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Glaubt ihr an Gott ?

  • Starter*in Starter*in Firestormx34
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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Ich habe keine Angst vor irgendeinem Gott. Warum auch? Ich bin auch alles andere als kopflastig, im Gegenteil, ich bin sehr -sagen wir mal- esoterisch und emotional veranlagt.

Und trotzdem kann ich diese Frage stellen! Und trotzdem kann mir diese übermässige Aufmerksamkeit, die diese Thematik geniesst, unverständlich sein.

Das war allgemein gemeint, Tulpe, wenn du "kopflastig" wärst, würdest du die Aufmerksamkeit dieser Thematik ja nicht in Frage stellen.

Ich selbst bin ganz gelassen, sehe die Thematik allerdings als interessant an. Weil in der Frage nach "Gott" auch eine Schnittmenge zu der Frage nach dem Sinn des Lebens steckt.

Peter
 
Ich finde es sehr wichtig, das man seinen Kindern etwas vom Glauben vermittelt.
Das ist meiner Ansicht nach eine gute Beeinflußung.
Und in die andere Richtung werden sie durch ihre gesamte Umwelt ja genug beeinflußt.
Die Entscheidung müßen sie in jedem Fall selber treffen.
Aber nicht zu unterschätzen ist auch die Macht des Gebets.
Wenn ich für meine Kinder bete, bin ich überzeugt das das gewaltiges bewirkt.
Meine Tochter die keine überzeugte Christin ist, schimpft manchmal schon mit mir, wenn sie eine Verabredung hatte, und etwas ist nicht so wie sie das wollte verlaufen. Dann meckert sie mich an "Mama hast du schon wieder gebetet" - womit sie natürlich meistens recht hat😉Aber im Grunde ist sie da schon ganz dankbar dafür.
Das beten für jemand kann sehr viel bewirken. Das weiß natürlich auch nur der jenige der an Gott glaubt.
 
tja und ich denke dass es wichtig ist wie man über den Glauben redet, damit man nicht zu sehr manipuliert und beeinflusst.
Was für wen gut ist muss jeder selber entscheiden.

Ich denke anstatt für Menschen zu beten macht es oft mehr Sinn etwas konkret für andere zu TUN..ich bin da also eher praktisch veranlagt.
Beten sollte an sich jeder nur für sich alleine und nicht zu viel..sonst verlernt man darüberhin das Leben und das Handeln eventuell.

Als Atheistin und Nichtchristin weiss ich dass der Glaube oft viel bewirken kann....auch der Glaube an sich selber gemäß selffullfilling prophecy....

Wenn ich für meine Kinder bete, bin ich überzeugt das das gewaltiges bewirkt.

kann durchaus sein, denn damit hast du ggf. keine Gelegenheit denen ungünstige Dinge zu vermitteln 😉 Aber an sich finde ich den Kindern ggü nicht ganz fair, da deren Eigenleistung zu sehr in den Schatten gerückt wird und du dich mit deinem Beten in den Vordergrund rückst.
Und welche konkreten gewaltigen Wirkungen hast du bislang erwirkt?
kann es sein dass du ein wenig abergläubisch bist und aus Angst dass deine ungläubige Tochter scheitert gleich für sie mit betest....und dich an dem Glauben festhältst, dass das deine Tochter über die Runden bringt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachtrag😉, der Vater meiner Kinder kann mit der Kirche und Gott nichts anfangen, er redet auch über solche dinge mit seinen kindern.
is doch perfekt, so können sie sich ein neutrales bild machen und keiner von uns eltern beeinflusst die kinder.


Das sagen fast alle Eltern, wir beeinflussen unsere Kinder nicht.

Da bin ich anderer Meinung.

Werden Kinder nicht schon als Babys getauft ?

Besuchen Gottesdienste,im Alter von 7/8 die Erstkommunion ?

Andere Kinder traben mit 12/13, zur Vorbereitung auf die
Konfirmation, zum Unterricht,mit der Pflicht am Gottesdienst teilzunehmen.

Damit wurden /werden die Kinder von den Eltern auf eine Schiene gedrängt,von der sie erst im Alter von 14 Jahren abspringen können.

Denn erst zu diesem Zeitpunkt können Kinder entscheiden,
ob sie einer,...und welcher..., Religion sie angehören möchten.

Zu diesem Zeitpunkt hängt das Kind, durch die Entscheidungen der Eltern, das Kind vor dem 14.Lebensjahr taufen zu lassen, schon zu tief drin.
 
Das sagen fast alle Eltern, wir beeinflussen unsere Kinder nicht.

Da bin ich anderer Meinung.

Werden Kinder nicht schon als Babys getauft ?

Besuchen Gottesdienste,im Alter von 7/8 die Erstkommunion ?

Andere Kinder traben mit 12/13, zur Vorbereitung auf die
Konfirmation, zum Unterricht,mit der Pflicht am Gottesdienst teilzunehmen.

Damit wurden /werden die Kinder von den Eltern auf eine Schiene gedrängt,von der sie erst im Alter von 14 Jahren abspringen können.

Denn erst zu diesem Zeitpunkt können Kinder entscheiden,
ob sie einer,...und welcher..., Religion sie angehören möchten.

Zu diesem Zeitpunkt hängt das Kind, durch die Entscheidungen der Eltern, das Kind vor dem 14.Lebensjahr taufen zu lassen, schon zu tief drin.


Das stimmt Deichgräfin, war bei mir als kind nicht anders.
Aber ist das wirklich schlimm ? Ich sage ganz klar nein. warum auch ?
meine bekommen auf jeden fall beide seiten mit und wir werden sehen, für welchen weg sie sich entscheiden.
natürlich, das sagt ich bereits möchte man seine werte vermitteln aber sie zu nichts zwingen.
 
@Deichgräfin:

Babys werden nicht automatisch getauft, die Eltern bestimmen darüber und lassen taufen oder nicht. Genauso bestimmen die Eltern ob sie selber und auch ihre Kinder Kirchenmitglieder sind oder nicht.

Und selbstverständlich ist es Beeinflussung/Manipulation den Kindern seinen privaten Glauben aufs Auge bzw. in den Geist zu drücken und zwar zu einem Zeitpunkt in dem sie sich gar nicht dagegen wehren können.

Zu diesem Zeitpunkt hängt das Kind, durch die Entscheidungen der Eltern, das Kind vor dem 14.Lebensjahr taufen zu lassen, schon zu tief drin.

ebent..ganz genau..nach der Gehirnwäsche im Kindesalter hängen sie oft schon zu tief drin und haben gar keine freie Wahl mehr...das hast du richtig erkannt Deichgräfin...eine Sache, die einen nachdenklich stimmen und seine ERziehungsmethoden mal auf den Prüfstand legen lassen sollte.

Ich finde es nicht in Ordnung das einfach zu bagetellisieren.....ob es schlimm ist? GGf für depressiv veranlagte Menschen sogar tödlich...kommt halt auf den Einzelnen an.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz abgesehen davon, dass wenn man sich ein wenig an die 10 Gebote hält, man in jedem fall kein schlechter mensch ist.🙂

Ja ich wollte das meine kinder getauft werden, ich bin so gar sehr froh darüber und ich musste mich gegenwiderstände des vaters durchsetzen.

ich finde übrigens 14 jahre zum entscheiden welchen weg man einschlagen möchte gut.
 
Ganz abgesehen davon, dass wenn man sich ein wenig an die 10 Gebote hält, man in jedem fall kein schlechter mensch ist.🙂

10. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat.

Zehn Gebote ? Wikipedia

Sklave und Sklavin? 😀 Welch netter Gott....
 
Ich denke anstatt für Menschen zu beten macht es oft mehr Sinn etwas konkret für andere zu TUN..ich bin da also eher praktisch veranlagt.
Beten sollte an sich jeder nur für sich alleine und nicht zu viel..sonst verlernt man darüberhin das Leben und das Handeln eventuell.


Das ist Deine Meinung Tyra ich sehe das anders.
Es gibt kaum etwas kostbareres als Menschen die für einen beten.
Ich bin unendlich dankbar für die vielen Menschen die für mich persönlich beten.
Du sagst besser etwas für andere tun. Nun, das eine schließt ja das andere nicht aus.Ich würde sagen, alles zu seiner Zeit und so wie es eben die Situation erfordert.
Gott kann mir doch z.b. auch im Gebet zeigen, was ich für jemanden tun kann.

Als Atheistin und Nichtchristin weiss ich dass der Glaube oft viel bewirken kann....auch der Glaube an sich selber gemäß selffullfilling prophecy....
du sprichst hier denke ich von einer anderen Form des Glaubens.
Du weißt doch, ich denke kindlich😉🙄
Ich glaube daran, wenn ich oder andere beten, das der starke Arm Gottes bewegt wird. Und der kann z.b. Menschenherzen lenken wie Wasserbäche - Umstände lenken etc.

kann durchaus sein, denn damit hast du ggf. keine Gelegenheit denen ungünstige Dinge zu vermitteln 😉 Aber an sich finde ich den Kindern ggü nicht ganz fair, da deren Eigenleistung zu sehr in den Schatten gerückt wird und du dich mit deinem Beten in den Vordergrund rückst.
Und welche konkreten gewaltigen Wirkungen hast du bislang erwirkt?

Das hat gar nichts mit Eigenleistung zu tun. Natürlich bete ich auch wenn z.b. eines meiner Kinder eine Prüfung macht. Auch als meine Tochter ihre Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau machte habe ich natürlich gebetet.
Lernen mußte sie trotzdem selber😉
Aber das dann ausgerechnet genau die Länder dran kamen bei der mündl. Prüfung über die sie am besten Bescheid wußte, wärend sie bei manch anderem Land ziemlich alt aus gesehen hätte, da war dann schon höhere Gewalt mit im Spiel😉
Es gäbe viele Beispiele.
Oder als meine Tochter ganz schrecklich in einen ziemlichen Nazi verliebt war, und ich schon zittern mußte, das das nicht mal mein zukünftiger Schwiegersohn wird. Da hat Mama natürlich gebetet wie ein Weltmeister😉 und meine Tochter war schier fassungslos weil jede Verabredung irgentwie verhindert wurde, alles sich zerschlug durch die unmöglichsten Sachen. Das ist jetzt nur mal ein kleines Beispiel. Ist doch logisch, das man da als Mutter betet wenn man nun schon mal dran glaubt - oder?
kann es sein dass du ein wenig abergläubisch bist und aus Angst dass deine ungläubige Tochter scheitert gleich für sie mit betest....und dich an dem Glauben festhältst, dass das deine Tochter über die Runden bringt?
]

Nein, Glaube ist das Gegenteil von Aberglaube! Glauben an Gott kann ich nicht stellvertretend für meine Kinder. Ich kann für sie beten, das sie gerettet werden, das ihnen Jesus begegnet, das er ihr Herz berührt etc.z.b. aber die Entscheidung müßen sie selber treffen - das kann ich ihnen nicht abnehmen.
 
@Lena:

Es gibt kaum etwas kostbareres als Menschen die für einen beten.

damit vergoldest du dich ja als selbsternannte Marathonbeterin im Grunde selber...

Ich würde Menschen die es wagen würden über meinen Kopf hinweg und gegen meinen Willen für mich zu beten für Belästiger halten, sone Art Stalker.
Ich fände es besser wenn du deinen Altruismus (an sich dir selber helfen zu wollen indem du versuchst anderen durch beten für sie zu helfen) offen und ehrlich zugeben würdest anstatt zu versuchen aus deiner Beterhaltung einen Heldenmythos zu stricken....eine Art Maschengeflecht in dem man sich leicht verirren könnte.

Meiner Ansicht nach hast du eher psychische Probleme wenn du tatsächlich daran glaubst dass deine Macht so weit reichen würde Dates mit Nazis per Gebet zu verhindern..ich denke rein faktisch werden da auch andere Faktoren ne Rolle gespielt haben. Gewiss ganz banale Dinge wie verpasster Bus, schlechtes Wetter oder Kopfschmerzen deiner Tochter (der das Beten auf den Geist ging...)...
Und das sich deine Tochter überhaupt in einen Nazi verliebt hat liegt ggf. daran, dass du anstatt so viel zu beten ihr lieber mal den Kopf gewaschen hättest, ihr genug Vernunft anerziehen hättest sollen...du kannst von Glück reden, dass sie einen Fehler weniger in ihrem Leben gemacht hat....wer weiss jedoch was da alles noch kommt....mit einer Mutter mit dieser (devoten und autoritätsabhängigen) Haltung ist sie ja an sich durchaus leichte Beute für Sekten etc...daher wohl auch leicht anfällig für Nazitypen..die ja auch sone Art Sektentypen (nur ohne Gott und mit Hitler als Vorbild) sind.
In diesen banalen Alltagsdingen wie Prüfungen oder Wahl des Freundes ne gewaltige Sache zu sehen finde ich zudem etwas übertrieben....
Ich als Mutter hätte anstatt zu beten schlicht beim Lernen geholfen und bei der Prüfung feste die Daumen gedrückt..das ist genauso wirkungsvoll. Das Gegenteil wirst du auch kaum beweisen können 😉

Glaube an Gott ist der Struktur her Aberglaube...da es keinen Gottesbeweis gibt kannst du auch nicht beweisen ob es sich um wahren Glauben oder Aberglauben handelt....damit ist und bleibt dein Glaube reines Privatvergnügen....nicht mit der Lizenz die Welt zu retten....sondern eher nur auf den häuslichen Gebrauch ausgerichtet, was jedoch auch nix Gewaltiges ist...wenn du mal ehrlich sein würdest, oder? Ich denke Gott erwartet eher Demut und kleinere Dinge...dass du dich in erster Linie selber rettest und Abkehr nimmst von pharisäerhaften Vorstellungen die Welt retten zu können etc. Und an sich ist sowas wie sich um seine Kinder kümmern normal ...das öfters mal mit Beten zu tun halte ich für etwas fragwürdig...und ohnmächtig...man kann das an sich auch direkter und ohne Umwege über Gott tun wenn mal selber genügend Präsenz und Vorbildcharakter hat. Sich immer hinter Gott zu verstecken...? Finde ich ein wenig seltsam..aber o.k. wenn es in deiner Familie funktioniert und du glücklich damit bist und deine FAmilie ebenso....Allerdings solltest du dann deine Wirkung nicht gleich als gewaltig bezeichnen und globalisieren...

Das ist meine Meinung.

Tyra

Du weißt doch, ich denke kindlich😉🙄

nunja, zumindest die Einsicht ist ja bereits da..du selber beschreibst dich damit als autoritätsabhängig und autoritätsbejahend und auch kindlich...aber es gibt auch Menschen, die eher erwachsen sind und handeln und keine Autorität brauchen um sich moralisch und durchaus Konform mit Gottes Geboten etc. gut verhalten.
Bleib du also Kind und bete im Sandkasten mit deinen Mitgläubigen und ich spiele weiter mit den Erwachsenen im Biergarten...prost!
 
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