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Hausbau, wie finanzieren die das?

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Ich würde gar kein Haus mehr bauen. Es gibt genug Häuser, die verkauft werden und leer stehen. Ferner gibt es auch schöne Eigentumswohnungen. Wenn man jeden Monat 600 Euro für Miete und NK abdrückt, kann man auch eine Wohnung kaufen und finanzieren. Voraussetzung ist, daß man 1500-2000 Nettoeinkommen hat sowie 20-30000 Bargeld. Dann steht der Traum einer eigenen Wohnung nichts mehr im Wege. Einfach mal bei Dr. Klein beraten lassen oder bei die Hausbank gehen, dann klappt das schon. Ein Haus ist einer andere Liga, hierfür braucht man 2-3000 netto im Monat, sowie Kredit von 300.000-400.000. Hausbau ist mittlerweile recht teuer geworden. Wenn Haus, dann würde ich ein Fertighaus bauen. Problem beim Hausbau ist, wenn einer den Job verliert, ist das Haus schneller weg, als man gebaut hat.
 
Dann kann der im Grundbuch aber schnell mal sagen auf Wiedersehen, ich setze dich vor die Tür 😉

Es gibt immer zwei Seiten.
  1. Ein eigentümer und Schuldner. Der Partner zahlt eine kleine Miete wenn er arbeitet. Im Fall der trennung ist der nicht Eigentümer ggf schnell vor der Tür, hat keinen Anspruch aber auch keine Schulden. Der Eigentümer muss plözlich alles alleine stemmen bei ggf schlechterer Steuerklasse. Aber er kann verkaufen.
  2. 2 Eigentümer und Schuldner. Selbst im trennungsfall sitzt man nicht so schnell auf der Straße und beide haben am Ende Eigentum. ABER: Im trennungsfall sucht sich die Bank schon aus bei wem se das Geld verlangt wenn einer z.B. weg zieht und zwischenzeitlich arbeitslos ist. Einfach verkaufen ohne den Expartner ist auch nicht. Wenn der sich verkrümelt hat man die A****-Karte. Zudem muss der eine Partner den anderen auszahlen wenn einer das Haus behalten will. Das geht nicht so einfach und nen Kredit bekommt man nicht so schnell wenn das haus noch nicht wirklich abbezahlt ist.
1 ist da sauberer und einfacher.
 
Die Rechnung hinter dem Eigenheim (ob es jetzt unbedingt ein neubauhaus sein muss sei mal dahingestellt) ist einfach: Man spart die Miete, die ja mittlerweile in den meisten Städten über 1000€ liegt, und tilgt damit ein Eigenheim. D.h. man wirtschaftet am Ende nicht mehr für den Vermieter sondern für sich selbst.

Ein lebenslanger Mieter zahlt in 50 Jahren rund 500.000€ Miete und steht am Ende mit 0 da. Ein Hausbesitzer zahlt einmal für 250-400.000€ und nochmal 100.000€ für spätere Reparaturen, hat aber am Ende auch den Gegenwert eines Hauses.

Für mich ist das Risiko für das, was man gewinnt, vertretbar. Ob ich jetzt 500.000€ an Miete zahle oder 500.000€ an die Bank tilge ist in meinen Augen das gleiche.
 
Oh Nein TE bei ehelichen Wohnraum geht das "rausschmeissen" nicht so einfach. Aber mir ging es nur um Eigentumsverhältnisse.

Wer bauen oder kaufen will braucht seriöse Berater und einige Immobilien-Rechner im Netz sind schon ziemlich realistisch. Schönrechnerei hilft in diesem Fall niemanden.

Wenn die Mieten in der tollen supi Gegend 1000€ kosten finanziert keine Bank für den Betrag Eigentum in der Gegend. Haltet doch die Spekulanten nicht für blöd. Nicht das irgendjemand meint ich fänd das toll. Wäre ich jetzt jung, ich würde hier in Deutschland nicht mehr kaufen.
 
Dann kann der im Grundbuch aber schnell mal sagen auf Wiedersehen, ich setze dich vor die Tür 😉

Eigentlich ist es ja so dass man die Werte, welche man nach der Ehe hinzugewonnen hat bei einer Scheidung durch zwei teilen muss und ich bezweifle dass es irgend einen Richter interessiert wer jetzt gerade im Grundbuch steht.

Ich würde gar kein Haus mehr bauen. Es gibt genug Häuser, die verkauft werden und leer stehen. Ferner gibt es auch schöne Eigentumswohnungen. Wenn man jeden Monat 600 Euro für Miete und NK abdrückt, kann man auch eine Wohnung kaufen und finanzieren. Voraussetzung ist, daß man 1500-2000 Nettoeinkommen hat sowie 20-30000 Bargeld. Dann steht der Traum einer eigenen Wohnung nichts mehr im Wege. Einfach mal bei Dr. Klein beraten lassen oder bei die Hausbank gehen, dann klappt das schon. Ein Haus ist einer andere Liga, hierfür braucht man 2-3000 netto im Monat, sowie Kredit von 300.000-400.000. Hausbau ist mittlerweile recht teuer geworden. Wenn Haus, dann würde ich ein Fertighaus bauen. Problem beim Hausbau ist, wenn einer den Job verliert, ist das Haus schneller weg, als man gebaut hat.

Du vergisst dabei leider etwas:
- 1. sind diese Wohnungen teilweise sehr teuer, so dass man sich dafür auch gleich ein ganzes Haus hätte bauen können
- 2. In einer Wohnung hat man noch Nachbarn und kann nicht das machen was man möchte, man hat auch keinen Garten und das ist ein extrem wichtiger Punkt den man nur begreift wenn man mal auf einem solchen Grundstück gelebt hat.
- 3. Man sollte niemals ein Fertighaus kaufen, denn die Lebensqualität ist durch die hellhörigkeit im Haus stark eingeschränkt. Da es eher aus Holz und Dämmung besteht ist es auch leider so dass diese Häuser einfach nicht so lange halten und man es nach 25 Jahren nicht mehr seinen Kindern/Enkeln schenken kann, sondern es besser abreißt.
(Eine gute, schalldämmende Kalksandsteinwand an der man auch ordentlich etwas befestigen kann ist echt etwas wert.)
- 4. Diese Holz-Schnellbauhäuser sind leider auch nicht so viel billiger als ein richtiges Haus aus Stein und Beton.

Durch diese große neuen Kalksandsteine oder Porotonsteine kann man ein richtiges Haus auch sehr schnell und einfach aufbauen!
Da muss man nicht mal mehr ein Lot nehmen wenn man die Wand hoch zieht, man stapelt quasi nur noch die großen Steine und verklebt/vermauert sie. Man muss so ein bisschen wissen wie man die Steine an den Ecken mit einer Säge richtig zusägt, aber das ist einfach wenn man ein paar mal mit einem Stein probiert hat.
 
Wenn ich mir vor dem Hausbau oder Wohnungskauf schon Gedanken über die anstehende Trennung mache, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, ob ich überhaupt zusammen zur Miete wohnen würde. Solche Fragen habe ich mir nie gestellt. Wenn man heiratet heißt es, bis dass der Tod euch scheidet. Leute, was habt ihr eine Vorstellung von der Ehe. Am besten alles mit Vertrag, Stempel und Siegel, typisch deutsch halt. Mit solchen Gedanken würde ich niemals einen Kreditvertrag unterschreiben.
 
Wenn ich mir vor dem Hausbau oder Wohnungskauf schon Gedanken über die anstehende Trennung mache, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, ob ich überhaupt zusammen zur Miete wohnen würde. Solche Fragen habe ich mir nie gestellt. Wenn man heiratet heißt es, bis dass der Tod euch scheidet. Leute, was habt ihr eine Vorstellung von der Ehe. Am besten alles mit Vertrag, Stempel und Siegel, typisch deutsch halt. Mit solchen Gedanken würde ich niemals einen Kreditvertrag unterschreiben.

Im Gegenteil, die meisten Ehen werden geschieden. Wer einen Ehevertrag aufsetzt geht auf Nummer sicher, wenn der ach-so-treue-herzmensch nach 10 Jahren auf einmal doch eine andere Person liebt.

Erwachsene Menschen machen sich vorher darüber Gedanken und sind realistisch. Kindische Träumer hingegen sorgen dafür, dass Häuser günstig aus Insolvenzverfahren zu kaufen sind.
 
@klisa

Man macht das ja nicht weil man davon ausgeht dass einem der Ehepartner betrügen könnte, sondern aus der Erfahrung und der statistischen Wahrscheinlichkeit.

Man baut ja auch in jedem Auto einen Gurt, Seitenaufprallschutz und Airbags ein, einfach aus der Erfahrung heraus und weil die Investition und der zusätzliche Aufwand es wert ist.

Manch ein Ehepartner kommt auf die Idee seine Frau umzubringen weil er ja sonst "alles" verliert.
Mit einem Ehevertrag hat jeder Partner sein eigenes Geld und muss sich auch selbst darum kümmern. Es ist eigentlich auch recht doof wenn nur ein Ehepartner die Geldangelegenheiten macht und überprüft ... so etwas geht oft schief.

Es gibt auch genug Leute die in einer unglücklichen Ehe gefangen sind weil es schwierig wäre die Finanzen wieder zu trennen.

Außerdem:
Wenn man das Haus gleich so baut dass man es aufteilen kann, dann ist es möglich dass später auch ein Kind nebenan oder oben drüber wohnen könnte. Kaum einer mag es wenn man (Eltern und Kind+Partner) sich ständig im Flur über den Weg läuft.
 
Wenn ich mir vor dem Hausbau oder Wohnungskauf schon Gedanken über die anstehende Trennung mache, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, ob ich überhaupt zusammen zur Miete wohnen würde. Solche Fragen habe ich mir nie gestellt. Wenn man heiratet heißt es, bis dass der Tod euch scheidet. Leute, was habt ihr eine Vorstellung von der Ehe. Am besten alles mit Vertrag, Stempel und Siegel, typisch deutsch halt. Mit solchen Gedanken würde ich niemals einen Kreditvertrag unterschreiben.

Die Ehe ist ja auch nicht mehr als ein Versorgungsvertrag, gut für Vater Staat. Hausbau ist keine Bauchgefühl-Angelegenheit, da sollte man schon allen Verstand bei sich haben.
 
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