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Gute Menschen, schlechte Menschen

Weiß nicht, ob das hier so gut reinpasst, aber ich schildere mal eine kleine Episode aus meinem (Arbeits-)Leben.

Als damaliger Betriebsrat und Betriebsratsvorsitzender hatte ich maßgeblich dazu beigetragen, dass eine Führungsposition nicht mit einer externen Person besetzt wurde, sondern gewissermaßen mit einer Person "aus den eigenen Reihen". Es dauerte gar nicht lange, da wurde er genau zu so seinem "Ar***", über den er sich vorher immer beschwert hatte. Weiß nicht, ob das so eine gute Entscheidung von mir war, aber so ist es eben gelaufen.
 
Weiß nicht, ob das hier so gut reinpasst, aber ich schildere mal eine kleine Episode aus meinem (Arbeits-)Leben.

Als damaliger Betriebsrat und Betriebsratsvorsitzender hatte ich maßgeblich dazu beigetragen, dass eine Führungsposition nicht mit einer externen Person besetzt wurde, sondern gewissermaßen mit einer Person "aus den eigenen Reihen". Es dauerte gar nicht lange, da wurde er genau zu so seinem "Ar***", über den er sich vorher immer beschwert hatte. Weiß nicht, ob das so eine gute Entscheidung von mir war, aber so ist es eben gelaufen.
Charaktereigenschaften....dann warver vorher auch nicht anders?
 
Charaktereigenschaften....dann warver vorher auch nicht anders?

War vorher nicht auffällig, oder ich habe eben nicht gut genug hingeschaut.

Manchmal verändern sich Leute mit ihrer Position, Gehalt und Aufgabengebiet auch einfach in nicht gerade angenehmer Weise. Denke mal, dass dieses Phänomen "nach oben die Stiefel lecken und nach unten treten" nicht vollkommen unbekannt ist.
 
War vorher nicht auffällig, oder ich habe eben nicht gut genug hingeschaut.

Manchmal verändern sich Leute mit ihrer Position, Gehalt und Aufgabengebiet auch einfach in nicht gerade angenehmer Weise. Denke mal, dass dieses Phänomen "nach oben die Stiefel lecken und nach unten treten" nicht vollkommen unbekannt ist.
Ja genau so sind viele aber nicht alle....Charakter eben,manche bleiben auch ganz normal 🙂
 
Ich kann mich immer entscheiden ein guter Mensch zu sein , egal welche Umstände um mich herum geschehen...

So einfach ist das nicht immer.

Stell dir vor, du lebst im Krieg, bist auf der Flucht, hast nur das Allernötigste.

Teilst du dann mit einem Fremden dein Essen oder ist dir wichtiger, dass deine Familie noch ein bisschen was zu essen hat?

Und wenn nicht, bist du dann gut oder schlecht?
 
So einfach ist das nicht immer.

Stell dir vor, du lebst im Krieg, bist auf der Flucht, hast nur das Allernötigste.

Teilst du dann mit einem Fremden dein Essen oder ist dir wichtiger, dass deine Familie noch ein bisschen was zu essen hat?

Und wenn nicht, bist du dann gut oder schlecht?
Ich glaube in dieser Situation gibt es kein gut oder schlecht.
DAs ist eine Ausnahmesituation natürlich würde ich zuerst an meine Familie denken.
Das hat nichts mit gut und schlecht zutun.

Wir sprechen von normalen Gegebenheiten und das sind für mich Dinge im normalen Alltag.

Ich denke es kommt auch ein wenig auf die Situation an.
Wenn ich einem Menschen etwas Gutes tue und dafür andere leiden müssen ist das ja keine gute Tat.

Ist auch nicht so einfach zu beantworten
 
Ich denke es gibt nix gutes denn alles hat seine Kehrseite zumindest in dieser Natur, die wir hier erleben.
Da stellt sich interessanterweise die Frage , ist das wirklich die Natur oder ist es eine veränderte Natur in der das " Leben " - " wie Überleben " falsch abgebogen sind , in einen Strang, wo der eine den anderen frißt.

Ich denke das wäre genauso vermessen zu behaupten ich könnte den Kern der Natur erkennen, denn da hätte ich mal ne Frage

wie weit geht die Natur ins große und wie weit geht sie ins kleine ? Weil weder das kleinste noch das größte des Teilbereiches der Natur den wir erkennen kennen wir wirklich , die Wissenschaft ist sich da nahezu einig, da gibt es noch sehr viel mehr zu entdecken , als wir schon entdeckt haben.......

Wenn nun Menschen in Not sind haben sie ja genau so die Fähigkeit sich zu helfen, wie sie die Fähigkeit besitzen das nicht zu tun. Viele helfen sich in der Not, viele retten sich in der Not, je sozialer und friedlicher die Menschen sind , desto vertrauenswürdiger sind sie , desto ehrlicher zeigen sie ihren wahren Charakter, desto größer ist die Nähe und der Zusammenhalt, den der Mensch tiefsinnig empfinden kann.

Viele Menschen haben so eine Ersatzfamilie gefunden.

Ein schlauer stellte mal die Frage , was den wirklich den Menschen zu einem guten Menschen mache, nicht zu einem absolut guten, sondern zu einem guten, dem ab und zu auch mal was misslingt, der bekam eine Antwort
" Wenn Du siehst da ist etwas Gutes, das Du tun kannst und Du tust es nicht, bist Du weniger gut, als Du sein könntest "

Nun stellt sich aber ja auch die Frage wo ordnet man sich da selbst ein , will man wirklich für das Gute alles tun ? Gibt man selbstlos , selbst das eigene Leben ?
So wie der Mann, der den Hund retten wollte und ertrank ?

Oder bleibt man am Rand stehen und schaut zu wie der Hund untergeht und denkt sich " Na wenn der noch nicht mal schwimmen kann, hätte ich mir mal besser den anderen aus dem Tierheim geholt, hoffentlich ist der noch da " ....

Das ist in der Tat jeden Menschen selbst überlassen.
Na und wenn man das dann mal absolut sieht - es ist in der menschlichen Verhaltensweise includiert - der Mensch kann sich selbstlos verhalten.

Ich bringe das mal auf den Punkt , böte er sich dem Raubtier als Futter an, würde er sich wohl weniger daran beteiligen die Welt und das Leben zu zerstören und auszurotten ohne hinlänglich zu wissen , was er da tut.

Wenn wir hier so ein Alien Projekt sind - oder eine Menschheit die, von wem auch immer, Chance erhielt sich zu beweisen, so hat sie bis zum heutigen Tag nicht in Frieden und Liebe das Gute getan, das sie hätte tun können .

Sondern sie hat ihre Sonderstellung in der Entwicklung so ausgenutzt, das Profitgier , Machtgeilheit, sich selbst für was besseres halten ( Egoismus ) , Selbstüberschätzung und Skrupellosigkeit, Lüge und Hass, Wut und Neid zu Antriebskräften werden, von denen sie sich lenken lassen.

Anstatt sich friedlich nach der Liebe auszurichten und das Gute zu tun, dass sie tun könnten.

Aber selbst um das soziale Miteinander und den Frieden zu gewährleisten würde es reichen, sie stehen zu ihrem Wort, denn die Verträge die sie machen gehen fast alle in die Richtung den Tod von Unschuldigen zu vermeiden, es sei man trifft den Pudels Kern ins Schwarze , dann sind plötzlich die eigenen Soldaten egal und werden zu Kanonenfutter , so sind viele gestorben für die Borniertheit der Feldherren.

Ist man aber sein eigener Herr - so kann man sich ja entscheiden.

Manche können das nicht , die haben immer drei oder fünf neben sich herlaufen, so sagt man im Volksmund , die streiten sich sozusagen lieber jeden Tag mit sich selbst.

Ist aber ja auch ein Zeitvertreib .
 
Wenn es um das Gute geht, geht es im weitesten Sinne auch um Moral und Ethik, aber wie schwierig ist das alles?

Es gibt da so ein Beispiel mit einem Zug, den man nicht aufhalten kann. Es bleibt einem nur die Entscheidung, die Weiche so zu stellen, dass der Zug auf eins von zwei Gleisen fährt. Auf dem einen Gleis steht eine Person, die sterben würde. Auf dem anderen Gleis stehen 100 Leute, die sterben würden. Was wäre die bessere/gute Wahl? Eine Person opfern oder 100?

Die meisten würden sich vermutlich für die eine Person entscheiden?

Was aber, wenn diese eine Person dein bester Freund, deine beste Freundin oder dein Kind ist?
 

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