_vogelfrei
Sehr aktives Mitglied
Hm, schwierig.
Gehts in erster Linie um die Praktiken oder darum, andere Körper zu spüren?
An deiner Stelle würde ich mir wünschen, mit deiner Frau darüber sprechen zu können, ohne dass sie das Thema ins lächerliche zieht. Evtl. verbirgt sich dahinter bei ihr aber auch eine Angst, nicht "genug" zu sein, langweilig geworden zu sein, etc.
Ich selbst denke nicht, dass einmalige Erfahrungen oder frühere Erfahrungen so wahnsinnig viel verändern. Also ich denke eher, dass es entweder Praktiken sind, die du sehr magst und dann auch regelmäßig ausleben willst oder eben nicht. Denn was ändert die einmalige Erfahrung groß? Vieles ist ja auch in der Fantasie sehr spannend, gerade wenn man's aus Pornos kennt, aber in echt dann nur halb so interessant.
Wenn ihr insgesamt eine ganz gute Ehe führt, regelmäßig Sex habt und im großen und ganzen glücklich seid, würde ich dazu raten, nochmal in dich zu gehen: Ist es vielleicht okay, wenn du manches in deinem Leben (zumindest aktuell) nicht erlebst? Dafür machst du Erfahrungen, die andere nicht machen: Eine langjährige, stabile Partnerschaft, eine erste Liebe, die sehr lange hält, Kinder, etc., etc., wenn du hier im Forum liest wirst du merken, dass das Erfahrungen sind, die sich andere sehnlichst wünschen.
Manche der Fantasien kannst du ja auch ein stück weit alleine oder mir Pornos ausleben. Das ist vielleicht schräger Rat, aber draußen masturbieren ist ja auch eine Option, solange du niemanden damit belästigst.
Auch Sextoys kannst du alleine benutzen, Fantasie und Pornos nutzen, etc.
Ich kenne von mir selbst (bin weiblich), dass ich mit dem einen Mann gerne experimentiert habe, mit dem anderen nicht: Das wesentliche war immer, dass ich mich nicht unter Druck gefühlt habe. Wenn der Mann schon die Erwartung mitbringt, sonstwie abenteuerlichen Sex zu haben, hatte ich selbst wenig Lust drauf. Ist der andere aber eher zurückhaltend, trotzdem prinzipiell offen, habe ich oft selbst das Interesse daran, mich auszuprobieren, weil ich weiß: Es ist auch voll okay, wenns jetzt nicht so super spannend wird, ich enttäusche niemanden.
Vielleicht geht's deiner Frau auch so? Vielleicht könnt ihr über Gespräche rausfinden, was genau sie hemmt? Die Bandbreite an Sextoys ist ja sehr groß - Ich erinnere mich noch, dass ich vor vielen Jahren auch Vorbehalte hatte. Ich verband das mit stumpfem Pornosex und fand es auch komisch, Plastik an der Haut zu haben. Aber mit der Zeit habe ich selbst Interesse entwickelt mal zu schauen, was es gibt, ich war in feministischen Sexshops, folge Seiten auf Instagram. Und inzwischen bin ich da völlig offen. Was mir halt nicht gefällt ist dieses Gefühl von "Optiminierung von Sex", aber das kann man für sich reflektieren und sich dazu entscheiden, dass man diesen Aspekt nicht mag/ braucht.
Also ja, ich wünsche euch möglichst offene, schöne Gespräche! Und ich würde absolut nicht dazu raten, dir (unabgesprochen) nun den Sex irgendwo anderes zu kaufen, denn das ist unehrlich, verletzend und gefährdet viel. Ich gehe davon aus, dass es die Erfahrung nicht wert ist.
Gehts in erster Linie um die Praktiken oder darum, andere Körper zu spüren?
An deiner Stelle würde ich mir wünschen, mit deiner Frau darüber sprechen zu können, ohne dass sie das Thema ins lächerliche zieht. Evtl. verbirgt sich dahinter bei ihr aber auch eine Angst, nicht "genug" zu sein, langweilig geworden zu sein, etc.
Ich selbst denke nicht, dass einmalige Erfahrungen oder frühere Erfahrungen so wahnsinnig viel verändern. Also ich denke eher, dass es entweder Praktiken sind, die du sehr magst und dann auch regelmäßig ausleben willst oder eben nicht. Denn was ändert die einmalige Erfahrung groß? Vieles ist ja auch in der Fantasie sehr spannend, gerade wenn man's aus Pornos kennt, aber in echt dann nur halb so interessant.
Wenn ihr insgesamt eine ganz gute Ehe führt, regelmäßig Sex habt und im großen und ganzen glücklich seid, würde ich dazu raten, nochmal in dich zu gehen: Ist es vielleicht okay, wenn du manches in deinem Leben (zumindest aktuell) nicht erlebst? Dafür machst du Erfahrungen, die andere nicht machen: Eine langjährige, stabile Partnerschaft, eine erste Liebe, die sehr lange hält, Kinder, etc., etc., wenn du hier im Forum liest wirst du merken, dass das Erfahrungen sind, die sich andere sehnlichst wünschen.
Manche der Fantasien kannst du ja auch ein stück weit alleine oder mir Pornos ausleben. Das ist vielleicht schräger Rat, aber draußen masturbieren ist ja auch eine Option, solange du niemanden damit belästigst.
Auch Sextoys kannst du alleine benutzen, Fantasie und Pornos nutzen, etc.
Ich kenne von mir selbst (bin weiblich), dass ich mit dem einen Mann gerne experimentiert habe, mit dem anderen nicht: Das wesentliche war immer, dass ich mich nicht unter Druck gefühlt habe. Wenn der Mann schon die Erwartung mitbringt, sonstwie abenteuerlichen Sex zu haben, hatte ich selbst wenig Lust drauf. Ist der andere aber eher zurückhaltend, trotzdem prinzipiell offen, habe ich oft selbst das Interesse daran, mich auszuprobieren, weil ich weiß: Es ist auch voll okay, wenns jetzt nicht so super spannend wird, ich enttäusche niemanden.
Vielleicht geht's deiner Frau auch so? Vielleicht könnt ihr über Gespräche rausfinden, was genau sie hemmt? Die Bandbreite an Sextoys ist ja sehr groß - Ich erinnere mich noch, dass ich vor vielen Jahren auch Vorbehalte hatte. Ich verband das mit stumpfem Pornosex und fand es auch komisch, Plastik an der Haut zu haben. Aber mit der Zeit habe ich selbst Interesse entwickelt mal zu schauen, was es gibt, ich war in feministischen Sexshops, folge Seiten auf Instagram. Und inzwischen bin ich da völlig offen. Was mir halt nicht gefällt ist dieses Gefühl von "Optiminierung von Sex", aber das kann man für sich reflektieren und sich dazu entscheiden, dass man diesen Aspekt nicht mag/ braucht.
Also ja, ich wünsche euch möglichst offene, schöne Gespräche! Und ich würde absolut nicht dazu raten, dir (unabgesprochen) nun den Sex irgendwo anderes zu kaufen, denn das ist unehrlich, verletzend und gefährdet viel. Ich gehe davon aus, dass es die Erfahrung nicht wert ist.