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Hauskauf was ist Fair?(Grundbuch)

Immobilie kurzfristig verkaufen? Wenn man keine 10 Jahre drin wohnt, wirds teuer. Wohnungen gehen an einem Tag weg, es kann auch ein Jahr dauern. Haus kann man 1-3 Jahre bei Bestandsimmobilie rechnen, wenn man zum Marktpreis verkauft.
 
Niemand weiß was die Zukunft bringt. Wenn du übermorgen berufsunfähig wirst und deine Frau sehr gut verdient in Zukunft, dann bezahlt sie sicher auch den überwiegenden Teil des Hauskredits und eventuell auch der Lebenshaltungskosten. Wäre es dann fair, wenn wenn ihr nur 1/3 der Immobilie gehören?

Genauso gut kann es umgekehrt laufen. Darum kommt im Grunde nur eine hälftige Aufteilung in Frage bzw. Beiden gehört alles. Und es gibt auch praktische Aspekte. Was nützt es, du wenn bei einer Trennung 2/3 vom Haus bekommst? Es muss trotzdem verkauft werden, oder einer zahlt alles allein. Der Gewinn kommt erst ganz am Ende, und oft spielt das dann keine Rolle mehr. Die Besitzer haben sich in Scheidungs- und Sorgerechtskämpfen aufgerieben und legen keinen Wert mehr auf den Hausverkauf.
 
Frank, du schreibst in jedem deiner Fäden, dass deine Frau bald Ärztin sein wird und gut verdienen. Noch IST sie das aber nicht. Daher würde ich sämtliche Ambitionen bezüglich Häuslebau verschieben, bis sie tatsächlich gut verdient.
Du weißt doch gar nicht, wie sie als Berufsanfängerin klarkommt. Du willst quasi das Rind verspeisen, das noch auf der Wiese grast.
Warte ein wenig ab.

Das ist uns bekannt
Sie weis was es bedeutet im Krankenhaus zu arbeiten
War 5 Jahre Krankenschwester
Und ist jetzt mit den praktischen Jahr fertig es steht nur noch eine mündliche Prüfung an. (Die eine Durchfallquote 0,3% hat) bzw hat meine Frau noch nie eine Prüfung verhauen.)

Falls es doch passiert wird das halbe Jahr aus Rücklagen bezahlt.
 
Wir haben eine 2/3, 1/3 Regelung. Bedingt durch das EK, was wir beide für den Hauskauf investiert haben. Haus ist bezahlt, wir haben nur noch die Kredite für die Sanierung an der Backe.
Aktuell würde ich den Kauf noch hinauszögern, hatte ich auch schon in deinem anderen Thread geschrieben. Aufgrund der aktuellen Situation werden die horrenden Preise bei den Immobilien deutlich nach unten gehen. Gut, auf der anderen Seite steigen die Zinsen....
 
Stimmt das? So einfach kann es eigentlich gar nicht sein, wenn in 10 Jahren die Preise andere sind usw

Ich meine das ehrlich gesagt auch. Hatte das im Bekanntenkreis bei einem Pärchen, dass sich getrennt hat. Die mussten dann nachweisen, was sie vor 20 Jahren an Vermögen hatten (über bspw. Kontoauszüge) und das wurde dann mit dem bestehenden Vermögen erstmal so wieder zurückverteilt. Bei denen war das damals dann so, dass einer das Haus übernommen hat und den anderen mit dem Restanteil ausgezahlt hat. Bei denen war aber nach der Ehe mehr Vermögen da, wie davor, deswegen ging das dann so. Alles Vermögen, was in der Ehezeit dazu gewonnen wurde, ging dann 50/50.

Wobei der Punkt mit der Inflation natürlich auch ein Argument ist, ich bekomme nicht die "Kaufkraft", die ich damals hatte. Hatte ich damals 100 T€, sind die natürlich 20 Jahre später, entsprechend weniger wert. Ich wüsste zumindest nicht, dass da irgendwie ein Zins an irgendeiner Stelle berücksichtigt wird.

Andere Frage ist, wie es verteilt wird, wenn nach der Ehe weniger Vermögen da ist, wie davor. Ob das dann anteilig geht und jeder mit "Verlust" aus der Geschichte raus geht. Kompliziertes Thema. 🙂
 
So einfach kann es eigentlich gar nicht sein, wenn in 10 Jahren die Preise andere sind usw
Angenommen Du heiratest und erst dann ein Haus. Später wird geschieden, natürlich bleibt es dein Haus. Aber der Wertzuwachs des Hauses wird dann in einer Zugewinngemeinschaft geteilt.
Du erbst eine Immobilie für 400k€, bei der Scheidung ist sie 600k€ wert, dann schuldest Du deiner Frau 100k€.
Analog gilt das bei allem, z. B. auch Aktien. Ist das nicht fair in deinen Augen?
 

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