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Glaubt ihr an Gott?

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Goast

Gast
Wenn Gott existiert, dann als die Voraussetzung des Denkens wie des Lebens schlechthin.
Der Irrtum des Denkens, der zur Ablehnung Gottes führte, ist die Verzweiflung in der Frage nach Gott, weil sie von fundamentaler Bedeutung für das Verständnis des Denkens selbst ist.
Nur einem Denken, das sich nicht als voraussetzungslos verstehen will, sondern seine eigenen Voraussetzungen intentionell akzeptiert, erschließt sich Gott als die kraftspendende Quelle des Lebens.
Oder Gott entzieht sich unserem Denken?
Heute geschieht Ähnliches, indem die Sache selbst einfach für erledigt erklärt wird!
 

Daoga

Urgestein
Hä, wie meinen?
Ich glaube eher, "Gott ist tot" wie Nietzsche schon schrieb, weil die Wissenschaft ständig fortschreitet und überall, wo man Gott früher als "Notwendigkeit" in offene Lücken setzte, weil man sich deren Inhalt noch nicht erklären konnte - Evolution, Psychologie des Menschen etc. - diese Lücken immer mehr gefüllt werden. Man braucht einfach keinen Gott oder Götter mehr, um die Welt zu erklären, heute dient Gott vielfach nur noch als Trost-Plüschbär, wenn diese Welt mal wieder böse und gemein ist und man keine andere Schulter hat, wo man sich ausweinen und Trost suchen kann. Alle Wunschträume, die die schnöde Realität nicht erfüllen will oder kann - Gott soll es wahrmachen, spätestens im Jenseits.
 

Catley77

Aktives Mitglied
Im Grunde - es ist ja egal (nee, eigentlich nicht, aber viele sehen es so), ob ihr an Gott glaubt oder nicht. Denn am jüngsten Tag, wie es so schön heißt, moderner: Am Tag x werden eh alle sehen, was Sache ist.
 

Apollina

Aktives Mitglied
Man braucht einfach keinen Gott oder Götter mehr, um die Welt zu erklären, heute dient Gott vielfach nur noch als Trost-Plüschbär, wenn diese Welt mal wieder böse und gemein ist und man keine andere Schulter hat, wo man sich ausweinen und Trost suchen kann. Alle Wunschträume, die die schnöde Realität nicht erfüllen will oder kann - Gott soll es wahrmachen, spätestens im Jenseits.
Absolut. Dennoch ist es immer wieder erstaunlich, dass Menschen so fest von etwas überzeugt sein können und ihren (Gottes-)Glauben für die einzige und unfehlbare Wahrheit halten. Bei den unzählig vielen Religionen oder Glaubenssystemen müsste man doch eigentlich davon abkommen, einer einzigen Religion (zumindest im Detail) anzugehören. Meinetwegen kann man ja noch der Überzeugung sein, dass es etwas Übernatürliches, Übersinnliches oder Paranormales gibt - aber warum dann diese extreme Überzeugung, wenn alles andere doch genauso wahr oder unwahr sein könnte? Das ist ein Punkt, den ich absolut nicht verstehe. Dasselbe gilt übrigens auch für Astrologie, Wahrsagerei oder aber auch Verschwörungstheorien usw.
Damit mich hier niemand falsch versteht, ich spreche hier nicht über alle gläubigen oder religiösen Menschen. Ich kenne auch viele, die sich da nicht so festlegen und/oder für sich nicht die Wahrheit beanspruchen.

Im Grunde - es ist ja egal (nee, eigentlich nicht, aber viele sehen es so), ob ihr an Gott glaubt oder nicht. Denn am jüngsten Tag, wie es so schön heißt, moderner: Am Tag x werden eh alle sehen, was Sache ist.
An welchen Gott denn? Und warum überhaupt Gott; warum kein anderes Wesen oder gar eine Göttin? Warum nicht mehrere Götter? Siehst du das Problem, dass ich oben beschrieben habe?
Und ja, es ist tatsächlich egal, ob ich an einen Gott glaube oder nicht. Ich brauche in meinem Leben keinen Glauben, genauso wenig wie irgendwelche religiösen Rituale. Wenn du einen Gottesglauben brauchst und darin deine Erfüllung siehst, ist das doch wunderbar. Ist das nicht das tolle am Grundgesetz? Jede/r kann glauben oder nicht glauben, was sie/er möchte :)
 

Daoga

Urgestein
Ich würde eher fragen, was für ein ominöser Tag x. Bekanntlich predigen vor allem Sekten von ihrem jeweiligen Weltuntergangstag - die Zeugen Jehovas hatten immer wieder Daten, die Sonnentempler und viele andere, und einige davon (AUM, Sonnentempler) scheuen nicht mal davor zurück, diesen Tag x selber realisieren zu wollen, wenn sich kein Gott dafür herablassen mag, per Massenmord wahlweise an Unbeteiligten (AUM) oder an der eigenen Gemeinde (Sonnentempler).
Deshalb sollte man jeden, der fest an so einen Tag x glaubt, mit sehr, sehr viel Mißtrauen betrachten.
Klar, viele legen den Tag x einfach auf den jeweiligen Todestag oder auf irgendeine unbestimmte Zukunft, weil sie sich mit Festlegungen nicht der Peinlichkeit aussetzen wollen, wenn dann doch mal wieder nix passiert. Wie es schon unzählige Male der Fall war.
Auch Gläubige sind keine "unfehlbaren" Hellseher. Egal was sie sich über sich selber und ihren jeweiligen Glauben/Gott einbilden, oder sich selber mit übermächtigen Wesenheiten identifizieren wie den Thetanen der Scientologen, für die zuverlässige Zukunftsvoraussagen eigentlich ein Klacks sein müßten.
 

Jusehr

Namhaftes Mitglied
Wenn Gott existiert, dann als die Voraussetzung des Denkens wie des Lebens schlechthin.
Der Irrtum des Denkens, der zur Ablehnung Gottes führte, ist die Verzweiflung in der Frage nach Gott, weil sie von fundamentaler Bedeutung für das Verständnis des Denkens selbst ist.
Nur einem Denken, das sich nicht als voraussetzungslos verstehen will, sondern seine eigenen Voraussetzungen intentionell akzeptiert, erschließt sich Gott als die kraftspendende Quelle des Lebens.
Oder Gott entzieht sich unserem Denken?
Heute geschieht Ähnliches, indem die Sache selbst einfach für erledigt erklärt wird!
Ja, Atheisten vergessen "gerne", dass Denken nie voraussetzungslos ist. Gilt wohl auch für die Existenz und den Gebrauch der Sinne. Außer Gott ist vielleicht überhaupt nichts voraussetzungslos.
 

Apollina

Aktives Mitglied
Für Christen ist der Tag x die Wiederkehr Jesu, "um zu richten die Lebenden und die Toten" (keine Ahnung wo genau es in der Bibel steht). Das wird aber auch immer wieder anders interpretiert. Viele reden vom jüngsten Gericht - also Jesus/Gott als Richter, der jedem seine gerechte Strafe gibt. Andere wiederum reden von einer Erlösung. Ich habe noch einige andere Interpretationen dazu gehört, aber das würde hier den Rahmen sprengen ;)

Deshalb sollte man jeden, der fest an so einen Tag x glaubt, mit sehr, sehr viel Mißtrauen betrachten.
Ich denke, dass man generell jedem, der fest an etwas glaubt, ohne dabei einen gewissen Spielraum zu lassen, mit sehr viel Misstrauen begegnen sollte.
 

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