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Gutachtertermin wegen Rückführung zur leiblichen Familie

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Wenn Du etwas liebst, dann gib es frei!
Kommt es zurück, wird es dir ewig gehören,
Kommt es aber nicht zurück, hat es dir sowieso nicht gehört.

(den Tränen nahe)
ich weiss was eine leibliche Mutter alles durchmacht, die ihr Kind wircklich liebt
 
Ich habe in diesem Thread bisher still mitgelesen und brauche bitte von euch betroffene wie auch für die Pflegemamas hier einen tipp🙂
Meine kleinen sind in Verwandschaftspflege besser gesagt die Pflegemama ist die Schwester meines Ex-mannes. Ich will die Kinder auch nicht rausreissen, sie macht grossartige Arbeit und die Kinder sind glücklich dort.. habe ich ihr auch oft so gesagt

Ich möchte nur wissen was ich für mich tun kann damit sie mich mehr am leben der Kinder teilhaben lässt. Und damit meine ich das sie eben mal fotos schickt oder mir erzählt wenn die grosse oder die kleine was besonders erlebt hat.
Ich weiss das sie nicht möchte das ich anrufe um mit den Kindern zu sprechen und ich halte mich dran, ich versuche mittlerweile auch ohne grossen Kampf die Besuchskürzung hinzunehmen wenn sie denn meint das es das beste für die Kleinen ist ..
Ich habe gestern versucht mit ihr zu reden. Endete damit das sie mich als egoistisch beschimpft weil ich fotos von meinen Kindern will? Okay ich war vielleicht auch bischen aufgeregt... lag aber daran das mit dem JA besprochen war das die grosse eine Spieltherapie machen soll und wie besprochen hab auch ich mich nach einer Spieltherapeutin umgehört. Hab dann auch eine gefunden die kurzfristig termine frei hat aber die einzige reaktion meiner Ex-Schwägerin war das sie das in die hand nimmt und ich mich raushalten soll-- dann legte sie auf und spricht seitdem nicht mehr mit mir .
Ich will die Kinder da nicht rausnehmen aber wie soll ich ihr noch vermitteln das ich nur bischen am leben teilhaben will, sprich fotos oder mal ne Mail wenn was war?
Ich will ihr doch schliesslich nichts böses damit, im gegenteil ich habe den Kindern sogar oft gesagt das sie ne tolle zweite mami hätten
Hoffe das war nicht zu wirr geschrieben und ihr versteht was ich meine?

Übrigens sorgerecht habe ich noch

lg
 
Da die Kleine mit 14 Tagen zu uns gekommen ist und mittlerweile seit drei Jahren mit uns lebt, denke ich, dass sie diesen Vorteil auch verdient hat. Nach drei Jahren in eine Familie kommen, in der man nur eine Person (LM) flüchtig kennt und den LM nur einmal gesehen zu haben, das möchte auch ich als Erwachsene nicht durchmachen. Wie soll sich ein dreijähriges Kind dabei fühlen?

Hallo Tachi, dass das Kind schon 3 Jahre bei euch lebte, ist mir irgendwie entgangen.
Das ist natürlich eine sehr lange Zeit und da die LM eher eine Fremde ist (egal wer daran schuld hat)
konnte es nur so aus gehen, dass es bei euch bleibt.

@vermisst:
Ich kann dich sehr gut verstehen. Es ist sicherlich keine leichte Situation für eine LM (für dich). Ich denke aber du bist auf dem richtigen Weg. Du siehst das Kind im Vordergrund. Das bewundere ich schon irgendwie, denn die meisten Mütter hier können das nicht. Ich hoffe, dass sich in deiner Zukunft alles zum positiven wendet. Wenn es anders ausgeht als du denkst wünsche ich dir die Kraft damit umzugehen und weiterhin den "Vorteil" für deine Kinder zu sehen.
Danke für die Wünsche.
Ich gebe mir alle Mühe, immer das Wohl meines Kindes im Auge zu behalten.
Das merken alle, die sich mit mir beschäftigen und selbst die Gutachter sahen das schon, als mein Sohn noch in Pflege war.
Im Gutachten wird sogar berichtet, dass ich wirklich viele Gründe gehabt hätte, gegen die Pflegefamilie zu reden, habe es aber nie getan. Das erstaunte insbes. den Familiengutachter.
Ich lasse mir lieber Unrecht tun, bevor mein Sohn negative Folgen aus meinem Verhalten tragen würde.
Aber viel wichtiger ist, dass mein Sohn die Förderung erhält, die er dringend benötigt.
Und die bekommt er auch nicht im Heim, dies wurde mir nun auch bestätigt. Man versucht aber alles zu tun, damit er die bald bekommt.
Mein Ziel ist nat. die Rückführung in den Haushalt, wann das sein wird, weis man nicht.
Dies wiederrum ist eine große Unsicherheit für meinen Sohn.
Da das Jugendamt schon Enscheidungen traf, die keiner nachvollziehen konnte, hat er seit dem Angst, dass ihm Ferien, die ihm zustehen würden, einfach kurzfristig genommen werden.....
Das Gefühl kommt sogar bei den WE hoch.
Diese Dinge sehe ich etwas mit Besorgnis.
Wer eine Lösung dafür hat, möge sich bei mir melden!
 
aber ich kam an vierter oder fünfter Stelle.

Wahnsinn, das kann nicht jede Mama, irgendwann muss man es akzeptieren, aber es dauert.....
Anfangs tat mir das unheimlich weh, dass da nun jemand "Fremder" ist, der sieht, wie täglich mein Kind sich entwickelt und größer wird.


Es hat mir anfangs sehr weh getan, aber durch die Besuche am Wochenende gehörten wir dazu, und ich erlebte, wie Karin und die anderen Betreuerinnen mit ihr umgingen - und ich behaupte, dass sie es in meinem Fall viel viel besser konnten als ich, sie konnten mit ihr eine Gymnastik machen, die ich nie gemacht hätte, weil sie Schmerzen bereitet, aber notwendig war.

Ja, da spricht eine Mama, die ihr Kind über alles liebt, aber ihre eigenen Grenzen kennt und weis, wann sie ihr Kind in fremde Hände geben muss.
Du verdienst dafür allen Respekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist richtig Diva, ich habe auch eine behinderte Tochter. Sie ist 27 Jahre alt und es geht ihr gut.

Wir haben ein ganz besonderes Verhältnis zueinander. Sehr innig.
 
Diva, da wird man ganz still.

Und sehr nachdenklich. Dabei kullerten bei mir auch so manche Träne...

Ich wurde sehr oft gefragt, warum ich mein Kind nie abgetrieben habe?
Selbst vor einer Operation, die über Leben oder Tod entschied, wurde
ich gefragt. Ich war sehr schockiert darüber.
Ich würde gerne mal heute in diese Klinik gehen und denen dort deutlich machen, wie wertvoll ein Leben auch mit einem schweren Anfang ist!
Heute bin ich glücklich, dass mein Sohn sich so toll entwickelt hat.
Man sieht es ihm fast nicht an, welches Leben er bis zum 5. Lebensjahr gelebt hat.
Denn erst ab dieser letzten Operation ging es bergauf.
Danke für deine Schilderung Diva.
Diese Erfahrungen haben dich wirklich geprägt.
Ich finde es toll, dass du nun in die Familien deinen Erfahrungsschatz trägst.
So lebt deine Tochter auch weiter, auch wenn sie buchstäblich nicht mehr da ist.

Aber nun zurück zum eigentl. Thema....
 
Hallo
@diediva
ich möchte dir für deine tipps danken.. ich habe hier mitgelesen und gemerkt das auch ich die rechtliche lage kaum kenne..
Fakt ist aber das die Kleinen wissen das dort ihr neues zuhause ist.. Der Umgang war bisher immer unbegleitet.. Ich habe sie abgeholt und wieder zurückgebracht, hat immer gut und pünktlich geklappt .
Ich glaube die Idee das sie sich beraten lassen sollte ist ganz gut aber ich denke nicht das sie es in Anspruch nehmen wird

Die Idee es auf dem schriftlichen wege auszutauschen gefällt mir noch besser, aber wie soll ich ihr das nahe bringen wenn sie den Kontakt zu mir vermeidet.
Wisst ihr ich kann mich lösen und ich kann die Kinder freigeben, das sollte sie wissen, sie durfte die Kinder taufen lassen, ich hielt mich zurück als sie mit der Kleinen in der Klinik war und den wunsch geäussert hat das ich mich da nicht melden soll... nur wieviel Sicherheit soll ich ihr noch vermitteln damit sie versteht das ich nicht klammern will, sondern nur Informationen, nur wissen will wann meine Kinder krank sind oder ähnliches

ich habe ihr jetzt noch ne sms geschickt,das ich sie nicht überrumpeln wollte, und es ja schliesslich ihre Entscheidung ist was sie dann damit macht und was nicht
Ich will einfach nicht das die Kinder da auch noch eine Spannung spüren, dann werden sie zerrissen und das möchte ich nicht
 
Hallo, bis vor zwei Wochen hatten wir jeden zweiten Samstag fünf stunden Zeit für uns.Ich habe sie abgeholt, wir sind zu Oma und Opa gefahren oder haben was unternommen.. Klappte soweit gut und die Kinder sagten sowohl zu ihr als auch zu mir mama

Dann beim letzen Hilfeplangespräch hiess es plötzlich die Kinder würden sich zu sehr auf die Besuche freuen, würden auch im Alltag zu sehr an mich denken und man sollte die Besuche kürzen.. alle vier wochen 1 bis 2 Stunden...
Ich hab dann darum gebeten das wenn die grosse im Moment so sehr leidet sie auch einer Kinderpsychologin vorzustellen JA fand die Idee nicht schlecht meinte ich könnte mich auch mal umschauen aber wie gesagt meine Ex-Schwägerin zieht nun nicht mit.
Klar möchte sie auch nicht zwingen und vielleicht kann ich auch grad nicht mehr tun als abwarten.. in der hoffnung das sie sich beruhigt.

Ich weiss eben nicht was gut ist , die grosse hat auch oft geäussert das sie sich in der Pflegefamilie bischen benachteiligt fühlt deswegen dachte ich ja das ne neutrale Person, eben eine Spieltherapeutin da mehr rausfinden und eventuell vermitteln könnte
Und ich weiss langsam nicht ob es eigentlich die Kinder sind die mich nicht brauchen wie die Pflegemama es sagt oder ob es eigentlich so ist das die Pflegemama ruhe vor mir haben will

Lg
 
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