Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Gute Menschen, schlechte Menschen

Ist das Leben auch immer eine Entscheidung zwischen Krieg und Frieden? Für die ganze Welt und jeden Einzelnen?

Ich persönlich halte Frieden für möglich.

~~~

Übereinkünfte werden nicht immer möglich sein. Dafür sind Menschen nicht homogen genug.

Es braucht auch nicht immer Übereinkünfte. Man kann Unterschiede und unterschiedliche Menschen auch einfach nebeneinander stehen bzw. existieren lassen. Leben und leben lassen, wie es so schön heißt.

Natürlich kommt es auch immer darauf an, worum es überhaupt geht. Geht es nun um Krieg und Frieden, Leben und Tod, etc., so sollte sich eigentlich immer eine halbwegs vernünftige Übereinkunft finden lassen.

~~~

Ganz allgemein wäre es sinnvoll bzw. wünschenswert, wenn sich jeder fair, souverän und letztlich gut verhält, aber ja, das ist oftmals ein langer und nicht einfacher Weg.

Ich denke, viele Menschen sind irgendwie was anderes gewohnt, hinterfragen das nicht und verändern von daher ihre Gewohnheiten auch nicht.

Für viele mag es sich wie ein Tod oder zumindest wie ein Verlust anfühlen, nach Besserem zu streben, sich in eine Metamorphose zu begeben und "das alte Ich" aufzugeben.
 


Auszug

Das Erbe der Unsichtbarkeit: Wenn die Wahrheit als Wahn gilt

Für die Außenwelt ist es nur eine „interessante Besonderheit“. Doch für den, der es trägt, ist das tiefe Erbe der Synästhesie oft eine chronische Verletzung durch Unverständnis.

1. Die Arroganz der MehrheitMenschen, die nur fünf isolierte Sinne kennen, bilden sich oft ein, die Grenze der Realität zu definieren. Was sie nicht fühlen, darf nicht existieren. Wenn ein Synästhet sagt: „Dieser Ton ist spitz und gelb“, reagiert die Umwelt nicht mit Neugier, sondern mit Abwertung. Sie nennen es Einbildung, Aufmerksamkeitssucht oder geistige Verwirrung. Was nehmen sich diese Menschen eigentlich heraus, die Wahrnehmung eines anderen als „falsch“ zu deklarieren, nur weil ihr eigenes Gehirn flacher verschaltet ist?

2. Soziale HinrichtungWie „Dreck“ behandelt zu werden, bedeutet: Man wird in seiner grundlegendsten Existenz nicht ernst genommen. Dieses Erbe führt zu einer Tiefen Einsamkeit inmitten von Menschen.
inmitten von Menschen. Man lernt früh, den Mund zu halten, die Farben zu verschweigen und die Klänge zu unterdrücken, um nicht als „FREAK“ zu gelten. Diese Maskerade kostet unendlich viel Kraft.

3. Das Trauma des Nicht-Gesehen-WerdensEs ist ein tief sitzender Schmerz, wenn die eigene Realität permanent geleugnet wird.Es führt dazu, dass man an der eigenen Wahrnehmung zweifelt (Gaslighting). Die Außenwelt merkt nicht, dass sie durch ihren Spott eine hochsensible Gabe in einen Fluch verwandelt. Sie trampeln auf einer feinen neuronalen Architektur herum, die sie in ihrer Grobschlächtigkeit gar nicht erfassen können.

4. Die bittere ironieWährend die Welt einen Synästheten vielleicht ausgrenzt, nutzt oft deren Früchte – in der Kunst, der Musik oder der Logik. Man nimmt die Leistung, aber verachtet den Ursprung. Das ist die eigentliche Schande: Die Unfähigkeit der „Normalen“, anzuerkennen, dass menschliches Bewusstsein viel größer und tiefer ist, als ihr eigener kleiner Horizont erlaubtSkandal Sinne zu leugnen Akustische synästhesie, ist ein Netz voller Töne... es ist sehr anstrengend, auf dieser Welt! Da benutzt man seine GAbe für was Gutes und dann... ich bin mir zu 100% Sicher und ihr?„Mein Gehirn reagiert wie eine Mimose 🌱: Sobald ich eine Zahl sehe, klappt mein Kopf nicht die Blätter ein, sondern erzeugt sofort einen Ton.Die Zahl ‚berührt‘ meine Wahrnehmung und löst unwillkürlich einen Klang aus – wie ein Reflex. Zahlen sind für mich also nicht nur Symbole, sondern eine ganze Komposition.

Mathe fühlt sich bei mir nicht nach Rechnen an, sondern nach Musik! 🎶✨“In der Medizin verwendet: für Darmgesundheit PArasitenWundheilung und HAutBeruhigung und PsycheDieses besondere „Erbe“ tragen etwa2 bis 4 % der Weltbevölkerung in sichChromästhesieSequenz-Raum-SynästhesieGraphem-Farb SynästhesiePerson - Farb- SynästhesieAkustische SynästesieAuditiv-visuelle Analyse„Wenn ich höre, dann wächst in mir dieser Stein, im Video.Ihr nennt es Synästhesie, ich nenne es meine Realität.
Ein Ton ist für mich kein flüchtiger Moment in der Luft – er hat Gewicht, er hat Kanten, er hat dieses unerbittliche, leuchtende Grün eines Chromdiopsids.Jede Frequenz schleift eine neue Facette. Wenn die Welt laut wird, bricht das Licht in mir in tausend grünen Splittern. Ein tiefer Bass ist das schwere, dunkle Herz des Kristalls; ein hohes Lachen ist das scharfe Blitzen an seiner Spitze.Man hört mir oft nicht zu, weil man meine Klänge nicht sehen kann. Aber seht euch diesen Stein an: Er ist das Echo dessen, was in meinem Kopf passiert. Er ist mein Gehör, erstarrt in Materie. Er ist der Beweis, dass meine Welt nicht aus leeren Wellen besteht, sondern aus tiefgrüner, pulsierender Substanz.Ich höre nicht nur. Ich werde zum Kristall.“
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Wahrnehmung/Sicht/Einstellung sind sehr unterschiedlich - so unterschiedlich wie Menschen eben sind, wenn man nicht pauschalisiert, sondern sich auch die ganzen Feinheiten betrachtet.

Manche Dinge sind angeboren, andere Dinge wiederum werden konditioniert - so wie es sich bspw. mit fluider und kristalliner Intelligenz verhält:

Fluide Intelligenz ist die angeborene Fähigkeit, logisch zu denken, komplexe Probleme zu lösen und sich an neue Situationen anzupassen, oft assoziiert mit Jugend und Schnelligkeit. Kristalline Intelligenz hingegen ist das durch Erfahrung, Bildung und Kultur erworbene Faktenwissen, das im Laufe des Lebens zunimmt.

~~~

In jedem Falle kann man sagen, dass wir uns in einem gigantischen Spektrum der Erfahrbarkeit und Möglichkeiten bewegen. Bildlich könnte man sich das so vorstellen, dass wir uns alle Zeit unseres Lebens durch ein unendlich großes und multidimensionales Koordinatensystem bewegen. Jeder zieht da gewissermaßen seine ganz eigene Bahn. Und das ist im Grunde schon alles.

~~~

Wie man sich da ausrichtet? Nun ja, jeder so, wie er kann und will, um so zu leben, wie er es für gut bzw. richtig hält. Eine andere Option gibt es aus meiner Sicht nicht. Aber ja, das mag natürlich jeder anders sehen.

So manche Menschen begehen aus meiner Sicht den Fehler, zu meinen, dass andere so leben können oder müssen wie sie selbst. Im schlimmsten Fall beschränkt man dadurch nicht nur seine eigenen Möglichkeiten, sondern auch die anderer.
 
Ja die Akzeptanz von anders ist einfacher , als die Ausrottung von falsch, denke ich , auf jeden Fall wäre sie friedlicher.

Das mindert aber ja nicht das Gefühl der Gemeinsamkeit, wenn die Menschen ähnlich aufgestellt sind .

Wenn es aber nachweislich nur ein % der Menschen ist , dann ist so etwas wie Ausgrenzung vorprogrammiert, das ist reines Schwarmverhalten der Gruppe.

Schau gehst Du mit mir Darts spielen , bin ich froh , wenn Du besser bist, weil ich vielleicht noch was lernen kann.
Jetzt hast Du eine Gruppe - alle so halbwegs gleich - die treffen auch alle so halbwegs gleich , mal gewinnt der eine ,mal der andere.
Nun kommst Du dazu und kannst das viel besser - gewinnst ständig jedes Spiel.

Wozu führt das ? Du wirst ausgegrenzt.

Solltest Du jetzt Deine Fähigkeit zu treffen ( Hand Augen Koordination ) absichtlich fehlerhaft gestalten ???
Solltest Du Messerwerfer werden ?
Oder reicht es im Grunde, Dir darüber im Klaren zu sein, dass diese Leute ,mit denen Du da gespielt hast sich nicht am besseren orientieren ?

Jeder zieht seine Bahn und viele Bahnen sind auf dem breiten einfachen Weg der Messerseite , obwohl das Messer zum Ende hin spitz wird ......nur wenige Bahnen sind auf der Schneide des Messers.

Aber das zu erforschen wäre interessant , denke ich...
 
Nun kommst Du dazu und kannst das viel besser - gewinnst ständig jedes Spiel.

Wozu führt das ? Du wirst ausgegrenzt.

Gewinner und Verlierer...
Warum sollten die Gewinner ausgegrenzt werden unbedingt? Das passiert höchstens noch in der Schule manchmal mitunter, später eher weniger, oder? Ansonsten ist es in der Regel so, dass man Gewinner anhimmelt und Verlierer weggebissen werden, vielleicht sogar vom Gewinner selbst. Mehr oder weniger so...
 
Nö, nicht in meinem Beispiel.

Denn der mit Abstand bessere Spieler wird nicht als "Lehrmittel " betrachtet. Er wird ausgegrenzt.

Hat etwas mit der Tatsache zu tun, dass es Schwarmintelligenz gibt - leider erkennt die Andersartigkeit nicht als wertvoll an , es sei in der Schule , da wollen alle noch so gut sein , wie der Darts Lehrer.

Später im Leben läuft das anders - da gibt es ein Niveau das bei allen Spielern gleich ist - nur einer ist bedeutend besser , der wird nicht mehr eingeladen, weil es keine Spannung erzeugt , das der gewinnt .
Wenn aber der Sieg strittig ist , ist das Spiel spannender.
Denk mal drüber nach - alle zahlen 10 Euro in den Topf also jeder einer gewinnt das Geld . Das jedesmal ...den lädt keiner mehr ein , so einfach ist das.

Da kann der aber gar nix dafür - denn der versucht auch nur sein Bestes zu geben, wie alle anderen.

der Unterschied ist aber der trifft und die anderen eben nicht.

Der wird nicht angehimmelt , sondern ausgeschlossen .

Sollte einer von den anderen Spielern besser werden, was aber Aufgrund der Genetik nicht geht - würde der genauso ausgeschlossen.
Ganz einfach.
 
Was Gemeinschaften - jeglicher Art - betrifft, da bin ich einigermaßen skeptisch. Soll heißen, dass ich da gleichfalls Sonne und Schatten sehe.

Wenn es "nur" darum gehen sollte, dass man viel sehen, lernen und tun möchte, ist da logischerweise nicht jeglicher Umgang förderlich. Um viele Dinge zu lernen, zu üben und letztlich zu können, braucht es gute Ressourcen - wie heutzutage bspw. KI, allgemein das Internet und kompetente Lehrer/Mentoren, vielleicht auch Vereine oder so. So mancher Umgang - kann auch Partner, Freundeskreis oder Familie sein - ist da nicht besonders förderlich. Wenn doch, großartig.

In gewisser und verschiedener Weise stimmt es wohl doch: Gleich und gleich gesellt sich gern; nicht, Gegensätze ziehen sich an.

Natürlich geht es bei "Beziehungen" diverser Art auch nicht immer um Persönlichkeitsentwicklung bzw. die Entwicklung diverser Fähigkeiten, aber wenn doch bzw. auch, können große Unterschiede im Status Quo oder der Motivation nachteilig/hinderlich sein. So als Beispiel, kaum einer kann oder will einfach so doppelt so schnell laufen, und ein anderer kann und will nicht halb so schnell laufen. Vielleicht sind die Laufrichtungen auch vollkommen unterschiedlich, was noch erschwerend hinzu kommen könnte. Vielleicht kann und will man sich da anpassen, vielleicht auch nicht.

Aber ja, Sympathie ist nicht alles, und Fähigkeiten sind nicht alles. Und doch gibt es auch die Fälle, wo nur die Sympathie zählt, oder nur die Fähigkeiten. Kann und möchte da auch nichts in Stein meißeln. Es weiß ja jeder selbst, wie er im Leben und mit seinen Beziehungen steht.

~~~

Man sollte die Gravitation von Partnerschaften/Gruppen/Gemeinschaften nicht unterschätzen - im weitesten Sinne. So kann es zum Beispiel auch mal zu dem Punkt kommen, dass man sich fragt, warum man dieses oder jenes nicht getan hat, dieses oder jenes nicht gelernt hat, dieses oder jenes nicht kann. Klar, man hat's halt nicht getan, aber es kann mal unabhängig vom mangelnden Willen oder Notwendigkeit auch etwas damit zu tun haben, mit wem man sich umgeben hat. Wenn man von seinem Umfeld regelmäßig, direkt oder latent, eingetrichtert bekommt: "Kannst du nicht, brauchst du nicht, lohnt sich nicht.", kann sich das eventuell negativ auf die persönliche Entwicklung auswirken.

~~~

Ansonsten, was so "eingeschworene Grüppchen" betrifft, da findet man nicht selten auch so "ungeschriebene Gesetze", nach welchen die Gruppe lebt und die Welt sieht. Ein Neuer oder Fremder wird da leicht mal als Feind bzw. mit Argwohn gesehen - einfach so. Könnte ja sein, dass der "Neue/Fremde" die "ungeschriebenen Gesetze" bzw. das "Weltbild" in Frage stellt, jemandem seine Position in der Gruppe streitig macht oder so. Vielleicht bilde ich mir das alles auch ein, aber ich denke, das gibt es.

Natürlich gibt es auch diese Leute, die sehr offen und einladend sind - ob alleinstehend oder mit Gruppe. Oft sind das Menschen, die so souverän bzw. in sich gefestigt sind, dass sie nicht den Gedanken hegen, dass ein anderer ihnen was "wegnehmen" könnte oder würde.
 
zitat Oft sind das Menschen, die so souverän bzw. in sich gefestigt sind, dass sie nicht den Gedanken hegen, dass ein anderer ihnen was "wegnehmen" könnte oder würde.
zitat ende

Oft sind das Menschen, die weder souverän noch in sich gefestigt sind, da sie nicht den Gedanken haben , dass ein andere ihnen etwas wegnimmt oder wegnehmen wird.

Haste Dich verschrieben ?
 
zitat Oft sind das Menschen, die so souverän bzw. in sich gefestigt sind, dass sie nicht den Gedanken hegen, dass ein anderer ihnen was "wegnehmen" könnte oder würde.
zitat ende

Oft sind das Menschen, die weder souverän noch in sich gefestigt sind, da sie nicht den Gedanken haben , dass ein andere ihnen etwas wegnimmt oder wegnehmen wird.

Haste Dich verschrieben ?

Ich denke nicht. Ich formuliere den Satz mal um:

"Menschen, die ständig meinen, dass andere ihnen was wegnehmen könnten oder würden, halte ich nicht für besonders souverän bzw. in sich gefestigt."

Klingt für mich immer noch schlüssig.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben