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Ich möchte ihr mein Kind nicht "geben"

Du reagierst völlig normal, verantwortungsvoll und richtig! Warum sollte jeder dein Kind berühren dürfen, es kann sich doch nicht wehren, wenns ihm nicht passt, also tust dus für es als Mutter - SUPER!:daumen:
 
Sage ihr, dass du nicht möchtest, dass dein Kind abgefasst wird von jemandem, der gerade geraucht hat. PUNKT. Du hast das Recht dazu und musst das auch nicht weiter begründen. Kinder anfassen ohne zu fragen geht sowieso garnicht!
 
Das jeder das Kind berühren darf, fänd ich auch zuviel.

Das die Schwiegermutter ihr Enkelkind in den Arm nehmen möchte, halte ich für normal. Besonders, da sie es bestimmt liebt.

Mit den Nikotinfingern gibt es eine einfache Lösung. a) nicht bei Dir rauchen (ist doch schädlich fürs Kind) und b) bevor sie das Kind anfasst einfach Hände waschen.

Hände waschen kannst Du ja wirklich wegen dem Nikotin gut begründen. Dann riechen die Hände auch nach Seife.

Aber ansonsten denke ich, sollte sie Kontakt zu dem Kind haben. Auch für das Kind ist es schön, ein gutes Verhältnis zur Oma zu haben. Selbst wenn Du Probleme mit Deiner Schwiegermutter hast. Ein Kind ist kein Besitz. Es gehört keinem. Deswegen finde ich es wichtig, das es so viele positive soziale Kontakte hat wie es geht. Und eine Oma kann eine ganz wichtige und liebevolle Kontaktperson sein für ein Kind.

Das mit dem Nikotin soll und kann man klären. Bei den anderen Sachen solltest Du mal in Dich gehen. Damit Du Deinem Kind nicht eine (liebevolle) Oma vorenthälst.
 
Hast du generell eine Abneigung gegen deine Schwiegermutter? Sie steckt deinem Baby die Nikotinfinger sicher nicht in den Mund.

der gedanke kam mir auch. es wird doch nicht nur an den nikotinfingern liegen.
wenn die schwiegermutter nicht nach nikotin riechen würde, hättest du dann nichts dagegen wenn sie dein kind anfasst?

ich kann deinen mann in der hinsicht verstehen. deine mutter darf dein kind wickeln und auf den arm nehmen und bei seiner mutter stört es dich. sie ist ebenso oma wie deine mutter.
 
Entweder ein klärendes Gespräch suchen oder beim nächsten Mal einfach sofort sagen "Hey Stop, du hast gerade geraucht, da möchte ich nicht, dass du "Sofia" (Name einsetzen) auf den Arm nimmst."

Das ist nicht unfreundlich sondern sogar deine Pflicht als Mutter.
 
der gedanke kam mir auch. es wird doch nicht nur an den nikotinfingern liegen.
wenn die schwiegermutter nicht nach nikotin riechen würde, hättest du dann nichts dagegen wenn sie dein kind anfasst?

ich kann deinen mann in der hinsicht verstehen. deine mutter darf dein kind wickeln und auf den arm nehmen und bei seiner mutter stört es dich. sie ist ebenso oma wie deine mutter.

Wenn sie generell ein unwohlsein gegenüber der Schwiegermutter haben sollte ist auch das erlaubt.
Man kann nicht jeden mögen oder gar lieben. Es wird dann wohl gründe haben warum das so ist. Und da die Schwiegermutter ja offensichtlich der bitte der Mutter nicht nachkommt was den Säugling angeht könnte ich eine Abneigungen ihr gegenüber sehr verstehen.

Nur weil die TE mit dem Sohn in Beziehung ist schuldet sie der Schwiegermutter nichts.

Mir würds nocht nicht mal vorrangig um die Nikotinfinger gehen, es klebt an den Klamotten, Haaren usw.
Nervengifte haben in der Nähe von Kindern nichts verloren und wenn ältere, eigentlich doch lebenserfahrenere Frauen so wenig verstand haben die Schädlichkeit von rauchen zu begreifen, finde ich das sehr arm. Und da meist stur und unbelehrbar würd ich sie auch nicht ohne weiteres an mein Kind lassen.
 
Hi,

das Baby gehört zur Themenstarterin und nicht zur Schwiegermutter und wenn Nikotinfinger (die übrigens meistens auch stinken) stören, dann ist das so.
Ich habe meine Kinder nie in irgendwelche Arme gegeben, die mir unsicher oder sonstwie ungeeignet erschienen.

das baby gehört aber auch nicht zu ihrer mutter.
von unsicherheit der schwiegermutter hab ich nichts gelesen. ist man automatisch unsicher, wenn man nikotinfinger hat, hm...
 
Kann mich denn hier vielleicht jemand verstehen?

Ja, ich. Ein Baby ist keine Puppe, es ist ein kleiner Mensch, und ich würde auch nicht wollen, dass "jeder" mein Kind angrabbelt.


Laß Dich nicht von Gefühlen leiten, sondern lieber von Gerechtigkeit und der Suche nach Harmonie für alle.

Ich rate Dir das genaue Gegenteil: hör auf Dein Gefühl. Wenn Du das nicht möchtest, dann sag das. Alles runterschlucken nur um des lieben Friedens Willen ist in meinen Augen ein ganz falsches Verständnis von Harmonie, denn unter der Oberfläche gärt es.
 
Hallo Skate,

ich kann das gut nachvollziehen. Sowohl mit dem Rauchen als auch mit der Nähe und dem Vertrauen zur eigenen Mutter.

Ich möchte Dich trotzdem etwas nachdenklich machen mit einer Geschichte, wie ich sie im engen Freundeskreis mit ganz viel Schmerz bei Oma und Enkel erlebe:

Der ganze Kummer begann ähnlich wie bei Euch (mit dem Unterschied, daß es keine Nikotinfinger gab). Der Schwiegermutter väterlicherseits wurde von der Kindsmutter deutlich weniger getraut als der eigenen Mutter und sie wollte schon früh nicht, daß das Kind bei ihr auf dem Arm war, während sie bei der eigenen Mutter keine Bedenken hatte. Die eine Schwiegermutter fühlte sich zurückgesetzt, es kam zu Mißverständnissen, die Atmosphäre wurde belastet. Alle fühlten sich irgendwie im Recht. Der Kindsvater verstand gar nicht recht worum es ging, wollte seinen Frieden und duckte sich weg. Die Kindsmutter wollte auch später das Kind nicht gern zur Schwiegermutter väterlicherseits geben. Wenn Babysitting erforderlich war, dann war immer die Schwiegermutter mütterlicherseits, die entsprechend begeistert immer zur Stelle war, angesagt. All die Verletzungen und Mißverständisse kulminierten in Streit, der letztendlich zum Kontaktabbruch zu den Schwiegereltern väterlicherseits führten. Seit Jahren dürfen die Großeltern ihren einzigen Enkel nicht mehr sehen. Ihr Enkel läuft vor ihnen weg, weil er mit der Situation überfordert ist und glaubt er dürfe nciht mit seinen Großeltern sprechen, wenn man sich zufällig im Ort begegnet. Er wird wohl nie das Glück erleben dürfen, zwei ganz unterschiedliche Großmütter und Großväter zu erleben. Und der Bruch tut ihm sicher nicht gut.


Das heißt nicht, daß es bei Euch auch eines Tages so weit kommen muß. Aber vielleicht hilft es Dir, den Blick der Schwiegermütter und auch deines Kindes einzunehmen und zu versuchen, seine beiden Omas nicht so grundlegend unterschiedlich Nähe zu ihm aufbauen zu lassen.

Das heißt nicht, daß Du nicht offen ansprechen kannst, daß Du Bedenken hast wegen des Nikotins an den Fingern. Frag doch Deine Schwiegermutter mal, wie sie das einschätzt, ob der Nikotingeruch für das Kind unangenehm ist. Vielleicht ändert sie von sich aus dann was, wenn sie den Blick des Kindes einnimmt und es nicht als Vorwurf von Dir empfindet.


Ich glaube aber, es geht hier um mehr als Nikotinfinger.

Horch mal in Dich hinein, wo Dein Thema ist. Und ob es Deinem Kind gegenüber fair ist, wenn Du eine seiner Omas zurückweist.

Schau mal, wie Du den Kontakt zwischen Oma und Enkelkind so gestalten kannst, daß sich auch dort Nähe aufbauen darf und nicht nur zwischen der anderen Oma und Deinem Kind.
 

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