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@TomTurbo

Warum haben sie ihn dann direkt gelyncht und in einem Kühlhaus zur Schau gestellt... und das nicht gerade human?

Und wie gesagt, es waren Lybier die das taten, keine Amis, Europäer oder sonstwer...

Und er war in seinem Konvoi sogar auf "befreundetem Gebiet" unterwegs, als er durch das Bombardement ins Erdloch gezwungen wurde.

Beliebt war er unter seinen Leuten mit Sicherheit nicht...

Gute Nachrichten aus Afrika oder Arabien gibts natürlich auch... bleiben mir auch nicht verborgen, sind aber in der Tat eher selten:

 
Gaddhafi mit Hitler zu vergleichen ist schon krass. Die waren zwar beide Egomanen, aber auch wieder unterschiedlich. Oder - ich flüstere mal ganz leise - möchtest Du Hitlers Taten relativieren, indem Du die beiden direkt miteinander vergleichst? Bitte nicht falsch verstehen. Bla, bla.
Nein, ist nicht ernst gemeint, ich habe nur mal Deinen Diskussionsstil gespiegelt. Und der ist mir zu blöde.

Übrigens war Libyen nur ein einzelner Aspekt, den ich benannt habe.
Aber ich habe auch keine Lust mehr. Du bist mir zu stillos.

Soll mir mehr als Recht sein... jemand der gerne mit Diktatoren schmust... echt nicht... Vergiss nicht, du warst derjenige mit den "satten Menschen" und der "Infrastruktur" nicht ich...
Wenn dir deine eigene Argumentation derart auf die Füße fällt, gönne ich dir deinen Fluchtreflex...
 
Soso... Umweltschäden gibt es nur im Kapitalismus... Tschernobyl ist dir ein Begriff ja?
Nur ein sehr prominentes Beispiel... Kannst du dutzende von mir haben wenn du magst... Man muss schon sehen wollen um sehen zu können...

Wachstumswahn für billigen Konsumschrott und Aktienkurse gibt es nur im Kapitalismus. Wachstum um des Wachstums willen. Völlig irre. Hat jetzt eigentlich mit Tschernobyl wenig zu tun, aber Fukushima ist dir ein Begriff, ja? Oder Three Mile Island? Oder Bhopal? Oder, oder, oder...

Natürlich sehen wir täglich die schlechten Auswirkungen des Kapitalismus. Schließlich gibt es nahezu keinen Sozialismus mehr... ist (zu unser aller Glück) weitgehend von der Weltgeschichte getilgt worden. Leider nicht aus den Köpfen. Das ich China zählt nicht... in Wahrheit ist das härtester Kapitalismus seit der Jahrtausendwende im kommunistischen Gewand.

Da wirste aus denkenden Köpfen auch nichts tilgen können. Schon Einstein war Sozialist, wie so ziemlich alle großen Denker. Dutzende demokratisch gewählte sozialistische Regierungen wurden etwa seitens der USA mit Putschen und schmutzigen Kriegen zurückgedrängt, siehe die Interventionen in Südamerika und anderswo. Zu unser aller Unglück, denn seitdem hat der Kapitalismus die Alleinherrschaft. Lustiger Fun-Fact übrigens: China will bis 2050 den Kapitalismus übrigens überwunden haben.

kasiopaja meinte:
Du könntest ja auch nach Kuba auswandern. Dort gibt es noch real existierenden Sozialismus. Mal sehen, ob es Dir dort besser gefällt.

Da meinste jetzt aber nicht das Kuba, das seit Jahrzehnten illegal von den USA massiv unterdrückt wird? Und wieso sollte irgendwer irgendwohin auswandern und nach drüben gehen, nur weil man sich kritisch mit dem Wirtschaftssystem auseinandersetzt? Aber schön, dass du für offene Grenzen und freies Niederlassungsrecht eintrittst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Heil auf den Westen, der zwar Gaddhafi vertrieben, aber das Land ins Chaos gestürzt und den IS erst so groß gemacht hat - oder was?!
Das ist so eine Denke, wie sie auch George W. Bush hatte. Der hat wahrscheinlich auch geglaubt, die Araber würden ihm zujubeln, wenn er ein paar Bad Guys wegbombt. Der hat sich sicher auch eingeredet, 99 % der Iraker würden Saddam Hussein hassen. Bush nimmt heute niemand mehr ernst oder wahr. Aber leider ist er auch ungeschoren davon gekommen. Das zeigt schon, dass der Westen keine weiße Weste hat, auch wenn einige sich auf diesen Gedanken versteifen.
Also, ich kann schon die Misanthropie im Eingangsthread teilweise nachvollziehen.

styx.85 meinte:
Soll mir mehr als Recht sein... jemand der gerne mit Diktatoren schmust...
Das musst gerade Du sagen, wo Du mehr oder weniger direkt den IS glorifizierst.
 
Du könntest ja auch nach Kuba auswandern. Dort gibt es noch real existierenden Sozialismus.
Mal sehen, ob es Dir dort besser gefällt.
Ich klinke mich mal ein, weil mich dieser schnoddrige, passiv-aggressive Satz stört, der jegliche Kritik abwürgen soll.
Kritik an etwas heißt nicht zwingend, dass man etwas ausradieren möchte.
Au contraire, die besten Kritiker kommen in aller Regel von innen.
 
Das musst gerade Du sagen, wo Du mehr oder weniger direkt den IS glorifizierst.

Haltlose Unterstellung... das tue ich natürlich nicht, weder mehr noch weniger direkt...

Kein bedingungsloses "Heil" auf den Westen, davon war nie die Rede.

Aber warum in aller Welt verteidigen Leute wie du Despoten alla Gaddafi mit Argumenten wie "satten Menschen" und "Infrastruktur"? Im Übrigen wurde auch Saddam durch ein irakisches Gericht zum Hängen verurteilt. Auch er war alles andere als beliebt bei seinem Volk. Das waren brutale Allein-Herrscher, die Leute die ihnen nicht gepasst haben einfach einen Kopf kürzer machen ließen.

Lybien und dem Irak wäre sicher zu wünschen gewesen, dass sie diesen Abschnitt ihrer Geschichte selbst beendet hätten ohne Eingriff von außen, keine Frage. Aber es würde mir niemals einfallen einen von denen zu verteidigen, weil die Städte hübsch und die Straßen sauber sind. International gesuchte Kriegsverbrecher waren das am Ende, und zwar absolut berechtigt.
 
ich arbeite als Lehrer an einer Förderschule, 3 - 9. Klasse und Berufsschule (geistige Entwicklung) und wenn ich mir so die Wege meiner Schülerinnen und deren Familie ansehe, auch vor und nach der Schule, kann ich nicht mal im Ansatz nachvollziehen,
was man noch tun könnte.
Auf kollektiver Ebene wird vom Staat über eine Billiarde pro Jahr für Sozialleistungen ausgegeben.

Da würde mir allein gesetzgeberisch noch deutlich mehr einfallen. Nämlich etwa mehr Inklusion in den Alltag statt Behindertenwerkstatt und Förderschule. Klar gibt es sicher auch unrealistische Illusionen, aber in D ist das Konzept von damals - Abschieben in Sondereinrichtungen - schon sehr fest verankert. Die Sozialleistungen umfassen übrigens auch die Renten, das wird immer gerne vergessen.
 
Da wirste aus denkenden Köpfen auch nichts tilgen können. Schon Einstein war Sozialist, wie so ziemlich alle großen Denker. Dutzende demokratisch gewählte sozialistische Regierungen wurden etwa seitens der USA mit Putschen und schmutzigen Kriegen zurückgedrängt, siehe die Interventionen in Südamerika und anderswo. Zu unser aller Unglück, denn seitdem hat der Kapitalismus die Alleinherrschaft. Lustiger Fun-Fact übrigens: China will bis 2050 den Kapitalismus übrigens überwunden haben.

Ne, tilgen kann man das wohl wirklich nachhaltig nur aus Köpfen, die den Spass "Sozialismus" mal für ne Zeit mitmachen durften, das ist ja das Traurige und Gefährliche daran gleichermaßen.

Bleibt nur die Frage offen, warum stets die Menschen en masse aus sozialistischen Gebilden in die Kapitalistischen flüchteten... naja eigentlich ist die Frage nicht wirklich offen.

Denken konnte der gute Einstein nämlich wahrhaftig gut und viel... satt, warm und frei in Amerika, nicht etwa in Sovietland... ;-)

Im Kapitalismus träumen die Leute von Utopien... im Sozialismus von etwas Essbarem...

Das von dir oben letztgenannte bezüglich China ist in der Tat ein aboslut lustiger "Fun Fact"... siehste nun haben auch wir beide einen kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinen Sie das ist mir nicht bewusst?! Ich habe diese Gedanken nicht weil ich sie haben will... und so einfach abstellen ist halt auch nicht möglich! Das sind genau dieselben Worte die ich ständig zu hören bekomme und die dazu führen das ich zu meinen Gedanken auch noch ein schlechtes gewissen gegenüber meiner Familie bekomme weil ich eben so denke wie ich denke!
Vielleicht wenn der Leidensdruck weiter steigt eine/n Psychiater/in aufzusuchen.
Dort könnte man eine mögliche Behandlung besprechen mit Ziel dieses sich im Kreise drehen zu unterbinden.
 
Ne, tilgen kann man das wohl wirklich nachhaltig nur aus Köpfen, die den Spass "Sozialismus" mal für ne Zeit mitmachen durften, das ist ja das Traurige und Gefährliche daran gleichermaßen.

Bleibt nur die Frage offen, warum stets die Menschen en masse aus sozialistischen Gebilden in die Kapitalistischen flüchteten... naja eigentlich ist die Frage nicht wirklich offen.

Relativ unterkomplexe Darstellung. Es gab genügend Intellektuelle, Wissenschaftler und Künstler, die in die UdSSR gegangen sind, um an deren Aufbau mitzuwirken. Insbesondere auch in die DDR. Umgekehrt gab es einige, die unbedingt in die BRD wollten um dann dort festzustellen, dass es zwar Nivea und Coca-Cola gibt, aber dass es das in der DDR eigentlich auch gegeben hat. Stalinismus und Mauerbau waren wiederum etwas anderes.

Denken konnte der gute Einstein nämlich wahrhaftig gut und viel... satt, warm und frei in Amerika, nicht etwa in Sovietland... ;-)

Einstein ist wie viele andere Juden aufgrund der Nazis in die USA emigriert bzw. geflohen. Die USA haben später alles dafür getan, dass niemand auch nur in die Nähe der UdSSR kommt. Es gab dort bekanntlich massive Repressionswellen gegen "kommunistische Umtriebe".

Im Kapitalismus träumen die Leute von Utopien... im Sozialismus von etwas Essbarem...

Klingt irgendwie direkt nach Propagandaabteilung. Komisch, es gibt offizielle Studien diverser US-Behörden, die damals etwa für die UdSSR einen ähnlichen Lebensstandard wie in weiten Teilen der USA festgestellt haben.

Das von dir oben letztgenannte bezüglich China ist in der Tat ein aboslut lustiger "Fun Fact"... siehste nun haben auch wir beide einen kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden...

Ja, weil China diesen Kapitalismus überwinden und Zukunft machen möchte.
 
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