paulemaule
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Bei allem Respekt, aber hier werden teilweise sehr seltsame Milchmädchenrechnungen aufgestellt.
Statistisch kommen blablabla Bewerber auf blablabla Stellen. Das bringt doch für den Einzelnen recht wenig. Das ist eine Gesamtbetrachtung des Arbeitsmarktes in einem bestimmten Gebiet, nicht mehr. Wenn überhaupt, müsste hier nach Berufsgruppen, Qualifikationen, Alter, Branche gerechnet werden, um ein für sich selbst aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. 2,5 Bewerber auf 1 Stelle ist letztlich ein nutzloser Wert. Das heißt für den Bäcker kann es besser aussehen, für den Elektriker aber kann es katastrophal aussehen. Vom Alter mal ganz zu schweigen. Dem 55-jährigen Arbeitslosen nutzen solche Zahlen recht wenig, da dieser von Natur aus schlechtere Chancen hat.
Und natürlich werden massenweise Stellenanzeigen geschaltet. Aber auch das muss mal genau hingeschaut werden. Es werden nicht irgendwelche 0815-Kräfte gesucht, sondern Fachkräfte mit teils unrealistischem Anforderungsprofil. Wenn ich (Hochschulabschluss) auf den Karriereseiten bestimmter Unternehmen schaue, die in meiner Branche ansässig sind, dann kann ich 99% der Anzeigen gleich wieder wegklichen, weil ich dafür überhaupt nicht qualifziert bin. Entweder wird jahrelange Berufs- u. Facherfahrung verlangt, oder es werden Jobs gesucht, die allgemein Mangelware darstellen und wo es naturgemäß wenige Menschen gibt, die überhaupt die Mindestanforderungen erfüllen.
"Bei uns werden gute Löhne gezahlt". Auch das ist sehr gewagt und sehr schwammig. Löhne werden i.d.R. nicht nach Ort oder Bundesland gezahlt, sondern nach Tarif. Also wenn ich beispielsweise nach IG-Chemie bezahlt werde, ist es egal wo ich arbeite, da die Tarife in den Bundesländern kaum abweichen. Es gibt natürlich Gegenden, wo allgemein mehr gezahlt wird. Aber das nützt oft nichts bezogen auf die Lebenshaltungskosten. 3.000 € netto in Frankfurt ist dasselbe wie 2.500 € in Dortmund.
Das Leute abgeworben werden, das ge-headhunted wird, das steht außer Frage. Aber sind wir doch mal ehrlich. Das betrifft vor allem hochqualifizierte Menschen, nicht den normalen Arbeitnehmer.
Statistisch kommen blablabla Bewerber auf blablabla Stellen. Das bringt doch für den Einzelnen recht wenig. Das ist eine Gesamtbetrachtung des Arbeitsmarktes in einem bestimmten Gebiet, nicht mehr. Wenn überhaupt, müsste hier nach Berufsgruppen, Qualifikationen, Alter, Branche gerechnet werden, um ein für sich selbst aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. 2,5 Bewerber auf 1 Stelle ist letztlich ein nutzloser Wert. Das heißt für den Bäcker kann es besser aussehen, für den Elektriker aber kann es katastrophal aussehen. Vom Alter mal ganz zu schweigen. Dem 55-jährigen Arbeitslosen nutzen solche Zahlen recht wenig, da dieser von Natur aus schlechtere Chancen hat.
Und natürlich werden massenweise Stellenanzeigen geschaltet. Aber auch das muss mal genau hingeschaut werden. Es werden nicht irgendwelche 0815-Kräfte gesucht, sondern Fachkräfte mit teils unrealistischem Anforderungsprofil. Wenn ich (Hochschulabschluss) auf den Karriereseiten bestimmter Unternehmen schaue, die in meiner Branche ansässig sind, dann kann ich 99% der Anzeigen gleich wieder wegklichen, weil ich dafür überhaupt nicht qualifziert bin. Entweder wird jahrelange Berufs- u. Facherfahrung verlangt, oder es werden Jobs gesucht, die allgemein Mangelware darstellen und wo es naturgemäß wenige Menschen gibt, die überhaupt die Mindestanforderungen erfüllen.
"Bei uns werden gute Löhne gezahlt". Auch das ist sehr gewagt und sehr schwammig. Löhne werden i.d.R. nicht nach Ort oder Bundesland gezahlt, sondern nach Tarif. Also wenn ich beispielsweise nach IG-Chemie bezahlt werde, ist es egal wo ich arbeite, da die Tarife in den Bundesländern kaum abweichen. Es gibt natürlich Gegenden, wo allgemein mehr gezahlt wird. Aber das nützt oft nichts bezogen auf die Lebenshaltungskosten. 3.000 € netto in Frankfurt ist dasselbe wie 2.500 € in Dortmund.
Das Leute abgeworben werden, das ge-headhunted wird, das steht außer Frage. Aber sind wir doch mal ehrlich. Das betrifft vor allem hochqualifizierte Menschen, nicht den normalen Arbeitnehmer.