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Ich möchte ihr mein Kind nicht "geben"

Skate

Mitglied
Hallo zusammen,

ich hoffe ihr zerreißt mich nicht in der Luft...:eek:
Ich weiß nicht mit wem ich drüber sprechen soll und hoffe, dass ihr mir vielleicht ein paar nette Tips und Ratschläge geben könnt. :rolleyes:

Ich habe einen 6 Wochen altes Kind. Besuch ist eine gern gesehene Abwechslung. Nun ja, lange Rede kurzer Sinn: Ich mag das nicht, wenn der Besuch mein Kind "antätschelt", also von vorne rein davon ausgeht, meinen kleinen Schatz auf den Arm zu bekommen, Fläschen zu geben,... Ich weiß nicht warum, aber ich kann das absolut nicht leiden und würde den Besuch nach so einer Aktion am liebsten vor die Tür setzen... :(

Naja, die meisten akzeptieren und verstehen, dass ich mein Kind nicht jedem in die Hand drücke(n will). Freunde zeigen sich da verständnisvoll. Nur eine Person kann oder will das nicht akzeptieren: die Schwiegermutter. Sie kam schon von Anfang an und grabschte ins Bett, nimmt es ohne Kommentar aus dem Bett. Habe sie freundlich gefragt, warum sie ihn raus geholt hat kam nur "er war doch eh wach".
Ich habe ihr schon mehrmals im ruhigen Ton gesagt, dass ich das nicht möchte. Totales Unverständnis. Auch deshalb, weil ich keine Argumente hab warum ich das nicht will. Ich mag es einfach nicht. Besonders nicht, wenn sie vorher die Zigarette ausgedrückt hat und dann mit den stinkenden Qualmfingern ihn anpackt und sich so dicht vors Gesicht hält, dass er den "guten" Geruch voll abbekommt...

Anders ist es, wenn meine Mutter vorbei kommt. Bei ihr ist es mir total egal, ob sie den Kleinen auf dem Arm hat, füttert oder sogar die Windel wechselt. Vielleicht liegt es am Urvertrauen?:confused:

Nun ja, jedenfalls kann ich das nicht bei meiner Schwiegermutter. Mein Partner hat dafür auch überhaupt kein Verständnis, denn schließlich ist seine Mutter ja auch die Oma. Dadurch bekomm ich immer ein schlechtes Gewissen und nehm mir vor, dass nächste Mal entspannter zu sein, aber irgendwie...

Kann mich denn hier vielleicht jemand verstehen?
 

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G

Gastin100

Gast
Mit Kippengeruch in der Nähe eines Säuglings geht gar nicht.

Ich würds sie vor die Tür setzten wenn sie sich an Deine Regeln nicht hält.

Dein Freund verstehts nicht?
Tja, dann hat er halt Pech gehabt.
 
S

Steffi28

Gast
Hi Du,

mir ging das mit meiner Kleinen nicht anders.

Um kurz zu bleiben, es ist DEINE Entscheidung und es ist egal warum oder wieso, die Leute wurscht ob Schwiema oder wer auch immer, habe das zu aktzeptieren.

was sagt dein partner dazu?
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Skate,

ja, ich kann Dich verstehen. Jedoch kann ich Deinen Mann auch verstehen.
Ungerechtes Behandeln, messen der Schwiegermütter mit zweierlei Maßstab, ist auch für den Partner verletzend. Das solltest Du sofort abstellen. Laß Dich nicht von Gefühlen leiten, sondern lieber von Gerechtigkeit und der Suche nach Harmonie für alle.

LG; Nordrheiner
 
Ich kann das mit den Zigarettengeruch wirklich gut verstehen. Ich würde auch niemanden an mein Kind (wenn ich eines hätte, habe leider keines :( ) ran lassen wollen, der gerade geraucht hat (bin da sehr empfindlich). Sag ihr das so!

Und sonst... da kann ich leider nicht viel zu sagen, ob das nun "übertrieben" ist oder "normal" oder was auch immer. Da sollten wohl die anderen Mütter hier antworten. :)
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
.......sie ist die Oma Deines Kindes und die Abneigung die Du jetzt aufbaust, wird instinktiv auf Euer Kind übergehen und das wird auf weite Sicht für viele Spannungen und auch Tränen sorgen
Hinzu kommt - verweigerst Du ihr demonstrativ diesen Kontakt zum Kind..........baust Du ein Hassfeld auf.

Du darfst nicht vergessen, sie ist die Mutter Deines Mannes und wenn Du Deinen Mann liebst, so wie er ist, so verdankst Du das auch ihr ;)

Nikotinfinger sind kein Grund, der nachvollziehbar wäre, denn wie schon vom Vorposter erwähnt, wird sie dem Baby nicht den Finger in den Mund stecken.
..........oder hast Du schon jemals davon gehört, das man durch Berührung von Nikotinfingern Schaden nimmt ? Das ist eine sehr unwissende Einstellung, die wirklich nur auf Antipathie beruht.
 
Zuletzt bearbeitet:

°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
Uupsss... sehr schwierige Situation.
Ich will da auch garnix ein psychologisieren, weder bei dem einen noch beim andern. Normal ist es ist nicht nötig sich zu rechtfertigen. Du möchtest es nicht und gut. Wer das nicht respektiert, überschreitet eine Grenze. Ob das verstanden werden kann oder nicht, ist egal.

Deine Schwiegermutter sieht nun das Deine Mutter alles und zu jederzeit uneingeschränkt darf. Das lößt natürlich das Unverständnis bei Deinem Mann und seiner Mutter aus. Logisch das sie sich zurückgesetzt fühlt.

- Red mal mit Deiner Mutter drüber! Du müstes ihr nämlich verbieten was sie bisher durfte, nur um eine gewisses politisches Gleichheit zwischen den Fronten herzustellen zu können. Denn eine nachvollziehbare Erklärung gibt es nicht. Außer vielleicht diese: "eigenes "Blut ist dicker", deshalb darf sie.... Doch das dürfte wie "Öl ins Feuer" sein..

Klüger wäre, wenn Deine Mutter Dich "demonstrativ" fragt, was sie kann und was nicht. Sozusagen als Beispiel-Vorlage für das was Du von Schwiegermutter nicht möchtest. Das sollte sie aber auch generell tun, denn Dein Mann versteht dieses Ungleichgewicht auch nicht.

---

Grundsätzlich frage ich bevor ich ein Baby berüren darf und wenn dann wasche ich mir vorher die Hände. Geht das Waschen nicht, hat sich die Frage von selbst erledigt.

Ansonst finde ich, dass ein 6 Wochen junges Menschlein besonders gut behütet werden möchte. Als ein ganz natürlicher Mutterreflex.
Du möchtest einfach vorher gefragt werden. Mehr ist es doch nicht. Punkt.
Deine Mutter hat sich bei Dir bewährt. Denn sie hat Dich genauso gut behütet, so wie Du jetzt Dein Kind behüten möchtest. Daher Dein etwas größeres Vertrauen zu ihr.

LG
abendtau
 
Zuletzt bearbeitet:

Mozu

Aktives Mitglied
Das Kind "gehört" doch genauso dem Vater wie der Mutter. TE, Ich würde deshalb mit ihm darüber reden. Ihr könntet eine grundsätzliche Lösung für das Problem finden, z.B. "alles, was mindestens ein Elternteil will, wird gemacht", dann müsstest du deine Schwiegermutter machen lassen. Oder, was ich sinnvoller finde, was aber für das Kind langfristig wohl einschränkender ist, "alles, womit mindestens ein Elternteil Probleme hat, wird nicht gemacht", dann musst du aber damit rechnen, dass dein Partner vielleicht andere Dinge nicht will, die du in Ordnung findest.
Oder ihr redet einfach über diese konkrete Situation.. was sagt er denn zu den Dingen, die dich an seiner Mutter stören? Und sind es wirklich nur diese beiden Dinge, die dich stören? Also, dass sie ohne zu fragen etwas mit dem Baby macht, und dass sie ihm Rauch ins Gesicht atmet? Wenn ja, und wenn ihr euch dann überein gekommen seid, kann ja dein Partner mal oder ihr gemeinsam mit seiner Mutter reden und ihr einfach eure (gemeinsamen) Regeln für den Umgang mit eurem Kind mitteilen. Ob es bei anderen Leuten die gleichen Regeln gibt, geht sie eigentlich nichts an. Es muss auch nicht "fair" sein oder so. Aber habt dabei auch das (vielleicht spätere) Interesse des Kindes im Blick. Ich habe in meiner Kindheit sehr viel Zeit bei meiner Oma verbracht und habe das geliebt, auch wenn sie geraucht hat (auch vor mir). Nicht ideal, aber diese Zeit möchte ich trotzdem nicht missen.
 

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