_Tsunami_
Urgestein
Menschen die Ihr Eigentum nicht schützen sollen souverän sein ?
Da musst Du Dich verschrieben haben.
Nun ja, ich sehe den "Schutz von Eigentum" nicht als großes Thema. Ich meine, in anderen Ländern wird das aufgrund anderer Strukturen, insbesondere weit verbreiteter Armut, etwas anders geartet sein, aber hier in Deutschland steht Diebstahl/Raub eigentlich nicht auf der Tagesordnung. Und natürlich lässt sich niemand gerne bestehlen und wehrt sich ggf. dagegen - entweder selbst oder eben über die üblichen Mittel wie Polizei oder Anwalt.
Die andere Ebene des "Wegnehmens" ist eben, dass man vermeint, dass andere einem nicht nur materiell was wegnehmen könnten, sondern womöglich auch den Status oder Selbstwert als Mensch ankratzen könnten, weil sie irgendwie besser, intelligenter oder fähiger sind - und das halte ich eher irgendwie für paranoid und nicht als souverän bzw. in sich gefestigt.
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In Summe, ich gebe zu, dass wohl so einige Menschen ständig von zumindest latenter oder diffuser Verlust- oder Existenzangst begleitet sind - ob gerechtfertigt oder nicht, und welcher Art auch immer. Das ist nicht gerade der beste Zustand, denn man lebt dann ja in ständiger Angst, was das Leben zumindest ein bisschen kümmerlich macht.
Die Angst besteht oftmals nicht so sehr darin, dass irgendwas anders oder besser ist als man selbst oder wie man denkt, sondern in der gewagten Illusion, dass dem nicht so ist.
Natürlich steht jedem Menschen inhärent das gleiche Recht und der gleiche Wert zu wie allen anderen auch. Das ändert aber nichts daran, dass das Verhalten mancher Menschen dem Verhalten anderer Menschen in verschiedener Hinsicht "um Längen voraus ist" - was sich aus meiner Sicht keinesfalls primär am Eigentum bzw. Kontostand bemisst.
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