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Heim für psychisch Kranke

Hallo quasimodo,

erst mal diese Adresse:

Emotions Anonymous - Selbsthilfegruppen für emotionale Gesundheit


Vielleicht hilft es dir ja schon mit anderen in einer ähnlichen Lage zu reden.


Dann kannst du hier mal anrufen und fragen, ob die dir weiterhelfen können. (Wenn es nicht geht, kann ja vielleicht deine Betreuerin einspringen!?):

Unabhängige Patientenberatung Deutschland - UPD gGmbH:Über uns


Schau dir mal diese Seite an. Wäre so etwas ein guter Ort für dich?


Diakoniewerk Kloster Dobbertin - Psychosoziale Hilfen des Diakoniewerks Kloster Dobbertin
Wohnbereiche für seelisch kranke Menschen
Frau Karin Polenske
03871/210100


Auf der Seite kannst du dich auch mal umschauen:

Innere Mission Bremen: Betreutes Wohnen für psychisch kranke Menschen


Du kannst dich mal bei der Caritas und der AWO erkundigen. Die müssten solche Wohngruppen kennen.



Tuesday
 
Mh, nicht schön, dass manche sich anmaßen zu beurteilen, wie viele Therapien, wieviele Jahre des an sich arbeitens und kämpfens manche wohl schon hinter sich haben mögen.

Quasi, ich hab's dir ja per PN geschrieben;: ich denke auch, ne WG käme dir sehr entgegen, in vielerlei Hinsicht, ein betreutes Wohnen. Für ein heim bist du zu Fit, das wäre nichts für dich.

Ich sag hier nichts mehr. Dann macht doch weiter mit euren rethorischen Mitleidsbekundigungen. Das wird der Dame sicher helfen!

Übrigens, es gibt einen Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid. Letzteres erspare ich mir gerne!
 
Ich sag hier nichts mehr. Dann macht doch weiter mit euren rethorischen Mitleidsbekundigungen. Das wird der Dame sicher helfen!

Übrigens, es gibt einen Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid. Letzteres erspare ich mir gerne!
Cheney, Du bist zweifellos der Alte geblieben. 😉

ich denke auch, ne WG käme dir sehr entgegen, in vielerlei Hinsicht, ein betreutes Wohnen. Für ein heim bist du zu Fit, das wäre nichts für dich.
Quasimodo, ich frage mich auch, welche Art von Einrichtung für Dich am besten geeignet wäre. Ich erlebe Dich hier im Forum als engagiert. Vielleicht fehlt Dir Halt, oder Ruhe. Vielleicht Menschen, oder Ansprechpartner.

Schaue, dass Du Dir eine Einrichtung aussuchst, mit der Du Dich nicht zu sehr einschränkst.

Günter
 
Das Problem scheint nicht zu sein, dass es entsprechende Einrichtungen nicht gibt. Ich habe noch Probleme, so etwas, wie ein zentrales Verzeichnis zu finden. Evtl ist bei betreuten WGs, oder Heimen für psychisch Kranken eher an eine lokale Unterbringung gedacht, so dass man sich selbst auf die Suche machen muss.

Ich kann Dir mal eine Seite zeigen, wo manche Angebote aufgeführt sind, durch die man sich dann wohl selbst durcharbeiten muss:

socialnet - Branchenbuch - Wohnheime für psychisch Kranke, Betreutes Wohnen

Eine ähnliche Seite, wo man das Bundesland angeben kann:

Heimplatz Datenbank mit komfortabler Suche nach aktuell freien Plätzen und einer Job-Börse

Günter



Der erste link war mir bekannt, vielen Dank für die beiden. Was meinst du, wieviele Einrichtungen ich schon angeschrieben habe - im Moment leite ich alle links weiter an meine ambulante Betreuerin, die vielleicht eher was werden kann als ich Laie.
 
Man kann natürlich auch alles schlecht reden und ablehnen, wenn man selber keinen Willen mehr hat den Hintern hoch zu bekommen. Ich hab schon krasse Fälle von Borderline kennengelernt, aber so ein Gejammer wie von dir ist mir noch nie untergekommen! Dann geh doch in eines dieser Heime, schreib dich selber ab und bemitleide dich jeden Tag selber schön. Was anderes haste dort nämlich den lieben langen Tag nicht zu run!🙄





Was soll das sein - der Versuch eines "therapeutischen Tritts in den A..." oder der "Strick", den du mir am liebsten gleich mitliefern möchtest, damit Ruhe ist?:mad: WOHER weißt DU, was ich schon gemacht habe und derzeit mache und wie meine Vorgeschichte, die es bei einem fast 60jährigen Leben durchaus gibt, aussieht? Wir kennen einander in keinster Weise - überdenke einfach mal deine Wortwahl.
 
Mein Eindruck ist ehrlich gesagt nicht dass du an einer Lösung interessiert bist. Bisher hast du jedenfalls alles abgelehnt was dir hier angeboten wurde.



Du liest sehr oberflächlich, wie es scheint und mehr unter dem Aspekt: "Wie kann ich noch eins drauf setzen"...:mad:
Denn sonst hättest du zumindest am Rande wahrgenommen, was ich zu meiner Intention sagte und zu den mir üersandten links.
Erspare mir deine Kränkungen - sie sind echt keine Hilfe, denn sie enthalten nichts Konstruktives, sondern nur bewusste Tritte, warum auch immer. Lass es einfach.:mad:
 
Um den Interpretationen, Fragen, Vorwürfen und Zuschreibungen einfach mal ein Ende zu setzen, hier eine Beschreibung meines bisherigen psychiatrischen Werdegangs:

In meiner Kindheit und Jugend spach man nicht von Borderline und Depressionen; die Krankheiten waren einfach kein Thema.
Somit wurde ich mit 30 das erstemal durch den Hausarzt damit konfrontiert, ich könne "Organdepressionen" aufgrund ständiger Wehwehchen ohne erkennbare Ursache haben.
Es folgte 93 ein 14monatiger Klinkaufenthalt in einer psychosomatischen Klinik - nicht einfach zu managen, denn ich hatte damals 4 kleine Kinder.
Danach einige Zeit anschließend ambulante Therapie.
Die Diagnose Borderline erfolgte erst, als ich über 40 war.
2 erneute Klinikaufenthalte in einer psychosomatischen Klinik 2000 und 2003.
Inzwischen war ich alleinerziehende Mutter dreier heranwachsender Kinder (die Älteste war inzwischen aus dem Haus), hatte dazu zwei Jobs zu bewältigen, was die Situation nicht gerade vereinfachte.
Der Vater der Kinder hatte sich als Kontaktperson nahezu komplett ausgeklinkt und eine neue Familie gegründet.
Seit 2001 bin ich zudem ambulant durchgehend bei einem christlichen Therapeuten in Behandlung; Borderline ist in der Tat nicht heilbar, sondern nur verhaltenstherapeutisch behandelbar und bedarf der permanenten Kontrolle und Korrektur durch Fachleute.
Die Depressionen, die im Laufe der 50 Jahre immer mal wieder wochenweise mittelschwer auftauchten, haben sich seit 6 jahren manifestiert zu einer depression major, die eine soziale Phobie nach sich gezogen hat. Leider habe ich eine fast generelle Medikamentenunverträglkichkeit (betr. auch andere Medis wie Schmerzmittel und Co.) und nach 15 - 20 Versuchen mit Antidepressiva doch etwas resigniert, noch eines zu finden, das ich endlich vertrage. Ich versuchs immer mal wieder, aber bislang o.E.
Leider - ich wäre dankbar über diese Erleichterung. Denn wie Momo richtig schrieb: So ist jeder Tag ein einziger Überlebenskampf, den ich nur gewinne, weil ich gläubig bin und weiß, dass es Gottes Recht und Sache ist, Leben zu geben und zu nehmen.
Auch Werners vielgepriesenes Zink hab ich schon gefuttert😉 - ebenfalls o.E.😱
Mittlerweile haben die Dauerdepris - denn auch hier hat Momo richtig auf den eigentlichen Kern der Problematik hingewiesen:
Es geht hier NICHT vorrangig um die Borderlineerkrankung, sondern um die schweren Depressionen, die mich zunehmend völlig lahm legen - mich einfach so geschlaucht, dass ich zu vegammeln und in den Alk, den ich eigentlich verabscheue, abzurutschen drohe.
Ich bin dankbar, eine Katze und damit noch ein kleines bisschen Verantwortung zu haben, die ich so grad eben bewältigen kann, denn sonst würde ich vermutlich nicht mehr aufstehen. Und diese Depris kann man nicht einfach "wegtherapieren" - da müssten Medis her, die ich wie erwähnt.. (s.o.)
Seit einem halben Jahr habe ich nun endlich nach Jahren des Kampfes hierum eine ambulante Betreuerin, leider nur für 2 Std. pro Woche, aber immerhin: Besser als nichts und ich bin dankbar. Und wir beide suchen nun auch nach einer Lösung und ich denke und hoffe, dass die vielen link - Informationen da eine Hilfe sein werden.
Zumindest hat sie sie jetzt alle bekommen und auch zu einigen Stellen schon Kontakt aufgenommen.
Soviel zum Thema "A**** nicht hoch kriegen" und "sich selbst bemitleiden" und "sich nur gehen lassen"......🙁
Falls noch Fragen sind - ich beantworte sie gern, sofern es echte und ehrlich interessierte Fragen sind und keine "Ohrfeigen" schon im Vorfeld.
Danke für die Mühe der meisten von euch - es ist alles in meinem Inneren gelandet und real auch bei meiner Betreuerin.
Was ich mir nun von einem "Heim" verspreche? Zum einen Hilfe zu haben, wenn ich mal gar nicht mehr kann. Ich vermag das Haus kaum mehr zu verlassen und das bringt als Single so einige Probleme mit sich.
Zum anderen aber auch, Hilfe geben zu könne, denn nicht mehr gebraucht zu werden ist im Grunde genauso schlimm. Doch in der "normalen Welt" komme ich nicht zurecht - unter meinesgleichen schon eher. Es ist einen Versuch wert.
Gruß Christa:blume:
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen Christa ;-))

wie kommst Du darauf, das Dir jemand "Tritte" verpassen will?
Oder wenn , sind diese Tritte vielleicht gut, da diese Hilfe zur Selbsthilfe sind?
Immerhin haben diese Dich wütend gemacht.Ein erster kleiner Erfolg finde ich.
Kein Mensch will Dir schaden !!!!!!!!!!!
Weißt Du ich erzähle Dir mal eine "nette" Episode aus meinem Krankheitsbild.
Vor 14 Jahren telefonierte ich mit meinem Vater und äußerte Suizidgedanken .Und das Leben war derzeit nicht der Brüller . Und weißt Du was der Mann mir sagte: Mach doch, ich komme auch zu Deiner Beerdigung.
Das hat mich aufgerüttelt und bin danach in meine Langzeit gegangen und danach war nie wieder was.
Und das was ich aus der Depression Major erlese, bekommt man, denke ich mit einer Tagesstruktur und Selbstdisziplin schon hin.


ennzeichen der Major Depression:
- man ist den ganzen Tag niedergeschlagen und deprimiert
- man hat an nichts mehr Interesse, kann sich für nichts mehr begeistern, hat an nichts mehr Freude
- Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, veränderter Appetit
- Schlafstörungen und dadurch erhöhtes Schlafbedürfnis
- Ruhelosigkeit oder Antriebslosigkeit
- Müdigkeit und Energielosigkeit
- starke Verminderung oder totaler Verlust der Sexualität
- Gedanken und Gefühle, wertlos zu sein und an allem Schuld zu haben
- langsames Denken und eine schlechte Konzentration
- Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen
- immer wiederkehrende Gedanken über den Tod, Selbstmordpläne oder -phantasien




Also alles Gute für Dich !!!!!!!!!
Und nimm vielleicht den von Dir so empfundenen Tritt also Motivation , das Leben ist nämlich schön,
liebe Christa.
 
Ich krieg die Krise...........:mad: Wenns SO einfach wäre, gäbs ganz sicher KEINE Depris mehr, denn freiwillig ist keiner krank.
Und was mich betrift, so habe ich von Rechtfertigungen nun wirklich genug.
Ich denke nicht, dass ich mich je habe hängen lassen - als Singlemama vierer Kinder wohl auch kaum irgendwie möglich.
Wers nun noch nicht geschnallt hat, der WILLS auch nicht schnallen und möchte einfach weiter diese Schiene der Vorwürfe fahren.
Ok - aber ich lasse mich darauf nicht mehr ein.
Für Tipps in Form von links oder Wegweisungen bin ich dankbar - aber sowas muss ich jetzt echt nicht mehr haben, denn eine Dauerdepri major per "Tritt in den A..." in den Griff bekommen zu wollen ist schlichtweg Schwachsinn:mad:
Christa
 

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