Was nutzt einem die Angst vor dem Unausweichlichen (dem Tod z.B) oder das Spekulieren was nach dem Tod kommt?
Ich finde es angemessener und würdiger sich voll dem Hier und Jetzt und Leben zu widmen und in Sachen Tod schlichtweg ab zu warten bis es soweit ist.
Außer in Sachen Erbschaftszeugs regeln und so was.
Wer jeden Tag so lebt dass er sagen kann: "
ja, ich habe gelebt und kann jederzeit ohne sagen zu müssen, dass ich was verpasst habe aus dem Leben scheiden", der braucht sich an sich keine großen Gedanken ums Danach zu machen.
Geistergeschichten mag ich an sich gerne...Edgar Ellen Poe, gruselige Filme...sowas wie Sleepy Hollow zum Beispiel. Solche Geister wie den kopflosen Reiter oder sowas.
Lars van Trier hat auch ne wunderbare Serie gedreht:
Hospital der Geister ? Wikipedia
Hübsch schräg, aber nur geeignet für psychisch stabile Menschen die Fiktion von Wirklichkeit klar zu unterscheiden wissen.
Gespenster- und Geistergeschichten gehören seit jeher zum Menschenleben dazu.
Es wird allerdings oft viel Scharlatanerie mit den Ängsten der Menschen getrieben...Wenn mir jemand mit geheimnisvollen Botschaften aus dem Jenseits oder stehen bleibenden Uhren od.ä. kommt kriege ich eher nen Lachkrampf als Gruselschauer.
Uhren wurden/werden in uhrgeprägten Kulturen beim Ableben eines Menschen angehalten. In der Regel von einem lebenden Menschen.
Zeit ist ja an sich eine menschlempfundene Dimension die das Leben selbst oder der Kosmos gar nicht kennt.
Wir Menschen sind zeitgebunden und unserer Endlichkeit bewusst, man sollte es zur Kenntnis nehmen aber kein angstgeprägtes reales Drama draus stricken finde ich. Fiktive Dramen, Geschichten und Filme darüber finde ich gut und wichtig.....allerdings dann bitte eher Seriöses und von Wissenschaft + Weisheit/Philosophie geprägt und weniger von unseriösem Spiritismus und sowas.
Ticktack macht die Uhr der Lebenszeit und mit jedem Tick und Tack verrinnt kostbare Zeit, die man sinnvoller nutzen sollte als sich zu lange um den Tod Gedanken zu machen.
Depressive todfixierte oder todverliebte Menschen denken da natürlich ggf ein wenig anders. Unterm Strich verbleibt: wer nie gelebt und stets/vorwiegend (gedanklich oder sonstwie) dem Tod vermählt durchs Leben schlich, der verhält sich in meinen Augen eher (be)dürftig und ketzerisch ggü dem wertvollen Geschenk des Lebens.
Was also nutzt das Jammern, das in der Geschenkpackung Endlichkeit und Vergänglichkeit mit drin ist? Der Tod, ist der Preis den das Leben kostet. Ich zahle ihn glücklich aber keine Sekunde vor dem natürlichen Ablauf meines Lebens. Und bis dahin bewahre ich die Kostbarkeit des Lebens-Geschenkes mit Achtsamkeit und pflege es damit es nicht vor dem natürlichen Verfallsdatum zuschanden und zu Schaden kommt.
Tyra
Physikalisch energetisch betrachtet existiert der Tod übrigens gar nicht...alles ist Energie und ein Menschenleben ein eine zeitlang in eine gewisse Form gepresste Energie, die nach einiger Zeit ihre Zustandsform wieder ändert. An sich tanzt die ganze Zeit aus kosmischer Sicht die Energie von einer Form in die nächste...und Menschenwesen machen sich oft nen dicken Kopp drum und haben Schiss das sich ihr Ich auflöst....tja....wieso sollte ich mir vor dieser Unausweichlichkeit nen Kopp machen? Es ist alles gut so wie es ist...das Leben selbst ist unendlich und findet immer einen Weg....auch ohne Geistergeschichten der Menschen.
😉 Oder auch ohne Religionskonzepte die von Seelenwanderung oder sowas berichten.
Wem es jedoch hilft: bitte sehr, dann aber bitte ohne den Anspruch dass alle Menschen eines Gedankens an eine unsterbliche Seele bedürfen und auch ohne den Anspruch dass Glaube (sei es an Geister oder Gott oder Götter oder was auch immer) Wissen oder Gewissheit sei.