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@ kasiopaja
In dem Bereich, in dem ich qualifiziert wäre gibt's eigentlich kein gängige Berufsbezeichnung. Und schon die die Praktikumsplätze sind sehr schwer zu bekommen.

Was hast Du studiert bzw. für was bist Du qualifiziert? Es muss doch irgendeine Studien- oder Beufsbezeichnung dafür geben.

Ist es im kaufmännischen / technischen ect. Bereich?

Nichts, es ist nur bisher ebenfalls nicht erfolgreich. Außerdem muss ich beim Lesen der Stellenanzeige das Gefühl haben, die Anforderungen zu erfüllen. Wenn das offensichtlich nicht der Fall ist, hat eine Bewerbung wohl keinen Sinn.

Auf was für Stellen bewirbst Du Dich denn? Man kan niemals alles erfüllen, was in einer Stellenbeschreibung gefordert wird. Die ist sozusagen die Idealwunschliste des Arbeitgebers.

Ja, mag sein. Es kann aber auch daran liegen, dass die Stellen in meinem Bereich wirklich recht schwer (ohne Beziehungen) zu bekommen sind, und die für die anderen Stellen, sind andere objektiv gesehen eben besser qualififziert...

Oder die anderen stellen sich besser dar.
 
Was hast Du studiert bzw. für was bist Du qualifiziert? Es muss doch irgendeine Studien- oder Beufsbezeichnung dafür geben.

Ist es im kaufmännischen / technischen ect. Bereich?
Ich habe was gesellschaftswissenschaftliches studiert (nicht Soziologie). Im kaufmännischen/technischen Bereich dürfte es einfacher sein...
In meinem Bereich sind regelmäßig unbezahlte (!) Praktika ausgeschrieben, für die ein abgeschlossenes Studium, mehrere Fremdsprachen auf muttersprachler Niveau, Berufserfahrung, Auslandsaufenthalte und sonst noch so einiges gefordert sind. Und auf diese Stellen kommen so viele Bewerbungen, dass schon in der Anzeige steht, dass auf Grund der hohen Bewerberzahl überhaupt nur die vorausgewählten Kandidaten kontaktiert werden. Die anderen bekommen nicht einmal eine Absage...
 
Dann wäre es aber doch eine Möglichkeit, sich anderweitig weiterzuqualifizieren.

Z. B. zur Fremdsprachenkorrespondentin o. ä.

Irgendwas wo Fremsprachen das Hauptthema und die Chancen besser sind.

Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit noch eine kaufmännische Ausbildung hintendranzuhängen.

Kaufmann + Fremdsprachen ist immer gut.
 
Sicherlich gut gemeint kasiopaja, aber nach einem Studium eine kaufm. Ausbildung anzufangen ist irgendwie nicht so ganz im Sinne des Erfinders. Und Fremdsprachenkorr. schonmal gar nicht. Denn das ist ein Job, der sich zwar gut anhört, aber nur sehr schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt hat. Oftmals werden solche Leute als Sekretärinnen verbraucht oder müssen komplett fachfremd arbeiten, um überhaupt einen Job zu bekommen.

Bei Luisa ist das sicherlich einfach Pech. Dazu kommt noch die Tatsache, dass gesellschaftswissenschaftliche Absolventen am Arbeitsmarkt naturgemäß schlechtere Chancen haben.
 
Ja wäre ein Möglichkeit. Allerdings ist es nicht sehr verlockend, nach einem Studium eine Ausbildung anzuhängen, um bessere Einstiegschancen als Sekretärin zu haben. 🙁
Absurderweise bin ich an einem Top-Job näher dran, als an einem Aushilfsjob in irgendeinem Büro (Bestandenes Aufnahmeverfahren bei einer Internationalen Organisation - Was allerdings noch keine Jobgarantie ist, insbesondere nicht mit verbesserungswürdigem CV. Und an der Verbesserung meines Lebenslaufs durch Berufserfahrung scheitere ich ja bislang...).
 
Gut. Aber bevor ich gar nichts kriegen würde und sowieso zuhause sitze, mache ich halt noch eine Ausbildung oder qualifikation dazu, damit ich überhaupt bessere Chancen habe.

Besser eine Arbeit, auf die ich nicht studiert haben, als gar keinen Job.

Und falls sich dann im ursprünglichen Job mal was ergibt, kann man sich darauf ja noch immer bewerben.

Im übrigen sieht es auch besser aus , wenn man sich Alternativen gesucht hat inform von Qualifikationen und weiteren Ausbidlungen / Weiterbildungen.

Wie Luisa bereits festgestellt hat, werden die Lücken ja nicht kleiner.
 
Absurderweise bin ich an einem Top-Job näher dran, als an einem Aushilfsjob in irgendeinem Büro

So absurd ist das gar nicht. Ein Studium kann auch oft ein Hindernis und Stolperstein sein. Habe das auch hinter mir. Wollte nach dem Studium eine kurze Zeit lang hier und da jobben, um nicht sinnlos rumzusitzen. Aber nix da. Gab sehr viele Absagen mit der Begründung ich sei ja überqualifiziert und das sei ja alles gar nicht mein Niveau und ich möchte doch bestimmt groß Karriere machen und viel Geld scheffeln. Ohne Studium hätte ich eher einen Job bekommen.
 
Und wie soll das funktionieren kasiopaja?? Ab 01.08. ne kaufmännische Ausbildung anfangen und 2-3 Jahre Betrieb + Berufsschule? Oder mehrere Wochen und Monate in Vollzeit zur Fremdsprachenkorr. ausbilden lassen, was mit Sicherheit nicht kostenlos ist und garantiert nicht vom Arbeitsamt übernommen wird?
 
Und wie soll das funktionieren kasiopaja?? Ab 01.08. ne kaufmännische Ausbildung anfangen und 2-3 Jahre Betrieb + Berufsschule?

Warum nicht? Immerhin verdient man dabei Geld und es ist besser als nichts zu arbeiten.

Und paralell kann man sich ja noch immer auf den ursprünglichen Job bewerben.
 
Ich will dir deine Meinung gar nicht madig machen, aber ich persönlich halte das für kontraproduktiv. Welchen Eindruck macht denn der Lebenslauf, wenn ich z.B. BWL studiere und danach ne Ausbildung als Krankenpfleger mache, obwohl ich da eigentlich gar keinen richtigen Bock drauf hab?

Da wird jeder Personaler als erstes die Frage stellen warum man das denn tut und warum man nicht bei dem geblieben ist was man studiert hat.

Wenn Luisa arbeitslos ist, würde ich mir unbezahlte Praktika suchen und die Mehrkosten vom Amt erstatten lassen.
 

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