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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


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    65
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@ Tyra

Natürlich alle eltern prägen ihre kinder und natürlich möchte man seinen kinder, auch ein teil seiner werte mit auf den weg geben.

mein sohn ist ein schlaues Köpfchen und stellt auch fragen ab und zu in diese richtung und wir sprechen darüber. nur ein fast 11 jähriger junge, der nach den sommerferien die schule wechselt hat überwiegend andere probleme, als sich mit solchen dingen auseinander zu setzen.
meine 5 jährige tochter möchte ich mit solchen themen nicht überfordern, man soll kinder auch kinder sein lassen und nicht aus ihnen 5-6 jährige kleine erwachse machen, so neunmalkluge, die nur das geredet der erwachsenen nachreden.🙄
 
Ich bin eigentlich nur in die Kirche ( ich musste auch - aber es gab da auch ein sogenanntes "Non-stop-Kino" ) weil dort meine große Liebe, ( mit 8 oder 9 Jahren ) ein bezauberndes Ding mit schwarzen Zöpfen namens "Hildegard" saß. Sie trug immer einen lilablauen Mantel war total toll und ihre Eltern hatten einen großen Gasthof mit Fremdenzimmern. Aber irgendwie hat es halt doch nicht geklappt, und ich bin von Hilde und auch gleich noch vom Glauben abgefallen. Wer weiß für was es gut war.
 
nee Deichgräfin..ich denke der Trick ist so zu tun als würde man sich unter Gott stellen und in seinem Namen zu tun was man will 😀😀 d.h. den Planeten auszurauben etc.

@Mikenull...also die spröde Hilde war Schuld! mennomenn, wenn die wüßte was sie da angerichtet hat.

@ Waage:

Werte kann man auch neutral vermitteln und nicht so eng an den christlichen Kontext gebunden...gewusst wie halt damit man die Entscheidungsfreiheit der Kids in Glaubensfragen nicht zu sehr einengt. Lt. deiner Aussage ist ja für dich der Glaube auch Privatsache und sollte, wenn du dich nicht (hierarchisch) über deine Kinder stellst und ihnen mit Achtung begegnest auch für sie Privatsache und Privatentscheidung sein sollten, oder?
Wenn du sie jedoch zu einer Zeit der maximalen Abhängigkeit von dir auf deine private Glaubensrichtung hin indoktrinierst ist die Entscheidungsfreiheit an sich futsch.
Ich denke eher dass nicht das Kind mit dieser Freiheit überfordert wäre sondern eher du weil du nicht weisst wie du es so recht anstellen kannst diese Freiheit zu gewähren??

Das nur mal so als kleine Denkanregung....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tyra!

...
Gott tritt ja klar als Autorität auf, stellt Gebote auf denen die Menschen folgen sollen (sonst droht Hölle etc.)
Er duldet keinerlei andere irdische oder himmlische oder sonstige Autoritäten neben sich ist also ein ziemlich patriarchischer despotischer Herrscher.
Durch dieses Grundkonzept wird es den Menschen unmöglich sich auf selbstständige Art und Weise gottkonform zu verhalten...ich denke eher es geht schon um Unterwerfung unter den Willen Gottes.
Zudem hat lt. Christen Gott ja alles erschaffen auch die Vernunft des Menschen und es ist somit auch von dieser Perspektive her ein Widerspruch von einem selbstständigen Vernunftgebrauch zu reden.
Viele in meinen Augen strenggläubige Christen hier wie Lena z.B bejahen ja auch das autoritätsgebundene für sich.....unterwerfen sich dem göttlichen Willen und fühlen sich offenbar sehr wohl darin...
Ich unterscheide zwei grundsätzlich verschiedene Gottesverständnisse:

Modell: Erst Gott und dann die Ethik:
Bei dem einen ist Gott die Autorität und der Mensch beugt sich ihm.

Modell: Erst die Ethik und dann Gott:
Bei dem anderen (für mich korrekten Gottesverständnis) ist der Mensch sich selbst Autorität. Er handelt basierend auf seinem eigenen Vernunftgebrauch. Er handelt in Übereinstimmung mit seinem Gewissen. So einen Menschen möchte Gott. Daher kann sich ein aus Vernunft handelnder Mensch schließlich in Übereinstimmung mit Gott fühlen.

...Gemäß deiner oben zitierten Formel verhält sich somit ein Atheist, der aus selbständiger Vernunft heraus moralisch verhält automatisch gottkonform...
Ich halte es für möglich, dass sich Menschen gottkonform verhalten, aber sich dessen gar nicht bewußt sind und sogar Gott leugnen. Man kann auf einem ethisch hohen Niveau leben und den Schritt zum Gottesglauben nicht gemacht haben.

Erinnerst Du Dich? - Erst die Ethik, dann Gott. Bei dieser Reihenfolge kann man bei der Ethik stehen bleiben.

...Mensch=vernunft+moralbegabt und den Glauben an Gott auf ein Nebengleis auf das nicht jeder geraten muss...
Ja, ich habe den Verdacht, dass es so sein könnte.

...Frei von jeglicher Unterwerfung unter eine Autorität ist eh reiner Idealismus und praktisch nicht umsetzbar...
Kein Mensch wird jemals vollkommen sein. Dennoch ist es sinnvoll und sogar eine Pflicht, dieser Vollkommenheit nachzustreben.

...Und was mit dem Zarathustra-Prediger Nietzsche letzlich passiert ist ist ja bekannt: der Gute ist durchgedreht mit seinem Selbstständigkeitstripp...
Nietzsches geistiger Niedergang seit 1889 ist vermutlich auf seine Erkrankung an Syphilis zurückzuführen.
 
Ich gehe jetzt Crepes essen, schnell Tour de France und anschließend Penny gucken......
Heute Nacht wurde ja nun endlich ein christlicher Gotteskämpfer geschnappt.( man nennt es jetzt ganz modern "ethnische Säuberung". ) Der gute Radovan wird ganz sicher in Den Haag erzählen, wann der Allmächtige ihm gesagt hat, wie man Moslems umbringt. Ein Gruß an alle Christen!
 
@ Waage:

Werte kann man auch neutral vermitteln und nicht so eng an den christlichen Kontext gebunden...gewusst wie halt damit man die Entscheidungsfreiheit der Kids in Glaubensfragen, die lt. deiner Aussage ja für dich auch Privatsache sind und wenn du dich nicht über deine Kinder stellst auch für sie Privatsache und Privatentscheidung sein sollten, oder?

Das nur mal so als kleine Denkanregung....

Seinen kindern gegenüber kann man nicht immer werte neutral vermitteln, wenn gefühle im spiel sind, kann man selten neutral sein, man liebt seine kinder überalles. das kannst du nicht wissen, weil dir die erfahrung fehlt.

Du weisst doch gar nicht wie eng ich meine kinder im christlichen glauben erziehe. es ist einerseits weiter entfernt als du denkst, zumindest ist es nicht ständig thema bei uns. deine einschätzung ist falsch.

du brauchst nicht in jedem beitrag meine aussage wiederholen, das mein Glauben Privatsache ist.

Tyra wir wissen beide auf was du hinauswillst aber nochmal kleine kinder, muss man an die hand nehmen. sei dir sicher( oder nicht ) sie sind selbstbewußt genug, um ihre meinung zu vertreten.
 
Ich glaube nicht an Gott und bin schon vor etlichen Jahren aus der Kirche ausgetreten.

Leider haben mich meine Eltern als Kind immer jeden Sonntag mit in die Kirche geschleppt. Manchmal gab es richtig Zirkus, wenn meine Geschwister und ich nicht mitgehen wollten. Ich habe es gehasst!!

Auch heute noch kraust es mich jedes Mal davor, wenn ich in die Kirche muss (z.Bsp. bei einer kirchlichen Trauung). Es ist ein Ort, an dem ich mich absolut nicht wohl fühle.

Mal davon abgesehen, selbst wenn es Gott geben würde..... selbst wenn Jesus gelebt hat.... sehe ich immer noch keinen Grund darin, daran zu glauben und mein Leben danach auszurichten.

Das Wichtigste ist, dass ich an mich und meine Fähigkeiten glaube. Dazu brauche ich keinen Gott und schon gar keine Kirche, die mir vorschreibt, wie ich zu leben habe. Schon gar keine Frauen- und Homosexuellenfeindliche wie die kath. Kirche. Vom sexuellen Mißbrauch durch Priester an Kindern ganz zu schweigen...
 
Wobei ich diesen Gedanken "gibt es nichts wichtigeres" für berechtigt halte - wenn man in seiner Angst vor Gott etwas "kopflastig" geworden ist.

Peter

Ich habe keine Angst vor irgendeinem Gott. Warum auch? Ich bin auch alles andere als kopflastig, im Gegenteil, ich bin sehr -sagen wir mal- esoterisch und emotional veranlagt.

Und trotzdem kann ich diese Frage stellen! Und trotzdem kann mir diese übermässige Aufmerksamkeit, die diese Thematik geniesst, unverständlich sein.
 
Nachtrag😉, der Vater meiner Kinder kann mit der Kirche und Gott nichts anfangen, er redet auch über solche dinge mit seinen kindern.
is doch perfekt, so können sie sich ein neutrales bild machen und keiner von uns eltern beeinflusst die kinder.
 
tja EuFrank:

und wo bleibe ich da mit meinem : Ethik und dann gar nix? Bzw. Ethik und Glaube an die Wissenschaft und die menschliche Vernunft etc...achso...du hast dazu die These erst Ethik und man kann dann das dann Gott weglassen.
Allerdings denke ich schon dass auch Atheisten ihr eigenes dann haben..jeder Mensch glaubt an irgendetwas..außer den Nihilisten ggf.aber an sich glauben die ja an das große NIX...und somit auch wieder an was.

Was Nietsche angeht: sein Papa starb bereits an Hirnerweichung, der Verdacht auf einen genetischen Defekt liegt nahe...muss nicht unbedingt die Syph gewesen sein,war wahrscheinlich beides...und übertriebener Drogenkonsum + Psychosen + abfahren auf seinem dionysischem Tripp + Frust nicht an die richtige Pietze (sprich wie hießt sie noch gleich? Lou Salome?) so recht in seinem Sinne ranzukommen....
Und Kant konnte zwar gut philosophieren, aber war der Mär nach zu doof ne Frau anzugraben (geschweige denn weiteres) noch ein Ei zu kochen...auch ein wenig suspekt der Knabe...was nicht heißt dass er nicht einiges Gutes geschrieben hat. Manchen treibt die Unterdrückung gewisser Triebe ja manchmal zeitweilig zu Höchstleistungen, ggf. aber auch zu Entgleisungen dabei....man muss da glaube ich immer den jeweiligen Menschen mit beachten.
Was Nietzche angeht, hat er trotz geistigen Verfalls zuvor einiges Großartiges aphoristisch auf den Punkt gebracht, hatte eine sehr scharfe Beobachtungsgabe und konnte excellent psychoanalysieren. In anderen Punkten hatte er natürlich manchmal einen an der Klatsche (betr. Frauenbild etc.) aber auch er war ja nur ein Mensch....und nicht vollkommen...ein unvollkommenes (zeitweiliges) Genie sozusagen.

Was also Vollkommenheit angeht...ich denke es reicht sich täglich aufrichtig zu bemühen ein guter Mensch zu sein...das reicht schon..Vollkommenheit ist eher eine Wahn- oder Idealvorstellung von Tugendrittern, oder zu weit idealistisch abgetrudelten Philosophen, die vom wahren Leben wenig Ahnung haben. Ich bemühe mich an sich schon auch als Buddhistin um eine gute Haltung, oder um sone Art Bemühung Life as Art zu sehen und zu gestalten...allerdings ist mir da eher der Weg das Ziel und nicht Vollkommenheit das Ziel was zu viel Karma und Anhaften erzeugen würde.


@ tulpe..auch ich habe keine Angst vor einem Gott und habe sogar keine Angst vor einem Nichts ..ohne Gott! 😉 Esoterik etc. ist absolut nicht mein Ding....eher die Wissenschaft in all ihren Facetten..ich stehe auf Fakten...Ich bin sowohl intellektuell als auch emotional sehr ausgeprägt. Ich denke das Esoterische bietet einem neugierigen stets wissbegierigen Geist auf Dauer nicht so viel, oder? Ich finde da zu wenig Nahrung für den Intellekt...was befriedigt Esoterik? Nur emotionale Bedürfnisse? Ist das auf Dauer net zu langweilig und einseitig? Was ist so spannend daran?
Ich finde es eher spannend über James Bond zu analysieren und die Action am Set etc. mitzuerleben also ganz banale Geschichten im Grunde und nicht so weltfremde und auch ichbehaftete Sachen wie Esoterik.....bei der man wohl eher sowas wie außerkörperliche Erfahrungen machen kann...aber ist das genauso spannend wie normale körperlich-sinnliche und gleichzeitig intellektuelle Erfahrungen in der realen Welt zu machen?? Fehlt bei der Esoterik nicht irgendwas ist und ist die nicht ein wenig zu abgehoben und weltfremd?
Kriegt man wenn man zu einseitig emotional oder esoterisch drauf ist im Leben nicht manchmal eher Probleme? Ich meine: Glauben ist eine Sache im Menschen, aber ich denke Wissen (also Intellekt) auszubilden ist auch wichtig, falls der Glaube dann mal einbricht hat man noch was auf das man aufbauen kann...ist ggf. ein Aberglaube, aber bisher hat er bei mir zumindest funktioniert.
 
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