nicht verloren zu haben. 😉
 
Meine Therapeutin ist in der Tat eine freudianische Analytikerin. Ich hatte eigentlich gehört, dass sich diese Therapieform mehr darauf spezialisiert hat, Verdrängtes hervorzubringen, oder Emotionen auf den Grund zu gehen - mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es eher darum geht, den Patienten labern zu lassen, bis er selbst erkennt, wie bescheuert er ist.
Gut, ich merke dass mit mir was nicht stimmt, merke wie sich meine Probleme im Alltag äußern, und ich würde mich allgemein als einen sehr reflektierten Menschen bezeichnen. Was habe ich jetzt davon? Ich krieg in der Therapie ja nicht einmal die richtigen Fragen gestellt, um irgendwie auf eine Lösung zu kommen. Sogar hier in diesen Thread findet mehr Therapie statt, als in dem vergangenen letzten Jahr bei meiner Therapeutin. Ihr bringt Ideen, stellt Fragen... Meine Therapie dagegen erinnert mich eher an ein Gespräch mit der Wand. So frei nach dem Motto "Denken Sie denn, das ist normal..?", woraufhin der Therapeut antwortet "Denken Sie denn, dass das normal ist?".

Owei, eine dogmatische Analytikerin ... so ziemlich die schlimmste Sorte, jedenfalls meiner Meinung nach. Meine erste Langzeittherapeutin war auch eine Analytikerin und die hat schon wenig geredet, aber bei dir ist es offenbar noch schlimmer. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, die dogmatischen Analytiker wollen, dass man selber auf alle Lösungen kommt, und wenn das in 50 Jahren der Fall ist, dann ist das für sie völlig in Ordnung. 🙄 🙄 Eine Frechheit.
Es gibt seit mindestens 20 Jahren Therapieforschung, und bei den Ergebnissen, die Anfang/Mitte der 1990er Jahre herauskamen, schneidet die Analyse nach Freud schlecht ab. Nach dem, was ich so gelesen hab, gibt es so eine Art Basistherapie, da gehört zumindest dazu, dass man die Patienten bestärkt, also ihnen klar macht, dass sie liebenswert sind etc., aber sie scheint ja nicht mal das zu machen.
Wie wäre es mit einer tiefenpsychologischen Therapie nach Jung? Ich hab den Eindruck, dass die Leute dort weniger dogmatisch sind, und sie arbeiten viel mit Träumen. Da kommt man den unbewussten Konflikten zumindest etwas näher. Ich würde dir raten, in Wikipedia unter "Psychotherapie" zu lesen, was alles von der Kasse bezahlt wird. Und ansonsten empfehle ich dir, so viel wie möglich über deine Symptome und Krankheiten zu lesen, und zwar auch Fachliteratur. Die ist natürlich immer breiter und fundierter als Sachbücher. Verlass dich nicht völlig auf andere (Therapeuten, Ärzte), je mehr du weißt, desto weniger kann dir jemand vormachen oder Wissen vorenthalten. Ich wünschte, ich hätte das von Anfang an getan ...

Eine Diagnostik hat bei mir in dem Sinne nie stattgefunden. Ich sollte meine Lebensgeschichte aufschreiben, und das habe ich dann in zehn Seiten gemacht, aber das war auch schon alles.
Das letzte mal, als ich meine Therapeutin gefragt habe, meinte sie dass ihr klar wäre, dass bei mir eine Angst- und Depressionsproblematik da wäre, und dass ich wohl Schwierigkeiten mit der Selbstständigkeit hätte (was ich davor eigentlich auch schon wusste), dass sie aber noch nicht zu einer eindeutigen Diagnose gekommen wäre.
Wie meldet man sich denn bei Universitätspsychatrien?
Also was ist dort der gängige Weg, um mal diagnostisch durchgecheckt zu werden?

Ich hab 2007 so was gemacht, ich hab bei der nächsten Psychiatrie angerufen, kurz was über meine Symptome erzählt und um eine ausführliche Diagnostik gebeten. Ich glaube, man muss da in der Institutsambulanz anrufen. Ich war dann zwei oder drei Mal dort und hab jede Menge Fragebögen beanwortet. Anscheinend konnten sie dort alles herausfinden, außer, was mit Persönlichkeitsstörungen zu tun hat. Habe von den Leuten dort also ein paar Diagnosen erhalten.
Jetzt wollte ich so was Ähnliches nochmal machen, war in einer normalen Psychiatrie (bin inzwischen umgezogen), dort hat man mir aber beim 3. Gespräch gesagt, dass sie gar nicht diagnostizieren können. 🙄 Ich solle mich in der Institutsambulanz einer Universitätspsychiatrie melden. Hatte aber noch keine Zeit dazu. Also, ruf einfach an und frag, ob du da richtig bist u. dass du einen Termin willst. Die Psychiaterin, bei der ich jetzt war, meinte, dass meine erste Diagnostik wohl nur möglich war, weil in der Psychiatrie, in der ich 2007 war, auch Universitätsärzte gearbeitet haben.
 
Hallo Kaela,

Danke für deinen Beitrag.
Also in der Gruppe heißt es immer wieder, man würde einen soo sehr vermissen, wenn man (z.B. wie ich diese Woche aufgrund von Krankheit) fehlt. Komischerweise sagt das nur die Psychologin; vielleicht ist das der Versuch, mir meine Liebenswürdigkeit einzureden.
Traumanalyse macht die Frau auch. Ich habe das mittlerweile ganz gut instrumentalisiert; wenn ich ihr einen (in meinen Augen vollkommen sinnlosen) Traum erzähle, bleibt ihr ja auch nichts anderes, als etwas hineinzuinterpretieren. Und diese Interpretation wiederrum spiegelt ihre eigene Meinung über mich. Das ist so das direkteste Feedback, was ich von ihr erhalten kann.

An Büchern habe ich wohl keinen Bedarf mehr. An einer Uniberatungsstelle habe ich den dortigen Psychologen teilweise zum Grinsen gebracht, weil ich bei meinen Symptomen immer recht treffend sagen konnte, an welches Krankheitsbild das erinnert.
Ich habe mehr den Eindruck, dass ich fast schon zu viel weiß... über alle möglichen psychischen Störungen und ihre Therapiemethoden, sodass ich mich im Endeffekt nur noch verrückter fühle, je mehr ich darüber lese.

Den Tip mit der Universitätspsychiatrie werde ich beherzigen, danke 🙂
 
Schaffst du es (manchmal?), dich als etwas Wertvolles zu fühlen, unabhängig davon, ob du gerade "etwas leisten" kannst oder nicht? Ist Leistung für dich ein wesentliches Thema?
 
Die Frage ist schwer, weil ich sie mir in letzter Zeit eigentlich kaum durch den Kopf habe gehen lassen.
Ich persönlich glaube daran, dass jeder Mensch irgendwie wertvoll sein muss. Sonst wärs ja kein Problem, den einen oder anderen mal um die Ecke zu bringen.

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass es eigentlich wenig Gutes an mir gibt. Dass ich freundlich bin, oder hilfsbereit (während meiner Beratungstätigkeit hier im Forum habe ich mich damals mit drei Leuten getroffen, und in mehr oder weniger akuten Situationen auch drei jungen Menschen das Leben gerettet... aber das wird wohl auch mehr eine Art krankhafter Helferkomplex gewesen sein, insofern weiß ich nicht, wie ich das zu bewerten habe...), oder überhaupt mal die Gedanken anderer teilweise mit nur wenigen Sätzen wieder ins rechte Licht rücken kann, kommt mir an mir selbst unecht vor.
Ich habe mir lange Zeit lang versucht einzureden, dass ich meine positiven Energien mobilisiere und nach außen trage, und andere damit versuche anzustecken - aber im Endeffekt habe ich mir damit eher selbst was vorgemacht. Zwar mag ich mehr oder weniger gut an diese Gesellschaft angepasst sein, aber sowas wie positive Energien gibt es in mir glaube ich nicht.

Dass ich im Endeffekt garnichts leisten kann, und mir eine Karriere als Langzeitgast bei Therapeuten und dem Arbeitsamt entgegenwinkt, steigert mein Selbstwertgefühl sicherlich nicht.
 

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