T
Tyra
Gast
Liebes Sternchen,
ich würde es auch nicht einsehen, wenn man als Opfer sexueller Gewalt sich krumm und schimmelig leidet, also an sich bestraft wird, währenddessen der Übeltäter und nicht zu vergessen, dem Gesetz nach: Straftäter straffrei ausgeht!
Du hast absolut Recht mit diesem Gedankengang...
Ich kann sehr gut verstehen, dass du Angst hast den Typen anzuzeigen...Meine ehemalige Kindheits-und Jugendfreundin ist im Teenager-Alter ebenfalls vergewaltigt worden und in einem Gespräch jahrelang später sagte sie: Das Beste was ich tun konnte, war den Kerl anzuzeigen, denn ansonsten wäre ich nie von der Sache losgekommen" Und sie erzählte auch wieviel Schiss sie davor hatte, all die Schamgefühle und Zweifel: wird mir geglaubt? wie reagieren die Eltern, Freunde? Etc. Etc...Aber letzlich hat sie all ihren Mut zusammengenommen und ne Anzeige gemacht ...und nachher hat sich alles als halb so schlimm wie gedacht herausgestellt...eine Polizeipsychologin hat sie betreut und war auch bei der Aussage mit dabei etc.
Letztlich musst du entscheiden, was du tust, aber psychologisch gesehen ist die Anzeige und auch Bestrafung des Täters ein wichtiger Schritt der Abgrenzung und auch Verarbeitung des Vorfalles/der Vorfälle. Das wirst du sicherlich auch schon so oder ähnlich von deiner Thera gehört haben, denke ich...
Verkriechen bringt nix..auch in Hinsicht auf die Arztergebnisse....die Dinge sind wie sie sind und du hast im Grunde auch die Kraft dazu einiges aushalten zu können...auch die WAhrheit über deinen Gesundheitszustand! Wenn man krank ist, ist man krank und muss halt gucken wie man diesen Zustand wieder ändern kann...es gibt heutzutage ja sehr gute Kampfmittel gegen Krankheiten...allerdings, wenn man den Feind nicht kennt, oder die Krankheit ignoriert...kann man sehr schnell verlieren....Daher geh ruhig am MOntag...Klarheit ist doch besser als Herumzuspekulieren, oder?
Auf jeden Fall drück ich ganz fest die Daumen, dass die WErte wieder einigermaßen o.k. sind.
Und in Hinsicht auf die Anzeige, setz dich nicht zu sehr unter Druck, vielleicht hast du ja auch jemand, der dich zur Polizei begleiten kann, was immer sehr gut ist. Guck zunächst mal, dass du gesundheitlich wieder auf dem Posten bist und schau dann weiter.
Alles Gute an diesem 3.Advent-Wochenend und weiterhin gute Besserung!
Lieber Gruss
Tyra
P.S. kleine Vertraulichkeit am Rande: ich bin ja ansonsten recht forsch und mutig, aber wenn es um Zahnarzttermine geht, mutiere ich zur größten Angstbuxe auf diesem Planeten...aber letztlich geb ich mir doch immer nen Ruck und ergebe mich angstschweissgebadet meinem Schicksal mich auf diesen verdammten Stuhl zu setzen und das Maul aufzureissen ohne dabei meckern zu dürfen, oder bei Schmerz den Zahnarzt so richtig herzhaft in die Hand beißen zu dürfen (was ich mal in meiner Kindheit gemacht hatte, was aber gar nicht so gut ankam...naja der Zahnarzt ist nicht an Tollwut gestorben, sondern uralt geworden) danach bin ich immer fix und fertig und muss mir zur Belohnung tagelang was Gutes tun....was dann wiederum Spass macht🙂)
Und noch ein Schwank aus meinem Leben zum Thema Gesundheit bzw. Krankheit...so vor 4 Jahren musste ich aufgrund eines handballgroßen Unterbauchtumors (gutartig...Myom..aber vorher wochenlang Unsicherheit ob nicht Krebs...) operiert werden. Nach einer Woche wurden die Fäden gezogen, wobei sich die linke Bauchdecke etwas nach oben schob, sodass ich den Eindruck hatte: Au weia, die Naht ist ja noch sehr dünn und gleich platzt die Sache auf und mein Gekröse verteilt sich hier unschön auf dem Boden...der Chirurg lachte sich schimmelig und meinte ich sei ne Angstbuxe...ich aber bestand darauf, dass mir so als Stütze für die Naht noch einige Pflaster drüber geklebt wurden, damit die eine etwas hoch gekommene Bauchdecke auch wieder runtergedrückt würde...Das wurd dann auch gemacht.....Mann, das war gruselig sag ich dir...also da kannst du mit deinem Infekt wohl kaum noch mithalten, oder?? Kannst mir ja mal hier oder per PN näheres zu deiner nun doch schon einige Wochen andauernde Erkrankung erzählen, was es genau war und was für Blutwerte nicht in Ordnung waren...
ich würde es auch nicht einsehen, wenn man als Opfer sexueller Gewalt sich krumm und schimmelig leidet, also an sich bestraft wird, währenddessen der Übeltäter und nicht zu vergessen, dem Gesetz nach: Straftäter straffrei ausgeht!
Du hast absolut Recht mit diesem Gedankengang...
Ich kann sehr gut verstehen, dass du Angst hast den Typen anzuzeigen...Meine ehemalige Kindheits-und Jugendfreundin ist im Teenager-Alter ebenfalls vergewaltigt worden und in einem Gespräch jahrelang später sagte sie: Das Beste was ich tun konnte, war den Kerl anzuzeigen, denn ansonsten wäre ich nie von der Sache losgekommen" Und sie erzählte auch wieviel Schiss sie davor hatte, all die Schamgefühle und Zweifel: wird mir geglaubt? wie reagieren die Eltern, Freunde? Etc. Etc...Aber letzlich hat sie all ihren Mut zusammengenommen und ne Anzeige gemacht ...und nachher hat sich alles als halb so schlimm wie gedacht herausgestellt...eine Polizeipsychologin hat sie betreut und war auch bei der Aussage mit dabei etc.
Letztlich musst du entscheiden, was du tust, aber psychologisch gesehen ist die Anzeige und auch Bestrafung des Täters ein wichtiger Schritt der Abgrenzung und auch Verarbeitung des Vorfalles/der Vorfälle. Das wirst du sicherlich auch schon so oder ähnlich von deiner Thera gehört haben, denke ich...
Verkriechen bringt nix..auch in Hinsicht auf die Arztergebnisse....die Dinge sind wie sie sind und du hast im Grunde auch die Kraft dazu einiges aushalten zu können...auch die WAhrheit über deinen Gesundheitszustand! Wenn man krank ist, ist man krank und muss halt gucken wie man diesen Zustand wieder ändern kann...es gibt heutzutage ja sehr gute Kampfmittel gegen Krankheiten...allerdings, wenn man den Feind nicht kennt, oder die Krankheit ignoriert...kann man sehr schnell verlieren....Daher geh ruhig am MOntag...Klarheit ist doch besser als Herumzuspekulieren, oder?
Auf jeden Fall drück ich ganz fest die Daumen, dass die WErte wieder einigermaßen o.k. sind.
Und in Hinsicht auf die Anzeige, setz dich nicht zu sehr unter Druck, vielleicht hast du ja auch jemand, der dich zur Polizei begleiten kann, was immer sehr gut ist. Guck zunächst mal, dass du gesundheitlich wieder auf dem Posten bist und schau dann weiter.
Alles Gute an diesem 3.Advent-Wochenend und weiterhin gute Besserung!
Lieber Gruss
Tyra
P.S. kleine Vertraulichkeit am Rande: ich bin ja ansonsten recht forsch und mutig, aber wenn es um Zahnarzttermine geht, mutiere ich zur größten Angstbuxe auf diesem Planeten...aber letztlich geb ich mir doch immer nen Ruck und ergebe mich angstschweissgebadet meinem Schicksal mich auf diesen verdammten Stuhl zu setzen und das Maul aufzureissen ohne dabei meckern zu dürfen, oder bei Schmerz den Zahnarzt so richtig herzhaft in die Hand beißen zu dürfen (was ich mal in meiner Kindheit gemacht hatte, was aber gar nicht so gut ankam...naja der Zahnarzt ist nicht an Tollwut gestorben, sondern uralt geworden) danach bin ich immer fix und fertig und muss mir zur Belohnung tagelang was Gutes tun....was dann wiederum Spass macht🙂)
Und noch ein Schwank aus meinem Leben zum Thema Gesundheit bzw. Krankheit...so vor 4 Jahren musste ich aufgrund eines handballgroßen Unterbauchtumors (gutartig...Myom..aber vorher wochenlang Unsicherheit ob nicht Krebs...) operiert werden. Nach einer Woche wurden die Fäden gezogen, wobei sich die linke Bauchdecke etwas nach oben schob, sodass ich den Eindruck hatte: Au weia, die Naht ist ja noch sehr dünn und gleich platzt die Sache auf und mein Gekröse verteilt sich hier unschön auf dem Boden...der Chirurg lachte sich schimmelig und meinte ich sei ne Angstbuxe...ich aber bestand darauf, dass mir so als Stütze für die Naht noch einige Pflaster drüber geklebt wurden, damit die eine etwas hoch gekommene Bauchdecke auch wieder runtergedrückt würde...Das wurd dann auch gemacht.....Mann, das war gruselig sag ich dir...also da kannst du mit deinem Infekt wohl kaum noch mithalten, oder?? Kannst mir ja mal hier oder per PN näheres zu deiner nun doch schon einige Wochen andauernde Erkrankung erzählen, was es genau war und was für Blutwerte nicht in Ordnung waren...