Und ja, Faktor Geld. Da war doch noch was?
Würde sagen, dass viel unmoralisches oder schlechtes Verhalten auch was mit Geld zu tun hat. Wenn man sich die Welt mal so betrachtet, ist das doch sehr offensichtlich.
Wobei, ich würde gar nicht mal sagen, dass Geld schlecht ist oder schlecht macht. Ist ja nur Geld. Ganz im Gegenteil, es ist eher der Mangel an oder die Gier nach Geld/Eigentum, welcher/welche zu allerlei zumindest fragwürdigem Verhalten führt.
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Kann auch die Leute verstehen, die meinen, dass sie den ganzen Tag nur einen "Sklavenjob" machen und das lieber nicht täten. Mit ausreichend viel Geld und/oder Eigentum könnte man sich halt locker mal 50 % der Tätigkeiten und Gedanken sparen. Da hätte man ja viel mehr Zeit für andere und angenehmere Dinge. Man wäre gewissermaßen keinerlei materiellem Zwang ausgesetzt und man könnte sich besser entfalten. Der eine oder andere hätte dann vielleicht auch kaum noch oder keine Existenzängste mehr.
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Manche Leute mögen sich eventuell auch nicht entfalten und sich gut verhalten, weil sie sich ständig irgendwelchen Zwängen ausgesetzt sehen - also materiellen Zwängen, aber auch anderen.
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Mit Geld kann man Menschen ja zu vielen Dingen motivieren, allerdings nicht nur zu guten Dingen.
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Ich warte ja nur darauf, dass sich die Prognose von Elon Musk bewahrheitet. Also, dass im Zuge der exponentiellen Entwicklungen im Bereich KI und Robotik in etwa 5 bis 7 Jahren die Effizienz dermaßen hoch ist, dass man sich keine Sorgen über die Rente machen muss, weil alles so günstig sein wird, dass sich jeder alles leisten kann. Dann wird's vielleicht eine bessere Welt, obwohl ich da ja ein bisschen skeptisch bin.