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Gute Menschen, schlechte Menschen

Ist es nicht der Umgang mit der Macht und weniger die Macht selbst ?

Kann man Macht gut heißen , wenn der Mächtige nicht gut ist ?

Die Weltgeschichte verzeichnet zahlreiche mächtige Despoten und Gewaltherrscher, deren Regierungszeiten oft von Terror, Unterdrückung und einer enormen Anzahl von Opfern geprägt waren. Diese Führer hielten sich häufig durch Paranoia, den Einsatz von Geheimdiensten und Personenkult an der Macht.

Was wenn die Macht in Händen solcher liegt und die Menschen diesen Vorbildern folgen ?

Auch wenn sie um die desaströse Umgangsweise informiert sind ? Da liegt es doch nahe, dass sie das nicht aus Mangel an Wissen tun, sondern aus innerer Überzeugung .

Jeder Mensch ist doch klar in der Lage zu erkennen, was ist gut und was ist böse , na und wenn der sich dann für das entscheidet was gut ist , dann ist das so.
Entscheidet der sich aber für das was schlecht ist auch , daran ändert in meinen Augen seine Mächtigkeit nichts - wenn Du sie als das Vermögen definierst das Ideal ( menschliche beste Version ) aus dem Potential ( Anlagen ) zu erschaffen.

Es kann sich der Mächtige , wie der Unterjochte doch gleichsam entscheiden , die Mächtigkeit ändert in meinen Augen daran nicht viel.

Die Machtgeilheit alles.
 
Ist es nicht der Umgang mit der Macht und weniger die Macht selbst ?

Kann man Macht gut heißen , wenn der Mächtige nicht gut ist ?

Die Weltgeschichte verzeichnet zahlreiche mächtige Despoten und Gewaltherrscher, deren Regierungszeiten oft von Terror, Unterdrückung und einer enormen Anzahl von Opfern geprägt waren. Diese Führer hielten sich häufig durch Paranoia, den Einsatz von Geheimdiensten und Personenkult an der Macht.

Was wenn die Macht in Händen solcher liegt und die Menschen diesen Vorbildern folgen ?

Auch wenn sie um die desaströse Umgangsweise informiert sind ? Da liegt es doch nahe, dass sie das nicht aus Mangel an Wissen tun, sondern aus innerer Überzeugung .

Jeder Mensch ist doch klar in der Lage zu erkennen, was ist gut und was ist böse , na und wenn der sich dann für das entscheidet was gut ist , dann ist das so.
Entscheidet der sich aber für das was schlecht ist auch , daran ändert in meinen Augen seine Mächtigkeit nichts - wenn Du sie als das Vermögen definierst das Ideal ( menschliche beste Version ) aus dem Potential ( Anlagen ) zu erschaffen.

Es kann sich der Mächtige , wie der Unterjochte doch gleichsam entscheiden , die Mächtigkeit ändert in meinen Augen daran nicht viel.

Die Machtgeilheit alles.

Klar, man kann mit einem Hammer (=Macht) Nägel einschlagen, aber auch Schädel, wenn du das meinst. Macht natürlich einen Unterschied.

Unabhängig der Verwendung der Macht gibt es aus meiner Sicht verschiedene Arten der Macht.

Was ich hauptsächlich meinte, ist die Macht über sich selbst, welche aus meiner Sicht insbesondere durch Lernen, Bildung und Reflexion entsteht und eher zu Besonnenheit, Weisheit und Frieden führt als so manche Alternativen. Man ist dann gewissermaßen weniger Sklave irgendwelcher schädlicher Triebe, Gedanken und Gefühle. Man ist sich besser allem Möglichen, der Motivationen und der Konsequenzen bewusst.

Als gegenteiliges Beispiel greife ich einfach mal die NPD, DVU und sonstige rechte Gruppierungen bzw. deren Gedankengut auf. Scheint heutzutage nicht mehr so aktuell zu sein und ich will auch nicht sagen, dass ich darüber groß Ahnung habe. Aus vergangenen Reportagen bzw. "Hausbesuchen" heraus kam es mir aber so vor, als seien in dem Bereich auch viele Leute gewesen, die ein übertriebenes/aufgeblasenes Ego haben, eher mangelnde Bildung und gleichfalls lernunwillig und kritikunfähig sind - das gegenübergestellt Leuten, die vielleicht einen größeren Erfahrungsschatz und größeres Bewusstsein haben in Bezug auf andere Länder, Menschen, Kulturen, Mentalitäten und dem Leben selbst.

Worauf ich hinauswill, ganz allgemein entwickelt sich aus mangelnder Bildung/Erfahrung/Kenntnis/Fähigkeiten leicht mal eine nicht gut begründete Angst und/oder Aggression, was per se nicht gut ist.

~~~

Was du unter anderem angesprochen hast, ist aus meiner Sicht eher eine Form von Macht, die einer Person durch irgendeinen Status und Verfügungsgewalt zuteil wird - also bspw. die Verfügungsgewalt über Material und Militär. Diese Form von Macht sagt aus meiner Sicht und zunächst nur wenig oder gar nichts darüber aus, ob eine Person Macht über sich selbst hat, wie gebildet, bewusst, gut, besonnen oder weise sie ist.

Ja, die Macht sollte dem Guten dienen, tut sie teils auch, aber wir können auf dieser Welt auch eine Menge Machtmissbrauch sehen, und da muss man sich nicht nur irgendwelche Kriegsführer oder Kriegstreiber in den Medien anschauen. Auch im eigenen bzw. näheren Umfeld kann man den einen oder anderen Machtmissbrauch identifizieren.

~~~

Im simpelsten Fall sprechen wir einfach über Mobbing. Der oder die Mobber tun das ja, weil sie in irgendeiner Weise besser oder mächtiger sind, zumindest meinen sie das - sonst würden sie das ja nicht tun.
 
Mobber und Leute mit schlechter Einstellung oder schlechtem Verhalten kannst du im Grunde überall finden. Nur fällt das in einem wohlständigen Land wie Deutschland nicht so leicht auf. Etwas übertrieben gesprochen, versetze die Leute in eine andere Situation und sie verraten dich, rauben dich aus oder stechen dir von hinten das Messer durch den Kopf.
 
da stand..
Die Macht über sich selbst, oft als Selbstbestimmung oder Selbstverantwortung verstanden, ist die Fähigkeit, das eigene Leben, Gedanken und Handlungen bewusst zu steuern, anstatt fremdbestimmt zu sein.

Na und das kann ja in eine gute Richtung gehen , aber auch in eine schlechte - deshalb ja eine Entscheidungsfrage, die der Mensch alleine trifft.
 
Ja, klar, Menschen entscheiden ständig irgendwas - bspw. nach Laune, nach bestem Wissen und Gewissen oder auf irgendeiner anderen Grundlage.
 
da stand..
Die Macht über sich selbst, oft als Selbstbestimmung oder Selbstverantwortung verstanden, ist die Fähigkeit, das eigene Leben, Gedanken und Handlungen bewusst zu steuern, anstatt fremdbestimmt zu sein.

Na und das kann ja in eine gute Richtung gehen , aber auch in eine schlechte - deshalb ja eine Entscheidungsfrage, die der Mensch alleine trifft.

Was es die "Machtspielchen" und so anbelangt, ich komme zu dem zumindest vorläufigen Schluss, dass es grundsätzlich zwei Arten von Macht gibt - die Macht über andere und die Macht über sich selbst.

Ob man nun für das Gute, das Schlechte oder was auch immer einsteht, hängt aus meiner Sicht nicht so sehr davon ab, was für eine Macht man eventuell über andere hat, sondern viel mehr oder sogar ausschließlich davon, was für eine Macht man über sich selbst.
 
Vielleicht ganz interessante Fragen:

- Kann aus Macht Gutes entstehen?

- Kann aus dem Guten Macht entstehen?

Muss man zwischen Macht und dem Guten irgendeine Form von Kompromiss eingehen? Oder geht auch beides zugleich?

Ohne ein paar Leichen gelangt man nicht an Macht?
 
Was auch immer man tut, vielleicht sollte man ein paar Dinge ablegen und ein paar andere hinzugewinnen.

Aber was rede ich da, das tut man ja sowieso die ganze Zeit. Das ganze Leben besteht ja daraus, dass mit der Zeit Dinge wegfallen und andere hinzukommen. Es ist ja nur eine Frage dessen, was es jeweils ist. Und daraus bestimmt sich dann eben unser Leben.
 
Absolute oder sehr große Macht ist vollkommen obsolet, wenn damit nichts Sinnvolles/Gutes angestellt wird. So zumindest meine Sicht zur Sache.

Was sinnvoll oder gut ist, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Funktioniert ja eher selten, dass man das jemandem ohne seine Akzeptanz aufzwingen kann oder so.
 

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