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Gutachtertermin wegen Rückführung zur leiblichen Familie

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ich denke es ist letzteres - Kinder lieben ihre Eltern - und ich finde die Begründung einfach nur Schei**** weil die Kinder ihre Mama lieben, dürfen sie sie nun weniger sehen? Hallo?? Was ist das denn?

Ja, das gleiche erlebte ich auch wo mein Sohn in der Pflegefam. war.

@ frettelmama

Wo ich stutzig werde ist, wenn ich lese, dass erforderliche Therapien nicht umgesetzt werden.
Da würde ich als Mama echt alles dran setzen, denn es geht hier um das Wohl des Kindes.
Ich glaube, ansonsten ist es sehr schwer, zu raten, was man tun kann, wenn eine Pflegemutter so agiert.
Ich kann das JA nicht verstehen, aber ich kenne die Begründung, die bei mir gesagt wurde, warum man Umgänge nur alle 4 oder 6 Wochen stattfinden lässt: Mir sagte man, dass sich mein Sohn einleben muss und er sich jeden Freitag so doll freut, dass er in der Schule gar nicht mehr richtig dabei ist.....und das muss man verändern, denn es schadet seiner schulischen Leistung!
Ich war schockiert, als ich das hörte.
Da geht eine schulische Leistung über den Besuch der LM die er eh nur einmal die Woche, damals für 3 Stunden sehen durfte.
Ich hätte es akzeptiert, wenn mir nicht der Fam. Gutachter deutlich gemacht hätte, dass ich ein Anrecht darauf habe....
4 Wochen später, als ich dann einen ganzen Tag in der Woche Umgang haben durfte, kam die Pflegefamilie, dass mein Sohn ins Bett macht und es ihm sehr schlecht ergeht, wenn er bei mir war.....Da schickte das JA sogar ein Fax ans Gericht, dass die Umgänge sofort ausgesetzt werden müssen.....
Interessant war, es kam dann ein Gutachter vorbei und sprach mit mir, mit meinem Kind sehr lange und mit den Pflegeleuten.
Raus kam, dass der Umgang erhalten bleibt und im Gutachten las man dann, dass die Pflegefam. eig. Motive eine gr. Rolle spielen....
Also nix mit Kindeswohlgefährdung und so.😉
Aber merkst du was?
Ich hatte keinerlei Ahnung, welche Rechte ich habe und was ich tun kann?
Ich hätte also ohne dass ich "schuld" daran hatte, einfach den Umgang eingebüßt.
Ich hatte verdammtes Glück dass damals alles mitten in einem Gutachten passierte. Mit dem zweiten Gutachter konnte man auch vernünftig reden etc....

Ich bewundere dich da sehr, dass du keine Rückführung an bahnst.
Darf ich fragen warum du so denkst?
Bist du so schwer krank oder arbeitest du Vollzeit und kannst dich die restliche Zeit nicht kümmern?
Oder sind die Kinder schon so lange dort?
Ich finde, nicht immer ist die Pflegefamilie das schlechteste Mittel, damit Kinder sich gut entwickeln können.
Es ist eine Möglichkeit, wenn es zu Hause nicht klappt.
Ich werde alles daran setzen, dass es bei uns zu Hause klappt.
Diese häufigen Umgänge, die nun im Heim offiziell stattfinden, hätte es in der Pflegefam. nicht gegeben. Inoffiziell bekam ich ihn immer, wenn sie niemand hatten, der auf ihn auf passt oder sie in Urlaub fahren wollten. Ich denke, deshalb hat das JA diese Pflegefam. "entsorgt"😉
 
Hallo,
vielen Dank für eure Mühe
Ich denke eben das ich eine Rückführung für die Kleinen nicht so gut wäre. Sie sind jetzt fast vier Jahre in der Familie, und haben dort ein grosses soziales Umfeld mit finanzieller Sicherheit und vielen Freunden.
Ich selber bin mittlerweile psychisch stabil, sehr stabil bin selbstständig, arbeite aber von zuhause aus ...
Die kinder sind mittlerweile vieles gewöhnt, also sind es gewohnt immer wieder jemanden zu treffen oder ähnliches und das könnte ich ihnen im Alltag nicht bieten .Ich ,könnte sie gut versorgen aber ich könnte das soziale umfeld nicht bieten und was wenn ich dann doch wieder absacke`? Wegen diesen Bedenken sollen die Kinder bleiben wo sie sind.
Ich wünsche mir einfach nur einen normalen Umgang, hätte halt gerne mal die Kinderzimmer gesehen oder den neuen Schreibtisch... nicht um der PM reinzureden, nein einfach um zu sehen wie sie leben. Ich möchte einfach am Leben der Kinder teilhaben und mir nicht dauernd anhören das ich schlecht für die Kinder bin..

Und kurz zu der Vorgeschichte... Ich habe die Kinder nicht geschlagen und nicht verhungern lassen... ich war nur einfach überfordert und in den Monaten vor dem Klinikaufenthalt war es schon so das ich die Kinder zu den Grosseltern gebracht habe oder eben zu der Tante sobald es mir richtig schlecht ging. Ich dachte einfach da sind sie versorgt und kriegen die Krise nicht so mit. Klar war das hin und her nicht gut aber im Endeffekt besser als bei mir zu sein .. und mir ging es auch damals körperlich sehr schlecht...
In der Klinik dann waren wir auch auf einer Mutter-Kind-Station und eigentlich hiess es wir sollten ne Familienhilfe beantragen, mein Ex.Mann spielte bis dahin auch den liebenden Vater. Im Gespräch selbst wollte das JA das er dann eben aus dem Fernverkehr rausgeht und in Nahverkehr wechselt das auch er mich abends mit unterstützen kann. Er hat sich geweigert und das JA hat sofort ne Entscheidung gefordert. Und die war dann eben die Unterbringung bei seiner Schwester.. war mit ihr vorher auch schon besprochen anscheinend. Erst hiess es nur vorübergehend nach einem Jahr hiess es dann jetzt wären die Kinder ein Jahr da jetzt würde ich sie eh nicht mehr kriegen:-(
Ich habe mit Sicherheit vieles falsch gemacht aber ich habe auch immer geschaut das die Kinder in Sicherheit waren und zur Klärung ich war nicht drogen oder alkoholabhängig, einfach wohl nur depressiv und ausgebrannt
Und die Kinder die ja damals sehr klein waren hatten zum Beispiel jede ärztliche Untersuchung und Behandlung die notwendig war


Lg und sorry für den langen text
 
Danke, für deine Geschichte! Sie hat mir gezeigt, daß man nicht immer "schuld" sein muß, aber ich weiß nun auch, daß ich dafür kämpfen möchte, daß das Jugendamt auch für die Eltern eine Institution werden muß, denn in erster Linie glaub ich gehören Kinder zu den Menschen, die sie am meisten lieben und das ist in den meisten Fällen die Mama. Ich war auch "burn out" und es wäre gut, wenn Kinder in solchen Fällen tagüber zu einer Pflegefamilie gehen könnten um dann vielleicht einen Tag, oder das Wochenende zu Hause sein können damit sich die Mutti sich so erholen kann, weil sie sich nicht mit Schule Kindergarten usw herumschlagen muß. Aber es wäre so wichtig, daß die Pflegefamilen den Kindern immer wieder sagen, wie sehr die Mama sie lieb hat und sie sobald es möglich ist, wieder nach Hause dürfen. Das wäre mein Traum, so wäre es wirklich möglich, den Kids in so einem Fall zu helfen und sie optimal zu fördern. Außerdem würde es sicherlich weniger kosten, als diese Streitereien, die dann letztendlich doch immer wieder bei den Kindern Schaden anrichten.
Das Jugendamt müßte auch dafür zuständig sein, der Mutter zu helfen, sich selbst zu helfen und zwar so, wie sie es für Nötig hält und ohne Vorschriften zu machen, wohin sie sich zu wenden hat.
Liebe Grüße und einen Schutzengel für die Kinder, die nicht da sind, wo sie sein sollten. L.
 
Hallo liebe Frettelmama,
bevor ich schlafen gehe, wollte ich dir nur kurz was
schreiben.
Ich glaube dir, dass du deinen Kindern nix böses angetan hast.
Du zeigst sehr viel Stärke und das bewundere ich an dir.
Du machst dir wirklich Gedanken um deine Kinder und sorgst
dich um sie.
Ich denke, genau das, was du uns hier schreibst würde ich der Pflegemutter sagen.
Du möchtest, dass deine Kinder dort leben aber du möchtest mehr
Anteil an ihnen nehmen.
Wenn man es genau nimmt, dann hast du die Rechte alle an deinen
Kindern, also lass dir nicht die Butter vom Brot nehmen.😉
Du darfst freundlich aber bestimmt zu den Menschen sagen,
dass sie dir mehr Bilder etc..zu kommen lassen.
Hab grad vergessen, wie oft hast du Umgang?
Alle 4 Wochen?
Jeder Papa, der sich Mühe gibt, hat alle 14 Tage Umgang mit den Kids die bei Mama leben.
Das mindeste hieß es, gäbe es auch in einem Heim.
Ich hatte in der Pflegefam. wöchentlichen Umgang, das wollte, wie ich ja schon schrieb, das JA nicht, aber die beiden Fam. Gutachter fanden das wichtig.😉
Heute bin ich dankbar, dass das so gelaufen ist.....
Denn gelitten hat mein Sohn darunter, da er sich nie sicher sein konnte, ist nun der Umgang mit Mama oder wird er kurzfristig abgesagt - aber nicht von der Mama sondern von der Pflegem.
mir nicht dauernd anhören das ich schlecht für die Kinder bin..
Das musst du dir nicht anhören, ne also da schiebe bitte den Riegel vor und lass dich nicht provozieren.
DU weisst es am allerbesten!
 
Hallo
@pt.. sorry ich glaub ich würde den namen sonst nicht richtig schreiben..
Deine Ideen die du hast sind gut, Tagespflege wäre sicherlich in manchen Fällen besser wie Kurzzeitpflege die dann in einer Dauerpflege endet

@Vermisst
Bisher hatte ich die Kinder alle zwei Wochen Samstags, die Kürzung ist erst relativ neu. Und ehrlich gesagt so sehr ich die Kinder liebe, ich kann sie nicht abholen und gleich wieder abgeben, das bricht mir das Herz und ich wette das der Kinder mit.
Deswegen wird es wohl so sein das wir ne achtwöchige Pause machen uns dann neu zusammensetzen und nochmal gemeinsam überlegen wie man die Zeit so gestalten kann das sie nicht nur aus Abholen halbe Stunde spielen und wieder Zurückbringen besteht.
Ich habe heute lange mit der PM telefoniert, hab sie angerufen und sie hat zum Glück mit mir geredet. Ich habe ihr dann gesagt das ich es toll finde was sie macht, aber eben am Leben der Kinder teilhaben möchte... War ein langes ruhiges Gespräch , ich hab ihr dann angeboten das wir uns mal ohne Kinder treffen könnten einfach mal reden, neu kennenlernen und Vertrauen aufbauen
Ich hoffe sie meldet sich einfach, denke es wäre ein guter schritt
Wie es weitergeht keine Ahnung, ein Gutachten wird über das JA nicht beantragt hat der Sachbearbeiter gleich abgewiegelt und ich selber habe das Geld nicht um es zu bezahlen
Mitte Dezember wollen wir uns alle nochmal zusammensetzen, als JA PE und ich
Drückt mir bitte alle die Daumen, ich will wirklich nur das beste für die Kleinen

Lg
 
@Vermisst
Bisher hatte ich die Kinder alle zwei Wochen Samstags, die Kürzung ist erst relativ neu.

Mensch ich würde schauen, dass du das weiterhin so bekommst....
alle 2 Wochen ist doch gut......
Ich würde echt in deinem Fall mich von einem Anwalt beraten lassen.
Nur beraten damit du weisst, was du tun kannst...
Das JA wird das tun, was die Pflegem. will denk ich mal, war bei mir so und vorher hat das JA noch Überzeug. Arbeit geleistet, dass die Pflegenden das auch so sahen.....zumindest wurde mir das so erzählt....wobei in meinem Fall die PM echt pers. Motive eine Rolle spielten.
Ich würde auch eine weitere Person als Begleitung f. dich mit nehmen.....damit du da nicht so alleine bist, denn Pflegemutt. und JA sind sich ja einig denk ich mal.😉
Ich hab leider grad vergessen wie sieht Kürzung aus?
Alle 14 Tage 2 oder 3 Std.??
 
Hallo,

@frettelmama

Ich muss sagen, ich bewundere deine Einstellung. So eine Mutter kann man sich nur wünschen. Außerdem verstehe ich die Pflegemutter nicht. Du sagst ganz deutlich, dass du das was sie tut gut macht und das sie es weiter machen soll.

Du akzeptierst, dass du deine Kinder weniger siehst. Das einzige was du möchtest sind Bilder und Infos und das ist nicht verwerflich, sondern sehr wichtig.

Die Pflegemutter kann doch glücklich sein.
Ich verstehe aber auch das JA nicht. Was sagen die denn zu deinen "kleinen" Wünschen?

@ptayanwee

Wie du weißt bin ich "nur" eine Pflegemama, aber trotzdem eine Mama. Ich glaube nicht, dass die LM unsere Kleine mehr liebt als ich. Ich denke sie liebt sie auch nicht weniger, aber mehr glaube ich echt nicht. Warum glaubst du, dass LM ihre Kinder mehr lieben?

Des weiteren gibt es doch Tagesmütter, die die Betreuung von Kindern tagsüber übernehmen. Abends kommen sie dann wieder nach Hause.
Wenn du aber einen "Burn Out" hattest, dann warst du doch auch in einer Kllinik. Da ist es etwas schwierig, wenn die Kinder nicht zeitweise fremd untergebracht sind.
Wie hast du das gelöst?

LG
 
Hallo Diva,

danke, du sprichst mir aus der Seele. Du hast es sehr schön ausgedrückt.
Das wollte ich eigentlich damit sagen, aber mir fehlten die richtigen Worte.

Außerdem muss ich zugeben, dass ich bei ptayanwee immer etwas emotional an die Sache heran gehe. Ich kann es überhaupt nicht verstehen, wie man so egoistisch und verblendet sein kann.
Des weiteren stellt sie Fakten dar, die so gar nicht sein können. Sie verdreht die Wahrheit und das finde ich sehr schlimm, vor allen Dingen, wenn es um Kinder geht.

LG
 
Ich kann es überhaupt nicht verstehen, wie man so egoistisch und verblendet sein kann.
Des weiteren stellt sie Fakten dar, die so gar nicht sein können. Sie verdreht die Wahrheit und das finde ich sehr schlimm, vor allen Dingen, wenn es um Kinder geht. LG

Hallo Tachi,
kannst du mir das bitte erklären, wie du das erkennen kannst?
Ich sah leider nicht, wo die P?? egoisti. und verblendet war/ist?
Wäre dir dankbar, denn ich möchte gerne noch etwas dazu lernen...
 
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