Hallo
@ ptaysanwee und vermisst
Es war nie meine Absicht p... persönlich aufgrund ihrer Situation anzugreifen.
Ich kenne deinen Fall überhaupt nicht und es würde mir nicht einfallen darüber zu urteilen.
Wenn es so rübergekommen ist, dann tut es mir ehrlich leid.
Mir geht ausschließlich die einseitige Denkweise auf die Nerven. Ich habe schon den Eindruck, dass ptay... in ihren Gedanken, die sie hier auch äußert, sehr egoistisch ist.
Es fing an mit dem Beitrag von Diva, die über ihre sehr kranke Tochter geschrieben hat. Sie hat sich dazu entschieden ihr Kind in ein Pflegeheim zu geben, damit es diesem besser geht. Sie musste mit ansehen, wie andere Personen für dieses Kind in den Vordergrund rückten. Sie hat das alles ertragen, weil sie wusste ihrem Kind geht es besser. Sie hat mit diesen Frauen zusammengearbeitet.
Deine Reaktion darauf fand ich unmöglich, denn über die eigene Geschichte hinaus, darf ich andere, die auch Gefühle haben, nicht vergessen.
Weiter ging es mit folgenden Aussagen:
- "...daß das Jugendamt auch für die Eltern eine Institution werden muß, denn in erster Linie glaub ich gehören Kinder zu den Menschen, die sie am meisten lieben und das ist in den meisten Fällen die Mama."
- "Aber es wäre so wichtig, daß die Pflegefamilen den Kindern immer wieder sagen, wie sehr die Mama sie lieb hat und sie sobald es möglich ist, wieder nach Hause dürfen. "
Mich ärgern solche Aussagen, denn ich denke, dass das JA sehr wohl auch für leibliche Eltern da ist. Diese sehen die Hilfen aber zum größten Teil als Schikane an und nicht als Hilfe. Ich kann eben nicht nur Hilfe annehmen, wenn sie mir passt. Hilfe ist halt manchmal auch unbequem.
Des weiteren ärgert es mich,dass die Gefühle von Pflegeeltern einfach übergangen werden. Ich spreche keiner leiblichen Mutter die Liebe zu ihrem Kind ab. Aber genauso erwarte ich auch, dass man meine Geühle akzeptiert.
Ich versuche euch jetzt zu erklären, was ich mit der Tatsachenverdrehung gemeint habe.
"Ich war auch "burn out" und es wäre gut, wenn Kinder in solchen Fällen tagüber zu einer Pflegefamilie gehen könnten um dann vielleicht einen Tag, oder das Wochenende zu Hause sein können damit sich die Mutti sich so erholen kann, weil sie sich nicht mit Schule Kindergarten usw herumschlagen muß.
An dem obigen Zitat kann für mich irgendwas nicht stimmen. Wenn ich einen "Burn Out " habe, dann brauche ich professionelle Hilfe. Diese findet man in den meisten Fällen in einer Klinik. Somit müssen die Kinder für einen gewissen Zeitraum fremd untergebracht werden.
Ansonsten muss ich mir eine Tagesmutter zulegen, die auf mein Kind achtgibt. Diese wird dann allerdings nicht vom JA gezahlt, zumindest nicht komplett.
Also, irgendwas kann also nicht stimmen. Entweder ich habe einen Burn Out und bin krank, dann suche ich mir Hilfe und muss meine Kinder vorübergehend fremd unterbringen.
Oder es geht mir aus unbekannten Gründen schlecht und ich schaffe es tagsüber nicht mit meinen Kindern, dann suche ich mir eine Tagesmutter, die natürlich viel Geld kostet.
Leider kann man in meinen Augen nicht beides haben.
Ich hoffe ich habe mich so ausgedrückt, dass ihr mich jetzt versteht.
Ich denke keiner von uns darf seinen Fall mit den anderen Fällen vergleichen. Leider tun wir das alle, denn wir alle gehen mit vielen Gefühlen an die Sache heran.