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Haus verkaufen?

wäre das eine Idee?
???
Wände aufspitzen, Wasserleitungen durchs Haus ziehen, oben Küche einbauen, unten Badezimmer einbauen, Aussentreppe zum Obergeschoss anbauen (wer will schon, dass die Nachbarn von oben ständig durchs eigene Wohnzimmer spazieren) und das Resultat ist ein EFH, das keines mehr ist.

Und die Baubehörde muss das auch erst noch bewilligen...
 
Natürlich kann es passieren, dass man Eigentum kauft und es später zu einem höheren Wert verkauft bekommt. Ist selbst dann aber keine Investition sondern reine Spekulation.
Die Immobilienpreise zeigten jedoch so lange ich denken kann, in lediglich eine Richtung. Nach oben!
Die Lage ist hauptsächlich entscheidend dafür, wie hoch die Wertsteigerung einer Immobilie sein wird - aber es stellt sich nicht die Frage DAS es eine Wertsteigerung gibt. Von daher sehe ich das, zumindest in unserer gesamten Generationsphase, nicht als reine Spekulation.

Natürlich ist die Vorgehensweise wichtig. Und das wurde hier auch ab und zu schon beschrieben. Und auch du hast nicht Unrecht wenn du z.b. der Meinung bist das ein teures Objekt am Ende des Lebens seine Wertsteigerung für den Eigentümer nicht mehr realisieren kann.

Ich zb. bin der Ansicht das günstige, kleinere Objekte zu Beginn der beste Einstieg sind, wenn man nicht gerade Geld im Überfluss hat.
Viel Eigenleistung oder handwerklich begabte Kumpels, Rumänentrupp, etc.
Unser früherer Nachbar hatte sein Haus für 38.000 gekauft. 70k insgesamt aufgenommen wegen Renovierungen / Modernisierungen. 8 Jahre später verkauft für 150.000.

Aber es geht nicht um mich. Es geht um den TE. Die Aussage war, dass die Abzahlung des Hauses ihnen nicht mehr ermöglicht in Urlaub zu fahren. Es geht also nicht um Sparsamkeit sondern die Frage wofür das Geld ausgegeben wird. Wenn dem TE Urlaub wichtiger ist als ein Eigenheim, ist das doch eine völlig legitime Aussage und er soll leben wie er mag. Und dann ist für ihn die Immobilie eine falsche Entscheidung.
Ja, das kann sein. In Bezug auf das Topic würden mich halt nach wie vor die Details zu den Finanzen interessieren. Natürlich ist nicht jede Immobilie für jeden potentiellen Käufer geeignet.
 
Guten Abend,

Danke für die Antworten ich brauche etwas Zeit um alle Infos zu verarbeiten. Den Kreditvertrag hat mein Mann unterschrieben also müsste ich ihn nochmals genauer fragen.
Was ich noch sagen wollte wir könnten das Haus auch in 2 separate Wohnungen trennen und die untere Wohnung vermieten wäre das eine Idee?
Guten Morgen 🙂
Bei der Vermietung wäre zu bedenken, dass hier nochmal Kosten entstehen könnten. Eine saubere Trennung der Wohnungen benötigt Umbaumaßnahmen. Wie genau das aussieht, hängt von der Immobilie ab.

Als Vermieter entstehen auch Pflichten. Steuererklärung wurde ja schon genannt. Beseitigung von Mängeln fällt mir noch ein.

Und dann noch die Tatsache, dass man mit einer oder mehreren anderen Personen nah beieinander wohnt. Kommt man auf Dauer mit den Mietern klar? Die Lebensweise könnte einen stören.

Möchtest Du das? Und Dein Mann?
LG
 
Guten Morgen 🙂
Bei der Vermietung wäre zu bedenken, dass hier nochmal Kosten entstehen könnten. Eine saubere Trennung der Wohnungen benötigt Umbaumaßnahmen. Wie genau das aussieht, hängt von der Immobilie ab.

Als Vermieter entstehen auch Pflichten. Steuererklärung wurde ja schon genannt. Beseitigung von Mängeln fällt mir noch ein.

Und dann noch die Tatsache, dass man mit einer oder mehreren anderen Personen nah beieinander wohnt. Kommt man auf Dauer mit den Mietern klar? Die Lebensweise könnte einen stören.

Möchtest Du das? Und Dein Mann?
LG
Andererseits kann man auch einige Kosten von der Steuer absetzen, was wiederum den Vermietungsgewinn schmälert.
Wobei dieser Plan voraussetzt , dass die Miete auch pünktlich und zuverlässig bezahlt wird.
 
Guten Abend,

Danke für die Antworten ich brauche etwas Zeit um alle Infos zu verarbeiten. Den Kreditvertrag hat mein Mann unterschrieben also müsste ich ihn nochmals genauer fragen.
Was ich noch sagen wollte wir könnten das Haus auch in 2 separate Wohnungen trennen und die untere Wohnung vermieten wäre das eine Idee?
Hallo Soundsystem,

kann das sein, daß Du finanzielle Dinge komplett Deinem Mann überlässt?
Mir war das schon in Deinem ersten Beitrag aufgefallen, daß Du etwas vage die Kostenbelastung Haus und Mietwohnung gegenüberstellst. Die Aussage

2350 € für das Haus inkl. die ganzen Vers. und Strom etc
gegenüber
1200 € warm für eine Mietwohnung.

Das ist viel zu ungenau. So kannst du nicht rechnen. Du vermischt Fixkosten und variable Kosten. Kosten, die in der Warmmiete enthalten sind und welche, die Du auch in einer Wohnung on top zahlen müßtest. Kosten auf die Du Einfluß hast und die Du senken könntest und Beträge, die für eine gewisse Zeit festgeschrieben sind.

Was Dir bleibt, ist eine Unzufriedenheit und das Gefühl zu wenig Geld auf lange Sicht zur Verfügung zu haben und den Wunsch, Eure finanzielle Situation irgendwie zu verändern, um mehr Spielraum zu haben. Aber es hört sich für mich so an, als ob Du die Details der einzelnen Kostenpositionen und Verbindlichkeiten gar nicht genau kennst und Dir der Überblick über Eure komplette finanzielle Lage fehlt.

Ich finde das aber ganz wichtig, daß Du Dir diese Infos verschaffst. Nur so kannst Du Dich positionieren und entscheiden, was Du möchtest. Und auch schauen, wo man noch Kostenpositionen verändern kann durch Anbieteroptimierung etc. Und auch um zu überblicken, wie sich die kostenpositionen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickeln. Denn 2350 € wird kein fixer Betrag für die nächsten 30 Jahre sein, wenn Du da alles mögliche an Nebenkosten einrechnest. genausowenig wie eine Miete unverändert bleibt.
An Deiner Stelle wäre daher für mich ein erster Schritt, Haushaltsbuch zu führen, alle Verbindlichkeiten aufzulisten, um zu klären, habt Ihr Euch wirklich übernommen oder ist in einzelnen Positionen Spielraum.

Bei einer so großen Investition, bei der auch noch Deine Eltern einen großen Betrag zugegeben haben, würde ich mich doch nie auf allg. Infos verlassen, sondern hätte jeden Vertrag bis ins letzte Detail mitgeprüft und wüßte ganz genau Bescheid.
Das kannst Du nachholen und Dich auch jetzt noch darin einarbeiten. Und dann schauen, ob Du die Reißleine ziehen willst und evtl. auch mit Verlust aus den Verbindlichkeiten aussteigen willst.

Aber wenn Du sagst, Dein Mann hat den Kreditvertrag unterschrieben, wer ist denn Eigentümer des Hauses? Er oder Ihr beide? Wer haftet für die Verbindlichkeiten? Was geschieht, wenn ein Gehalt wegfällt, was geschieht bei Krankheit oder Tod? Hast Du da genaue Infos?

Es ist wichtig, sich damit zu beschäftigen. Nicht, daß Dein allg. Gefühl, das Dir sagt, es ist alles etwas viel und passt so nicht, zutrifft und Ihr in finanzielle Schwierigkeiten geratet.
 
Die Immobilienpreise zeigten jedoch so lange ich denken kann, in lediglich eine Richtung. Nach oben!
Die Lage ist hauptsächlich entscheidend dafür, wie hoch die Wertsteigerung einer Immobilie sein wird - aber es stellt sich nicht die Frage DAS es eine Wertsteigerung gibt. Von daher sehe ich das, zumindest in unserer gesamten Generationsphase, nicht als reine Spekulation.

Natürlich ist die Vorgehensweise wichtig. Und das wurde hier auch ab und zu schon beschrieben. Und auch du hast nicht Unrecht wenn du z.b. der Meinung bist das ein teures Objekt am Ende des Lebens seine Wertsteigerung für den Eigentümer nicht mehr realisieren kann.

Ich zb. bin der Ansicht das günstige, kleinere Objekte zu Beginn der beste Einstieg sind, wenn man nicht gerade Geld im Überfluss hat.
Viel Eigenleistung oder handwerklich begabte Kumpels, Rumänentrupp, etc.
Unser früherer Nachbar hatte sein Haus für 38.000 gekauft. 70k insgesamt aufgenommen wegen Renovierungen / Modernisierungen. 8 Jahre später verkauft für 150.000.

Ja, das kann sein. In Bezug auf das Topic würden mich halt nach wie vor die Details zu den Finanzen interessieren. Natürlich ist nicht jede Immobilie für jeden potentiellen Käufer geeignet.
Ich machs kurz, weil ich das Thema nicht meiner Kaufen/Mieten Debatte sprengen will. Deswegen zitiere ich hier einfach nur Google Gemini:
  • 1970er bis Ende 1990er: In diesem Zeitraum stiegen die Preise durchaus an, allerdings oft moderat und im Einklang mit der allgemeinen Inflation und Lohnentwicklung.
  • 2000 bis ca. 2009: Nach der Wiedervereinigung und dem Platzen der Dotcom-Blase erlebte Deutschland eine ungewöhnlich lange Seitwärtsphase oder sogar leichte Rückgänge bei den realen Immobilienpreisen. In dieser Zeit galt Deutschland im internationalen Vergleich als "billiges" Pflaster.
  • 2010 bis 2025: Erst ab etwa 2009/2010 begann der extreme Aufschwung. Getrieben durch Niedrigzinsen und Wohnungsknappheit kam es zu einer Entkopplung von Preisen und Einkommen.
Eine selbstgenutzte Immobilie sollte man nie primär als Geldanlage betrachten und man sollte nie davon ausgehen, dass der Wert wirklich steigen wird. Ein Haus kauft man zum wohnen.
 
Hallo Soundsystem,

kann das sein, daß Du finanzielle Dinge komplett Deinem Mann überlässt?
Mir war das schon in Deinem ersten Beitrag aufgefallen, daß Du etwas vage die Kostenbelastung Haus und Mietwohnung gegenüberstellst. Die Aussage

2350 € für das Haus inkl. die ganzen Vers. und Strom etc
gegenüber
1200 € warm für eine Mietwohnung.

Das ist viel zu ungenau. So kannst du nicht rechnen. Du vermischt Fixkosten und variable Kosten. Kosten, die in der Warmmiete enthalten sind und welche, die Du auch in einer Wohnung on top zahlen müßtest. Kosten auf die Du Einfluß hast und die Du senken könntest und Beträge, die für eine gewisse Zeit festgeschrieben sind.

Was Dir bleibt, ist eine Unzufriedenheit und das Gefühl zu wenig Geld auf lange Sicht zur Verfügung zu haben und den Wunsch, Eure finanzielle Situation irgendwie zu verändern, um mehr Spielraum zu haben. Aber es hört sich für mich so an, als ob Du die Details der einzelnen Kostenpositionen und Verbindlichkeiten gar nicht genau kennst und Dir der Überblick über Eure komplette finanzielle Lage fehlt.

Ich finde das aber ganz wichtig, daß Du Dir diese Infos verschaffst. Nur so kannst Du Dich positionieren und entscheiden, was Du möchtest. Und auch schauen, wo man noch Kostenpositionen verändern kann durch Anbieteroptimierung etc. Und auch um zu überblicken, wie sich die kostenpositionen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickeln. Denn 2350 € wird kein fixer Betrag für die nächsten 30 Jahre sein, wenn Du da alles mögliche an Nebenkosten einrechnest. genausowenig wie eine Miete unverändert bleibt.
An Deiner Stelle wäre daher für mich ein erster Schritt, Haushaltsbuch zu führen, alle Verbindlichkeiten aufzulisten, um zu klären, habt Ihr Euch wirklich übernommen oder ist in einzelnen Positionen Spielraum.

Bei einer so großen Investition, bei der auch noch Deine Eltern einen großen Betrag zugegeben haben, würde ich mich doch nie auf allg. Infos verlassen, sondern hätte jeden Vertrag bis ins letzte Detail mitgeprüft und wüßte ganz genau Bescheid.
Das kannst Du nachholen und Dich auch jetzt noch darin einarbeiten. Und dann schauen, ob Du die Reißleine ziehen willst und evtl. auch mit Verlust aus den Verbindlichkeiten aussteigen willst.

Aber wenn Du sagst, Dein Mann hat den Kreditvertrag unterschrieben, wer ist denn Eigentümer des Hauses? Er oder Ihr beide? Wer haftet für die Verbindlichkeiten? Was geschieht, wenn ein Gehalt wegfällt, was geschieht bei Krankheit oder Tod? Hast Du da genaue Infos?

Es ist wichtig, sich damit zu beschäftigen. Nicht, daß Dein allg. Gefühl, das Dir sagt, es ist alles etwas viel und passt so nicht, zutrifft und Ihr in finanzielle Schwierigkeiten geratet.
Sehe ich absolut genauso. Die genannten Kosten können ja nicht überraschend sein, se sei denn die TE hat sich vorher nicht genau damit beschäftigt und z.b. allem ihrem Mann überlassen.

Von daher ist es wichtig, wirklich zu verstehen, wie der Sachverhalt und die wirklichen Kosten sind bevor man hier Entscheidungen trifft.
 
Eine selbstgenutzte Immobilie sollte man nie primär als Geldanlage betrachten und man sollte nie davon ausgehen, dass der Wert wirklich steigen wird. Ein Haus kauft man zum wohnen.
Finde ich ehrlich gesagt, logisch.

Und selbst wenn die Wertsteigerung ausbliebe, habe ich immer noch keinen Verlust. Im Gegensatz zur Miete. Da kommt nix wieder zurück.
Deshalb finde ich diese Aufzählung angeblicher Kritikpunkte und Spekulationen meistens albern. Das sind lustigerweise Faktoren oder Möglichkeiten, die ich als Mieter von vornherein nie habe.

Wir haben ein Eigenheim weil wir schön wohnen wollen und den Platz gebrauchen können. Und die damit einhergehenden, positiven Nebeneffekte - die es bis jetzt immer gab, nehmen wir hierbei gerne mit.

Ich wäre immens traurig, müsste ich monatlich locker 1.500 Euro einem fremden in den Hals schütten. Und bin dann trotzdem noch von seinem goodwill abhängig. Gruselige Vorstellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder man kauft sich das, was man sich leisten kann, und baut kein Haus für über eine halbe Million. Viele scheinen sich aber überhaupt nicht mit ihren Finanzen zu befassen, bevor sie so einen Schritt gehen. Ist aber ein individuelles Problem und nicht das Problem von Eigentum.
Stimmt! Das Problem liegt nicht am Haus sondern es ist ein individuelles Problem von Menschen, die ihre Finanzen nicht gut planen oder blind nach Narrativen aller "Kaufen ist immer besser" handeln.

Das ist auch in diesem Thread meine Kernkritik: Die TE scheint überrascht von den Kosten und daher wirkt es so als habe sie es vorher nicht durchdacht.
 

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