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Gute Menschen, schlechte Menschen

Ich denke es gibt nix gutes denn alles hat seine Kehrseite zumindest in dieser Natur, die wir hier erleben.
Da stellt sich interessanterweise die Frage , ist das wirklich die Natur oder ist es eine veränderte Natur in der das " Leben " - " wie Überleben " falsch abgebogen sind , in einen Strang, wo der eine den anderen frißt.

Ich denke das wäre genauso vermessen zu behaupten ich könnte den Kern der Natur erkennen, denn da hätte ich mal ne Frage

wie weit geht die Natur ins große und wie weit geht sie ins kleine ? Weil weder das kleinste noch das größte des Teilbereiches der Natur den wir erkennen kennen wir wirklich , die Wissenschaft ist sich da nahezu einig, da gibt es noch sehr viel mehr zu entdecken , als wir schon entdeckt haben.......

Wenn nun Menschen in Not sind haben sie ja genau so die Fähigkeit sich zu helfen, wie sie die Fähigkeit besitzen das nicht zu tun. Viele helfen sich in der Not, viele retten sich in der Not, je sozialer und friedlicher die Menschen sind , desto vertrauenswürdiger sind sie , desto ehrlicher zeigen sie ihren wahren Charakter, desto größer ist die Nähe und der Zusammenhalt, den der Mensch tiefsinnig empfinden kann.

Viele Menschen haben so eine Ersatzfamilie gefunden.

Ein schlauer stellte mal die Frage , was den wirklich den Menschen zu einem guten Menschen mache, nicht zu einem absolut guten, sondern zu einem guten, dem ab und zu auch mal was misslingt, der bekam eine Antwort
" Wenn Du siehst da ist etwas Gutes, das Du tun kannst und Du tust es nicht, bist Du weniger gut, als Du sein könntest "

Nun stellt sich aber ja auch die Frage wo ordnet man sich da selbst ein , will man wirklich für das Gute alles tun ? Gibt man selbstlos , selbst das eigene Leben ?
So wie der Mann, der den Hund retten wollte und ertrank ?

Oder bleibt man am Rand stehen und schaut zu wie der Hund untergeht und denkt sich " Na wenn der noch nicht mal schwimmen kann, hätte ich mir mal besser den anderen aus dem Tierheim geholt, hoffentlich ist der noch da " ....

Das ist in der Tat jeden Menschen selbst überlassen.
Na und wenn man das dann mal absolut sieht - es ist in der menschlichen Verhaltensweise includiert - der Mensch kann sich selbstlos verhalten.

Ich bringe das mal auf den Punkt , böte er sich dem Raubtier als Futter an, würde er sich wohl weniger daran beteiligen die Welt und das Leben zu zerstören und auszurotten ohne hinlänglich zu wissen , was er da tut.

Wenn wir hier so ein Alien Projekt sind - oder eine Menschheit die, von wem auch immer, Chance erhielt sich zu beweisen, so hat sie bis zum heutigen Tag nicht in Frieden und Liebe das Gute getan, das sie hätte tun können .

Sondern sie hat ihre Sonderstellung in der Entwicklung so ausgenutzt, das Profitgier , Machtgeilheit, sich selbst für was besseres halten ( Egoismus ) , Selbstüberschätzung und Skrupellosigkeit, Lüge und Hass, Wut und Neid zu Antriebskräften werden, von denen sie sich lenken lassen.

Anstatt sich friedlich nach der Liebe auszurichten und das Gute zu tun, dass sie tun könnten.

Aber selbst um das soziale Miteinander und den Frieden zu gewährleisten würde es reichen, sie stehen zu ihrem Wort, denn die Verträge die sie machen gehen fast alle in die Richtung den Tod von Unschuldigen zu vermeiden, es sei man trifft den Pudels Kern ins Schwarze , dann sind plötzlich die eigenen Soldaten egal und werden zu Kanonenfutter , so sind viele gestorben für die Borniertheit der Feldherren.

Ist man aber sein eigener Herr - so kann man sich ja entscheiden.

Manche können das nicht , die haben immer drei oder fünf neben sich herlaufen, so sagt man im Volksmund , die streiten sich sozusagen lieber jeden Tag mit sich selbst.

Ist aber ja auch ein Zeitvertreib .
 
Wenn es um das Gute geht, geht es im weitesten Sinne auch um Moral und Ethik, aber wie schwierig ist das alles?

Es gibt da so ein Beispiel mit einem Zug, den man nicht aufhalten kann. Es bleibt einem nur die Entscheidung, die Weiche so zu stellen, dass der Zug auf eins von zwei Gleisen fährt. Auf dem einen Gleis steht eine Person, die sterben würde. Auf dem anderen Gleis stehen 100 Leute, die sterben würden. Was wäre die bessere/gute Wahl? Eine Person opfern oder 100?

Die meisten würden sich vermutlich für die eine Person entscheiden?

Was aber, wenn diese eine Person dein bester Freund, deine beste Freundin oder dein Kind ist?
 
Es gibt da so ein Beispiel mit einem Zug, den man nicht aufhalten kann. Es bleibt einem nur die Entscheidung, die Weiche so zu stellen, dass der Zug auf eins von zwei Gleisen fährt. Auf dem einen Gleis steht eine Person, die sterben würde. Auf dem anderen Gleis stehen 100 Leute, die sterben würden. Was wäre die bessere/gute Wahl? Eine Person opfern oder 100?
Ich würde da garnichts entscheiden, das steht mir nicht zu.
Ich bin doch nicht der Herr über Leben und Tod, und das würde mich dann ewig quälen.
Was würde denn passieren, wenn ich keine Weiche stelle?
Bleibt der Zug dann stehen oder wählt er selbst?
 
Ich würde da gar nichts entscheiden, das steht mir nicht zu.
Ich bin doch nicht der Herr über Leben und Tod, und das würde mich dann ewig quälen.
Was würde denn passieren, wenn ich keine Weiche stelle?
Bleibt der Zug dann stehen oder wählt er selbst?

Na ja, in dem Beispiel ist der Zug außer Kontrolle geraten, kann nicht bremsen. Und du stehst alleine am Schaltpult für die Weiche.
 
Wenn es um das Gute geht, geht es im weitesten Sinne auch um Moral und Ethik, aber wie schwierig ist das alles?

Es gibt da so ein Beispiel mit einem Zug, den man nicht aufhalten kann. Es bleibt einem nur die Entscheidung, die Weiche so zu stellen, dass der Zug auf eins von zwei Gleisen fährt. Auf dem einen Gleis steht eine Person, die sterben würde. Auf dem anderen Gleis stehen 100 Leute, die sterben würden. Was wäre die bessere/gute Wahl? Eine Person opfern oder 100?

Die meisten würden sich vermutlich für die eine Person entscheiden?

Was aber, wenn diese eine Person dein bester Freund, deine beste Freundin oder dein Kind ist?

Oder nehmen wir bspw. das:

Das klassische Beispiel für Moral und Ethik beim Thema "Boot, Mensch gegessen" ist der historische Fall R v Dudley and Stephens (1884), wo Schiffbrüchige einen Jungen aßen, um zu überleben, was zu einem Präzedenzfall im Strafrecht wurde, der besagt, dass Notstand keine Verteidigung für Mord ist, obwohl es auch fiktive Beispiele wie "Das Floß der Medusa" oder die Geschichte der "Essex" gibt, die diese moralischen Dilemmata illustrieren.

Kern des Problems (Das Dilemma):
  • Überlebensnotwendigkeit vs. moralische Tabus: In extremen Notsituationen (wie Schiffbruch) wird die absolute Pflicht zu überleben gegen das fundamentale Verbot, einen Menschen zu töten und zu essen (Kannibalismus), abgewogen.
Reale historische Fälle:
  • R v Dudley and Stephens (1884): Vier Schiffbrüchige trieben auf See, aßen einen jungen Matrosen (Parker), um zu überleben. Sie wurden später gefasst und angeklagt, wobei das Gericht entschied, dass der Notstand keine Rechtfertigung für Mord sei, auch wenn öffentliche Meinung Sympathie für die Überlebenden hatte.
  • Die Essex (1820): Die Geschichte des Walfangschiffs, das von einem Wal versenkt wurde und dessen Überlebende in Rettungsbooten Kannibalismus praktizierten. Diese wahre Geschichte inspirierte "Moby Dick" und zeigt die Gräuel des Überlebenskampfes.
Fiktive und künstlerische Beispiele:
  • Das Floß der Medusa (Gemälde von Théodore Géricault): Stellt das Drama der Überlebenden eines Schiffbruchs dar, die sich gegenseitig töteten und aßen.
  • Die Vergeltung (Ballade von Annette von Droste-Hülshoff): Erzählt die Geschichte von zwei Schiffbrüchigen, die um einen Platz auf Treibgut kämpfen, wobei der Gerettete am Ende als Pirat hingerichtet wird.
Ethische Fragen:
  • Pflichtethik (Kant): Verbietet kategorisch, einen Menschen zum Mittel (Nahrung) für andere zu machen.
  • Utilitarismus (Jeremy Bentham, John Stuart Mill): Könnte argumentieren, dass das Überleben der Mehrheit (die Überlebenden) den Tod eines Einzelnen rechtfertigt, um das größtmögliche Glück/Überleben zu sichern, was zu einer unmoralischen Handlung führen kann.
  • Naturrecht/Notrecht: Versuche, ein "Recht der See" zu etablieren, dass in absoluten Notfällen bestimmte Handlungen erlaubt sind (wurde in R v Dudley and Stephens abgelehnt).
 
Ich habe einen Bericht gelesen vor langer Zeit,da hat ein Vater sein Kind geopfert um anderen das Leben zu retten,dass ist ein wahrer Bericht und da kann ich persönlich nicht mit umgehen.
 

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