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Gute Menschen, schlechte Menschen

Der Dieb tut gutes , wenn er möglichst viel stiehlt ???? Es dann an die Armen verschenkt, weil die kaum was haben , was eine gute Tat ist ?
Das Scherriffkind von Nottinglhamp , der eigentlich das öffentliche Recht und die Ordnung verritt , ist der " Böse " und deshalb war Robin Hood ein guter Mensch ???

Hm....für mich war der immer nur ein guter Bogenschütze.

Aber wenn der gut schießen kann, bedeutet das ja nicht, dass der ein guter Mensch ist oder das das gute Schießen, ein gute Tat sei - oder verkenne ich da was ???

Aber gutes Tun - wenn einer die Menschen abgrundtief hasst und gegen seinen Hass verloren hat, weil es keine Lösung findet diesen Hass zu besiegen, so würde er doch am liebsten Amok laufen, wenn da andere Menschen sind.
Wenn der dann zum Eremiten wird , damit er keinen killt, ist der dann einer der ne gute Tat getan hat ?

Wenn man gut nicht definiert und schlecht nicht definiert , denn da ist ja ne klare Angrenzung - gut bedeutet bestimmten Parametern zu folgen und besser bedeutet, diese so zu verbessern , das das Ergebnis effizienter ist ......den Gedanken muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und wenn dann der Typ auf den Knopf drückt
und alle Menschen außer ihm weg sind
wäre das dann ne gute Tat ? Weil mit Ruhm haben die sich ja nicht wirklich bekleckert , betrachtet man es mal aus Sicht der ausgerotteten Pflanzen und Tiere.
Wenn die Mastschweine irgendwann reden können, werden auch wieder nur die Menschen sich schämen, die nicht skrupellos sind, die anderen züchten denen trotzdem noch ein oder vier Koteletts mehr an.

Nein dann hat der ja die Menschheit ausgerottet, das wäre keine gute Tat.....da sind sich alle sehr sicher .....da denke ich mir ok - können wir Menschen froh sein, das keine Sintflut mehr kommt, dann wäre ja auch wieder nur der eine für alle das A**** gewesen

Was ist also überhaupt gut ? Fehlerfrei ? Das ist aber kein Mensch ....gibt es also demnach keine guten Menschen, weil die ja alle Fehler haben ? Und da muss man sich ja die wenigsten Sorgen machen
entweder erkennen die anderen die Fehler
oder man erkennt sie selbst

das ist doch mal ne Flucht aus der Opferrolle....
 
Unter anderem denke ich gerade, wenn das Gutsein kein explizites Ziel des Menschen ist, wird es schnell mal durch was anderes ersetzt.
Hm,warum denn ?
Ich habe ja ein Ziel und ich nenne es auch nicht gutes tun,dass ergibt sich halt daraus.

Ich mache es nicht um unbedingt etwas gutes zutun.

Es macht mir Spaß...win win Situation

Anderseits hat jeder die Möglichkeit etwas gutes zutun,egal wobei.

Für mich ist es selbstverständlich und ich bin nicht auf dieser Erde nur um für mich das Beste raus zuholen,oder auch das Streben nach mehr.
Warum?
Aber das ist eine innere Einstellung,so sehe ich das.
Schönen Abend
 
@Savay meinte:

Und warum strebt man nicht immer nach dem Guten?
Da erführe man doch dann angenehme Konsequenzen.

Das ist schwierig zu sagen. Jeder Mensch trifft über den Zeitraum seines Lebens diverse Entscheidungen, handelt auf diese oder jene Weise. Das definiert letztlich, wer er ist. Was genau die Motivation dafür ist, auf bestimmte Weise zu handeln und andere Handlungen zu unterlassen, lässt sich nicht so einfach sagen. Am Besten kann man das noch über sich selbst sagen, weil man da in der Regel die meisten Informationen hat.

Überdies führen das Gutsein und das gerechte Handeln keinesfalls immer zu angenehmen Konsequenzen. Sonst würde es wohl tatsächlich jeder tun.
 
Wo wir dann wieder bei der Definition sind - was ist gut ?

Denn wenn einer für die sagen wir mal schlechten Menschen gut ist, dann ist er doch für die guten Menschen schlecht ......der kann aber in seiner Insel denken, er sei gut - sagen ja alle .....die er kennt.

Grundlegend ist aber das was das Leben fördert - also Heilung bspw. etwas was alle als gut interpretieren - oder ?

Da lässt sich doch schon der erste Parameter dessen was gut ist fest machen - auch hier kommt ja klar zum Ausdruck das wahre echte Gute schadet nicht - es gibt positive Konsequenzen.

Ich hab schon mit vielen Menschen gesprochen, die selbstlos sind und gutes tun , aber die tragen alle eine schwere Last, denn das was eigentlich gut ist . wird oft als schlecht definiert.

Das was Gut ist und von ihnen getan wird , wie beispielsweise keine Lügen erzählen, wird als Naivität oder Dummheit ausgelegt,
das ist für mich eigentlich ganz einfach zu verstehen ,
der Mensch entscheidet sich selbst dafür , was er tut und dafür ist er wohl auch dann verantwortlich.

Das Gefühl gut sein zu wollen, reicht oft nicht , denn man kann sich trotzdem an den falschen Parametern ausrichten.

Richtet man sich aber nach der Liebe aus ,nach der Wahrheit, nach dem Frieden, ist das zumindest sozialer als alles andere.
 
Eine mögliche Definition/Handlungsmaxime für das Gute/Gesunde wäre vielleicht, anderen keinen körperlichen oder geistigen Schaden zuzufügen. Gut wäre vermutlich auch, wenn man sich selbst da mit einschließt.
 
Mir fällt da gerade auch mal wieder dieser Ausspruch von Henry David Thoreau aus seinem Buch Walden ein:

"Ich ging hinaus in den Wald, um für mich ganz alleine zu sein und das Mark des Lebens zu kosten. Und sollte ich dabei feststellen, dass der Kern des Lebens schlecht ist, so möchte ich schlecht sein."
 
Na das en Tier das andere frißt ist doch nicht toll oder das Raubtiere andere Tiere fressen , mir tun immer die Tiere leid, die gefressen werden.

Doch wenn man einen Teilbereich dessen, was man Leben nennt erkennt , wie kann man dann die Vermessenheit besitzen, das als das Leben zu bezeichnen ?
Leben ist den Menschen doch ein völliges Rätsel - gibt es noch andere Lebensformen, die ggf. noch nicht entdeckt sind ?
Geistwesen, Aliens, organische Lebensformen , völliges Dunkel , denn es weiß keiner.

Wenn aber hier die Rede vom Kern des Lebens ist , so wäre es doch ggf. sinnvoll , vorher herauszubekommen was das Leben ist , wie es sich herstellen lässt und vervielfältigen lässt, ob es dimensionsübergreifend existieren könnte und somit dem Menschen unerkannt bliebe, obwohl es da wäre ?

Aber auch andere Dinge sind blöd seit locker mehr als 2000 Jahren treiben die Menschen Handel und versuchen sich an den Grenzen zu verständigen , aber sie sind reichlich blöd in meinen Augen , sie entwickeln nicht eine Gemeinsame Sprache, sondern richten sich auch hier nur nach der irdischen Macht und Gewaltverteilung , wäre nicht der Commonwealth .....
Commonwealth of Nations
  • Ursprung: Entwickelte sich aus dem britischen Empire, wurde 1931 durch das Westminster-Statut formalisiert und 1949 als gleichberechtigte Partnerschaft neu gegründet.
  • Mitglieder: 56 Länder auf allen Kontinenten, die sich in Werten, Zielen und Prinzipien wie Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte verbunden fühlen.
  • Struktur: Ein lockerer Bund ohne gemeinsame Organe; es gibt ein Sekretariat zur Koordination und regelmäßige Gipfeltreffen.
  • Symbolik: In 15 Ländern (den Commonwealth Realms) ist der britische Monarch Staatsoberhaupt; in anderen wird er nur als Oberhaupt des Commonwealth anerkannt.
  • Besonderheit: Auch Länder wie Mosambik, Ruanda, Gabun und Togo, die nie Teil des britischen Empire waren, sind Mitglieder geworden.


würde man nicht englisch lernen, denke ich , wäre noch die Kirche , wären wir nicht viel weiter als Mittelalter.

Also auf ganzer Bandbreite das Totalversagen - Ausrotten von Pflanzen und Tieren ( die auch Teile dieses Lebens sind ) Biodiversität als Qualitätsmerkmal nicht ernst nehmen,
Vergiftung von Umwelt und Vermüllung der Landmasse und des Meeres und der Luft.

So und nun rennen wir alle da raus - leben diesen Teilbereich in vollen Zügen ( obwohl die ja immer leerer werden die Züge, es sterben zu viele weg ) werden Kranker und kranker, vergiften uns selbst mit unabsehbaren Folgen und weil wir das tun
setzen wir an Borniertheit noch einen oben drauf und maßen uns an in Frage zu stellen , ob der Kern des Lebens gut oder schlecht ist , sowie es durch den minimalen Teilbereich erkennen zu können ?

Nein - ohne mich , ich halte ein derartiges Verhalten für ausgesprochen dumm.
Es zeugt nicht von Demut vor dem Leben, sondern zeugt von der Hilflosigkeit, es nicht erkennen zu können.

Hätte man ja auch anders machen können - Sklaverei - abschaffen, Menschen gleichberechtigen, Vermögen für alle gleich verteilen ...insofern es notwendig wäre .

Ressourcen und Frieden schaffen - eine Sprache entwickeln - Grund und Mesnchenrechte für alle festlegen.

Dann noch ein paar Ausrichtungsparameter und es wäre keine Notwendigkeit für "Schlecht sein wollen".

Andererseits kommen die Leute zu dem Schluss " It's good to be bad " und leben das genau so aus.
Sie verfallen dem Irrsinn und glauben der Lüge und nicht im Stande zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu gelangen.
 
Na das en Tier das andere frißt ist doch nicht toll oder das Raubtiere andere Tiere fressen , mir tun immer die Tiere leid, die gefressen werden.
Den meisten geht es wohl so. Und hier kann man sich fragen: Macht dich dieses Mitleid nun zu einem guten Menschen? Davon gehen die meisten ja erstmal aus. (Mitleid für die armen Geschöpfe/Opfer = moralisch gut) Aber - würde dieses Tier nicht gefressen werden, würde das andere eben verhungern. Inwiefern macht unser menschliches Mitgefühl also für den natürlichen Kreislauf Sinn? Bzw inwiefern ist es tatsächlich "gut"?
 

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