Ich denke, es könnte auch was mit
Metakognition zu tun haben, wenn wir diesen Begriff denn mal verwenden wollen.
Bin in Sachen Metakognition kein Experte, aber in stark ausgeprägtem Fall ist es wohl so, dass Gedanken sowie Gefühle in Echtzeit überschaut/analysiert und angepasst werden.
Als Gegensatz dazu wäre vielleicht zu sehen, dass keine Differenzierung zwischen Gedanken/Gefühlen und einer "übergeordneten Instanz" erfolgt. Ist dann gewissermaßen so, als wäre man ein Opfer seiner Gedanken und Gefühle - und kann fast roboterhaft auch gar nicht anders handeln. Man kann dann nicht anders, weil die Gedanken und Gefühle ja wie in Stein gemeißelt sind, und eine Alternative gibt es nicht.
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Also ja, ein Mensch könnte bspw. sagen:
"Ich konnte nicht anders."
"Ich kann nicht anders."
- oder -
"Ich kann aus meiner Haut nicht heraus."
Das alles zweifle ich nicht an. Weiß ja nicht mal, ob ich selbst irgendwas frei entscheide. Das mit dem
Determinismus ist wohl noch nicht widerlegt. Aber ja, wenn wir glauben, dass wir zumindest einen gewissen Grad an Freiheit haben, können wir nicht sagen, dass wir heute zwingend so denken, fühlen oder handeln müssen, wie wir es gestern getan haben.