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Ich habe es versäumt, sexuelle Erfahrungen zu sammeln, bevor ich die Ehe schloss - meine Frau braucht das aber nicht

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Gerade Tease and Denial lässt sich so leicht ausführen. Verwöhn sie nach Strich und Faden und kurz bevor es ihr kommt, machst du eine kleine Pause, bevor du sie weiter reizt.
Funktioniert aber denke ich auch nur, wenn man weiß, dass die Partnerin auf sowas steht und daran Freude hat. Wenn sowas ohne Absprache passiert, einfach nur weil er drauf steht... kann das auch nach hinten losgehen, das kann dann auch schnell ein Frustfaktor werden und kann sein, dass sie dann den Sex abbricht, weil ihr das zu blöd wird, wenn er so rumeiert. Die Frau vom TE scheint ja nicht drauf abzufahren, wenn ich ihn richtig verstanden habe... und ich denke sie haben durchaus schon einiges ausprobiert und die Frau ist dann eben zu dem Ergebnis gekommen, dass nur bestimmte Praktiken für sie schön und erfüllend sind und andere eben nicht.

Natürlich kannst du es nochmal versuchen, TE... aber dann am besten nochmal über ein klärendes Gespräch... aber ohne Nachdruck, betteln und Überredungsversuche. Wenn du nämlich immer und immer wieder mit dem Thema "Ich würde aber gerne dies und das machen" ankommst, dann wird ihr die Lust auf Sex vermutlich bald komplett vergehen.

Aber du hast ja für dich schon entschieden, dass dir die Ehe wichtiger ist als deine Sehnsucht nach bestimmten Sexpraktiken und das du ggf. nochmal ein Gespräch suchen willst... ich denke das ist das vernünftigste, was du tun kannst.
 
Funktioniert aber denke ich auch nur, wenn man weiß, dass die Partnerin auf sowas steht und daran Freude hat. Wenn sowas ohne Absprache passiert, einfach nur weil er drauf steht... kann das auch nach hinten losgehen, das kann dann auch schnell ein Frustfaktor werden und kann sein, dass sie dann den Sex abbricht, weil ihr das zu blöd wird, wenn er so rumeiert. Die Frau vom TE scheint ja nicht drauf abzufahren, wenn ich ihn richtig verstanden habe... und ich denke sie haben durchaus schon einiges ausprobiert und die Frau ist dann eben zu dem Ergebnis gekommen, dass nur bestimmte Praktiken für sie schön und erfüllend sind und andere eben nicht.
Ja und? Dann bricht man halt ab, wenn es nicht gefällt? Muss immer alles sofort klappen?

Und es KLINGT für mich nicht, als hätten sie das ausprobiert, keine Ahnung. Ist halt meine Meinung, scroll doch weiter wenns dir nicht gefällt.
 
Aber sie haben drüber gesprochen und seine Frau hat sich dazu geäußert, dass sie auf sowas nicht steht. Also wenn er es nochmal probieren will, dann nur mit Absprache und dem Ok seiner Partnerin. Alles andere wäre egoistisch, wenn er dann stur sein Ding durchzieht beim Sex und anfängt zu teasen, weil es ihn anmacht, aber mit dem Wissen, dass seine Frau das eigentlich nicht will bzw. ihr das nicht gefällt.

Ich verstehe eh nicht, wie man Spaß beim Sex haben kann, wenn man weiß, der andere macht nur mit, um einem einen Gefallen zu tun... weil einige hier auch meinen, man kann auch ruhig dem Partner zu Liebe mal was mitmachen beim Sex, auch wenns einem selbst nicht gefällt. Ich zumindest hätte selbst keinen Spaß mehr daran, wenn ich wüsste, dass mein Partner das nur mir zu Liebe macht.... wie soll man das dann noch genießen?

Aber wenn für manche einseitiger Spaß beim Sex ok ist, kann man das ja machen. Die Frau hat sich aber scheinbar schon mehr als einmal dazu geäußert, dass sie sowas nicht will und hat ihm sogar einen Vogel gezeigt... ich denke das ist eindeutig und wird man akzeptieren müssen oder sich eben trennen und eine Frau suchen, die ähnliche Vorlieben hat... dann ist man eben auf sexueller Ebene vielleicht einfach nicht kompatibel, sowas kommt vor.
 
weil einige hier auch meinen, man kann auch ruhig dem Partner zu Liebe mal was mitmachen beim Sex, auch wenns einem selbst nicht gefällt.
ich habe da jetzt ein klassisches Beispiel:
Meiner Erfahrung nach mögen viele Frauen eine bestimmte Frequenz beim penetrieren. Leider ist das nun garnicht meine Lieblingsfrequenz, ich bin ein Genießer langsamer Penetration.
Da ich aber merke das Frau es liebt, gehe ich auf sie ein und konzentriere mich dann für einige Zeit des Liebesspiels darauf "Es ihr zu besorgen".

Das ist für mich normal...Das ich dann nicht durchziehe wo ich drauf Bock hab wenn ich merke das gefällt ihr gerade ( ....Sex ist kein egoistisches unterfangen...Es ist ein nehmen und geben von guten Gefühlen...
Diese Einstellung: "Ich mache nur was ich gut finde und dem Mann hat das halt zu passen", finde ich unter aller Sau. Es gibt auch unter uns welche mit Ansprüchen die nicht nach 2 Minuten kommen.)

Ich finde das soweit normal. Danach bin ich dann dran. Vielleicht ist das bei euch Frauen grundsätzlich anders weil im Regelfall der Mann so oder so kommt....Daher ist die Dynamik beim Liebesspiel für die Herren ein klein wenig anders als für die Damen..

Kann Frau sich ja mal aus dem Blickwinkel eines Mannes anschauen.
Für viele von uns ist es sehr wichtig eine Frau zu befriedigen. Für eine Frau ist das der Regelfall, dazu muss sie nichtmal was machen, der Kerl kommt ja sowieso 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe da jetzt ein klassisches Beispiel:
Meiner Erfahrung nach mögen viele Frauen eine bestimmte Frequenz beim penetrieren. Leider ist das nun garnicht meine Lieblingsfrequenz, ich bin ein Genießer langsamer Penetration.
Da ich aber merke das Frau es liebt, gehe ich auf sie ein und konzentriere mich dann für einige Zeit des Liebesspiels darauf "Es ihr zu besorgen".

Ich finde das soweit normal. Danach bin ich dann dran. Vielleicht ist das bei euch Frauen grundsätzlich anders weil im Regelfall der Mann so oder so kommt....Daher ist die Dynamik beim Liebesspiel für die Herren ein klein wenig anders als für die Damen..

Kann Frau sich ja mal aus dem Blickwinkel eines Mannes anschauen.
Für viele von uns ist es sehr wichtig eine Frau zu befriedigen. Für eine Frau ist das der Regelfall, dazu muss sie nichtmal was machen, der Kerl kommt ja sowieso 😉
Ja, Kompromisse beim Sex sind das eine, das man sich im Tempo, Rhythmus, usw. aufeinander abstimmt und schaut, wem was gefällt und wie... aber nicht, wenn es um eine Sexpraktik geht, die der andere z.B. komplett ablehnt oder daran überhaupt keinen Gefallen findet. Ich denke dann bringt es nichts. Verschiedene Stellungen ausprobieren ist sicher auch noch was normales. Aber wenn man nicht auf so Praktiken wie Tease & Denial steht oder nicht auf Sex-Toys... dann würde ich daran wohl auch wenig Freude haben, wenn ich weiß der andere macht das nur widerwillig mit.
 
Aber sie haben drüber gesprochen und seine Frau hat sich dazu geäußert, dass sie auf sowas nicht steht. Also wenn er es nochmal probieren will, dann nur mit Absprache und dem Ok seiner Partnerin. Alles andere wäre egoistisch, wenn er dann stur sein Ding durchzieht beim Sex und anfängt zu teasen, weil es ihn anmacht, aber mit dem Wissen, dass seine Frau das eigentlich nicht will bzw. ihr das nicht gefällt.
Das fände ich auch nicht in Ordnung und sehr grenzüberschreitend.

Letztendlich können wir nur darüber spekulieren, aber ich persönlich interpretiere die Beiträge des TE so, als hätte es gar keine Gespräche gegeben, sondern seine Frau direkt abgeblockt und seine Wünsche verunglimpft. Er schrieb, sie hätte ihm den Vogel gezeigt.

Das klingt für mich nicht nach ausführlichen, ergebnisoffenen Gesprächen, sondern eher nach einem Elefant im Raum, der bloß nicht thematisiert werden soll.
Ich sehe das auch so, dass es zu 100% zu akzeptieren ist, wenn jemand etwas nicht ausprobieren will. Ist dann so, fertig. Aber ich finde zwischen "Hutnagel will beim Sex gerne X ausprobieren" und "Frau Hutnagel will X keinesfalls ausprobieren." gibt es noch eine Bandbreite an Kompromissen und Zwischenstufen, die sich die beiden gemeinsam ausdenken könnten, um sich auf diese Weise womöglich doch anzunähern.
Vielleicht kann sich die Frau des TEs vorstellen, einzelne, kleine Teilaspekte bestimmter Techniken oder Spielarten mal zu versuchen (!). Vielleicht mag sie selbst für sich einiges nicht probieren, aber vielleicht würde sie in Erwägung ziehen, den TE auf bestimmte Weise zu befriedigen. Vielleicht kann sie sich vorstellen, gemeinsam mit dem TE Bilder oder auch Pornos anzuschauen, die ihm gefallen und darüber zu reden, was ihn daran anmacht. Man kann ja auch zu nem Porno Sex haben, dessen Inhalte man selbst nicht realisieren möchte. Was weiß ich, es gibt hunderte Möglichkeiten. Davon, die Ehe zu öffnen, rede ich da noch gar nicht.

Aber es gibt eben nicht nur die Option eines harten Vetos und "Sieh zu, wie du alleine klar kommst. Ich will das nicht, der Rest ist dein Problem."
Das finde ich total furchtbar. Man kann sich dem Thema durchaus gemeinsam annähern, füreinander offen sein, einander erzählen lassen, warum man sich etwas wünscht und warum man etwas nicht versuchen will. Akzeptanz ist keine Einbahnstraße und genauso wie der TE akzeptieren muss, was seine Frau nicht will, sollte sie seine Bedürfnisse akzeptieren. Das gehört meinem Verständnis nach zu einer Beziehung dazu.
 
Folgendes:

1. Banal ausgedrückt: Alles kann, nichts muss.
Bedeutet: Kompromisse sind ein stückweit essentiell, damit Beziehung funktioniert. Und Akzeptanz der Gefühle und Wünsche sind entscheidend, um eine Beziehung auch lebendig zu halten.
Bei mir: Meine Ex wollte keinen Analsex, selbst das Anfassen ihres Anus hat sie verpönt und meine Hand weggeschlagen, es war ihr wohl extrem unangenehm. Meine persönliche sexuelle Energie ist deutlich höher als ihre gewesen. Trotzdem habe ich selbst Grenzen, bspw. wenn ich merke, dass sie gesellschaftlich nicht nachhaltig sind. Meine aktuelle Partnerin liebt Analsex. Unsere Vorspiele sind grenzgenial und absolut erotisch. Sexuell gesehen, matchen wir fast zu 100%. Auch wenn wir uns einander mit der Zeit anpassen. Sie hatte bspw. gelernt, eher hart und tief zu blasen. Als wir zusammenkamen habe ich verständlich gemacht, dass es mir eher unangenehm ist und klar kommuniziert, dass ich es liebe, wenn sie ihre sinnliche Art auf unseren oralen Liebesaustausch überträgt.

2. Das wichtigste beim Sex sind: Fantasie, Kreativität, Sinnlichkeit und Romantik.
Bedeutet: Kein Mann und keine Frau dieser Welt, würde simplen einfachen Rein-Raus-Sex einem romantischen, erfüllenden, sinnlichen, kreativen und fantasievollen Sex vorziehen, oder?

3. Sexualität ist in unserer Gesellschaft und Erziehung immer noch z. T. ein Tabu.
Bedeutet: Jeder Einzelne ist verpflichtet die eigenen sexuellen Wünsche zu artikulieren. Manche Wünsche müssen aber auch erst an die Oberfläche kommen und entdeckt werden bis sie sich entflammen. Deshalb ist sexuelle Weiterentwicklung für eine erfüllende Beziehung kein notwendiges Übel, sondern eine erfüllende Erfahrung, die Paare miteinander erleben dürfen.

4. Sex ist Antrieb und Motivation. Es ist Leben. Es ist Emotion. Es ist das was uns voranbringt.
Bedeutet: Männer tun viel für Frauen. Sex kann das Image eines ganzen Kontinents verändern. Sex ist die mächtigste Kraft die es gibt. Sex gibt uns Mut und Courage. Sex macht uns kreativ. Sex stärkt unsere Willenskraft und Geduld und Ausdauer. Große Denker und prominente Menschen habe eine hohe sexuelle Energie. Sex ist Austausch von Energie. Ein Mann würde vieles für erfüllenden Sex riskieren. Sex kannst du balancieren und diese Energie für dich und deine Lebensbereiche nutzen.
Bei mir: Ich brauche mindestens einmal pro Woche Sex, besser zweimal, um in meiner Energie zu sein. Mein Anspruch an die Frau ist eben dieser: Sie darf mich sexuell befriedigen, wobei dies selbstverständlich ein Geben und Nehmen ist; bräuchte ich keinen Sex, hätte ich vermutlich auch keine Frau. Aber FRauen möchten auch Sex, deshalb gebe ich zuerst. Allerdings passe ich auf, dass ich nicht immer komme. Die Frau dagegen kann sogar multiple Orgasmen haben.

5. Liebe besinnt sich auf die allumfassende Liebe und ist nicht nur körperlicher Natur.
Bedeutet: Dein Partner kann dich wirklich so sehr liebe, dass sie oder er alles machen würde, solange es ihn nicht verletzt. Oder man kann lernen die Wünsche lieben zu lernen, weil man als Paar eins wird, indem sich das Paar während dem Sex spirituell mit der höchsten Instanz verbindet.
Bei mir: never stop loving. Liebe gewinnt immer. Egal wie du dich entscheidest! Aber handle stets aus Liebe und nicht aus einer niederen Frequenz wie Eifersucht, Hass.
All you need is love oder?!

-G
 
Meine Meinung zu dem Thema ist glasklar: Wenn Deine Frau Dich wirklich liebt, dann hat sie Verständnis für Dein Bedürfnis, das in der Jugend Verpasste nachzuholen und lässt es zu, dass Du neben deiner Ehe ein paar Sex-Affären hast. Wenn sie dafür kein Verständnis hat und das nicht zulässt, dann liebt sie Dich nicht wirklich. Denn wer einen Menschen wirklich liebt hat auch Verständnis für dessen Bedürfnisse. Für alle Bedürfnisse. In diesem Fall musst Du überlegen, wie Du weiter vorgehst.
 
Meine Meinung zu dem Thema ist glasklar: Wenn Deine Frau Dich wirklich liebt, dann hat sie Verständnis für Dein Bedürfnis, das in der Jugend Verpasste nachzuholen und lässt es zu, dass Du neben deiner Ehe ein paar Sex-Affären hast. Wenn sie dafür kein Verständnis hat und das nicht zulässt, dann liebt sie Dich nicht wirklich. Denn wer einen Menschen wirklich liebt hat auch Verständnis für dessen Bedürfnisse. Für alle Bedürfnisse. In diesem Fall musst Du überlegen, wie Du weiter vorgehst.

Verständnis ja, aber zustimmen eine Affaire zu haben?
Ich weiß, dass manche kein Problem damit haben, aber es gibt genug, die sowas nicht möchten. Das hat nichts mit "nicht Lieben" zu tun.
 
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