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Ich habe es versäumt, sexuelle Erfahrungen zu sammeln, bevor ich die Ehe schloss - meine Frau braucht das aber nicht

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Ich denke hier geht es aber nicht darum, dass die Partnerin seine Bedürfnisse ignoriert... sondern das sie sie eben schlicht und ergreifend nicht teilt. Es bringt ja auch nichts, wenn die Frau jetzt ihm zu Liebe irgendwelche Sexpraktiken mitmacht, die sie gar nicht will, nur damit es ihn nicht mehr juckt....

Mh, sehe ich anders. Für mich klang das so, als wäre gar kein Raum da darüber zu sprechen und als fände sie die Bedürfnisse lächerlich etc. Das finde ich auch das problematischste daran. Ich selbst würde mir auch wünschen, dass zumindest Raum da ist, darüber zu sprechen, ernstgenommen zu werden und so weiter.

Die Frage ist, ob der Wunsch real ist oder nur durch Anreize aus Social Media suggeriert.

@57-55 was meinst du mit "real"?
 
Es bringt ja auch nichts, wenn die Frau jetzt ihm zu Liebe irgendwelche Sexpraktiken mitmacht, die sie gar nicht will, nur damit es ihn nicht mehr juckt.... sozusagen.
Ich bin da absolut nicht so beschränkt. Wenn meine Freundin unbedingt etwas probieren wollte was ich eigentlich so garnicht mag...Nehmen wir mal als Extrembeispiel für einen Mann eine Prostata Massage, dann würde ich ihr trotzdem den Wunsch erfüllen wenn ich merke das sie daran extrem interessiert ist und es ihr Freude und Lust bereitet.

Macht man denn nicht sexuell oft auch was dem Partner gefällt und was man selbst nicht so toll findet? Also ich schon wenn ich merke meinem Gegenüber bringt das Befriedigung. Ich finde das ebenso erfüllend...

Also wieso stellt man es dann immer so dar das beide bloß immer nur das machen sollen was sie auch wirklich wollen? Kann man es denn nicht wollen, auch wirklich, dem Partner einen Wunsch zu erfüllen oder ihm gut zu tun? Geht mir nicht in den Kopf wieso man sich dann selbst so beschränkt....

Und wenn es dann bei der Dame so ist das sie nur 2 Stellungen präferiert und davon nicht abweicht...Finde ich das schon sehr schade. Also ehrlich jetzt. Das kann ich garnicht verstehen...Als ob das ein Aufwand wäre sich mal anders zu positionieren damit er seinen Spaß haben kann wie er gern möchte...Sie kann doch sogar eine Gegenleistung dafür fordern und so kann man wieder ein Spielchen daraus machen.

Ich denke diese Frau ist ein bisschen verklemmt und arbeitet beim Sex simpel und einfach ein Pflichtprogramm ab und hat selbst nicht mehr so viel Spaß (Wenn überhaupt) am Akt....

In ner guten Beziehung ist doch das sexuelle geben und nehmen, wie sonst auch....
 
Macht man denn nicht sexuell oft auch was dem Partner gefällt und was man selbst nicht so toll findet?
Man kann Sachen einmal ausprobieren... wenn man dann merkt, dass sie einem nicht liegen, bringt es aber auch nichts dem Partner zu Liebe das trotzdem immer wieder mitzumachen. Ich finde Sex ist keine Einbahnstraße... das muss beiden gefallen und Spaß machen. Ansonsten wird daraus nur sowas wie eine Pflicht und Gefälligkeit und das finde ich nicht richtig.

Man kann dem Partner gerne Wünsche erfüllen und was gutes tun... aber nicht bei so intimen Sachen, die den eigenen Körper und das eigene Wohlbefinden betreffen. Da muss es einfach beidseitig passen. Sonst bekommt man ein völlig gestörtes Verhältnis zur eigenen Sexualität.
 
Ich bin da absolut nicht so beschränkt. Wenn meine Freundin unbedingt etwas probieren wollte was ich eigentlich so garnicht mag...Nehmen wir mal als Extrembeispiel für einen Mann eine Prostata Massage, dann würde ich ihr trotzdem den Wunsch erfüllen wenn ich merke das sie daran extrem interessiert ist und es ihr Freude und Lust bereitet.

Macht man denn nicht sexuell oft auch was dem Partner gefällt und was man selbst nicht so toll findet? Also ich schon wenn ich merke meinem Gegenüber bringt das Befriedigung. Ich finde das ebenso erfüllend...

Also wieso stellt man es dann immer so dar das beide bloß immer nur das machen sollen was sie auch wirklich wollen? Kann man es denn nicht wollen, auch wirklich, dem Partner einen Wunsch zu erfüllen oder ihm gut zu tun? Geht mir nicht in den Kopf wieso man sich dann selbst so beschränkt....

Und wenn es dann bei der Dame so ist das sie nur 2 Stellungen präferiert und davon nicht abweicht...Finde ich das schon sehr schade. Also ehrlich jetzt. Das kann ich garnicht verstehen...Als ob das ein Aufwand wäre sich mal anders zu positionieren damit er seinen Spaß haben kann wie er gern möchte...Sie kann doch sogar eine Gegenleistung dafür fordern und so kann man wieder ein Spielchen daraus machen.

Ich denke diese Frau ist ein bisschen verklemmt und arbeitet beim Sex simpel und einfach ein Pflichtprogramm ab und hat selbst nicht mehr so viel Spaß (Wenn überhaupt) am Akt....

In ner guten Beziehung ist doch das sexuelle geben und nehmen, wie sonst auch....

Doch, ich denke schon, dass es absolut okay ist, auch mal die eigenen Grenzen zu hinterfragen und sich auf etwas einzulassen, was der andere will, WENN es sich denn okay anfühlt. Das ist der entscheidende Unterschied. Wenn man aber absolut merkt "nein, das tut mir nicht gut", alles sträubt sich, dann ist das was anderes. Und dann sollten beide die Grenzen respektieren und ernstnehmen.
Und ich glaube, hierum gehts auch im Kern: Es wird nicht ganz klar, was die Gründe der Partnerin sind. Hat sie einfach kein Interesse, denkt sich "ach was für ein Quatsch will der denn jetzt wieder?". Oder gehen die Praktiken einfach in einem Maß über ihre Grenzen, das nicht gut tun würde? Das ist ja ein Unterschied.

Edit: Und ich finde, da ist reden halt so wichtig. Um die Vorbehalte zu verstehen, aber auch um sich auch austauschen zu können. Sextoys zB sind so ein großes Feld und da fände ich als Partnerin schon wichtig zu verstehen, was genau daran das No Go ist. Ich kann zB verstehen, wenn einem der Sex dadurch künstlich und merkwürdig vorkommt, anders, entfremdet. Aber vielleicht lässt sich darüber sprechen und man kann schauen, wie man trotzdem etwas ausprobieren kann, ohne dass solche Empfindungen entstehen?
 
Ich bin wie gesagt auch offen und experimentierfreudig, aber es gibt Dinge, die würde ich nicht machen. Wenn mein Partner z.B. drauf stehen würde mich beim Sex zu würgen oder zu unterdrücken oder sonst was... das sind auch Praktiken, die durchaus viele reizvoll finden. Aber sowas mache ich dann doch nicht mit, nur meinem Partner zu liebe... bisschen Selbstachtung und eigene Grenzen kann man sich schon bewahren. 🤔
 
Naja, extreme Praktiken sind ja dann was anderes....Da halte ich mich selbst auch zurück wenn ich merke meine Partnerin möchte das auf keinen Fall....
Bei des TE Frau gehts aber eher um simple Experimentierfreudigkeit die sie wohl nicht hat.

Ich meine, es geht um Stellungen....Kamasutra...Sowas. Beim Sex draußen kann ich das auch verstehen das sie keine Lust darauf hat und evtl. nicht abschalten kann, geht mir genauso...
 
Wir kennen die Frau des TE nicht, ich denke nicht, dass wir ein Urteil über sie fällen können.
Wir waren auch nicht bei entsprechenden Gesprächen dabei, diese haben ja stattgefunden.
Unsere persönlichen Vorlieben sind unsere Angelegenheit und nicht die der TE und seiner Frau.

Außerdem hat der TE sich schon entschieden, siehe seinen letzten Post.
 
Grade nachgelesen. Naja dann hoffe ich mal das Beste für den TE und seine Frau. Vielleicht wird sie ja irgendwann ein bisschen mehr Interesse daran haben ein bisschen was zu probieren.
Das hängt ja auch nicht an unterschiedlichen Partnern finde ich. Man kann mit jedem Partner immer wieder die selben Dinge neu entdecken.
 
Ich bin jetzt schon ü 40, meine Frau auch bald 40,ich liebe sie sehr und unsere Kinder ebenso.
Das Problem ist, sie wollte sexuell gesehen nie mehr als z.B. die paar Stellungen wie Missionar oder Reiterstellung ausprobieren, oder Blowjob z.B. oder lecken oder sich gegenseitig mit den Fingern verwöhnen.
Ich habe aber leider nun erst nach 10 Jahren Ehe erst festgestellt, dass mich viele andere Dinge in Sachen Sex reizen würden, sei es andere Stellungen oder auch Sextoys, Fesseln, Tease and Denial,Sex an anderen Orten, Kamasutra, usw. Aber Sie zeigt mir den Vogel wenn ich ihr mit sowas komme.
Mal ne blöde Frage: Hast du sie einfach mal... verführt?

Ich weiß ja nicht, WIE du sie gefragt hast, aber man kommt sich als Partnerin schnell wie eine Dienstleisterin vor, wenn man plötzlich irgendwelche Wünsche erfüllen soll, um den anderen glücklich zu machen. 🤷‍♀️

Gerade Tease and Denial lässt sich so leicht ausführen. Verwöhn sie nach Strich und Faden und kurz bevor es ihr kommt, machst du eine kleine Pause, bevor du sie weiter reizt. Dafür muss man nicht wirklich vorher ein klärendes Gespräch führen, das ist Spielen. Vielleicht musst du ja erst mal lernen, wie man spielt, bevor du ihr mit großen Wünschen kommen kannst.
 
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