ich tendiere in Blackjacks und Doc Rocks Richtung...tot ist tot und fertig.
Im medizinisch-klinischen Sinn spricht man von Wahnvorstellungen wenn jemand Geister sieht oder dran glaubt. In Stresssituationen kann das Gehirn manchmal ein wenig ins Ungleichgewicht geraten und man hört Stimmen oder sieht Dinge die andere nicht sehen können...nennt sich Psychose.
Ich würde mal sagen, dass es vernünftig ist sich vorwiegend mit dem Leben zu beschäftigen und den Geistern ihre Welt läßt...
Unser Gehirn kann ne Menge suggerieren und kreieren..auch Täuschungen und Vorstellungen, die wenig der Realität entsprechen. Unter bestimmen Voraussetzungen, z.B bei einer Depressionserkrankung oder ähnlichem interpretiert unser Gehirn Sinneswahrnehmungen unrealistisch und schräg. Ich würde solche Grenzerfahrungen mal mit einem erfahrenen Psychologen oder Psychiater besprechen und drauf achten, dass die Angebundenheit an die Realität bestehen bleibt.
Glauben und Wissen sollte man hübsch trennen. Und man sollte über die Grundfunktionsweisen und Anfälligkeiten seines Gehirns Bescheid wissen, wissen wie man es gesund und stabil erhält und das auch umsetzen und auch wissen, dass stark angstgebundener und/oder zwanghafter Glaube manchmal zu Täuschungen und Selbsttäuschungen führen kann. Glaube also bitte
immer in Maßen.
Was Seelen angeht oder Seelenwanderung etc. wenn einem der Glaube daran Stabilität verleiht: in Ordnung, aber wenn man sich zu sehr fixiert und anhaftet und nur noch an Geister und Tote denkt wird es kritisch.
Lasst die Toten ruhn, loslassen ist wichtig. Sie mögen in unserer Erinnerung weiter leben, das reicht an sich und ob Seelen unsterblich sind klärt sich, wenn es soweit ist und man selbst stirbt. Vorher sollte man sich glaube ich keine größeren Gedanken drüber machen. Außer ggf in Bezug darauf sich anständig im Leben zu benehmen und sich würdig zu verhalten.
Tyra
Wenn psychische Grunderkrankungen vorliegen liegt der Verdacht psychotischer Episoden nahe.
Also bitte mit den Fachärzten besprechen!
Vermeiden sich da rein zu steigern...lieber nett spazieren gehen und viel unter die Leute gehen....die lebenden Leute meine ich damit
😉
Buchempfehlungen:
Knuf, Gartelsmann: Bevor die Stimmen wieder kommen.
Dawkins: Der Gotteswahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychose
ich weise nur auf eine von vielen Möglichkeiten und gewisse Gefahrenpunkte hin...
Natürlich gibt es auch sowas wie mystische Erfahrungen gesunder Menschen...aber auch in der Hinsicht bin ich eher skeptisch und rational eingestellt.
Insgesamt sind die Grenzen glaube ich fließend und man sollte halt insgesamt drauf achten ob einem der Glaube an Geister wirklich nutzt oder eher schadet und ob eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema eher günstig oder eher ungünstig ist.