Da die Kleine mit 14 Tagen zu uns gekommen ist und mittlerweile seit drei Jahren mit uns lebt, denke ich, dass sie diesen Vorteil auch verdient hat. Nach drei Jahren in eine Familie kommen, in der man nur eine Person (LM) flüchtig kennt und den LM nur einmal gesehen zu haben, das möchte auch ich als Erwachsene nicht durchmachen. Wie soll sich ein dreijähriges Kind dabei fühlen?
Hallo Tachi, dass das Kind schon 3 Jahre bei euch lebte, ist mir irgendwie entgangen.
Das ist natürlich eine sehr lange Zeit und da die LM eher eine Fremde ist (egal wer daran schuld hat)
konnte es nur so aus gehen, dass es bei euch bleibt.
@vermisst:
Ich kann dich sehr gut verstehen. Es ist sicherlich keine leichte Situation für eine LM (für dich). Ich denke aber du bist auf dem richtigen Weg. Du siehst das Kind im Vordergrund. Das bewundere ich schon irgendwie, denn die meisten Mütter hier können das nicht. Ich hoffe, dass sich in deiner Zukunft alles zum positiven wendet. Wenn es anders ausgeht als du denkst wünsche ich dir die Kraft damit umzugehen und weiterhin den "Vorteil" für deine Kinder zu sehen.
Danke für die Wünsche.
Ich gebe mir alle Mühe, immer das Wohl meines Kindes im Auge zu behalten.
Das merken alle, die sich mit mir beschäftigen und selbst die Gutachter sahen das schon, als mein Sohn noch in Pflege war.
Im Gutachten wird sogar berichtet, dass ich wirklich viele Gründe gehabt hätte, gegen die Pflegefamilie zu reden, habe es aber nie getan. Das erstaunte insbes. den Familiengutachter.
Ich lasse mir lieber Unrecht tun, bevor mein Sohn negative Folgen aus meinem Verhalten tragen würde.
Aber viel wichtiger ist, dass mein Sohn die Förderung erhält, die er dringend benötigt.
Und die bekommt er auch nicht im Heim, dies wurde mir nun auch bestätigt. Man versucht aber alles zu tun, damit er die bald bekommt.
Mein Ziel ist nat. die Rückführung in den Haushalt, wann das sein wird, weis man nicht.
Dies wiederrum ist eine große Unsicherheit für meinen Sohn.
Da das Jugendamt schon Enscheidungen traf, die keiner nachvollziehen konnte, hat er seit dem Angst, dass ihm Ferien, die ihm zustehen würden, einfach kurzfristig genommen werden.....
Das Gefühl kommt sogar bei den WE hoch.
Diese Dinge sehe ich etwas mit Besorgnis.
Wer eine Lösung dafür hat, möge sich bei mir melden!