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Gute Menschen, schlechte Menschen

Wenn Hunger ein Gefühl ist, kann man den bewußt unterdrücken - die Leute die fasten zeigen es.

Ich denke, es könnte auch was mit Metakognition zu tun haben, wenn wir diesen Begriff denn mal verwenden wollen.

Bin in Sachen Metakognition kein Experte, aber in stark ausgeprägtem Fall ist es wohl so, dass Gedanken sowie Gefühle in Echtzeit überschaut/analysiert und angepasst werden.

Als Gegensatz dazu wäre vielleicht zu sehen, dass keine Differenzierung zwischen Gedanken/Gefühlen und einer "übergeordneten Instanz" erfolgt. Ist dann gewissermaßen so, als wäre man ein Opfer seiner Gedanken und Gefühle - und kann fast roboterhaft auch gar nicht anders handeln. Man kann dann nicht anders, weil die Gedanken und Gefühle ja wie in Stein gemeißelt sind, und eine Alternative gibt es nicht.

~~~

Also ja, ein Mensch könnte bspw. sagen:

"Ich konnte nicht anders."

"Ich kann nicht anders."

- oder -

"Ich kann aus meiner Haut nicht heraus."

Das alles zweifle ich nicht an. Weiß ja nicht mal, ob ich selbst irgendwas frei entscheide. Das mit dem Determinismus ist wohl noch nicht widerlegt. Aber ja, wenn wir glauben, dass wir zumindest einen gewissen Grad an Freiheit haben, können wir nicht sagen, dass wir heute zwingend so denken, fühlen oder handeln müssen, wie wir es gestern getan haben.
 
Ich denke, es könnte auch was mit Metakognition zu tun haben, wenn wir diesen Begriff denn mal verwenden wollen.

Bin in Sachen Metakognition kein Experte, aber in stark ausgeprägtem Fall ist es wohl so, dass Gedanken sowie Gefühle in Echtzeit überschaut/analysiert und angepasst werden.

Als Gegensatz dazu wäre vielleicht zu sehen, dass keine Differenzierung zwischen Gedanken/Gefühlen und einer "übergeordneten Instanz" erfolgt. Ist dann gewissermaßen so, als wäre man ein Opfer seiner Gedanken und Gefühle - und kann fast roboterhaft auch gar nicht anders handeln. Man kann dann nicht anders, weil die Gedanken und Gefühle ja wie in Stein gemeißelt sind, und eine Alternative gibt es nicht.

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Also ja, ein Mensch könnte bspw. sagen:

"Ich konnte nicht anders."

"Ich kann nicht anders."

- oder -

"Ich kann aus meiner Haut nicht heraus."

Das alles zweifle ich nicht an. Weiß ja nicht mal, ob ich selbst irgendwas frei entscheide. Das mit dem Determinismus ist wohl noch nicht widerlegt. Aber ja, wenn wir glauben, dass wir zumindest einen gewissen Grad an Freiheit haben, können wir nicht sagen, dass wir heute zwingend so denken, fühlen oder handeln müssen, wie wir es gestern getan haben.

Als Kind/Kleinkind oder Tier hat man nicht so besonders viele Entscheidungs- oder Handlungsoptionen. Als ausgewachsener bzw. vernunftbegabter Mensch, mit ein paar fortgeschrittenen Erfahrungen, Erkenntnissen und Fähigkeiten ausgestattet, sollte das ein bisschen anders aussehen.
 
Na es geht doch auch mit natürlicher Übereinkunft.

Ist es grundsätzlich für den Menschen besser in einer Gruppe zu leben oder nicht ?

Ich sags mal so , lässt man das Baby alleine da liegen und geht - stirbt es wahrscheinlich.

Also könnte es sein, das Gruppenbildung Überlebenswichtig ist.

Befinden sich aber in der Gruppe nur Babys, ist es auch hier wahrscheinlich - alleingelassen werden sie sterben.

War das evolutionstechnisch irgendwann mal bewiesenermaßen anderes ? , haben die Menschen bspw. früher mal Eier gelegt oder so ?

Nein haben sie nicht.

Also Menschen leben besser in Gruppen damit sie überleben.

Wenn nun das Überleben die Notwendigkeit der Gruppenbildung stellt , so bedeutet das ja noch lange nicht, dass das ohne Regeln in einer Art Anarchie nicht geht - denn wenn alle friedlich sind, so gäbe es keinen Krieg - das Regelwerk
kann man einhalten - oder es lassen , ist wie mit dem Frieden, ein jeder weiß doch, wann er seine Friedfertigkeit verlässt.

Wenn das Regelwerk nun sagt Frieden ist gut , dann ist das die eine Sache , wenn das eigene Herz Dir das sagt - ist es die andere.

Vielleicht ist aber der Krieg oder so etwas wie eine Fast - Ausrottung der Menschheit ( wie bei der Sintflut ) oder so etwas wie eine Theorie der so gen. Prä - Astronautiker , dass die Menschen nur gebaute Sklaven einer anderen Spezies sind, das, was eigentlich gut ist für die Menschheit ?

Was aber wenn wir das nicht wissen, so befinden wir uns doch in einer durch den Mangel an Wissen existierenden Blase des aktuellen Wissensstandes.

Denke ich aber mal zurück, also in der Geschichte der Menschen, so fiel mir eines auf, es ist völlig egal, was der Mensch weiß, ob weniger oder mehr - Frieden konnte der auch früher schon ...der Mensch. Na und immer wenn er den Frieden hielt, fand ich das gut und immer wenn er Krieg führte schlecht.
 
Ist das Leben auch immer eine Entscheidung zwischen Krieg und Frieden? Für die ganze Welt und jeden Einzelnen?

Ich persönlich halte Frieden für möglich.

~~~

Übereinkünfte werden nicht immer möglich sein. Dafür sind Menschen nicht homogen genug.

Es braucht auch nicht immer Übereinkünfte. Man kann Unterschiede und unterschiedliche Menschen auch einfach nebeneinander stehen bzw. existieren lassen. Leben und leben lassen, wie es so schön heißt.

Natürlich kommt es auch immer darauf an, worum es überhaupt geht. Geht es nun um Krieg und Frieden, Leben und Tod, etc., so sollte sich eigentlich immer eine halbwegs vernünftige Übereinkunft finden lassen.

~~~

Ganz allgemein wäre es sinnvoll bzw. wünschenswert, wenn sich jeder fair, souverän und letztlich gut verhält, aber ja, das ist oftmals ein langer und nicht einfacher Weg.

Ich denke, viele Menschen sind irgendwie was anderes gewohnt, hinterfragen das nicht und verändern von daher ihre Gewohnheiten auch nicht.

Für viele mag es sich wie ein Tod oder zumindest wie ein Verlust anfühlen, nach Besserem zu streben, sich in eine Metamorphose zu begeben und "das alte Ich" aufzugeben.
 


Auszug

Das Erbe der Unsichtbarkeit: Wenn die Wahrheit als Wahn gilt

Für die Außenwelt ist es nur eine „interessante Besonderheit“. Doch für den, der es trägt, ist das tiefe Erbe der Synästhesie oft eine chronische Verletzung durch Unverständnis.

1. Die Arroganz der MehrheitMenschen, die nur fünf isolierte Sinne kennen, bilden sich oft ein, die Grenze der Realität zu definieren. Was sie nicht fühlen, darf nicht existieren. Wenn ein Synästhet sagt: „Dieser Ton ist spitz und gelb“, reagiert die Umwelt nicht mit Neugier, sondern mit Abwertung. Sie nennen es Einbildung, Aufmerksamkeitssucht oder geistige Verwirrung. Was nehmen sich diese Menschen eigentlich heraus, die Wahrnehmung eines anderen als „falsch“ zu deklarieren, nur weil ihr eigenes Gehirn flacher verschaltet ist?

2. Soziale HinrichtungWie „Dreck“ behandelt zu werden, bedeutet: Man wird in seiner grundlegendsten Existenz nicht ernst genommen. Dieses Erbe führt zu einer Tiefen Einsamkeit inmitten von Menschen.
inmitten von Menschen. Man lernt früh, den Mund zu halten, die Farben zu verschweigen und die Klänge zu unterdrücken, um nicht als „FREAK“ zu gelten. Diese Maskerade kostet unendlich viel Kraft.

3. Das Trauma des Nicht-Gesehen-WerdensEs ist ein tief sitzender Schmerz, wenn die eigene Realität permanent geleugnet wird.Es führt dazu, dass man an der eigenen Wahrnehmung zweifelt (Gaslighting). Die Außenwelt merkt nicht, dass sie durch ihren Spott eine hochsensible Gabe in einen Fluch verwandelt. Sie trampeln auf einer feinen neuronalen Architektur herum, die sie in ihrer Grobschlächtigkeit gar nicht erfassen können.

4. Die bittere ironieWährend die Welt einen Synästheten vielleicht ausgrenzt, nutzt oft deren Früchte – in der Kunst, der Musik oder der Logik. Man nimmt die Leistung, aber verachtet den Ursprung. Das ist die eigentliche Schande: Die Unfähigkeit der „Normalen“, anzuerkennen, dass menschliches Bewusstsein viel größer und tiefer ist, als ihr eigener kleiner Horizont erlaubtSkandal Sinne zu leugnen Akustische synästhesie, ist ein Netz voller Töne... es ist sehr anstrengend, auf dieser Welt! Da benutzt man seine GAbe für was Gutes und dann... ich bin mir zu 100% Sicher und ihr?„Mein Gehirn reagiert wie eine Mimose 🌱: Sobald ich eine Zahl sehe, klappt mein Kopf nicht die Blätter ein, sondern erzeugt sofort einen Ton.Die Zahl ‚berührt‘ meine Wahrnehmung und löst unwillkürlich einen Klang aus – wie ein Reflex. Zahlen sind für mich also nicht nur Symbole, sondern eine ganze Komposition.

Mathe fühlt sich bei mir nicht nach Rechnen an, sondern nach Musik! 🎶✨“In der Medizin verwendet: für Darmgesundheit PArasitenWundheilung und HAutBeruhigung und PsycheDieses besondere „Erbe“ tragen etwa2 bis 4 % der Weltbevölkerung in sichChromästhesieSequenz-Raum-SynästhesieGraphem-Farb SynästhesiePerson - Farb- SynästhesieAkustische SynästesieAuditiv-visuelle Analyse„Wenn ich höre, dann wächst in mir dieser Stein, im Video.Ihr nennt es Synästhesie, ich nenne es meine Realität.
Ein Ton ist für mich kein flüchtiger Moment in der Luft – er hat Gewicht, er hat Kanten, er hat dieses unerbittliche, leuchtende Grün eines Chromdiopsids.Jede Frequenz schleift eine neue Facette. Wenn die Welt laut wird, bricht das Licht in mir in tausend grünen Splittern. Ein tiefer Bass ist das schwere, dunkle Herz des Kristalls; ein hohes Lachen ist das scharfe Blitzen an seiner Spitze.Man hört mir oft nicht zu, weil man meine Klänge nicht sehen kann. Aber seht euch diesen Stein an: Er ist das Echo dessen, was in meinem Kopf passiert. Er ist mein Gehör, erstarrt in Materie. Er ist der Beweis, dass meine Welt nicht aus leeren Wellen besteht, sondern aus tiefgrüner, pulsierender Substanz.Ich höre nicht nur. Ich werde zum Kristall.“
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Wahrnehmung/Sicht/Einstellung sind sehr unterschiedlich - so unterschiedlich wie Menschen eben sind, wenn man nicht pauschalisiert, sondern sich auch die ganzen Feinheiten betrachtet.

Manche Dinge sind angeboren, andere Dinge wiederum werden konditioniert - so wie es sich bspw. mit fluider und kristalliner Intelligenz verhält:

Fluide Intelligenz ist die angeborene Fähigkeit, logisch zu denken, komplexe Probleme zu lösen und sich an neue Situationen anzupassen, oft assoziiert mit Jugend und Schnelligkeit. Kristalline Intelligenz hingegen ist das durch Erfahrung, Bildung und Kultur erworbene Faktenwissen, das im Laufe des Lebens zunimmt.

~~~

In jedem Falle kann man sagen, dass wir uns in einem gigantischen Spektrum der Erfahrbarkeit und Möglichkeiten bewegen. Bildlich könnte man sich das so vorstellen, dass wir uns alle Zeit unseres Lebens durch ein unendlich großes und multidimensionales Koordinatensystem bewegen. Jeder zieht da gewissermaßen seine ganz eigene Bahn. Und das ist im Grunde schon alles.

~~~

Wie man sich da ausrichtet? Nun ja, jeder so, wie er kann und will, um so zu leben, wie er es für gut bzw. richtig hält. Eine andere Option gibt es aus meiner Sicht nicht. Aber ja, das mag natürlich jeder anders sehen.

So manche Menschen begehen aus meiner Sicht den Fehler, zu meinen, dass andere so leben können oder müssen wie sie selbst. Im schlimmsten Fall beschränkt man dadurch nicht nur seine eigenen Möglichkeiten, sondern auch die anderer.
 
Ja die Akzeptanz von anders ist einfacher , als die Ausrottung von falsch, denke ich , auf jeden Fall wäre sie friedlicher.

Das mindert aber ja nicht das Gefühl der Gemeinsamkeit, wenn die Menschen ähnlich aufgestellt sind .

Wenn es aber nachweislich nur ein % der Menschen ist , dann ist so etwas wie Ausgrenzung vorprogrammiert, das ist reines Schwarmverhalten der Gruppe.

Schau gehst Du mit mir Darts spielen , bin ich froh , wenn Du besser bist, weil ich vielleicht noch was lernen kann.
Jetzt hast Du eine Gruppe - alle so halbwegs gleich - die treffen auch alle so halbwegs gleich , mal gewinnt der eine ,mal der andere.
Nun kommst Du dazu und kannst das viel besser - gewinnst ständig jedes Spiel.

Wozu führt das ? Du wirst ausgegrenzt.

Solltest Du jetzt Deine Fähigkeit zu treffen ( Hand Augen Koordination ) absichtlich fehlerhaft gestalten ???
Solltest Du Messerwerfer werden ?
Oder reicht es im Grunde, Dir darüber im Klaren zu sein, dass diese Leute ,mit denen Du da gespielt hast sich nicht am besseren orientieren ?

Jeder zieht seine Bahn und viele Bahnen sind auf dem breiten einfachen Weg der Messerseite , obwohl das Messer zum Ende hin spitz wird ......nur wenige Bahnen sind auf der Schneide des Messers.

Aber das zu erforschen wäre interessant , denke ich...
 
Nun kommst Du dazu und kannst das viel besser - gewinnst ständig jedes Spiel.

Wozu führt das ? Du wirst ausgegrenzt.

Gewinner und Verlierer...
Warum sollten die Gewinner ausgegrenzt werden unbedingt? Das passiert höchstens noch in der Schule manchmal mitunter, später eher weniger, oder? Ansonsten ist es in der Regel so, dass man Gewinner anhimmelt und Verlierer weggebissen werden, vielleicht sogar vom Gewinner selbst. Mehr oder weniger so...
 
Nö, nicht in meinem Beispiel.

Denn der mit Abstand bessere Spieler wird nicht als "Lehrmittel " betrachtet. Er wird ausgegrenzt.

Hat etwas mit der Tatsache zu tun, dass es Schwarmintelligenz gibt - leider erkennt die Andersartigkeit nicht als wertvoll an , es sei in der Schule , da wollen alle noch so gut sein , wie der Darts Lehrer.

Später im Leben läuft das anders - da gibt es ein Niveau das bei allen Spielern gleich ist - nur einer ist bedeutend besser , der wird nicht mehr eingeladen, weil es keine Spannung erzeugt , das der gewinnt .
Wenn aber der Sieg strittig ist , ist das Spiel spannender.
Denk mal drüber nach - alle zahlen 10 Euro in den Topf also jeder einer gewinnt das Geld . Das jedesmal ...den lädt keiner mehr ein , so einfach ist das.

Da kann der aber gar nix dafür - denn der versucht auch nur sein Bestes zu geben, wie alle anderen.

der Unterschied ist aber der trifft und die anderen eben nicht.

Der wird nicht angehimmelt , sondern ausgeschlossen .

Sollte einer von den anderen Spielern besser werden, was aber Aufgrund der Genetik nicht geht - würde der genauso ausgeschlossen.
Ganz einfach.
 

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