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Gute Menschen, schlechte Menschen

Und ganz allgemein: Wenn man nun mit guter Absicht handelt, sich daraus aber schlechte Konsequenzen ergeben, ist man dann ein guter oder ein schlechter Mensch?

Dazu vielleicht ein Beispiel:

Ein Mann meinte zuletzt sehr überzeugt und energisch, dass er alles für seine Kinder tun würde. Dazu gehöre es, die Kinder ggf. im Haus zu verbarrikadieren, sie von der Schule zu nehmen oder in einen anderen Ort umzuziehen, um seine Kinder vor schlechtem Umgang, schlechten Freunden, schlechten Partnerschaften, Drogen, Schaden, etc., zu bewahren. Das sei seine Verantwortung als Vater, der auch alle anderen Eltern nachzukommen haben.

Ich war mit dem nicht so recht einverstanden. Trotz der guten Absicht erschien mir das wie illegitime Bevormundung, fast schon "Freiheitsberaubung", die gleichfalls mächtig nach hinten losgehen kann.
 
Dazu gehöre es, die Kinder ggf. im Haus zu verbarrikadieren, sie von der Schule zu nehmen oder in einen anderen Ort umzuziehen, um seine Kinder vor schlechtem Umgang, schlechten Freunden, schlechten Partnerschaften, Drogen, Schaden, etc., zu bewahren. Das sei seine Verantwortung als Vater, der auch alle anderen Eltern nachzukommen haben.
Von solchen radikalen Methoden halte ich auch nichts. Seine Kinder zu schützen und sie "einzusperren" und von jeglichen sozialen Kontakten abzuschotten sind zwei Paar Schuhe. Sowas schadet Kindern langfristig mindestens genauso sehr wie schlechte Freunde und dergleichen. Das realisieren die Eltern nur leider scheinbar nicht, sie haben sicher auch keine bösen Gedanken dabei, aber im Sinne des Kindes sind solche Methoden nicht.
 
Von solchen radikalen Methoden halte ich auch nichts. Seine Kinder zu schützen und sie "einzusperren" und von jeglichen sozialen Kontakten abzuschotten sind zwei Paar Schuhe. Sowas schadet Kindern langfristig mindestens genauso sehr wie schlechte Freunde und dergleichen. Das realisieren die Eltern nur leider scheinbar nicht, sie haben sicher auch keine bösen Gedanken dabei, aber im Sinne des Kindes sind solche Methoden nicht.

Es fällt mir assoziativ noch das ein. Da wäre wohl nicht jeder so ruhig.

Ich meinte dazu, dass es einfacher wäre, wenn der Eisbehälter niedriger positioniert wäre oder eben das Kind höher. Die Frau antwortete darauf wortwörtlich und ins Deutsche übersetzt: "Das stimmt, aber du musst sie nicht auf den vollkommenen Erfolg vorbereiten. Fehler sind wichtig."

~~~

Eine andere Person meinte, dass man seinen Kindern einen hohen Grad an Selbst-Bewusstsein und Selbstständigkeit beibringen solle, das sei der beste Schutz.
 
Hm ist der beste Schutz nicht wenn die Eltern das Kind lieben und das Kind die Eltern liebt ?

Es gibt ja verschiedene Arten der Liebe und Ausdrucks der Liebe.

Das Beispiel, worauf ich mich bezog, da antwortete ein Mann auf eine entsprechende Frage, dass er es als besten Schutz für seine Tochter erachtet, in hohem Maße selbst-bewusst und eigenständig zu sein.

Da man ja als Eltern nicht immer zugegen sein kann, um auf eventuelle Gefahren hinzuweisen oder um zu schützen, zu unterstützen oder einzugreifen, ist es vermutlich schon sinnvoll und auch ein Zeichen der Liebe, das Kind - in weitestem Sinne - möglichst "mächtig" zu machen. Der Gedanke dahinter wird einfach sein, dass das Kind dann gewissermaßen aus sich selbst und dem Vollen schöpfen kann, um sich selbst und nicht vertraute Situationen und Personen besser einschätzen zu können, und um durch die Eigenständigkeit nicht zwingend oder nicht zu viel auf andere angewiesen bzw. von ihnen abhängig sein zu müssen.

Gewiss lauert nicht hinter jeder Ecke das Unheil oder ein Verbrecher, aber auch in anderen Situationen ist eine gewisse Vorsicht und Bewusstsein oft besser als Nachsicht, oder wie man das sagt.

Natürlich kann man Kinder nur teilweise begleiten und ihnen Fähigkeiten und Bewusstsein vermitteln, aber es ist allemal besser als sie gewissermaßen ohne Regenschirm im Regen stehen zu lassen.

Und nicht zuletzt ist das Ganze nicht nur im Sinne der Kinder, es ist auch ein guter Grund dafür, selbst einen hohen Grad an Bewusstsein und Fähigkeiten zu haben. Was will man sonst den Kindern im Sinne des Schutzes vermitteln bzw. mit auf den Weg geben?

Ganz allgemein, sich was auch immer nicht bewusst zu sein und dazu vielleicht auch noch unfähig, ist ja irgendwie immer ein Nachteil, wenn nicht sogar gefährlich/schädlich. Im Sinne der Liebe kann das eigentlich niemand einem anderen wünschen.
 
Was ist Mächtigkeit in Deinen Augen , denn Liebe scheint ja nicht klar definiert zu sein....

Aber wäre lieber klar definiert - als das was Gut ist - im Gegensatz zu Hass der wohl dann das Schlechte wäre, so wäre ja Liebe klar und ganz deutlich zu verstehen.

Wenn Eltern ihre Kinder lieben , so spürt das Kind doch diese Liebe und ist in der Lage, sich daran zu orientieren, das ist zwar kein Garant für Gelingen, denn oft habe ich Menschen sagen hören " Meine Eltern haben mich über alles geliebt, die haben wirklich alles für mich getan ,aber ich hab's total versaut ", aber es macht die Möglichkeit, dass das Kind auch die Eltern lieben kann, wenn es das will, einfacher, denke ich.

Aber warum sollen Eltern das Kind mächtig machen ???

Ist Macht wichtig in Deinen Augen um Lieben zu können ? Den Zusammenhang sehe ich nicht.

Was ich aber sehe ist ein Sicherheitsdenken, dem Kind soll nichts passieren.

Warum nicht ?

Alles was mir im Leben passiert ist, hat mich als Mensch geformt und wenn ich so darüber nachdenke sagen die Leute oft " Was ist Dir passiert " ??? " Boah , wenn mir das passiert wäre , dann hätte ich aber ..... "
Kann ich nicht nachvollziehen, weil das jeder Mensch selbst entscheidet. Das ist des Menschen eigene Verantwortung.

Gott sagt es doch ganz klar - wer meine Gebote hält ist in meiner Liebe und wer sie nicht hält, nicht.

Aber jetzt mal wirklich Butter bei die Fische - mal wirklich tabula rasa- wer von alle den Menschen, die christlich orientiert sind - oder in anderen Religionen verhaftet sind hält denn diese Gebote wirklich ?

Sind das viele - sind das MIlliarden ? Oder sind das eher nur ein paar Millionen - sind es Millionen - denn wir reden nicht von Geboten, die Gott nie gab , sondern von denen , die im Dekalog stehen.

Also komischerweise gibt es sogar Leute die sich Geistliche nennen und so einem Beruf ausüben, wofür sie das angeblich studiert haben, selbst die halten die Gebote nicht, da fallen mir ad hoc ganz viele Beispiele ein.
Dann gibt es freie Gemeinden und Kirchen und Sekten und auch die halten die Gebote nicht - weder die Leute die da hin gehen, noch die Leute die sie führen , das ist bei ganz vielen der Fall.

Gott sagt in der Bibel Er hat die Gebote den Menschen ins Herz und in den Sinn gepflanzt.

Das bedeutet doch selbst wenn Du die Bibel nicht kennst, aber in Dich hineinhört erkennst Du Recht und Unrecht, die erkennst Gut und Böse.
Das Gute ist manchmal nur vordergründig gut , aber hintergründig schlecht, das Schlechte ist manchmal vordergründig schlecht , aber hintergründig gut .

Täuschung ist ebenfalls eine Kraft , ein Vermögen, das dem Menschen inne wohnt.

Neid ist so ein Ding , was in der Gier oder der Begierde entsteht - auch ein Gebot kleinem etwas neiden .

Aber sowas wie Systemkonformität oder Keuschheit oder das Nasireat oder oder oder alles keine Gebote.

Jeus Christus hat die Gebote gehalten, als er die Tische der Händler im Tempel umwarf und sie dort herauswarf , sie beschimpfte , tat er das auch .

Als er sagte " Wer ...." der werfe den ersten Stein, tat er das auch ....

Als er sagte " Wer die Gebote meines Vaters hält, so wie ich sie gehalten habe ......" tat er das auch .


Was ist also der Grund dafür , das die Mehrheit der Menschen das nicht tut oder gar behauptet dases schwer sei die Gebote zu halten, obwohl es leicht ist ?

Das Wissen ist doch praktisch frei verfügbar, die Bibel ist das meistgedruckte Buch in den meisten Sprachen, die Gebote sind aber in Sinn und herz gepflanzt

also wenn einer die Bibel liest, wobei die ja nur 1546 Seiten hat - die man lesen kann - wieso liest sie keiner , wieso gibt es eine Art Abscheu oder Spott oder gar die Behauptung das das nicht ginge ?

Sind da den Menschen nicht bekannte Kräfte am Werk - die ihn abhalten - die Liebe zu leben ?

Kräfte die andere Dinge, als die Liebe priorisieren ?

Klares Ja - in meinen Augen , sonst würden die Menschen ja liebevoll miteinander umgehen.

Liebet und Mehret Euch ist doch weit von dem "Hasst und dezimiert Euch weg " das ist sozusagen das Gegenteil.

Na und das dann Dinge favorisiert werden, wie Macht , oder Mächtigkeit, Sicherheit oder Schutz , Erfolg oder Skrupellosigkeit - liegt doch nahe .

Na und wenn ich mir die Menschen so anschaue , dann sehe ich doch ganz oft ganz viele , die in ihrem Hochmut denken, sie können gegen die Gesetzmäßigkeiten handeln. Sie halten die Gebote absichtlich nicht .

Fragst Du sie aber in der Mehrheit, ob die ihre Kinder lieben, sagen sie doch alle ja - die größte Lüge der Menschheit, sehe ich da.
 
Was ist Mächtigkeit in Deinen Augen , denn Liebe scheint ja nicht klar definiert zu sein....

Aber wäre lieber klar definiert - als das was Gut ist - im Gegensatz zu Hass der wohl dann das Schlechte wäre, so wäre ja Liebe klar und ganz deutlich zu verstehen.

Wenn Eltern ihre Kinder lieben , so spürt das Kind doch diese Liebe und ist in der Lage, sich daran zu orientieren, das ist zwar kein Garant für Gelingen, denn oft habe ich Menschen sagen hören " Meine Eltern haben mich über alles geliebt, die haben wirklich alles für mich getan ,aber ich hab's total versaut ", aber es macht die Möglichkeit, dass das Kind auch die Eltern lieben kann, wenn es das will, einfacher, denke ich.

Aber warum sollen Eltern das Kind mächtig machen ???

Ist Macht wichtig in Deinen Augen um Lieben zu können ? Den Zusammenhang sehe ich nicht.

Was ich aber sehe ist ein Sicherheitsdenken, dem Kind soll nichts passieren.

Warum nicht ?

Alles was mir im Leben passiert ist, hat mich als Mensch geformt und wenn ich so darüber nachdenke sagen die Leute oft " Was ist Dir passiert " ??? " Boah , wenn mir das passiert wäre , dann hätte ich aber ..... "
Kann ich nicht nachvollziehen, weil das jeder Mensch selbst entscheidet. Das ist des Menschen eigene Verantwortung.

Gott sagt es doch ganz klar - wer meine Gebote hält ist in meiner Liebe und wer sie nicht hält, nicht.

Aber jetzt mal wirklich Butter bei die Fische - mal wirklich tabula rasa- wer von alle den Menschen, die christlich orientiert sind - oder in anderen Religionen verhaftet sind hält denn diese Gebote wirklich ?

Sind das viele - sind das MIlliarden ? Oder sind das eher nur ein paar Millionen - sind es Millionen - denn wir reden nicht von Geboten, die Gott nie gab , sondern von denen , die im Dekalog stehen.

Also komischerweise gibt es sogar Leute die sich Geistliche nennen und so einem Beruf ausüben, wofür sie das angeblich studiert haben, selbst die halten die Gebote nicht, da fallen mir ad hoc ganz viele Beispiele ein.
Dann gibt es freie Gemeinden und Kirchen und Sekten und auch die halten die Gebote nicht - weder die Leute die da hin gehen, noch die Leute die sie führen , das ist bei ganz vielen der Fall.

Gott sagt in der Bibel Er hat die Gebote den Menschen ins Herz und in den Sinn gepflanzt.

Das bedeutet doch selbst wenn Du die Bibel nicht kennst, aber in Dich hineinhört erkennst Du Recht und Unrecht, die erkennst Gut und Böse.
Das Gute ist manchmal nur vordergründig gut , aber hintergründig schlecht, das Schlechte ist manchmal vordergründig schlecht , aber hintergründig gut .

Täuschung ist ebenfalls eine Kraft , ein Vermögen, das dem Menschen inne wohnt.

Neid ist so ein Ding , was in der Gier oder der Begierde entsteht - auch ein Gebot kleinem etwas neiden .

Aber sowas wie Systemkonformität oder Keuschheit oder das Nasireat oder oder oder alles keine Gebote.

Jeus Christus hat die Gebote gehalten, als er die Tische der Händler im Tempel umwarf und sie dort herauswarf , sie beschimpfte , tat er das auch .

Als er sagte " Wer ...." der werfe den ersten Stein, tat er das auch ....

Als er sagte " Wer die Gebote meines Vaters hält, so wie ich sie gehalten habe ......" tat er das auch .


Was ist also der Grund dafür , das die Mehrheit der Menschen das nicht tut oder gar behauptet dases schwer sei die Gebote zu halten, obwohl es leicht ist ?

Das Wissen ist doch praktisch frei verfügbar, die Bibel ist das meistgedruckte Buch in den meisten Sprachen, die Gebote sind aber in Sinn und herz gepflanzt

also wenn einer die Bibel liest, wobei die ja nur 1546 Seiten hat - die man lesen kann - wieso liest sie keiner , wieso gibt es eine Art Abscheu oder Spott oder gar die Behauptung das das nicht ginge ?

Sind da den Menschen nicht bekannte Kräfte am Werk - die ihn abhalten - die Liebe zu leben ?

Kräfte die andere Dinge, als die Liebe priorisieren ?

Klares Ja - in meinen Augen , sonst würden die Menschen ja liebevoll miteinander umgehen.

Liebet und Mehret Euch ist doch weit von dem "Hasst und dezimiert Euch weg " das ist sozusagen das Gegenteil.

Na und das dann Dinge favorisiert werden, wie Macht , oder Mächtigkeit, Sicherheit oder Schutz , Erfolg oder Skrupellosigkeit - liegt doch nahe .

Na und wenn ich mir die Menschen so anschaue , dann sehe ich doch ganz oft ganz viele , die in ihrem Hochmut denken, sie können gegen die Gesetzmäßigkeiten handeln. Sie halten die Gebote absichtlich nicht .

Fragst Du sie aber in der Mehrheit, ob die ihre Kinder lieben, sagen sie doch alle ja - die größte Lüge der Menschheit, sehe ich da.

Nun ja, Macht oder Mächtigkeit ist aus meiner Sicht das, was in meinem Beitrag bereits steht, also Bewusstsein im weitesten Sinne und Fähigkeiten im weitesten Sinne. Das ist ja im Grunde alles, womit man in diesem Leben überhaupt nur arbeiten kann - ob es nun um Aufbau, Schutz, Liebe oder was auch immer geht.

~~~

Um es vielleicht etwas anders auszudrücken, mit einem hohen Grad an Bewusstsein und Fähigkeiten kannst du viele sinnvolle und gute Dinge tun. Mit geringem Grad an Bewusstsein und Fähigkeiten ist das eher eingeschränkt oder sehr schwierig.

Und weil das so ist, sind Lernen und Bildung - im weitesten Sinne - für einen selbst, Kinder und auch alle anderen nicht nur wünschenswert, sondern auch wichtig.

Ein Mensch kann von der Gesinnung her noch so gut sein, ohne ein gewisses Bewusstsein und ein paar Fähigkeiten wird man in verschiedenen Situationen oder bei diversen Herausforderungen kaum was bewerkstelligen können - nicht für sich selbst, nicht für andere. Da landet man dann bei so Sachen wie "Ich hab's nicht gewusst." oder "Ich konnte nichts tun.", was manchmal fatal sein kann.

Man kann es drehen und wenden wie man will, es ist aus meiner Sicht ceteris paribus, also unter gleichen Umständen/Bedingungen, immer besser, mehr Bewusstsein und Fähigkeiten - nenne es Macht - zu haben. Im Zweifel erlaubt es dir, dir deine Gedanken, Gefühle und Handlungen auf eine Weise zu gestalten oder zu orientieren, die sonst nicht möglich wäre.
 
Vielleicht noch kurz zum Lernen/Bildung und diesem bekannten Satz "Denn sie wissen nicht, was sie tun."

Das wissen wir ja alle zunächst nicht. Im Laufe der Zeit kann man aber lernen und besser/mehr wissen. Wenn nicht, kann man ja gar nicht wissen, um was es bei irgendwas geht. Da ist dann das Gute plötzlich schlecht und das Schlechte gut - gewissermaßen absolute Orientierungslosigkeit.

~~~

Und ja, noch die Sache mit dem Mut. Es gehört ggf. auch ein bisschen Mut dazu, um für das Gute einzustehen, weil es sonst unter aller Oberflächlichkeit und Opportunismus vielleicht einfach untergeht.

Anders ausgedrückt: Auch das Wissen um vertretbare Grenzen und das Durchsetzen derselbigen ist wichtig - wenn nicht für andere, dann doch zumindest für einen selbst.
 
Was auch immer man denkt, fühlt, tut, es findet ja ständig eine Programmierung des eigenen Geistes, der eigenen Person und des eigenen Lebens und Erlebens statt. Man passt da besser ein bisschen auf. Nicht, dass man später mit dem Ergebnis höchst unzufrieden ist und keinerlei guten Ausweg mehr sieht.
 

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