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Gute Menschen, schlechte Menschen

Ich sage ja nicht mal, dass ich besonders gut bin, aber mal angenommen, dass sich alle ein Beispiel daran nehmen, ein "Schlechtmensch" zu sein, was soll das dann mit der Welt, den ganzen Partnerschaften, Familien, Kindern und so werden?

Du bringst hier das Beispiel Schlechtmensch: Haben die die sich aber ein Beispiel an Schlechtmenschen nehmen, auch ganz genau durchdacht, was das heißt und alles bedeuten kann? Das könnte man sich fragen. Oder so: Lief das mehr bewusst oder mehr unbewusst ab? Und was bedeutet das jeweils, wenn das Eine oder das Andere zutrifft? Gut oder schlecht? Oder ist das eher tragisch manchmal, ohne Wertung in gute und schlechte Menschen?
 
Interessant vielleicht auch dieses Höhlengleichnis, welches in etwa besagt, dass wir alle in einer kollektiven Halluzination leben. Und wer die Wahrheit gesehen hat und sagt, bzw. die Halluzination stört, wird von den Halluzinierenden umgebracht.

Das alles setzt natürlich voraus, dass es tatsächlich eine Wahrheit und eine Halluzination gibt. Ist also bspw. etwas tatsächlich gut/schlecht oder nur eine Halluzination? Wie soll man das unterscheiden?

Mag's ja gar nicht so gerne erwähnen, aber sei's drum. Nehmen wir also mal Trump. Der kann ja alles und weiß alles, ist gut, nein, großartig. Wer das nicht versteht bzw. da nicht zustimmt, ist einfach dumm bzw. schlecht und hat mit Repressalien zu rechnen.

Ich persönlich denke, wenn man über gut und schlecht nicht ehrlich und transparent sprechen darf/kann, wird das für immer eine Illusion und eine Falle bleiben.
 
Du bringst hier das Beispiel Schlechtmensch: Haben die die sich aber ein Beispiel an Schlechtmenschen nehmen, auch ganz genau durchdacht, was das heißt und alles bedeuten kann? Das könnte man sich fragen. Oder so: Lief das mehr bewusst oder mehr unbewusst ab? Und was bedeutet das jeweils, wenn das Eine oder das Andere zutrifft? Gut oder schlecht? Oder ist das eher tragisch manchmal, ohne Wertung in gute und schlechte Menschen?

Ich denke, früher oder später werden Menschen immer prägnant erfahren, was tatsächlich gut oder schlecht ist - ob man das vorher so gesehen hat oder nicht. Diese Erfahrung entscheidet man auch nicht wirklich selbst. Es ist gewissermaßen als genetischer oder geistiger Kodex in der Natur/Existenz vorgegeben.

Natürlich können Menschen immer behaupten, dass man gar nicht sagen kann, was gut oder schlecht ist...
 
Wenn man tatsächlich nicht zwischen gut und schlecht unterscheiden könnte, wäre jedes Gefühl, jede Regel, jedes Gesetz und jedes Prinzip ad absurdum geführt.

Das alles - also das Gute und Schlechte in verwertbarer Form - setzt natürlich voraus, dass der Mensch sowas wie freien Willen hat, also eine Wahl. Hat der Mensch das?
 

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