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Hallo kasiopaja,
schau mal hier: Heftige Wohnungsübergabe. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wie würdest du jetzt verfahren? Abwarten was es Montag gibt und dann einen Anwalt einschalten?Ein Protokoll ist kein Vertrag. Das Protokoll dient ausdrücklich der Dokumentation des Zustandes der Mietsache. Wenn der Vermieter eine Kopie davon verweigert oder nicht Ausfertigt, liegt es nahe das er betrügen will.
Das Abnahmeprotokoll ist auch kein Anerkenntnis irgendwelcher Forderungen des Vermieters. Es beschreibt nur den Zustand der Wohnung und listet Mängel auf. Wer die zu beseitigen hat ergibt sich aus dem Mietvertrag,. Werden die Grenzen des Mietrechts im Mietvertrag überschritten, ist das Gesetz maßgebend, also BGB.
Vieles was der Vermieter bemängelt dürfte unter die Rubrik Schönheitsreparaturen und Kleinstreparaturen fallen. Das muss der Mieter auf eigene Kodten fachgerecht erledigen. Er muss aber nicht akzeptieren, sass der Vermieter eine Fachfirma damit beauftragt oder es selbst erledigt. Über den Tisch gezogen werden soll die TE auf jeden Fall.
So, und der Richter entscheidet zu Gunsten der TE, da es kein Protokoll zum Einzug gab. Da steht nicht Aussage gegen Aussage. Wer eine Forderung hat, muss das belegen, wir sind hier im Zivilrecht. Und genau das kann der Vermieter nicht!
Und was ist es anderes als Nötigung oder Bedrohung, wenn der Vernieter beim Mieter Angst cor einem tätlichen Übergriff erzeugt? Und das bei der Wohnungsübergabe. Es liegt ja auf der Hand, dass er damit unberechtigte Forderungen durchsetzen will.
Nicht viel Wert.Da sollen noch Sachen aus der Wohnung geräumt werden. Ich weiß jetzt nicht, wie wertvoll diese sind, aber es gibt ein Vermieterpfandrecht, auf das sich ein Vermieter berufen kann, um Druck auszuüben. Dann darf er die Sachen kostenpflichtig einlagern und das läppert sich über die Monate.
Video- und Tonaufnahmen von den Beteiligten dürfen nur in bestimmten Grenzen gemacht werden. Das so vorne an zu stellen, kann auch zu einem Abbruch der Verhandlungen führen. Ich würde das nicht einfach mal so tun, wenn mir meine Sachen noch etwas wert wären.
Solche Gedankenspielchen sind erlaubt, aber bist Du sicher, dass dieser Mist Dir und Deinem Kind nicht wirklich schaden kann? Du beschäftigst Dich Stunde um Stunde damit, erwägst dies und jenes und das seit Tagen. Das bekommt Dein Kind ziemlich sicher mit auf die eine oder andere Art. Deshalb ist ein Anwalt manchmal doch eine gute Investition, denn dann kannst Du Verantwortung und Belastung an einen Profi weiter geben und kannst Dich etwas rausnehmen, wenn der Anwalt oder die Anwältin gut sind. Das ist dann eine Überlegung wert, wenn es tatsächlich ansteht.Ich könnte auch meine schwangerschaft mit ins Spiel bringen in der Hoffnung das sie wissen wie giftig so ein Stress für mich ist. Aber wird denen sicher auch egal sein
Ich würde Montag mit deiner Mutter da zu der Wohnung gegen, meine Sachen nehmen und jeden Raum aus allen Perspektiven fotografieren. Auch die Zählerstände und alle Sachen, die du angeblich kaputt gemacht hast.Wie würdest du jetzt verfahren? Abwarten was es Montag gibt und dann einen Anwalt einschalten?
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